Beiträge von Kanalratte

    herbert1960:


    Ich habe selbst mal bei einer Tanke gejobbt und kann Dir dazu folgendes mitteilen:


    Es ist ganz sicher keine bewusste Aktion von der Tankstelle. Es gibt immer wieder Fälle, wo bestimmte Arten der Kartenzahlung nicht möglich sind.


    Ich hatte selbst schon Fälle, wo bspweise sämtliche EC-Karten der Sparkassen und Landesbanken nicht funktioniert haben. Der Grund lag aber nicht bei der Tankstelle, dem Terminal oder dem Mitarbeiter. Es waren einfach keine Kartenzahlungen der Sparkassen-Kunden möglich, da wohl der Online-Server ausgefallen ist. Dies passiert auch bei MC und Visa.


    Was ich Dir damit sagen will: In den meisten Fällen kann die Tanke nichts dafür! Und da wir bei solchen Fällen immer sofort die Infoschilder "Zur Zeit keine Kartenzahlung möglich" an die jeweiligen Zapfsäulen und Eingangstüren angeklatscht haben, hat die Tankstelle seine Informationspflicht erfüllt.


    Und es gibt immer wieder Leute, die einfach nicht des Lesens mächtig sind. Einmal ist es mir sogar passiert, dass mich ein Kunde auf's übelste beleidigt hat, weil keine Kartenzahlung ging. Sorry, aber wenn der ZU BLÖD zum lesen ist, nicht mein Problem! Und das man dann gleich ausfallend wird, lasse ich mir nicht bieten. Hab ihn dann halt rausgeschmissen.


    Was mich am meisten geärgert hat an der ganzen Sache: Man wird oft persönlich angegriffen und dafür verantwortlich gemacht. Es wird einem nicht geglaubt, dass es ein technisches Problem gibt. Sowas ärgert mich.


    Mittlerweile gibt es ja bei vielen Tankstellen einen Geldautomaten.... dann muss der Kunde halt die Gebühren für's abheben schlucken... kann ja niemand was dafür, dass er bei der falschen Bank ist.


    Außerdem... wer sich nur auf seine Karten verlässt und kein Bargeld als Backup hat... -> selbst schuld!

    Wenn ich in die Schweiz fahre, werde ich eigentlich bei jeder 3. Durchfahrt kontrolliert. Dabei sind die schweizer Zöllner diejenigen, die mich am meisten filzen. Die deutschen Zöllner winken im Normalfall immer durch.


    Einmal haben mich die Schweizer soweit kontrolliert, das ich nur noch meine Klamotten anbehalten durfte (Spurch Zöllner: Seien Sie froh, dass wir Sie nicht bis auf die Unterhose kontrolliert haben). Alles wurde auseinander genommen, 2 Stunden Zeit verloren (brauch bis in die Schweiz gerade mal 1,5 Stunden). Ist aber bisher nur einmal so krass passiert.


    Normalerweise heißt es nur "Kofferraum auf" und gut ist...


    Fahrzeug Golf, mit Frau und Kind (vielleicht ist das ein Vorteil)....


    BTW: So wie die Zöllner und Beamten hier arbeiten, ist doch mehr als tadellos. Bei meinem vorletzten Urlaub wurde ich an der serbischen Grenze 2 Stunden festgehalten, nur weil ich mich geweigert habe denen 10 EUR Schmiergeld zu zahlen.... nach gut 4 Stunden Warten bis zur Abfertigung. DAS sind Horrorgeschichten, daher schätze ich mich glücklich mit den Beamten hier.
    Meine persönliche Rekordwartezeit war im Jahre 2000, wo ich sagenhafte 14 Stunden (!!!!) auf die Abfertigung an der Grenze zu Mazedonien gewartet habe (nach guten 20 Stunden Fahrt bis dato!)


    PS: Bevor jetzt einige hier schreien "hättest doch gleich die 10 EUR zahlen können": Das mag richtig sein, aber wenn ich anfange jedem Bullen, der mich da anhält, zu schmieren wäre meine Urlaubskasse schnell leer. Manchmal reicht ne Schachtel Kippen, manchmal auch nicht (je nach Beamten)


    Also sollten wir uns glücklich schätzen, dass wir hier kaum warten müssen... und die Fragen der Beamten freundlich und nett beantwortet... dann gibts auch keine Probleme

    Zitat

    Original geschrieben von HansFranz123


    Das war es von meiner Seite in diesem Beitrag. Ich bin vermutlich leider als Händler hier auf verlorenen Posten und Endverbraucher können meine Sichtweise vermutlich nicht verstehen.


    Nö, finde ich nicht. Ich selbst als Verbraucher kann es nachvollziehen. Wie ich schon mal schrieb, ist es in der heutigen Zeit leider so, dass die Menschen weniger Geld haben aber viele Sachen haben möchten, wozu Ihnen das Geld fehlt. Dann wird halt bestellt und nicht bezahlt.


    Ich kann es aus Verkäufersicht absolut verstehen, würde ich vielleicht nicht anders machen.


    Ich sehe das bei uns auf der Arbeit. Wir haben mal (ausnahmsweise) einem polnischen Kunden die Option "7 Tage nach Erhalt der Rechnung" angeboten. Osteuropäische Kunden haben ansonsten generell Vorkasse. Er hat über 5 Monate lang nicht bezahlt (es ging um einen Betrag von rund 5000 EUR).

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Ich würde auch nie auf die Idee kommen, z.B. ein neues Handy für 350€ bei nem Shop zu kaufen, der nur Vorkasse anbietet. Wäre mir viel zu risikoreich das Geld zu überweisen und 5 Tage zu hoffen, dass alles glatt geht.


    Wer seinen potentiellen Kunden so wenig vertraut und selbst niedrigpreisige Artikel nur als Vorkasse anbietet darf sich nicht wundern, wenn die großen Anbieter (amazon,etc.) größer werden. Denn die sind schnell und kundenfreundlich.


    Nun, für den Verkäufer ist es auch risikoreich die Ware zu verschicken und 5 Tage zu hoffen, dass das Geld mal ankommt. Gerade in der heutigen Situation, wo die Menschen immer weniger übrig haben und somit die Anzahl der Leute steigt, die kaum aus den Schulden raus kommen, kann ich es durchaus verstehen, wenn ein Verkäufer Cash sehen will, bevor er was macht.


    Wie Du siehst, jeder hat irgendwie einen Nachteil... was bleibt also übrig? Entweder auf das Risiko eingehen oder in den Laden gehen und Cash abzahlen.


    Sorry, aber ich kann es verstehen. Ich als Verkäufer würde zumindest die Neukunden erstmal auf Vorkasse stellen... wenn die brav zahlen, könnte man über die Zahlweise "auf Rechnung" reden.


    Wir haben mal einem Kunden (Osteuropäer) den Luxus gegönnt, erst nach Erhalt der Rechnung zu zahlen... nun, wir sind dem dann 4 Monate (!!) hinter her gerannt.

    Zitat

    Original geschrieben von Laubi

    Meine Meinung: Wer Fakes trägt, betrügt in erster Linie sich selber.


    Just my 2 Cents.


    Cheers
    Laubi


    Wieso? Meine Rolex ist 2 Jahre alt und hat mich nur 50 EUR gekostet

    Zitat

    Original geschrieben von borusch
    Griechenland ist Mitglied von Schengen, du brauchst also kein Visum bei direkter Einreise nach Griechenland.


    http://www.auswaertiges-amt.de…dAufenthalt/Schengen.html


    Ja, Griechenland ist im Schengener Abkommen. Aber versuch mal mit einem mazedonischen Pass mit Schengen-Visa nach GR einzureisen.... das wird Dir nicht gelingen. Hintergrund: Griechenland hat Mazedonien nur unter "FYROM" anerkannt. Die mazedonischen Pässe sind für die Griechen ungültige Papiere. Wenn ich nach GR einreisen möchte, muss ich zu deren Konsulat, da bekomme ich so ne Art Ersatzausweis, damit ich einreisen darf.


    Jetzt dürftest Du verstehen, warum ich Griechenland dazu gezählt habe


    IGGY:
    Deine Beispiele kenne ich zu gut von meiner Schwägerin, die in Duisburg das selbige macht (Elternbeirat). Da ist der Anteil der türkischen Kinder ebenfalls hoch, und da läuft es so oder so in der Art auch ab.


    Da wo mein Sohn im Kindi ist, gibt es einen (!!) türkischen Jungen. Jedoch sind seine Eltern irgendwie das krasse Gegenteil. Die Mutter macht überall mit, der Vater ebenfalls, absolut nicht typisch "türkisch". Wenn man nicht wüßte, wie deren Namen sind, könnte man nicht meinen, dass es Türken wären....


    Es gibt also solche und solche...

    Zitat

    Original geschrieben von schmidt3
    Die Deutschen haben sich aber trotzdem bereitwillig integriert, in vielen Fällen sogar vollständig assimiliert, waren dankbar, eine neue Heimat mit neuen Chancen gefunden zu haben, achteten die amerikanischen Gesetze, überzeugten durch Leistung und zeigten ihre Loyalität zu den USA dadurch, daß sie für das Land gekämpft und notfalls gestorben sind. Sie haben den Amerikanern allerdings nicht dauernd erklärt, daß sie sich eigentlich für Deutsche hielten und nur auf ihr Deutschtum stolz seien. Und sie haben sich nie als fünfte Kolonne Deutschlands verhalten, weder im Krieg der USA gegen den Kaiser noch im Krieg gegen Hitler, sondern einfach als loyale amerikanische Bürger. Und mehr verlangt auch niemand.


    Versteh ich Dich richtig, dass man nur richtig immigriert ist, wenn ich z.b. für Deutschland sterben würde?


    Findest Du nicht, dass dies ein bisschen weit her geholt ist? Ich mein, ich bin auch dafür dass sich ein Ausländer hier an Regeln und Gesetze hält, die deutsche Sprache spricht, das Land und die Bürger respektiert. Aber dass man dann soweit geht, sogar für Deutschland zu sterben... naja, dass finde ich persönlich ziemlich weit aus der Luft gegriffen.


    Für mich sollte ein Ausländer als Basis erstmal die deutsche Sprache beherrschen. Es kann einfach nicht sein, dass es Leute gibt, die seit 30 Jahren hier leben und noch nicht mal Brötchen beim Bäcker bestellen können, da sie der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Die Sprache ist für mich das A und O.
    Und auch außerhalb der eigenen 4 Wände sollte man sich ein bisschen den Regeln anpassen. Ich finde es z.b. eigentlich unverschämt, wenn sich 2 Ausländer in ihrer eigenen Sprache unterhalten, während gegenüber einer sitzt, der die Sprache nicht versteht.


    Was die Leute in ihren eigenen 4 Wänden machen, ist mir egal (solange die nicht auf irgendwelche kranken Ideen a la Ehrenmord kommen).