Beiträge von SebastianBonn

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Man muß da aufpassen, das man nicht in eine Kostenfalle läuft, wenn nicht der richtige ZUgangspunkt verwendet wird.


    Das ist doch auch ein hartnäckiges Gerücht, das noch aus WAP-Flat-Zeiten stammt, oder?


    Bei der WAP-Flat musste man damals aufpassen, dass der APN wap.viaginterkom.de verwendet wird ODER dass der Proxy richtig konfiguriert ist, wenn man den APN internet verwenden will.
    Das betrifft aber nur die WAP-Flatrate für 5 EUR im Monat!


    Bei der volumenbasierten Abrechnung bei den normalen Internet-Packs, um die es hier ja geht, mit Inklusiv-MB für die Nutzung im ganzen Land und so, ist es völlig egal welchen APN man verwendet. Oder?


    Die einzige "Falle" ist, dass man für die zeitbasierte Abrechnung von 9 Cent pro Minute oder für die Homezone-Pakete "surfo2" verwenden muss und keinen anderen.
    Das ist aber ungefär genauso kompliziert wie die Nutzung der Vodafone-Websessions, bei denen man ja auch aufpassen muss, einen bestimmten APN zu wählen, oder die T-Mobile E-Mail-Flat, bei der das Mails abrufen über den normalen Internet-APN ja auch ordentlich kostet.


    Aber eigentlich braucht man diese ganze Theorie auch nicht zu wissen.
    Als Faustregel kann man sich merken:
    WAP-Flat: APN auf wap.viaginterkom.de setzen
    Alles andere: APN auf surfo2 setzen
    Und man ist vor weiteren Kosten sicher.

    Ja, genauso wie ja auch die Grundgebühr bei Minutenpaketen eigentlich kaum was anderes ist als ein Mindestumsatz, bei dem die Minuten nach Ausreizen des Mindestumsatzes teurer werden. :D
    Aber Mindestumsatz hat eben diesen Klang von Zwang und als ob der Netzbetreiber einem direkt das Geld aus der Tasche zieht, während Inklusivminuten eher nach einem wohltätigen Gratisgeschenk des Netzbetreibers an seine Kunden klingen :D:rolleyes:

    Vielleicht war einfach das Netz überlastet oder ein vorübergehendes Funkloch. Dann greift nämlich auch die Umleitung bei Nichterreichbarkeit. Es kann auch sein, dass diese Umleitungen auch zeitlich nach 30 Sekunden greifen, gerade bei der Rückrufbitte :) sozusagen als besonderen Service an den Anrufer, der damit dem bloßen Eintrag "Anruf in Abwesenheit" mehr Nachdruck verleihen kann :D

    Was das im Klartext heißen soll: eventuell versucht E-Plus die letzten verbleibenden Laufzeitkunden möglichst bis zum St. Nimmerleins-Tag in Ketten zu le.. ähm, ich meine, von den langfristigen Vorteilen ihres Vertrags zu überzeugen, damit sie nicht auch noch zu Prepaid oder Flatrates wechseln.
    Dazu kommt noch, dass E-Plus in letzter Zeit nur noch selten Tarifwechsel zulässt. Aus seinem Tarif kommt man meist nur raus, wenn man im Gegenzug gleich wieder 24 Monate dranhängt. Dadurch könnte wirklich versucht werden zu erreichen, dass die Kunden ewig im Vertrag hängen bleiben.

    Man könnte evtl. Tarife verlängern. Ich habe z.B. noch so einen alten E-Plus-Privat-Tarif mit 9,95 EUR Mindestumsatz und Handy, es sollte auch möglich sein, bei der Verlängerung noch ein Handy rauszuschlagen.
    Ggf. ließe sich so ein Tarif auch übertragen, mein nächster Verlängerungstermin wäre der April 2008 und ich brauche ihn auf jeden Fall nicht mehr.


    Für die 9,95 EUR bekommt man allerdings nicht viel... 34 Minuten ins Festnetz oder zu E-Plus zu je 0,29 EUR sind das einzige, was man sich auf den Mindestumsatz anrechnen kann. Fremdnetze und SMS und alles andere gehen extra und sind mit 0,59 EUR pro Minute bzw. 0,19 EUR pro SMS auch sehr teuer. Immerhin ist der Tarif schon günstiger als der o.g. Vodafone-25, bei dem man für das selbe Geld nur 25 netzinterne und Festnetz-Minuten bekommt und die restlichen Minutenpreise und Extraminuten noch 1 bzw 11 Cent teurer sind :D


    o2 Genion S mit 15% Rabatt kommt da schon in die Nähe, obwohl offiziell nichts inklusive ist. Für die 1,45 EUR, die man bei Genion Online im Monat gegenüber 9,95 Mindestumsatz spart, kann man zum günstigeren Minutenpreis schon 9 Minuten in alle Netze telefonieren, was bei o.g. E-Plus Tarif bis zu 5 EUR extra gekostet hätte.


    Natürlich muss man bei derartigen Vergleichen auch die höhe der jeweiligen Subvention vergleichend berücksichtigen. Im Zweifel fährt man sogar heutzutage günstiger, selbst wenn man sich das Handy extra kauft, evtl. mit Mini-S-Schubladenvertrag, und dann mit Prepaid telefoniert. Für die paar EUR, die man dann bis 10 EUR im Monat noch übrig hat, kann mit aktuellen Discountern mehr telefoniert werden als vor einigen Jahren mit einem 10-EUR-Mindestumsatz ;)


    Es gibt aber auch noch Studententarife von Vodafone und T-Mobile für 7,50 EUR bzw. 7,69 EUR inkl. Zugabe. Kommt im konkreten Fall leider nicht in Frage.

    Ich meine, mal gehört zu haben, dass man bei Schaltung von einer Xtra-Card nur die VVL-Konditionen bekommt, das wären hier 165 EUR, genaueres wird Handy_Hoschi sicher wissen.


    Wenn die Auszahlung mehr als 25 EUR niedriger ist als bei einem Neuvertrag wäre es doch fast günstiger, die Rufnummer aus einem anderen Netz zu portieren. Das kostet nämlich in der Regel nur 25 EUR. Prepaidkarten mit halbwegs schönen Nummern gibts viele, ich hab z.B. auch eine von E-Plus, die ich nicht brauche.

    Aber das witzige ist doch, wenn man den Nettobetrag um 15% reduziert, wird doch automatisch der Bruttobetrag ebenfalls um 15% reduziert, oder versteh ich hier grundsätzlich was an der Formulierung "Rabatt gewähren auf" falsch? :confused: