Ich denkle in diesem Fall ist einiges schief gelaufen, von beiden Seiten aus.
Ich persönlich frage einen Kunden der eine Prepaid-Karte kaufen möchte auch danach, zu welchem Netz er hauptsächlich telefonieren wird, und wenn er sagt, dass er fast nur Leute kennt die E+ nutzen, dann schicke ich ihn auch wieder weg, weil wir hier nur D1 und o2 verkaufen.
Mir nutzt ein unzufriedener Kunde nichts, denn der macht nur den Ruf einer Firma kaputt.
Wenn der Kunde jedoch sieht, dass er ehrlich und offen beraten wird, wird er auch dies in seinem Bekanntenkreis weitergeben, und das ist viel mehr wert als die sagen wir mal 30 Oi die ich an einem Xtra-Paket verdienen kann - denn die 100 Oi darf man ja hierbei nicht zählen.
Die Zeit die ich brauche, um mich nach einer Fehlberatung mit Beschwerden rumzuärgern nutze ich dann doch lieber, um andere Kunden zu beraten.
Hier ist jedoch das Problem zwischen T-Punkt und Partnershop - der T-Punkt-Mitarbeiter bekommt sein Gehalt, "und an einem unzufriedenen Kunden wird die Telekom schon nicht kaputt gehen"... als Privatunternehmen muss man da einfach längerfristig denken und den potentiellen Kunden - denn er ist Mobilfunk-User und braucht daher vielleich auch mal Zubehör oder ne Nachladekarte - bei Laune halten...
Ich würde das Paket zurück nehmen, wenn es noch unbenutzt ist, so dass ich es erneut verkaufen kann, wenn auch vielleicht nur noch für 89 anstatt 99 Oi - denn der Kunde ist glücklich und wird dies in die Welt heraustragen.
Gruß, Dennis.