Beiträge von Uelmuek

    Auch eine Direktreparatur bringt ja einen Vorteil - insbesondere im Bereich der Notebooks war dies bei mir DER ausschlaggebende Punkt zum Umstieg des Ökosystems in 2011.


    Ich möchte dies kurz schildern:
    Vor meinem Macbook Pro (Early 2011) hatte ich Notebooks mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis mit Preisen um 850-900 Euro (gehobene Ausstattung, i5 etc...). Leider musste das NB innerhalb der ersten neun Monate zweimal in Reparatur (defekte Tastatur und defektes DVD-Laufwerk) - für drei bzw. vier Wochen, obwohl sechs Wochen angekündigt waren. Dennoch hatte ich insg. eine Dauer von 7 Wochen zu überbrücken. Ebenso knarzte es an allen Ecken und Kanten.


    Dies gab mir letztlich den Ausschlag im Notebook-Bereich auf Apple umzuschwenken, aus meiner Sicht eine viel deutlichere Umstellung als im mobilen Bereich. Bereut habe ich es nicht, wenn auch das Macbook Pro bereits 1x in Reparatur war. Amüsanterweise war ebenfalls das DVD-Laufwerk defekt, jedoch wurde es innerhalb von 45 Minuten im Apple Store im MTZ vor Ort ausgetauscht und ich konnte es anschließend wieder mitnehmen. Klarer Pluspunkt.


    Der Umstieg im mobilen Bereich wird sicherlich durch die bezahlten Apps mehrmals überdacht. Sollten bei mir allerdings die negativen Punkte am iPhone 5S überwiegen, so würde, wie bereits erläutert, der geringere Preis des Gerätes vermutlich die App-Preise amortisieren.


    Meine derzeitigen Negativpunkte im Bereich iPhone:
    - es darf gerne 4,3" bis 4,5" Diagonale geben - 4" ist schon arg an der unteren Grenze
    - dadurch ermöglichter Zugewinn an Akku-Kapazität und -Laufzeit
    - Integration von Contactless Payment (wie auch immer, mit Touch-ID ist ja eine Möglichkeit der Authentifizierung gegeben)


    Das wars soweit - leistungstechnisch bin ich sehr zufrieden und ich hatte bisher nie das Bedürfnis irgendwas zu vermissen. Auch das OS ist, nach diesem großen Update, insbesondere aus Design-Sicht, sicherlich in Version 8.0 abermals ausgereifter und wird weiterhin sorgfältig weiterentwickelt.


    Wie bereits von anderen geschrieben wurde ist für mich die Kombination und das aufeinander Abgestimmte von Hard- und Software ausschlaggebend.


    Microsoft hat dazu nun auch die Chance, aber der Eindruck des WP8 OS auf dem Lumia 620 meiner Schwägerin war mir nicht gut genug um es näher in Betracht zu ziehen.

    Langfristig ist im Mobilfunksektor aber auch eher irrelevant, außer man bezeichnet "langfristig" als jeden Produktzyklus über 6 Monate. Ich bin mir sicher, dass Apple gerne eine höhere Verfügbarkeit zum Start des 5S anbieten hätte können. Führt doch eine solch starke Verknappung wie bei diesem Release auch zu durchaus sehr kritischen Berichten - insbesondere von bestehenden Kunden.


    Wie auf macrumors/9to5mac jedoch zu lesen war, konnte wohl primär aufgrund von Schwierigkeiten bzw. Engpässen beim Touch-ID-Sensor die Produktion erst 3-4 Wochen verzögert (wohl Mitte Juli statt Mitte August) anlaufen und führte somit zur Verknappung beim Verkaufsstart.


    Weiterhin vermute ich, dass die extrem starke Nachfrage, auch außerhalb der Emirate/Asien-Region, nach der Gold-Variante selbst Apple etwas überrascht hat und sie deshalb nun die Produktion entsprechend angepasst haben bzw. diese weiterhin anpassen.


    Übrigens steht ja wohl Mitte Oktober (15.) die nächste Keynote mit der Präsentation des iPad 5 (und der nächsten Generation des iPad Mini?) vor der Tür, welche wohl ebenso mit Touch-ID-Sensoren bestückt werden müssten... Auch dies kann die Verfügbarkeit weiter einschränken.

    Darin, dass du in deiner ursprünglichen Antwort noch nicht von einem "vollumfänglichen" Nutzen gesprochen hast, sondern von einer aktuellen konkreten Nutzung. Diese wurde dir dargelegt. Es wird derzeitig schon auf die 64-Bit-Architektur des A7 im iPhone 5S zurückgegriffen, man wird aber noch weitere Vorteile der 64-Bits nutzen können.