Beiträge von andi2511

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    Original geschrieben von chrish191085
    die werbeagentur muss wohl ganz schön überzeugend ihr vorhaben rübergebracht haben ;)


    "Die Entwicklung und die Maßnahmen zur Einführung des neuen Erscheinungsbildes der BA wurden überwiegend mit internen Ressourcen und Kosten von rund 100.000 Euro realisiert."


    Quelle: Pressemitteilung


    Heisst: 1.) nix externe Werbeagentur für 100.000 und 2.) 100.000 für die gesamte Kampagne inkl. Einführung.


    Lest doch bitte auch bei einer schon vorgefertigten Meinung fairerweise wenigsten eure eigenen Quellen vollständig, da steht das nämlich auch bereits so drin. Man kann die Maßnahme ja gerne auch unter Berücksichtigung des korrekt dargestellten Sachverhaltes für unsinnig halten, aber die eigene Argumentation durch Weglassung und/oder Verfälschung zu untermauern ist nicht besonders seriös.

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Ich sprach nicht davon, eine Ausnahme zu machen.
    Ich sagte, daß ich das Reglement etwas unfair finde.


    Ich bezog mich hierauf:


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    Original geschrieben von BlindGuardian
    Jedoch ist, wie bereits gesagt, das Reglement für die CL etwas anders und ich fände es nicht gut eine "Ausnahme" zu machen für Liverpool.


    Sollte die FA den Vierten statt den Titelverteidiger starten lassen, so fände ich es auch unfair. Andererseits wäre es auch dem Vierten ggü. eine harte Entscheidung (Stichwort Planungssicherheit), der sich ja in 40 Spielen als die bessere Mannschaft über die Liga qualifiziert hätte.


    Diese Frage stellt sich ja auch nur in den Ligen, die vier Teams für die CL starten lassen dürfen. Würde Bremen in der Liga Vierter werden und die CL gewinnen, so wären sie auch automatisch als Titelverteidiger dabei.

    Zitat

    Original geschrieben von BlindGuardian
    Nein, als Weltmeister bist du automatisch qualifiziert für die nächste WM, da hast du schon recht.


    Nein, das ist nicht mehr so. Brasilien schlägt sich zur Zeit mit Argentinien, Ecuador und Co. in einer Gruppe um die Plätze für die WM nächstes Jahr.


    Und für die CL würde keine Ausnahme für Liverpool gemacht werden, der englische Verband müsste nur eben aufgrund der Tatsache, daß England regulär schon vier Teams stellt, entscheiden, wen er vorzieht.

    Zitat

    Original geschrieben von Cocho
    Ich finde es einfach :flop: Der Titelverteidiger sollte automatisch qualifiziert sein!


    Ist er eigentlich auch. Nur darf ein Land nicht mehr als vier Vereine in der Championsleague stellen. Sollte Liverpool die CL gewinnen und sich nicht über die Liga qualifizieren, so dürfte der Vierte in England eben nur im Uefa-Pokal starten, wenn Liverpool in der CL an den Start geht. Einschränkung hierbei ist: der englische Verband müsste Liverpool als Verteidiger für die CL melden - und damit den Vierten in den Uefa-Pokal schicken. Es läge daher im Ermessen des englischen Verbandes, ob sie den Vierten oder den Titelverteidiger für die CL melden.


    Quelle: Uefa-Reglement zur Championsleague, Artikel 1.01 und 1.03

    Einen Abwehrspieler holen sie ja so oder so.


    Ich sehe das zwiespältig mit Karimi oder einem anderen fürs Mittelfeld. Ballack hat diese Saison endgültig gezeigt, was er kann und was er nicht kann und wie oft wurden Spiele noch gedreht, nachdem Scholl eingewechselt wurde. Das kreative im Mittelfeld ging den Bayern in der vergangenen Saison schon oft ab. An begeisternde Spiele kann ich mich kaum erinnern und vielleicht braucht es da doch noch so einen Spielertypen!? Ob Karimi da jetzt der Heilsbringer ist, weiß ich aber auch nicht - ich wäre ja nach wie vor (wohl utopischerweise) für Hleb oder Marcelinho. ;)

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    Original geschrieben von Jochen
    Entschuldige, aber andi2511 hat einen draus gemacht. Er hat die Querverbindung zum "Standortvorteil" gezogen. Daher geht es hier auch um die Städte. Und sorry, aber sowas wie oben kotzt mich dermaßen übelst an, daß ich mich echt dagegen wehren muß.


    Das habe ich gesagt:


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    Bremen hat halt so ein bißchen die Bürde, daß sie eine kleine Stadt sind, das Stadion relativ klein ist, die Attraktivität des Vereins für Sponsoren nicht sehr hoch zu sein scheint usw. und so müssen sie wohl immer aus kleineren Mitteln schöpfen, aber das machen sie ja bisher ziemlich gut.


    Die anschließende Diskussion entzündete sich am Wörtchen "klein" und ließ sich trotz der Tatsache, daß ich mehrfach darauf hinwies, daß dies nicht einmal im Ansatz meine Kernaussage sei, nicht stoppen und hat zu einer Diskussion um Städte geführt.


    Und was einen an meinen Aussagen, daß ich Bremen eben persönlich nicht für eine Großstadt vom Range Berlins, Hamburgs oder Kölns halte, "dermaßen übelst ankotzen" kann, verstehe ich nun beim besten Willen und schon gar mit dieser Aggression überhaupt nicht.


    Aber es ist auch egal, Bob_Harris hat meine These ja noch einmal verständlicher zusammengefasst und im Prinzip ging es mir auch um nichts anderes und damit ist die Sache erledigt. ;)

    Dann ist mein Posting aber definitiv völlig falsch rübergekommen. ;)


    Aber der Hype um die Stadt und die Stadt an sich sind zwei Paar Schuhe - aber auch das wäre eine andere Diskussion, denn den Kernpunkt meiner Aussage habe ich jetzt klarmachen können, oder? ;)

    Aaaalso. ;)


    Die Diskussion um Berlin ist zweifelsohne interessant, denn Berlin scheint eine polarisierende Wirkung zu haben. Berlin hat tausend Ecken und tausend Gesichter und man kennt Berlin sicher nicht auch nur ansatzweise nach einem dreitägigen Kudamm-Unter-den-Linden-Alexanderplatz-Trip. Definitiv gibt es im Gesamtbild schönere Städte als Berlin, aber mit pulsierend meine ich die Tatsache, daß aus meinen Augen (und wie gesagt, ich traue mir da eine gewisse Urteilsfähigkeit zu) in kaum einer anderen Stadt Geschichte so greifbar ist. Es geht nicht um Discos, Clubs und coole Leute - die gibts auch in Erfurt, Magdeburg und Gelsenkirchen, sondern um die Stadt an sich. Und genau der dreckige, laute und rauhe Ton, der viele abstösst, ist es auch, der Berlin eben urban macht. Aber so gerne ich auch über die schönen und weniger schönen Seiten Berlins diskutiere, eigentlich ging es mir wirklich um etwas anderes. Ich hätte auch München und Kaiserslautern (rein bezogen auf den Standort) vergleichen können.


    Es dominieren übrigens nicht Schalke, Bremen, Stuttgart und Co., sondern einzig und alleine seit dreißig Jahren eine Mannschaft und die kommt eben zufälligerweise auch aus einer Millionenstadt. Die anderen spielen reihum mal ein, zwei oder auch drei Jahre oben mit. Und jetzt mal ehrlich: Uli Hoeneß ist bei Bayern als Manager angetreten, da hatten sie eine handvoll Meisterschaften gewonnen, sieben Millionen Mark Schulden und waren weit von dem FC Bayern entfernt, der sie heute in der Liga sind. Glaubst du, er hätte diese Leistungen im Bereich Marketing und Merchandising, einen Zuschauerschnitt von > 50.000 usw. auch in Kaiserslautern geschafft und damit den Geldbeutel der Lauterer immer weiter gefüllt und daraus den Kreislauf "sportlicher Erfolg --> finanzieller Erfolg --> sportlicher Erfolg" werden lassen? Ich bezweifel das.


    Und daß Hertha diese Leistung nicht wenige Jahre nach dem Fall der Mauer und dem Aufstieg schon leisten kann, liegt auf der Hand. Aber Hertha hat es im Gegensatz zu den meisten Aufsteigern geschafft, sich nachhaltig in der Liga zu etablieren. Schon vergessen? Hertha hat einen Etat von 55 Millionen Euro - 10 Millionen mehr als der deutsche Meister und nur fünf Millionen weniger als Bayern München und das zehn Jahre nach dem Aufstieg! Natürlich ist ein Standortvorteil nicht immer auch gleich ein sofort auf der ganzen Linie ausgespielter Vorteil, aber Hertha ist schon deutlich weiter als andere Aufsteiger zehn Jahre danach und das führe ich eben auf die genannten Tatsachen zurück. Warum konnte sich Hertha etablieren und Bochum nicht?


    Aber was gibt es denn daran zu diskutieren, daß Berlin mit 3,4 Millionen Einwohnern ein besseres Werbepflaster ist als Bremen (und ja, auch die Tatsache, daß Soaps aus Berlin und Köln kommen, sagt etwas aus!), daß ein Olympiastadion, wenn man es gefüllt bekommt, finanziell in anderen Regionen spielt als ein Weserstadion usw.? Es ging nicht um den Status Quo, sondern um die Möglichkeiten und schöpfen Vereine wie Hertha oder Hamburg diese aus, dann bleiben Vereinen wie Bremen oder Kaiserslautern im Wettbewerb einfach nur noch die Möglichkeit, durch geschicktes Wirtschaften und der Verpflichtung von günstigen aber effektiven Spielern, dem etwas entgegenzusetzen - so wie es im Verhältnis gegenüber Bayern, Schalke etc. auch heute schon ist und immer wieder gut gelingt.


    Aber weil du auch wieder - trotz mehrfacher Klarstellung von mir - nur auf den Aspekt Lebensqualität/Spieler anwerben etc. abzielst, nochmal zur Klarstellung: meine Aussage war, daß ich der Meinung bin, daß es für Vereine wie z.B. Bremen in Zukunft schwerer sein wird, wettbewerbsfähig zu bleiben, da ich davon ausgehe, daß Vereine wie Hertha und evtl. auch Hamburg mittelfristig ihre Standortvorteile in die Waagschale werfen und der o.g. Kreislauf in Fahrt kommt und durch diese Faktoren dann eben potenziert wird, wenn diese Vereine nur einige Spielzeiten konstante Leistungen zeigen. Diese Standortvorteile setzen sich aus meinen Augen zusammen aus Infrastruktur (Stadion z.B.), anderem Medieninteresse und damit erhöhter Werbe- und Sponsoringmöglichkeiten, Merchandising und (und darauf hat mich eben Hoeneß' Interview gebracht) der Name Berlin/Hamburg/Frankfurt ggü. Kaiserslautern und Co. - ihr habt euch dann einen Bereich herausgepickt, der subjektiv anders bewertet werden kann und reitet nun fortwährend darauf herum und ignoriert vollkommen meine ständigen Ausführungen, daß dieser Aspekt lediglich ein kleiner Teilaspekt war - das ist auch keine ganz faire Art, eine Diskussion zu führen, nachdem ich das nun mindestens dreimal erklärt habe. ;)


    Halten wir fest: Jochen würde in Saarbrücken spielen, Oliver in Schalke und Berlin finden alle scheiße. :D

    Herzlichen Glückwunsch zum beginnenden Kampf gegen den Abstieg ab dem 5.8.. :D :top:


    Im Ernst: Köln gehört natürlich alle zwei Jahre in die Bundesliga und ich hoffe im Sinne der herzlichen Rivalität, daß es auch 1860 noch packt - obwohl es eng wird und ich es auch Frankfurt gönnen würde nach dieser Aufholjagd.

    Zitat

    Original geschrieben von Shani Ace
    Ich dachte bloss, dass mein Abischnitt und die Tatsache, dass Informatik in Bonn zur Zeit ohne Beschraenkung ist (was ja nicht ueberall so ist, bspw. in Muenster nicht), schon ganz gute Kriterien waeren, wenn ich daran denke, das der Freund von mir mit 3.7 den Antrag gestattet bekam.


    Was ich etwas unlogisch finde, denn wenn du den Zivildienst antreten musst und schon eine Zulassung für den Studienplatz hast, dann darf dir der Zivildienst nicht zum Nachteil werden, sprich du würdest den Studienplatz nach dem Zivildienst antreten können bzw. keine verschlechterten Zulassungsbedingungen befürchten müssen.


    Diese Zurückstellungspraxis scheint daher eher die allgemeine Tatsache widerzuspiegel oder zu bestätigen, daß schon längst nicht mehr auch nur annähernd alle zum Wehrdienst/Zivildienst eingezogen werden. Du musst halt abwägen, welches Risiko dir persönlich kleiner erscheint. Nur der Studienplatz wäre dabei kein Argument, denn den würdest du nicht verlieren bzw. im nächsten Vergabeverfahren bevorzugt erhalten.


    Ich kann mir bei der momentanen Einziehungspraxis nur schwer vorstellen, daß man jemanden aus dem Studium zieht, aber verlassen kannst du dich darauf natürlich nicht.