Beiträge von handytim

    Ich vermute das ist DHL und war bei Deiner Abfrage noch nicht im System hinterlegt.


    Mein SIM-only-Vertrag kam allerdings mit einem unbekannten kleinen Logistiker, der abends um 22:00 Uhr noch geklingelt hat und wohl das letzte Paket des Tages ausgeliefert hat.

    Zitat

    Original geschrieben von dongiovannito
    1) o2 spricht von Drosselung, die wegen einem "sprunghaften Anstieg des Verkehrs" notwendig geworden sei; gesperrt habe man nicht, sondern sogar immer noch Verkehr in erheblichem Umfang durchgeleitet, müsse aber die Integrität des eigenen Netzes schützen (wozu die Betreiber tatsächlich gesetzlich verpflichtet sind) und deshalb drosseln.


    Nach meinem Test heute komme ich auf eine Durchleitungsquote von etwas unter 15%. Dies erscheint mir sogar noch recht hoch, offenbar wurde die Limitierung inzwischen wieder gelockert, da am Anfang absolut keine Verbindung zustande kam.


    Zitat

    2) Die Nutzung von Ortsnetznummern für Dienste, die Massenverkehr erwarten lassen, ist dann zulässig, wenn der Anzahl der Anrufe eine entsprechend hohe Abfragekapazität gegenüber steht.


    Da die Nummern allesamt aus anderen Netzen problemlos erreichbar sind (bis auf die Chats bei Eplus), ist dies wohl gegeben.


    Zitat

    Die Verteidigung von o2 ist schwierig auszuhebeln, weil man beweisen müsste, dass a) ein sprunghafter Anstieg des Verkehrs nicht stattgefunden hat und / oder dass b) das Problem in der unzureichenden Infrastruktur von o2 zu finden ist.


    o2 wird es im Gegenzug schwer haben darzulegen, wieso o2-DSL-Kunden die Nummern problemlos erreichen können und wieso plötzlich eine derartige Überlastung auftritt, die diese Limitierungen rechtfertigen. Vor der Sperrung waren die Nummern erreichbar, sie sind es auch (bei anderen Anbietern) nach wie vor. Zudem hat man nach der Sperrung einer der Phonecaster-Rufnummerngassen noch ein weiteres Argument: Es gibt Nummern (bzw. dahinterstehende Podcasts), die kaum jemand anhört. Hier ist klar, dass diese Nummern das Netz eben nicht stark beansprucht hat.


    Zitat

    Es sieht so aus, als ob auch bereits andere Netzbetreiber bei der Bundesnetzagentur vorstellig geworden sind, um sich wegen des "Ansturms" auf ihre Netze zu beschweren, bzw. Massnahmen vorgreifend zu verteidigen (drosseln bzw. einfach blockieren tut ja bisher anscheinend nur o2).


    Wer Flat anbietet muss auch Flat bieten. Man kann nicht einfach die Preise derart senken und dann ziemlich naiv nicht von einem Ansturm ausgehen. Statt den Vertrag einzuhalten, sperrt man eben kurzfristig die Nummer.


    Rechnerisch müssten es doch T-Mobile und Vodafone aufgrund der wesentlich höheren Kundenzahlen noch viel schlimmer als o2 treffen. Jedoch gibt es selbst dort keine Probleme mit Überlastungen...

    Zitat

    Original geschrieben von StevenWort
    Naja was soll's. Ich denke es gibt schlimmeres.


    Natürlich gibt es schlimmeres, aber Vertrag ist Vertrag. o2 scheint viele seiner Kunden wirklich zu Fans zu machen, dass man solche Einschränkungen einfach so abtut. Selbst wenn es Nummern wären, die ich noch niemals angerufen hätte, wäre ich über die Vorgehensweise nicht erfreut.


    @ joschi:
    Natürlich muss dieser AGB-Passus gar keinen Bestand haben, wäre ja nicht das erste Mal. Zumal zumindest Phonecaster nicht genannt und damit betroffen ist.


    Wurde auch schon in diesem Thread, nämlich hier diskutiert.

    Genau, Du kaufst Dir also für diese eine gesperrte Straße also extra einen BMW... Wenn das Schule macht, braucht jeder am Ende fünf SIM-Karten, um alle Nummern erreichen zu können und aus allen Netzen erreichbar zu sein.


    T-Mobile und Vodafone haben (selbst seit ihrem Netzstart 1992) nicht einmal annähernd soviele Vertragsverstöße bei Privatkundenverträgen begangen wie o2 bzw. Viag Interkom seit 1998.

    Zitat

    Original geschrieben von StevenWort
    Ich gehe aber doch davon aus, das jeder Anbieter selbst bestimmen kann, welche Verbindungen er zulässt oder nicht. Oder?


    Theoretisch kann er das. Allerdings kann er keine Verträge abschließen, dabei das "Festnetz" als Anrufziel definieren und dann nicht erwähnen, dass es bestimmte Nummern(-bereiche) gibt, die man nicht anrufen kann. Denn dann verspricht er etwas, was er nicht ganz einhalten kann und schon gehts mit dem UWG weiter.

    Wenn ich ein Datenpaket kaufe, bzw. einen Vertrag mit einem solchen eingehe steht die Drosselung in der Fußnote und ist Vertragsbestandteil.


    Wenn ich einen Vertrag abschließe, wo die Minute ins Festnetz 19 Cent kostet, kostet die Verbindung zu jeder Festnetznummer 19 Cent. Es steht nirgendwo dabei, dass o2 bestimmte Nummern sperrt oder anders tarifiert (wenn das mit ToCall stimmen sollte).


    Wenn o2 schon meint sperren zu müssen, sollen sie auch so fair sein und eine Liste der gesperrten Nummern veröffentlichen. Die jetzige Praxis ist sicherlich nicht ok.