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Original geschrieben von tobix
Ein Staat greift einen anderen Staat an und hat damit eindeutig kriegerisch gehandelt. Und dann will mir noch jemand erzählen, Israel hätte nicht das Recht sich zu verteidigen?
Zum einen hat kein Staat einen anderen Staat angegriffen und zum anderen kann sich ein völlig legitimes Verteidigungsrecht nicht darin ausdrücken, die gesamte zivile Infrastruktur eines anderen Staates zu zerstören. Das ist ja der Hauptkritikpunkt, weniger die Tatsache, daß Israel seine Schutzinteressen durchsetzen möchte.
Im übrigen könnte man sich diese Argumentation beliebig hindrehen: Israel besetzt völkerrechtswidrig die Golanhöhen und hält tausende Gefangene ohne Prozess und Anklage gefangen, rechtfertigt das die kriegerischen Maßnahmen dann nicht? Das ist eine der Argumentationslinien der Gegenseite und ehrlich gesagt erkenne ich den gravierenden Unterschied jetzt nicht auf Anhieb.
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Auch wenn der Libanon seine paramilitärischen Gruppen nicht im Griff hat, so bevölkern doch genau diese Gruppen einen Teil der Regierung.
Es sind nicht die paramilitärischen Einheiten des Libanon, sondern der Hisbollah und über die konstitutionellen Besonderheiten des Libanon bezügl. der Regierungsbeteiligung haben wir ja schon debattiert, das kann man nicht so pauschal begreifen. Der Bürgerkrieg ist das nationale Trauma, da kann man nicht so easy hingehen und mal eine Entmilitarisierung der Hisbollah durch die regulären Streitkräfte erwarten.
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Israel steht dem nach jedes Recht zu, sich und seine Grenzen zu verteidigen!
Natürlich. In den Grenzen des Kriegsrechts, des Völkerrechts und der Verhältnismäßigkeit.
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Wenn man unterstellt, daß das Restaurant-Essen ebenso fettig ist und einen ebenso suboptimalen Sättigungsgrad bei hohem prozentualen Fett-Anteil am Brennwert erreicht, dann hast du absolut recht. Es ging ja auch um Fett im allgemeinen.
Die Gefahr beim Fastfood ist nur im Gegensatz zu den meisten normalen Restaurants, daß so ein Menü nicht ausreichend sättigt, um sich den Rest des Tages sehr fettarm zu ernähren. Ich kenne das von mir selbst: wenn ich mal bei McD und Co. esse, dann ist das irgendwann mal in der Schnelle zwischen den Mahlzeiten, aber es ersetzt keine Mahlzeit. Wenn ich ins Restaurant gehe, dann ist das doch sehr viel eher der Fall.
Aber das ist wohl bei jedem etwas anders. 
PS: die empfohlene Fettmenge einzuhalten ist bei ausgewogener Ernährung überhaupt kein Problem. 
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Original geschrieben von Martyn
McD kocht ja auchnur mit normalen Fleisch, normalen Buns und normalen Saucen ... ich denke jetzt nicht das ein McChicken oder RoyalTS mehr Fett oder Kalorien hat als ein Hühnchenschnitzel oder Rinderhackbraten im freien Restaurant. Ihr tut ja so als würde McD den Produkten extra Fett zusetzen.
Keiner tut so, als würde McD dem Essen Fett zusetzen. Das ist auch gar nicht nötig: ein BigMäc und eine große Portion Pommes haben 50g Fett. Da die wenigsten so ein Menü als Hauptmahlzeit sehen und sich den Rest des Tages quasi fettfrei ernähren (was sie müssten, um die empfohlene Fettmenge von 60g nicht zu überschreiten), ist es doch wirklich kein Geheimnis, daß ein Besuch bei McD und BK ernährungsphysiologisch die Ausnahme und nicht die Regel sein sollte, oder siehst das anders?
Das ist auch überhaupt kein Vorwurf an McD, BK und Konsorten, sondern nur eine nüchterne Feststellung die keiner ernsthaft bezweifeln kann. Ich weiß auch gar nicht, warum du da jetzt so dagegen redest. Kennst du nicht das (vorwiegend weibliche) Phänomen mit der Schokolade? Das ist anscheinend auch auf den hohen Fett- und Zucker-Anteil in der Schokolade und einer damit verbundenen Hormon-Ausschüttung zurückzuführen.
Aber ich will keinem den Burger ausreden, daher BTT. 
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Neidisch? 
Bei manchen Versicherern können Kinder doch bis 27 mitversichert sein, oder?
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Original geschrieben von Martyn
Also nach Fett wird wohl niemand süchtig....
Zum einen habe ich das nicht geschrieben (sondern von einem 'gewissen Suchtpotential' gesprochen und das kann wohl jeder nachvollziehen, der mal Fastfood oder fett- und zuckerreiche Süßigkeiten zu sich nimmt) und zum anderen: doch, Gewöhnung an einen hohen Fett- und Zuckeranteil im Essen kann auch eine Sucht hervorrufen. Zumindest wenn man davon ausgeht, daß wir wie Ratten reagieren. 
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Wer sich häufig von Fast-Food-Gerichten wie Burger, Currywurst oder Fritten ernährt, kann danach süchtig werden. Das schreibt die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau unter Berufung auf US-Wissenschaftler der Universität Princeton.
Quelle: Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau
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Original geschrieben von AdministratorDr
Nach einigen Wochen oder Monaten hat man dann aber wirklich keinerlei Heißhunger auf McDonalds und kann dann in aller Ruhe BurgerKing probieren 
Dann dürfte das Spiel aber in Grün weitergehen. Ich denke, daß das mit der Gewöhnung an das Fett zu tun hat, denn Fette sind ja Geschmacksträger und haben durchaus ein gewisses Suchtpotential. Mehrmals die Woche McD oder BK geht logischerweise mit einer (ziemlich ungesunden: man sollte ja unter 60g Fett / Tag zu sich nehmen und möglichst nur 30% der Kalorien aus Fetten) Gewöhnung an diese Fett-Dosen einher. Aber ich befürchte, da nehmen sich McD und BK nicht soviel, oder?
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Original geschrieben von AdministratorDr
... aber das merkt man erst wenn man von der McD-Droge runter ist (bzw. der Körper alle Stoffe abgebaut hat).
:eek:
Was sind das denn für ominöse Stoffe, die der Körper erst Monate nach einem McD-Besuch abgebaut hat? :confused: 
[small]Ich besuche mittlerweile weder McD noch BK noch andere Fastfood-Ketten und die Entzugserscheinungen sind durchaus auszuhalten (auch wenn die aktuelle McD-Werbung schon manchmal einen gewissen Appetit auslöst). :top: [/small]
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Der 28.9.2000 war ein Donnerstag. 
Natürlich war der Vorgang aber dennoch eine Provokation bzw. musste so aufgefasst werden, wobei es auch (oder vielmehr) um innenpolitische Vorgänge zwischen Sharon und Netanjahu vor der Wahl ging.
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In der [url=http://www.taz.de/pt/2006/07/18.1/ges.q,TAZ]heutigen[/url] und gestrigen taz sind einige Berichte und ein Glossar zu dem Thema. Ich kenne eine Volontärin persönlich und weiß, daß sie in Damaskus, im Yemen und in anderen arabischen Ländern gelebt hat und insofern habe ich fachlich keine Zweifel an der Fundiertheit der Artikel, unabhängig davon, ob man die politische Präferenz der taz teilt oder nicht.
Und weil in diesem Thread ja schon der eine oder andere (auch hinkende) Vergleich angestellt wurde:
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Angenommen, die baskische Untergrundorganisation ETA hätte zwei spanische Soldaten nach Frankreich entführt und von Stützpunkten auf südfranzösischem Territorium Raketen auf Ziele in Spanien abgeschossen. Hätte die spanische Luftwaffe dann unter Berufung auf das Selbstverteidigungsrecht nach Artikel 51 der UNO-Charta den Pariser Flughafen, die Autobahn von Paris nach Brüssel sowie den Hafen von Marseille bombardiert?
http://www.taz.de/pt/2006/07/18/a0136.1/text.ges,1

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Original geschrieben von Charlie_D
Doch, doch.
In Coburg sitzt das Zentrale Mahngericht von Deutschland!
http://de.wikipedia.org/wiki/Zentrales_Mahngericht