Beiträge von handytim

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    Original geschrieben von newage_02
    Tun sie doch teilweise heute schon, O2 ist günstiger als die großen beiden Netze.
    Für viele ist das ein sehr wichtiges Argument.


    In meinen Augen ist der Preis inzwischen nicht mehr das allerwichtigste Argument. Das sieht man vor allem im Festnetz-Bereich sehr deutlich. Die Call-by-call Preise sind schon lange keine absoluten Dumpingpreise mehr sondern haben sich gefangen und sind nun wieder auf einem "normalen" Niveau.


    Der Kunde ist nach wie vor bereit, einen angemessenen Preis zu bezahlen, allerdings muss auch die Leistung stimmen. Deshalb ist das Preis/Leistungs-Verhältnis meiner Meinung nach inzwischen (IMO zum Glück) wieder wichtiger geworden, als nur der Preis alleine.


    Vor allem ist der Preis als Lockmittel alleine völlig ungeeignet. Denn die anderen können mehr oder weniger sofort nachziehen, der vermeintliche Vorteil ist weg und die Dumpingspirale geht los.

    Zitat

    Original geschrieben von giles_gs
    Bei Daten ist dies nur bei den O2/E+ der Fall, in den D-Netzen sind die Preise deutlich höher.


    35 Cent versus 24 Cent pro MB, dafür aber z.B. mit EDGE, was wiederum ein höheres QoS ist, also einen Mehrwert bietet. Was sind denn die Grenzkosten bei Data? Was kostet die Übertragung von 1 GB an Daten den Netzbetreiber wirklich?


    Datenpreise sind nur so hoch, wie der Nutzer bereit ist zu bezahlen. Eine wirkliche Rechnungsgrundlage (wie etwa der Interconnect bei Voice) gibt es nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von giles_gs
    Wieso preislich mithalten? Ja es gibt Discounter in jedem Netz...


    Die Discounter erfinden ihre Preise nicht einfach, die Netzbetreiber gewähren ihnen bestimmte Konditionen. Also halten T-Mobile und Vodafone bei ihren Discountern (Congstar bzw. Bildmobil) mit den Preisen der Discounter von E-Plus (Simyo) und o2 (Fonic) mit. Hier nur mal die Discounter ausgewählt, die dem leistungserbringenden Netzbetreiber "äußerst" nahe stehen :)


    Sollte o2 wirklich zur Gefahr werden, würden T-Mobile und Vodafone eben einfach durch den Preis reagieren können - und somit eine eventuelle Abwanderung der eigenen Kunden vermeiden. Genau diese Abwanderung bräuchte o2 aber, um auf die 25% zu kommen.

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    Original geschrieben von giles_gs
    Die D-Netze bleiben dabei weiterhin sehr teuer, E-Plus hat sich aus den mobilen Daten ausgeklinkt und O2 ist bedeutend billiger als die D-Netze, aber schließt in der Datenperformance zu D1 auf.....


    Nur auf den Preis zu setzen ist gefährlich. Denn den können die Dler zur Not einfach senken. Man hat ja gesehen, dass sie bei der Discounter-Schwemme relativ erfolgreich reagiert haben und dort preislich sehr wohl mit E-Plus und o2 mithalten.

    25% sind utopisch, dafür ist o2 m.E. zu spät dran. Diese Netzausbauoffensive hätte man vor 3 oder 4 Jahren gebraucht.


    Aber es liegt auch nicht nur am Netzausbau, es gibt viele andere Baustellen. Dass o2 der Netzbetreiber ist, der in den letzten 10 Jahren am meisten/öftesten gegen Mobilfunkverträge verstoßen hat, ist auch ein Punkt. Gerade bei Geschäftskunden (mit höherem ARPU) ist dieser Aspekt wichtiger als bei den Privatkunden, die ohnehin sehr viel hinnehmen (entweder weil o2 es geschafft hat, diese Kunden zu "Fans" zu machen oder weil ein Protest dagegen zu aufwändig wäre). Glaubwürdig wäre o2 nur dann, wenn sie auch wirklich das anbieten würden, was sie versprechen und was auch im Vertrag steht. Diese Glaubwürdigkeit verspielt o2 immer wieder indem völlig sinnfreie Aktionen zum Nachteil der Kunden durchgezogen werden.


    Ein weiterer Punkt ist die Werbung. Hier hat o2 meiner Meinung nach wieder einen Trend zu mehr Emotionen in der Werbung komplett verschlafen. Auf Youtube gibt es viele Beispiele von o2-UK-Werbespots, die wirklich gut gemacht sind, theoretisch kommen also auch Luftblasen gut an :)


    Wenn o2 aber so weitermacht wie bisher werden sie niemals ansatzweise auf 25% Marktanteil kommen.