Zitat
Original geschrieben von matze929
Nur glaub nicht das es denen besser geht. Die Spirale zwischen Arm und Reich klafft IMHO nur weiter auseinander.
Also lieber reich mit Vollgas gegen die Wand? 
Ganz so einfach wie es auf nunmehr 15 Seiten diskutiert wird ist es wohl nicht, denn ich denke kaum, daß irgendeine Regierung dieser Welt absichtlich und vorsätzlich die Rahmenbedingungen verschlechtert, obwohl es andere Alternativen gibt.
Weder mit absolutem Gehorsam den Konzernen und Unternehmen gegenüber ist es getan, noch mit tiefroten Parolen, die z.T. wirklich aus dem 19. Jhdt. stammen könnten. 
Das Problem, daß sich an diesem Thema wie auch an jeder anderen Ecke im Moment zeigt ist eben, daß im Prinzip jeder weiß (es sei denn er ist dumm oder völlig ignorant), daß die staatlichen Sicherungssysteme und damit auch sozialstaatliche oder gewerkschaftliche Errungenschaften so nicht mehr finanzierbar sind. Aber nun stellen sich alle in die Ecke und helfen nicht zur Problemlösung, sondern schreien nur laut auf, wenn sie von Kürzungen oder Einschnitten betroffen sind. Sparen ja - aber nicht bei mir! 
Die Gewerkschaften entziehen sich seit Jahren ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und haben sich in meinen Augen schon lange als ernsthafter Partner der Politik disqualifiziert, zumal sie ja auch längst nicht mehr die uneingeschränkte Akzeptanz der Arbeitnehmer haben.
Diese Diskussion ist ja gewissermaßen auch ein Spiegelbild dessen: kaum Argumente, kaum jemand geht sachlich auf Einwände der Gegenpartei ein, dogmatisch beharrt jeder auf seinem meist allzu theoretischen Gesichtspunkt.