Beiträge von SebastianBonn

    Das scheint jemand zu sein, der irgnedwie seine zanox-Provisionen weiterreicht oder in Prämien investiert.


    Ein solches Angebot kann jeder machen, denn wenn man jedem Kunden gleich 3 auf einmal verkauft, ist es kein Problem, 21 EUR Provision pro Karte zu bekommen.
    Jeder Besteller bringt also 63 EUR ein, von denen 19,90 EUR wieder ausgezahlt werden und 43 EUR für die Prämie und deren Versand übrigbleiben. Vielleicht kommt er ja so günstig an DVD-Spieler ran. So wie ich jetzt gerechnet habe würde er aber immernoch die gesamte Provision weiterleiten und keinen Cent daran verdienen, aber ein großes Risiko wäre es auch nicht.


    Sobald er es aber schafft, 7 Pakete mit 3 Karten abzusetzen, bekommt er 105 EUR extra und für jedes weitere Paket 15 EUR extra. Ab 17 verkauften Paketen bekommt er sogar noch mal 306 EUR und weitere 18 EUR pro Sale.


    So ein ähnliches Angebot kann aber jeder ohne große Vorarbeit realisieren. Ob es steuerlich und etc. als privat durchgeht ist natürlich eine andere Frage.


    Man könnte sich beispielsweise auch im Forum zusammen tun, um die Mengenboni gerecht aufzuteilen. Wenn sich z.B. 7 Leute finden, die jeder 3 Karten bestellen, würden für jeden 48,15 EUR Gewinn und 45 EUR Guthaben abfallen und so fort.

    Das gilt meines Erachtens wohl nur, wenn man hunderte Euro an Loop-Guthaben auf einmal auflädt und die Karte danach kündigt ohne auch nur ein einziges Gespräch zu führen und damit wenigstens das geschenkte und nicht auszahlbare Bonusguthaben zu verbrauchen. Dann wundern die sich nämlich, wie das zustande kommt, und verlangen Kaufbelege für die Aufladekarten.


    Wenn man nach einem Jahr und einiger Nutzung kündigt, könnte die Sache schon ganz anders aussehen... dann können die ja auch nicht mehr so gut verlangen, dass man die Belege aufgehoben hat.

    Zitat

    Original geschrieben von Allmann01
    Ich habe auch schon einige Rechenbeispiele gemacht. Das unterste ist ja klar. Aber bei den anderen beiden steig ich nicht durch. Köntest du uns das nochmal aufschlüsseln, wie du auf das Ergebnis kommst. Danke


    Ich machs gerne noch einmal detaillierter - Flat + 100 Minuten Fremdnetz pro Monat:
    - mit Prepaid und doppeltem Bonus ebenfalls 25 EUR pro Monat, es bleiben sogar noch einige Frei-SMS in alle Netze übrig.


    Folgendes ist die Rechnung: Jeden Monat laden wir 30 EUR auf die Double-Bonus-Loop auf und bekommen jeweils 40 EUR Bonus dazu. Vom regulären Guthaben wird jeden Monat die Flat mit 25 EUR abgebucht, es bleiben also jeden Monat 5 EUR reguläres Guthaben übrig. Nach fünf Monaten und fünf Aufladungen von 30 EUR sind also 5 * 5 EUR übrig geblieben und für den sechsten Monat Flat brauchen wir nicht noch einmal aufladen. Kontrolle: Wir haben also für 6 Monate Flat 5 * 30 EUR = 150 EUR aufgeladen, das sind dann rechnerisch 25 EUR pro Monat.
    Für 5 Aufladungen a 30 EUR haben wir 5 * 40 EUR = 200 EUR Bonusguthaben bekommen, das gesondert gutgeschrieben wird und für Gespräche und SMS verwendet werden kann, die nicht unter die Flat fallen. Das Bonusguthaben wird nämlich bei Gesprächen und SMS verbraucht, bevor das reguläre Guthaben angetastet wird!
    Von den 200 EUR Bonusguthaben werden für jede Minute ins Fremdnetz 25 Cent abgezogen. 200 EUR / 0,25 EUR/Minute = 800 Minuten.
    800 Freiminuten, die wir in den 6 Monaten verbrauchen können - durchschnittlich 133 Minuten pro Monat.
    Das tolle ist aber: das Bonusguthaben verfällt erst sechs Monate nach der letzten Aufladung von mindestens 20 EUR. Das heißt, wenn mal weniger als 133 Freiminuten pro Monat verbraucht werden, werden die restlichen Minuten "in den Folgemonat übernommen". Man kann also auch in einem Monat 200 Minuten gratis telefonieren, wenn man im Monat davor mal nur 60 Minuten verbraucht hat.
    Außerdem kann man statt als "Inklusivminuten" sein Guthaben auch für SMS verwenden. 200 EUR / 0,19EUR/SMS wären dann 1050 SMS oder 175 SMS pro Monat. Man kann aber auch je nach Bedarf mischen: 100 SMS und 50 Minuten andere Netze pro Monat wären genauso drin.
    Ich finde das ganze sehr flexibel :top:.

    Papierrechnung und Hotline wären auch ein Argument für Vertrag, genauso wie die 5-EUR-SMS-Flat.


    Aber hast du mal durchgerechnet wie viele SMS man mit der Prepaid-Flat inklusive hat?
    6 Monate Flat kosten 150 EUR, das entspricht 5 Aufladungen von je 30 EUR, für die man 5 * 40 EUR Bonusguthaben bekommt, also insgesamt 200 EUR Bonusguthaben, für Fremdnetzgespräche und SMS.
    In 6 Monaten hat man also mit dem Prepaid-Tarif 1052 SMS frei, jede weitere SMS kostet etwas unter 9 Cent. Das entspricht nicht nur 100 Frei-SMS, sondern ganzen 175 Frei-SMS jeden Monat zum selben Preis. Ob man da nicht die Hotline verschmerzen kann? :)

    Stimmt schon, man zahlt über 24 Monate 78 EUR mehr an Grundgebühren für die Prepaid-Flat im Vergleich zum Online-Vertrag und muss sich auch noch das Handy im Wert von etwa 120 - 180 EUR kaufen (viel größer scheint mir die Subvention für L-Aktion im o2-Onlineshop zur Zeit nicht zu sein).
    Da wären wir zunächst mal bei einem Preisvorteil von bis zu ca. 240 EUR für L-Aktion (entspricht 10 EUR günstiger pro Monat).


    Das stimmt so auch, wenn man mit seinem Vertrag nichts außerhalb der Flat macht, schon wenn man mal ein paar Anrufe ins Fremdnetz einkalkuliert, sieht die Sache ganz anders aus. Die können ja bei Prepaid um einiges günstiger sein als beim Vertrag.


    z.B. Flat + 100 Minuten Fremdnetz pro Monat:
    - mit Prepaid und doppeltem Bonus ebenfalls 25 EUR pro Monat, es bleiben sogar noch einige Frei-SMS in alle Netze übrig.
    - mit Prepaid und einfachem Bonus 25 EUR pro Monat + 8,33 EUR Fremdnetzkosten, gibt 33,33 EUR pro Monat.
    - mit Postpaid und Online-Vorteil: (25 + 19) * 0,85 = 37,40 EUR pro Monat


    Wenn man also auch mal ins Fremdnetz telefonieren will, ist sogar der ganze Preisvorteil des Online-Bonuses und des subventionierten Handys schon wieder dahin!


    Der Online-Bonus von 100 Frei-SMS ist zumindest im Vergleich zur Double Bonus-Loop sogar in jedem Fall unterlegen (mit Double Bonus hätte man jeden Monat 175 Frei-SMS!).


    Wieder anders sieht der Vergleich natürlich aus, wenn man die zum Vertrag buchbaren Optionen oder Datenangebote nutzen will, oder ohne BWHZ-Tricks eine Festnetznummer möchte.


    Dazu kommt noch als zumindest aus meiner persönlichen Sicht sehr wichtiges Argument, dass man die Prepaid-Flat nach jedem Monat wieder loswerden kann. Im Gegensatz dazu fallen, wenn man den Genion-L vor 2009 loswerden will, ordentlich Tarifwechselkosten an! Die Prepaid-Flat kann man, wenn man vorausplant, außerdem auch schon mal vorübergehend abbestellen, wenn man z.B. in den Urlaub fährt!

    Genau das gleiche tut der Proxy bei E-Plus auch, allerdings hat man davon traffickostenmäßig nichts, höchstens E-Plus spart Kapazität im Backbone.


    Alte WAP-Gateways (WAP 1.1), also welche, die auf Port 9201 laufen, komprimieren den Datenverkehr noch! Dadurch könnte man also ein paar KB sparen.


    Neue WAP-2.0-Gateways sind technisch nicht anders als die Proxys im Netzwerk und nützen daher eigentlich nichts.