Halten wir mal den Stand der Dinge fest:
o2 hat die Preise zu 0180-Nummern klammheimlich und ohne Wissen des Kunden erhöht. Dadurch betreibt o2 Vertragsbruch. Soweit, sogut.
Jetzt versuchen einige Kunden von ihrem außerordenlichem Kündigungsrecht Gebrauch zu machen. Es werden Briefe und Faxe geschrieben.
Einige denken richtig und sagen, eine Kündigung ist eine einseitige Willenserklärung (was ja auch richtig ist).
Darauf entziehen einige o2 die Einzugsermächtigung. O2 stellt auf Überweisung um. Kunde hat keine Bestätigung o.ä. von o2 erhalten, dass die Kündigung akzeptiert wurde und somit der Vertrag beendet worden ist.
Da o2 ja die Kündigung ablehnt, werden die weiterhin Rechnungen stellen. Der Kunde zahlt nicht, da er denkt er hat mit o2 schon abgeschlossen. 1. Rechnung wird nicht gezahlt, es folgt Mahnung.... geht dann weiter über Mahnbescheid.... der übliche Prozess halt. Kunde bleibt stur und besteht auf sein Recht. Irgendwann wird o2 gegen den Kunden rechtlich vorgehen (ob sie dabei Recht bekommen, sei dahin gestellt). Bis dann mal letztendlich ein Gericht entschieden hat, sind sicherlich einige Monate, ggf. Jahre ins Land vergangen. (Mal davon abgesehen, dass es Nerven gekostet hat).
Es mag ja sein, dass es sinnvoll wäre es bis zum Schluss durchzuhalten... ABER:
Bei umgerechnet 14 Monaten Restlaufzeit und einer GG von 10€ lohnt es sich absolut nicht wegen 140€ sich so einen Streß zu geben. Es wird viel Nerven und Zeit kosten. Ich persönlich hätte keine Zeit und keinen Nerv dafür an der Sache dran zu bleiben, schon gar nicht wegen ein paar Euro fuffzich.
Die Kosten-Nutzen-Faktor ist einfach zu gering.
Für diejenigen, die vor Gericht ziehen wollen/werden, wünsche ich jedenfalls viel Glück.
PS: Das einige denken, o2 würde euch nicht in irgendeine Liste eintragen, ist schlichtweg falsch. Selbst wenn man es nachher gerichtlich einklagen müsste.... bis es soweit ist, gibts keine Handyverträge, Kredite usw.... auch wenn einige meinen, es wäre nicht so. Ich weiss wovon ich rede.