ZitatOriginal geschrieben von TM1
Setz mal die rote Brille ab und aktivier das Kurzzeitgedächtnis.
Stichwort flexibler Unterboden z.B. Und das könnte man ohne Ende fortsetzen.
Warum nur hat der 7fache Weltmeister auf alle Ewigkeit den Namen Schummel-Schumi gepachtet?
So... Nun muss ich mich doch auch noch mal zu Wort melden.
Zu den Unterböden, die so übrigens nicht nur Ferrari eingesetzt hat, ist zu sagen, dass die nicht illegal waren, sondern nur im Grenzbereich der Regeln. Die Tests, die die FIA durchgeführt hat, um die Flexibilität der Unterböden zu testen, sind für Ferrari positiv ausgefallen, somit war das Auto homologiert und damit rechtmäßig eingesetzt. Dass die FIA die Tests dann, nach dem sie von einem gewissen anderen Team darauf hingewiesen wurden, im Nachhinein geändert hat, und die Grenzwerte insgesamt verändert hat, das ist eine andere Sache, auf die alle Teams entsprechend reagiert haben...
Zum Thema DTM - ja, das ist Sport, keine Frage, nur was das Wort "Tourenwagen" in der Bezeichnung zu suchen hat, das frag ich mich, da das eigentlich nur noch Sportprototypen sind, denen eine Karosserie übergestülpt wurde, die aus Versehen wie ne C-Klasse oder ein A4 aussieht. Aber dass das Tourenwagen sind, das ist vorbei, seit es die ITC nicht mehr gibt... Tourenwagen gehören meiner Meinung nach auf einer ganz normalen Serienlimo aufgebaut, als Grundstock, so wie in der WTTC...
Dennoch, die Show, die die DTM liefert, die ist gut ![]()
Zur Eingangsfrage insgesamt, die rote Brille, die manchem hier vorgeworfen wird, die gibt es im Gegenpunkt auch bei einigen Usern hier, TM1 ganz vorneweg - Extreme sind immer schwierig, und das Anfeinden was hier grad abgeht, das kann ja mal garnicht angehen, oder?
Das Strafmaß finde ich in Ordnung soweit, was die Konstrukteurspunkte angeht. Wie auch schon in adrivo.com zu lesen war, kann ich mir nicht vorstellen, dass keine Vorteile aus dem Wissen gezogen wurden. Immerhin wurden Infos auf jeden Fall an de la Rosa und Alonso gegeben, und auch ohne genaue Informationen preiszugeben, oder überhaupt zu sagen, dass er Infos hat, hat Coughlan die Chance gehabt, die Entwicklung zu beinflussen, z.B. durch Tipps, in welche Richtung insgesamt entwickelt werden sollte. Klar, man kann nicht einfach so mal eben eine Flügel von Ferrari an einen McLaren basteln, aber man kann sich die Daten ansehen, verstehen, warum manche Lösungen wie realisiert wurden, und eben diese Ideen dann in das eigene Auto einfließen lassen.
In so fern, die Infos waren da, also muss das Team dafür bestraft werden, auch finanziell, da man durch das Wissen Zeit und somit Geld sparen konnte. Ob nun 100 Mio USD angemessen sind, das können wir hier glaube ich alle nicht beziffern, da ich einfach mal davon ausgehe, dass keiner von uns weiss, wie teuer die Entwicklung bestimmter Lösungen in der F1 wirklich sind.
Gruß
Dennis.