Leider sind solche Diskussionen selten ohne Emotionen und damit sachlich zu führen! Leider bemerke ich (und ich würde mich als empathisch intelligent einstufen
) auch bei mir öfter gewisse "blöde" Reflexe, in denen es schwerfällt, sich ohne Klischees und Vorurteile durchs Leben (und in Berlin) zu bewegen!
Aber man sollte bei diesen Diskussionen auch bloß nicht mit dem Totschlag-Argument "Ausländerfeindlich" kommen (ausser es werden Grenzen überschritten, ganz klar), denn es muß möglich sein, Tatsachen auch als solche zu benennen und aufzuzeigen und dann darüber zu diskutieren ohne eben als ausländerfeindlich etc. abgestempelt zu werden.
Meine Beobachtungen insbesondere hier in Berlin sind auch bei der gebotenen Sachlichkeit dahingehend geprägt, dass südländische Mitbürger bestimmten Alters und Geschlecht (13-25, männlich
) gehäuft einen aggressiven Eindruck erwecken, offensichtlich nicht integriert sind und ebenso offensichtlich das auch nicht wollen; ein Gespräch bei einer etwaigen Situation wie im Ausgangsposting scheint mir ausgeschlossen und die islamische Religion ist in diesem Zusammenhang gewiss noch ein Faktor, der viele dieser Menschen noch zusätzlich "fremd" macht.
Solche Beobachtungen sind natürlich subjektiv und völlig ohne Bewertung ersteinmal festgestellt. Leider fällt es aber eben auch mir manchmal schwer, wenn man den zehnten Südländer in drei Minuten mit einem 3er-BMW oder Porsche-Boxster etc. und/oder lärmend und großkotzig an einem vorbeiziehen sieht, nicht ein gewisses Schubladendenken an den Tag zu legen und intelligente Menschen (zu denen ich mich mal ganz unbescheiden zähle) können sich selbst dann sachlich widerlegen und eine gewisse Distanz dazu schaffen (auch wenn Antipathien bleiben) und ihre Vorurteile bemerken und ggf. widerlegen - andere können das eben nicht.
Aber ich habe den Eindruck, dass es oft auch genau dieses Phänomen bei den angesprochenen Gruppen ist, was sie "so" werden lässt: mangelnde Integration und Sprache --> mangelnde Schul- und Allgemeinbildung --> schlechte Zukunftsperspektiven --> Frustration und das ganze gepaart mit einer natürlichen "Fremdheit" durch völlig unterschiedliche Kulturen kann eben eine gefährliche Mischung ergeben.
Es bleibt ein sensibles Thema, aber durch Totschweigen oder falsch verstandene Political-Correctness hilft man auch keinem! Das knallharte aber sachliche Ansprechen der Probleme dürfte zwar ersteinmal unangenehmer, aber sicherlich effektiver für die Zukunft sein.
Und noch etwas: ohne "Euch" Kleinstädter zu diskreditieren, aber so richtig gehäuft und extrem kommen diese Probleme natürlich nicht auf, wenn der einzige Ausländische Mitbürger der freundliche Döner-Mann ist - diese Problematik bekommt man nur in Großstädten wirklich deutlich zu spüren und leider (!) verändern sich da Weltbilder ![]()