Du kannst natürlich auch vCards per SMS verschicken und hoffen, dass die Empfängerhandys das unterstützen. Dann steht da zB. "Visitenkarte eingegangen", die man nur noch speichern muss. Aber ob das empfehlenswert ist?
Beiträge von SebastianBonn
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(Sorry, Irrtum, bitte löschen)
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Ich versteh das ganze Gezeter ehrlich gesagt auch nicht so ganz.
Klar ist das ärgerlich, aber die ganze Zeit auf o2 rumzuhauen, als wären die die einzigen Abzocker im Geschäft, ist etwas albern.Zum Thema Behandlung der Bestandskunden:
Schon vor längerer Zeit hat E-Plus kostenlose Tarifwechsel für Bestandskunden einfach abgeschafft (teltarif) und später noch einmal die Wechselkonditionen weiter verschlechtert (teltarif). Danach kräht heute kein Hahn mehr, und alle tun so, als sei das unheimlich innovativ von o2, die Wechselkonditionen zu ändern.
Selbst damals wurden Bestandskunden nicht anders behandelt als Neukunden und selbst damals war es schon der Fall, dass ein Downgrade umso teurer wird, je weiter nach unten man will.
Jetzt kann man sagen, dass es etwas anderes ist, wenn man als Kunde extra einen Genion L Vertrag abschließt, und sich dann darauf verlässt, diesen Vertrag durch Downgrade anpassen zu können zu den Konditionen, die bei Abschluss bekannt sind.
Hat nicht E-Plus die Wechsel in den Web-Tarif auch einfach irgendwann für alle - auch Bestandskunden - eingestellt?
Das ist eine ganz ähnliche Situation - in gutem Glauben, 150 Freisms zu bekommen, schließt man einen Vertrag ab und plötzlich sagt E-Plus einem, dass das nicht mehr geht - den Vertrag hat man trotzdem an der Backe.
Genauso gut passiert es ja auch immer wieder, dass bestimmte Tarife irgendwann nicht mehr angeboten werden. Niemand findet es verwunderlich, dass man dann auch nicht mehr in diese Tarife wechseln kann, obwohl das bei Vertragsabschluss einmal möglich war. Man hat ja genausowenig das "Recht", jederzeit in einen neueren Tarif wechseln zu dürfen - E-Plus lässt Bestandskunden weder zu Base noch zur Zehnsation noch zu den All-in-Paketen wechseln.
Dass die Preise von 100 EUR und mehr durchaus überhöht sind steht außer Frage. Dass das aber kein o2-spezifisches Problem ist, zeigen ja die Beispiele von T-Mobile und Vodafone, wo ein Tarifwechsel auch bis zu 100 EUR kosten kann - bloß, dass es da besser verschleiert ist.
Insofern scheinen Tarifwechsel tatsächlich schon immer so eine Art "Nebenleistung" gewesen sein.
Ich sage ja nicht, dass das toll ist oder in irgendeiner Weise richtig, dass die Provider einfach die Konditionen ändern dürfen. Aber so zu tun, als läge das nur an o2, ist genauso unangemessen. Wer absolute Planungssicherheit haben möchte, nicht nur seinen Tarif behalten sondern auch in jeder noch so fernen Zukunft zu einem bestimmten Preis den Tarif wechseln zu dürfen, wird in Deutschland wohl momentan bei keinem Netzbetreiber glücklich werden. -
Mit dem eingebauten E-Mail-Client kannst du 30 MB auf irgendeine Weise verbraten.
(z.B. auch Mails mit Bildern oder Musik an andere Handys senden - bloß brauchen die ebenfalls das CCP oder etwas vergleichbares, um diese Mails auch günstig abrufen zu können)Mit dem MMS-Client und dem CCP kannst du unbegrenzt Bilder an E-Mail-Adressen verschicken, es gibt auch kein 30 MB-Limit, und unbegrenzt Textmails empfangen.
Allerdings kommen bei den kostenlosen ankommenden Mails per MMS beim CCP keine Bilder mit, d.h. der Empfänger müsste diese wieder mit dem E-Mail-Client abrufen, wo die 30-MB-Beschränkung greift.UMTS braucht man übrigens nicht. Wenn man zum Senden kostenlose MMS benutzt und zum Empfangen die 30 MB verbrät sollte man übrigens weit kommen, wenn man nicht gerade Bilder in höchster Auflösung verschickt. Rechnerisch sind 30 MB ja 300 Bilder in 100 KB-Größe pro Person.
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Die alte Kostenfalle des volumenbasierten by-call-Tarifs war ja im Prinzip, dass innerhalb kurzer Zeit große Datenmengen anfallen konnten, die nicht zu bezahlen waren.
Die theoretischen 2,8 MB / Sekunden heißen ja, dass im Prinzip Minutenpreise von 34 EUR möglich waren, wenn man bloß testhalber mal ins Internet ging.
Das schreckt natürlich viele Leute ab, die gar keine Vorstellung davon haben, was Traffic überhaupt ist.Jetzt sehe ich die nächste Kostenfalle am Horizont aufziehen... die Always-on-Einstellung

Viele Handys trennen die GPRS-Verbindung ja gar nicht oder nur explizit auf Nachfrage, nachdem man mit dem Surfen fertig ist. Im Ausland, wo es große Abrechnungsblöcke gibt, oder bei Tarifen mit einem einmaligen Verbindungsentgelt wie dem neuen VF-Reiseversprechen kann das ja auch sinnvoll sein.
Aber die ersten Horrorrechnungen nach dem neuen Tarif wird es sicher geben... vorm Einschalfen gesurft, vergessen den Browser nicht nur mit roter Taste wegzudrücken sondern explizit zu beenden, schon sind mal eben 8 Stunden = wieder 43 EUR an Datenkosten angefallen...Hoffen wir, dass sich merkwürdige Art der Abrechnung "nur wenn Daten fließen" möglicherweise tatsächlich darauf abzielt, solche Probleme zu vermeiden
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Dann üben wir doch mal rechnen, und bei der Gelegenheit wiederholen wir gleich auch noch Lesen

Drei Minuten mit Callya OpenEnd:
0,39 + 3 * 0,10 + 0,06 = 75 Cent
Also drei Cent weniger als Aldi.Jetzt lesen wir noch einmal:
Zitatbesseren Preis für Gespräche unter 3 Minuten
Möglicherweise habe ich also ungenau formuliert. Ich muss mich korrigieren. Wir setzen Mittel der Algebra ein.
Sei x die Zahl der Gesprächssekunden (x > 60):
0,75 = 3 * 0,10 + 0,06 + x * (0,14/60)
x = 167,14Entspricht 2 Minuten und 47 Sekunden.
Ich korrigiere mich also:
Vom reinen Minutenpreis hat man bei Aldi den besseren Preis für Gespräche unter 2:47 Minuten.
Ab 2:48 Minuten pro Gespräch lohnt sich Callya OpenEnd.Nicht berücksichtigt ist bei dieser Rechnung die monatliche Grundgebühr für Callya OpenEnd von 1,50 EUR. Diese macht nebenbei mal gesagt übrigens die Callya relativ untauglich für die Schublade :D.
Wenn man also von über 50 Gesprächen à 3 Minuten pro Monat ausgeht hast du Recht und OpenEnd lohnt sich dann schon für Gespräche unter 3 Minuten. Bei weniger Gesprächen pro Monat ist dagegen für unter 3 Minuten Aldi besser.
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Callya lohnt sich aber nur für lange Gespräche. Ansonsten kann man das Topupdingens doch auch mit Aldi nutzen, oder? Da hätte man neben dem besseren Preis für Gespräche unter 3 Minuten auch noch den Vorteil, dass man keine Grundgebühr bezahlt, günstiger SMS verschickt und auch innerhalb der deutschen Mobilfunknetze zu vernünftigen Preisen telefonieren kann, Datennutzung, usw. usf

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Die gratis MMS im CCP gelten auch, wenn man Bilder oder Videos anhängt. Man muss sogar nicht mal auf Mails antworten.
Einfach neue MMS verfassen und beim Empfänger statt einer Telefonnummer eine Mail-Adresse eingeben :top: -
Muss es unbedingt Postpaid sein, so dass Callya Compact partout rausfällt :D?
Damit kosten die 100 SMS ins Vodafonenetz nur 5 EUR im Monat, und das sogar bei Abrechnung pro Stück - 5 Cent pro Nachricht
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Macht doch Spaß, selbst wenn es nicht überlebenswichtig ist? (wie so vieles was man mit dem Handy macht :D)
Ich meine sogar mich zu erinnern dass Videotelefonie generell zum Preis von Sprachtelefonie abgerechnet wird. Ein 50 Min-Paket müsste also für 50 Min Videotelefonie reichen. :top: