Original geschrieben von D-Love
Wenn sich andere Vereine so eine miese Transferpolitik wie Bayern erlauben und dabei so viel Geld vernichten würden, wären sie schon längst pleite.
Ribery und Toni zu holen, ist keine Kunst. Da weiß man, dass das funktionieren wird.
Ich rede von anderen Transfers:
Jansen, Sosa, dos Santos, Schlaudraff, Podolski, Ismael, van Buyten, Frings. Für diese Spieler, die bei Bayern nie eine signifikante Rolle gespielt haben, hat man fast 60 Mio. € ausgegeben. Bei Jansen, dos Santos, Ismael und Frings wurde alleine ein Transferverlust von 19,25 Mio. € erwirtschaftet.
Und was ist mit Breno? 12 Mio. für einen, der offenbar noch nicht mal weit genug für die Bundesliga ist? Lachhhaft.
Jetzt kann man natürlich argumentieren, Bayern könne sich das ja auch erlauben. Richtig, nur besser eingesetzt hätte dieses Geld vielleicht dazu beigetragen, dass Bayern in den letzten Jahren auch international erfolgreicher gewesen wäre. Es ist natürlich einfach, immer alles auf den Wettbewerbsnachteil durch weniger TV-Gelder zu verweisen, aber wenn ich mir angucke, wie leichtfertig Bayern mit dem Geld, das zur Verfügung umgeht und manche Transfers ganz klar mehr unter die Kategorie "Trotzkäufe" anstatt sinnvoller sportlicher Planung stehen, dann würde ich das als Bayern-Fan selbst kritisieren als immer reflexartig immer auf angebliche Versäumnisse andere Vereine hinzuweisen.