Original geschrieben von IGGY
Kanalratte
Ja die Serben haben jede Menge Dreck am stecken, das will auch keiner anzweifeln. Unschuldslämmer sehen in meinen Augen auch anders aus.
Aber waren es nicht die westlichen Staaten die verlangt haben, das die Serben ein demokratischer Staat werden, der mit der Sprache der Demokratie seine Rechte verteidigt statt mit Waffengewalt.
So nun sind wir an dem zarten Punkt angekommen gewesen, wo sich ein demokratisches Serbien entwickelt hat, und was passiert der Westen hält nicht seine eigenen Vereinbarungen, die es schriftlich zugesagt hat. Da sind wir dann auch nicht viel besser als die "Serben" die sich ja an nix halten wollen, können ect.!
Es wird schlicht und einfach ignoriert, das Serbien zum ersten male sich mit politischen, demokratischen und rechtlichen Mittel versucht seinen Standpunkt zu verteidigen.
Jetzt im demokratischen Serbien, das Volk für etwas zu bestrafen, was ein Herr Vorgänger gemacht hat, halte ich für die falsche Lösung.
Weil sie schlicht und einfach, jetzt Menschen dafür bestraft die dafür nix können, und vor allem zeigt das unsere demokratischen Werte auch nicht viel mehr wert sind, wie auf dem Papier auf dem Sie stehen.
Letztendlich spielt diese Strategie im Moment nur den serbisch Radikalen Kräften und Russland zu.
Weil jeder Serbe wird sich von der Demokratie auf den Arm genommen fühlen, und die demokratischen Kräfte mundtot gemacht. Frei nach dem Motto:" Hier euer Westen, eure EU seht was Sie euch gebracht hat, einen zweiten albanischen Staat auf serbischer Muttererde.
Um keine Eskalation und keinen Präzedenzfall zu schaffen wie Momentan, hätte man Serbien und Albanien zusammengesetzt und die Region auf beide Länder aufgeteilt.
Der Kosovo war noch nie eine Republik gewesen, sondern nur autonome Provinz.
Somit hat diese Gegend auch gar keinen eigenen Rechtsanspruch, wie die anderen ehemaligen Jugoslawischen Republiken sich unabhängig zu erklären.
Weil einen zweiten albanischen Staat auf dem Balkan brauch kein Mensch, der nur von EU-Geldern am leben gehalten wird.
Da die kosovarischen und mazedonischen Albaner sich selbst als Albaner sehen, und lieber die albanische Flagge statt der mazedonischen oder kosovarischen wedeln dürfte es kein Problem geben, wenn der Süden des Kosovos an Albanien und der Norden an Serbien angeschlossen worden wäre.
Damit wäre endgültig ein Schlußstrich um diesen Krisenherd gezogen worden.
Keine KFOR Mission, keine Milliarden EU-Steuergelder, Aufbauhilfen, Polizeimissionen uvm., da sich die Länder auf die das Kosovo aufgeteilt worden wäre hätten selbst drum kümmern müssen.
Aber wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht.
Zu einem muss ich dir Recht geben, die meisten Albaner in Mazedonien waren und sind friedlich. Dennoch sind Albaner aus dem Kosovo in Mazedonien eingefallen und haben versucht, die mazedonischen Albaner für Ihre Sache aufzustacheln.
Nur waren die slawischen Mazedonen in diesem Fall nicht so dumm wie die Serben, und haben gleich Nato ect. reingelassen, damit sich die albanische Propaganda Maschine von schlachtenden Mazedoniern erst gar nicht breit machen kann, und wieder Albaner aufgrund schlimmer Taten die Sie ja von mazedonischer Seiten erleben mussten, nun als das mindeste den Schadenersatz die Abtretung Westmazedoniens geltend gemacht hätten.
Jako
Unsere Kanalratte weiß das es in Mazedonien Albaner gibt, wahrscheinlich daher da er selber einer ist.
Ich geb dir zwar Recht, das das heutige Mazedonien aus dem jugoslawischen(serbischen) Teil seine Unabhängigkeit erlangt hat. Aber die mazedonische Kultur, Tradition und Eigenständigkeit geht auf eine lange Geschichte zurück. Nur haben die Mazedonier nicht die Kraft und das Geld und vor allem den Willen um eine Vereinigung der gesamten ehemaligen mazedonischen Gebiete zu fordern, die auf Teile Griechenlands, Bulgarien und Albaniens sich heute befinden. Die Mazedonier sind ähnlich wie die Kurden auf mehrere Staatsgebiete aufgeteilt. Aus diesem Grund haben die Griechen Mazedonien aufgefordert jegliche ehemaligen Gebietsansprüche aus der Verfassung zu nehmen, und weigern sich die Mazedonier als "Mazedonier" anzuerkennen, und wissen das dank EU zu verhindern. Ähnlich ist es mit Bulgarien, diese sehen zumindest die slawischen mazedonier als Bulgaren und locken mit bulgarischen Pässen für slawische Mazedonier, so das später jeglicher Gebietsanspruch zunichte gemacht wird, da es keine Mazedonier gibt sondern nur Bulgaren auf mazedonischen Boden.
Nur gelangen wir damit wieder zu dem Punkt, warum ich gegen die Unabhängigkeit bin, den wenn wir anfangen jeder Minderheit und ehemaligen Reichen, Ihre Gebiete zurück zu schneidern können wir gleich alle Normen und Gesetze der letzten 100 Jahre an den Nagel hängen.