Beiträge von handytim

    @ wrmulf:
    Wie Du sicherlich weißt hängen Prepaidkarten immernoch recht dicht beim Netzbetreiber auf. Und nein, die Provider haben es bei E-Plus nicht selbst gelöst, sondern bekommen das von E-Plus (natürlich mit leicht geänderten Ansagen und Kurzwahlen).


    Es geht nur darum, dass die Bundesnetzagentur sagt, dass es eine Auskunft geben muss, die T-Mobile Discounter aber meinen, dass dies nicht für sie gilt. Meine bisherige Erfahrung mit dem Management einzelner T-Mobile-Discounter sagt mir, dass die meisten keinerlei Ahnung vom Mobilfunkmarkt haben.


    Frag' doch mal bei Congstar nach, wie man eine Congstar-Nummer von einer T-Mobile-Nummer unterscheiden kann...


    Im Übrigen muss man nun nicht "seinen" Netzbetreiber verteidigen. Ich weiß, dass ich jederzeit einen anderen Anbieter nutzen kann, es geht jedoch um das Prinzip. Wie schon im Thread geschrieben wurde, wenn Simyo/Blau usw. keine Abfrage hätte, wäre wohl die Hölle los, bei T-Mobile wird das aber hingenommen und man sucht Ausreden, wieso man eine solche Abfrage nicht braucht.


    Und bevor nun wieder scharf geschossen wird: Ich nutze T-Mobile natürlich auch weiterhin, finde jedoch die fehlende Abfragemöglichkeit wenig kundenfreundlich.

    @ s-elch:
    Klarmobil bietet die Rufnummernportierung an, Congstar Postpaid auch.


    @ harlekyn:
    Auch bei Congstar trifft das Problem zu (die Minute kostet hier genausoviel wie bei anderen Netzbetreibern direkt). Ganz besonders krass ist es bei den Flat-Paketen:


    Du hast das T-Mobile-Flat Paket und rufst die 0171-1234567 (laut 4387 "T-Mobile") an. Zack, kostet 19 Cent/Minute, weil die Nummer zu Congstar gehört.


    Oder aber Du hast die Congstar-Flat gebucht und rufst die 0151-5661234 an. Zack, kostet wieder Geld, denn es ist eine T-Mobile Nummer.


    Wie auch immer: Die Nummernabfragemöglichkeit gibt es nur wegen dem Preisunterschied bei Gesprächen. Wieso sollte es also dann möglich sein, verschiedene Preise zu verlangen und keine Abfragemöglichkeit bereit zu stellen? Hat E-Plus da freiwillig Geld reingesteckt, dass ihre Discounter eine solche Abfrage haben?


    IMO verstößt T-Mobile hier ganz klar gegen die Vorgaben der BNetzA.

    Zitat

    Original geschrieben von wrmulf
    Ihr diskutiert ein Luxusproblem.


    Nein, denn dann wäre die ganze MNP-Abfragemöglichkeit verzichtbar. Man muss bei jedem Gespräch einfach von einem Gespräch in ein fremdes Netz ausgehen.


    Bei einem geringen Preisunterschied ist das noch verkraftbar. Aber erkläre mal einem Congstar-Kunden mit gebuchter Congstar- oder T-Mobile-Flat, wieso er erstmal eine Rechnung abwarten sollte, um zu sehen, ob ein Gespräch nun zur Flat gehört oder nicht.

    Ich habe mich aber an die Pressestelle gewandt, weil T-Mobile natürlich mit den Providern/Discountern zusammenarbeiten muss, um eine solche Abfragemöglichkeit zu gewährleisten. Sonst hätte ich es gleich dem normalen Customer Support geschickt.


    T-Mobile rief mich heute an und sagte genau das, was Du geantwortest hast. Da T-Mobile nicht unterscheidet sieht man sich nicht in der Pflicht so etwas einzuführen. Die Provider/Discounter sollten das mal schön alleine machen...

    Wie Ihr alle wisst gibt es inzwischen zahlreiche Discounter im T-Mobile Netz. Bei vielen Discountern gibt es dabei spezielle discounterinterne Tarife, d.h. eine Minute von beispielsweise Klarmobil zu Klarmobil kostet weniger als eine Minute zu "normalen" T-Mobile Rufnummern.


    Bisher gibt es bei T-Mobile (im Gegensatz zu den Discountern im E-Plus Netz!) keinerlei Abfragemöglichkeit, ob eine T-Mobile-Nummer zu einem discounterinternen Preis anwählbar ist, oder ob die Nummer teurer tarifiert wird.


    Die Bundesnetzagentur hat mir auf Anfrage mitgeteilt, dass die Pflicht zur Netzabfragemöglichkeit gerade deshalb eingeführt wurde, weil man den Minutenpreis anhand der blosen Rufnummer durch die Möglichkeit der Rufnummernportierung nicht mehr erkennen kann. Bei den T-Mobile-Discountern gibt es ebenso ziemlich große Abweichungen zwischen dem discoutnerinternen und discounterexternen Preis. Bestätigt hat die Bundesnetzagentur, dass ein Anbieter eine Abfragemöglichkeit bieten muss, wenn bestimmte Mobilfunkrufnummern teurer tarifiert werden als andere.


    Weiter hat die Bundesnetzagentur aufgeführt, dass sie keinerlei Möglichkeit hat zu überprüfen, welcher Anbieter eine solche Abfrage anbietet oder nicht. Dies finde ich ziemlich schwach.


    Ich habe daher bei Congstar, Klarmobil und der T-Mobile Pressestelle um eine Stellungsnahme gebeten.


    Die T-Mobile Pressestelle hielt es offenbar nicht für nötig, meine Anfrage korrekt zu lesen und hat meine Mail direkt an den Kundensupport weitergeleitet. Wie fast zu erwarten war, bekam ich die Standard-Antwort, dass eine Netzabfrage via der Kurzwahl 4387 kostenlos möglich sei und man somit alle Anforderungen der Bundesnetzagentur erfülle. Dies ist natürlich Humbug, da bei allen Discountern nur "T-Mobile" angesagt wird.


    Die beiden angeschriebenen Discounter haben bisher noch nicht geantwortet.