Beiträge von andi2511

    Mooney: Du hast Recht, allerdings werden für die Kremation nur Leichenschauen durchgeführt (hier in Berlin) und keine Sektionen. Nur die zweite Leichenschau wird halt von einem Rechtsmediziner gemacht, ist aber keine Obduktion. Sollte auf diese Beschauung eine Obduktion erfolgen, so ist diese wieder gerichtlich angeordnet ;)


    Versicherungssektionen von der Berufsgenossenschaft oder einer Lebensversicherung sind wohl auch nicht geeignet, der Öffentlichkeit eine Obduktion zu zeigen, oder?


    Bliebe die Privatsektion, und damit wären wir ja wieder beim Thema ;)

    Also mir geht es so wie vielen hier: eigentlich wil ich aus Deutschland nicht weg, ich fühle mich wohl hier, in meiner Wohnung, meiner Stadt, mit meinen Freunden usw.


    Aber einen längeren Aufenthalt im Ausland kann ich mir durchaus vorstellen und dann gerne in Dänemark, Schottland, Irland etc., also da, wo es eine rauhe See gibt, die Menschen herzlich sind usw.

    Re: Brauche eure Hilfe, wer wohnt nahe der Schweiz ?


    Zitat

    Original geschrieben von MaxBlue
    Wer wohnt in der Nähe der Schweiz, möglichst nahe an Bern und würde das Paket kurzfristig in Empfang nehmen und deponieren, so dass es mein Käufer aus Bern dort persönlich abholen kann ?



    Du hast aber ein etwas verrutschtes Bild von der geographischen Lage ;) Bern ist durchaus etwas in die Schweiz hinein und von Bern nach Freiburg zu fahren ist auch gute 170 Kilometer ;)


    Gibt es da keine andere Möglichkeit? Meine Eltern wohnen zwar in Lörrach, das ist nahe Basel, aber ich weiß nicht, ob es da keine bessere Möglichkeit gibt...

    Zitat

    Original geschrieben von Mooney
    . Als Pathologe oder Rechtsmediziner hätte ich übrigens auch keine besonders große Lust, während meiner Arbeit dauernd von gaffenden Besuchern gestört zu werden.


    Nochmal: aus meinem Bekanntenkreis weiß ich, daß großes Interesse gerade an rechtsmedizinischen Vorgängen und der Rechtsmedizin vorhanden ist. Gerade diese Kombination aus Neugier auf Unbekanntes (Leiche, Körperinneres) und Kriminalistik (Rechtsmedizin, ungeklärte oder gewaltsame Todesfälle) ist für die meisten verständlicherweise völliges Neuland und eben äußerst spannend. Nur eine Öffnung der rechtsmedizinischen Institute für Berufsfremde wird es niemals geben, denn wie gesagt, hier stehen dem nicht nur handwerkliche und ortstechnische Gegebenheiten entgegen, sondern eben die Tatsache, daß hier ermittelt wird und natürlich niemals ein Laie Einblicke in staatsanwaltschaftliche Ermittlungen erhalten wird, was ja auch wirklich auf der Hand liegt! ;)


    Was es aber hier in Berlin gibt, ist die "Lange Nacht der Wissenschaft", bei der sich auch das rechtsmedizinische Institut beteiligt und unter dem Andrang von Tausenden die Türen öffnet. Wer hört, was die Besucher so für Vorstellungen haben, was sie wohl erwartet (Eintritt ab 18 --> das muß ja wohl eine Schauobduktion sein) und wie sie dann enttäuscht reagieren, wenn sie "nur" den leeren Saal sehen, Blutalkoholkonzentrationstest machen, die Labore besichtigen etc., wie begehrlich sie auf die (leeren) Leichenschränke in den Wänden linsen, der kommt zur Überzeugung, daß mindestens 80% der Leute aus Sensationsgier kommen...


    Wie ich schon in meinen ersten Postings sagte, stört mich nicht so sehr die Tatsache, daß andere Leute einer Obduktion beiwohnen, sondern daß v.Hagens so einen pseudowissenschaftlichen Auftritt daraus macht und eigentlich nur an Selbstdarstellung interessiert ist. In Deutschland möchte kein seriöser Rechtsmediziner oder Anatom mehr mit v.Hagens in Verbindung gebracht werden und das hat ja wohl Gründe...

    Zitat

    Original geschrieben von Nebelfelsen


    Eben das ist ja das Problem an fast allen Unis. Obduktionen ja, aber als praktische Übungen und selbst da dürfen befreundete Studenten anderer Fachrichtungen dem Medizinstudenten nicht zusehen (zumindest in Bochum). Kein Wunder, dass da Bedarf für solch medienwirsame Spektakel (künstlich) geschaffen wird.


    Also ich denke, das hat auch wirklich praktische Gründe: Wenn die Anatomiekurse nicht nur für die Medizinstudenten geöffnet werden würden, so könnten diese vor lauter Andrang nicht mehr sinnvoll und in der nötigen Intensität ausgebildet werden.
    Völlig anders sieht es ja nochmal beim Thema Rechtsmedizin aus: Bei uns dürfen diese Kurse nur wir Jurastudenten und Medizinstudenten belegen, was neben den obigen Gründen auch in erster Lienie deswegen ist, weil die Leichen staatsanwaltschaftlich beschlagnahmt sind und Gegenstand kriminalistischer Ermittlungen sind - das da Laien nix zu suchen haben ist ja wohl selbstverständlich und wird (zumindestens hier in Berlin) auch genauestens überprüft.

    Du lernst doch Deinen Körper nicht besser kennen wenn Du siehst, wie jemandem der Kopf mit einer Elektrosäge aufgesägt wird! :confused:


    das IST Sensationsgier ;) und das ist ja überhaupt nicht schlimm und völlig normal, aber es ist halt so. Als medizinischer Laie erkennst Du bei 500 Zuschauern außer ein bißchen Gewebe, jeder Menge ungewohnten Geräuschen und Anblicken ziemlich wenig, glaube mir ;)


    Es sind halt Anblicke, die definitiv spannend und aufschlußreich sein können, aber nicht unter diesen Umständen (völlige Laien als Zuschauer, dann noch 500 auf Tribünen und ein Sektionsführer, der ständig darauf achtet, ob er auch kameratauglich rüberkommt) und insofern finde ich es verständlich, wenn man hingehen würde, verwerflich finde ich den Ansatz des Obduzenten Hagens...

    Hallo!
    Ich halte davon gar nix und da ich solche Dinge (gerichtliche Obduktionen) im Studium anschauen darf, kann ich nur sagen, man braucht als völliger Laie schon starke Nerven ;-)


    Diese "Obduktion" in London dient alleine der Belustigung und was mich an Hagens so stört ist, daß er immer eine wissenschaftliche Sache daraus machen will, wo definitiv keine ist. Würde er sagen "okay, alles Spektakel, nur zur Befriedigung der Sensationsgeilheit" - okay, könnte ich verstehen, denn Neugier ist normal, aber diese Pseudowissenschaft die er darum macht, die stört mich!


    Hier noch ein paar interessante Artikel:


    [URL=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,223538,00.html]Spiegel 1[/URL]


    [URL=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,222855,00.html]Spiegel 2[/URL]


    [URL=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,222855,00.html]und Nr. 3[/URL]

    Hallo!
    Du bekommst Sold (daß bekommst Du pro Tag, egal ob Du arbeitest oder nicht), der sich ab dem vierten und dann ab dem siebten (?) Monat jeweils etwas erhöht, dazu bekommst Du Kleidergeld (ebenfalls pro Kalendertag) und Du erhältst ggf. Essensgeld. Wenn Du frei hast bekommst du idR das Essensgeld ausbezahlt, es sei denn Du wohnst dort und es ist Dir zuzumuten an der Gemeinschaftsverpflegung teilzunehmen.


    Das mit den 400,- kommt gut hin, es gibt aber weiterführende interessante Links im Internet, da wirst Du mit einmal googeln sicher schnell fündig!

    Silvester in Berlin in der Öffentlichkeit, sprich Brandenburger Tor etc., ist jedesmal ein Reinfall (es sei denn man ist Nicht-Berliner und es ist halt ein Gesamtereignis). In der Stadt rumlaufen ist ätzend, weil mit Leuchtmunition auf einen geschossen wird ;) Partys sind meistens nicht so toll wie der Ansprich, den man an Silvester hat...


    --> diese Erfahrungen und der eklige Kater am nächsten Tag machen Silvester zum Hass-Tag für mich und ich werde dieses Jahr eine gute Flasche Wein öffnen, mit Freunden ganz entspannt trinken, ein bißchen Fernsehen oder so, irgendwann ganz entspannt ins Bett und am nächsten Tag ganz ohne Kater lecker Frühstücken gehen ;-)


    So, das ist mein Silvester-Tip ;-)