Beiträge von andi2511

    Hi!
    Ich stand auch gerade vor der Entscheidung zwischen der Kodak 6490/7590 und der Fujifilm S5500 und habe mich wegen der besseren Testberichte und der - aus meiner Sicht - überzeugenderen Testfotos auf penum.de und dem manuellen Fokus etc. für die Fujifilm entschieden. Bei Amazon wo ich sie bestellt habe, kostet sie 248,- aber man findet sie über guenstiger.de auch für einige Euro weniger.



    Für die S5500 spricht der manuelle Fokus, AF-Hilfslicht und einige Testberichte, für die Kodak das bessere Display und die höhere Megapixel-Zahl, wobei die je nach Verwendung der Kamera natürlich absolut zweitrangig ist. Ansonsten sind sie ziemlich identisch ausgestattet - beide Kameras bieten viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten, die Bedienung ist bei beiden gut usw. - im Prinzip ist das ein bißchen eine Geschmackssache, denke ich. Bei mir waren die Testfotos dann schlußendlich der ausschlaggebende Punkt, aber auch die Kodak sind sicher sehr gute Kameras für den Preis.


    Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit der Kamera, sie macht im Vergleich zu meiner Ixus viel bessere Bilder - lediglich der Stromverbrauch scheint mir sehr hoch zu sein (oder ich habe noch nicht die richtigen Batterien gefunden. ;) ) ...

    Jackson hat sich 1985 für knapp 48 Millionen Dollar bei ATV eingekauft die selbst den Beatles-eigenen Verlag aufgekauft hatten - Mitkonkurrent damals war Paul McCartney.


    Mittlerweile gehören ihm aber nur noch 50% ...

    Zitat

    Original geschrieben von nutellatoast
    Ich versuche dir ja seit längerem dazu meinen Standpunkt zu erläutern. Für die Attentäter in Palästina (auch die sind keine "Guten"!) sind es die bereits von allen Seiten genannten Ursachen. Für die Al-Kaida-Leute gibt es keine Ursache in diesem Sinne; es ist das Bestreben nach Macht und Geld, aber ohne Not. Da spielt die vermeidliche Unterdrückung der moslemischen Welt keine Rolle!



    Ich habe das schon verstanden, aber: für jede Handlung gibt es irgendeine Ursache und auch das Bestreben nach Macht und Geld und Durchsetzung dieser Maßnahme mit terroristischen Mitteln hat eine Ursache und die Basis dieser unterschiedlichen Ursachen ist - nach meiner Auffassung - ähnlich geartet.


    Daß die Motivation von Al-Kaida rein finanziell und machtpolitisch bedingt ist, ist deine Meinung. Ich gehe davon nicht aus, sondern der (für diese Zwecke völlig pervertierte) Islam und der Kampf des Islam gegen den Westen ist zentrales Motiv, anders lässt sich die Radikalität (insbesondere in der Aufgabe des eigenen Lebens - sie haben damit persönlich ja weder Macht noch Geld erreicht) aus meiner Sicht nicht erklären.


    Daß die Terroristen, denen eigentlich eine gute akademische Zukunft gehört hätte, sich diesem Weg verschreiben, ist allerdings schwer (be-)greifbar, das sehe ich auch so.


    Aber da wir alle in dieser Diskussion ja letztlich nur Meinungen vertreten können, habe ich kein Problem, deine begründete Ansicht als solche zu akzeptieren. Ich komme zu anderen Schlüssen, aber die müssen auch nicht richtiger sein als deine. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Bob_Harris
    Der 2. Typus ist IMHO wesentlich gefährlicher und wird auch nie Ruhe geben, egal wie die persönlichen Lebensumstände sein werden. Sieht man ja schon alleine daran, dass viele Terroristen eine Zukunft als Akademiker hätten haben können bzw. aus gutem Hause kamen.


    Genau das ist der entscheidende Punkt an dem du und nutellatoast und ich uns unterscheiden: ich denke eben schon, daß durch eine gleichberechtigte islamische Welt in wirtschaftlicher, politischer und kultureller Hinsicht dieser Argumentation größtenteils der Boden entzogen werden würde, denn auch wenn die "akademischen Terroristen" persönlich eine gute Zukunft haben, sie legitimieren ihre Taten doch durch die subjektiv empfundene Unterdrückung des Islam durch den Westen.


    Der erste und der zweite Typus unterscheiden sich also darin, daß der eine tatsächlich unterdrückt wird und aus einer persönlichen Aussichtslosigkeit und politischen Extreme vielleicht die Motivation zum Terrorismus bezieht, während der zweite die Situation abstrakter beurteilt und die Bedrohung der islamischen Welt als solche ins Feld führt um den "Heiligen Krieg" und den Terrorismus zu rechtfertigen und zu begründen. Aber die Grundlage für beide Anschauungen ist doch die gleiche Welt, oder?


    Ich bin mir sicher, daß es für Terrorismus sowohl individuelle als auch strukturelle Ursachen gibt.


    Zitat

    Original geschrieben von nutellatoast
    Du merkst es nicht, aber du bist auf "die" reingefallen. Ist nicht böse gemeint, aber in Wahrheit interessieren sich die Al-Kaida-Leute weder für ihre "Brüder" in und um Palästina, noch für unterdrückte Menschen irgendwo auf dieser Welt!


    Sorry, aber zum einen ist das für die Frage der Ursachen und Wurzeln terroristischer Bestrebungen (!! Darum geht es doch die ganze Zeit) erstmal relativ unerheblich, denn es beantwortet die Fragen ja nicht, sondern wirft die gleiche Fragestellung höchstens auf einer anderen Ebene wieder auf und zum anderen bezweifel ich doch jetzt einfach mal ganz frech, daß ich auf etwas hereingefallen bin, während du die Wahrheit aus dem Ärmel schüttelst. ;)


    Einigen wir uns doch einfach auf verschiedene Ansichten und Bewertungen und nicht auf "reingefallen" oder "nicht reingefallen", okay? :)

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    Original geschrieben von marlborolights
    Oder geht es dir um reine Prävention?


    Ganz richtig, denn das war die Ausgangsfrage: zurückhauen und sich wundern, warum immer neue Terroristen vor der Tür stehen oder sich bei einem Glas Wein auch mal die Frage stellen, warum Menschen so etwas tun und ob und was man dagegen tun könnte.


    Klugerweise wird man sich für einen Weg entscheiden, der sowohl eine adäquate Antwort auf aktuelle Bedrohungen ist als auch die Grundlage für strukturell weniger Terrorismus in der Zukunft bietet, oder? Nur darum ging es mir.


    Zitat

    Original geschrieben von marlborolights
    Man kann sich diese Frage stellen, ja! Dies kann man immer! Dies könnte ich auch bei Nazis tun, stellt das dann ihre Greultaten in einem anderen Licht dar? :confused:


    Äh, nein. Aber wo habe ich behauptet, daß die Frage nach Ursachen die Taten auch nur irgendwie legitimieren könnte? Nirgends, denn ich bin nicht dieser Auffassung, aber ich trenne diese beiden Themenkomplexe schlichtweg.


    Aber wie auch immer: wer aufmerksam mitliest kennt meinen Standpunkt jetzt, ich werde ihn nicht weiter erläutern müssen und verzichte daher auf weitere Ausführungen diesbezüglich. ;)

    Ich habe den Eindruck, daß wir etwas andeinander vorbei reden, denn so große Differenzen sehe ich ich den Meinungen jetzt ehrlich gesagt gar nicht. ;)


    wir unterscheiden uns aber in einem Punkt: es geht doch aus meiner Sicht nicht darum, ob ein Syrer oder ein Ägypter von der eigenen politischen Führung konkret unterdrückt wird, sondern die subjektive Empfindung ist die des amerikanischen Aggressors - und darin unterscheiden sich die Attentäter nicht, erst gestern konnte man das im Bekennerschreiben lesen.


    Folglich stellt sich - außer für marlborolights - irgendwann auch die Frage, warum sich Menschen, die sich durch ein Studium im Ausland sehr wohl eine persönliche Zukunft erarbeitet haben, für den Terrorismus entscheiden und dabei muß man durchaus die Situation der islamischen Welt, auf deren Werte sie sich berufen, im gesamten betrachten.


    Daß die konkrete Motivation von einem Selbstmordattentäter in Palästina vielleicht eine andere ist als die eines New-York-Attentäters, bleibt davon doch aber unberührt.