Beiträge von handytim

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wobei der Provisionsumfang ja lange nicht gleich dem Schaden Ist.


    Wenn Drillisch für das Abrufen einer Provision bestimmte Kriterien zugesichert und diese tatsächlich nicht erfüllt hat, wurde die Provision zu unrecht ausbezahlt. Natürlich ist dann ein Schaden in genau dieser Höhe entstanden.


    Und leg' Dich doch nicht gleich auf "Scheinkunden" fest. Nur weil es bei Dir so war, muss es nicht heißen, dass es im Fall Drillisch genauso ist. Derzeit ist darüber noch nichts genaueres bekannt.


    Nichtnutzer gibt es bei jedem Anbieter, das alleine reicht noch lange nicht aus, dermaßen gegen einen Serviceprovider/Vertriebspartner vorzugehen. Und wenn sich die Telekom nicht 100%ig sicher wäre, hätte man vielleicht (!) eine Strafanzeige erstattet, sicherlich aber nicht eine solche (forsche) Pressemitteilung herausgegeben.

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    Original geschrieben von iStephan
    Hallo Phonefux, das ist ja fast der niedrigste mögliche "einstellige Millionenbetrag" der mathematisch möglich ist ...
    Wegen sowas so ein riesiges Getöse zu veranstalten, tss.


    Betrug ist Betrug. Und 30.000 einzelne Fälle sind schon ziemlich heftig.


    Ganz ehrlich, ich verstehe Deine Intention und die meisten Deiner Beiträge in diesem Thread nicht. Nur weil die Telekom ein großer Konzern ist soll sie einen breit angelegten Betrug mit einem Schaden von 1,3 Mio Euro hinnehmen?

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    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Fraglich ist für mich, wieso simply laut eigenen Angaben schon am 3. November gekündigt hat. Zumal da steht "fristgemäß"?


    Vermutlich konnte man im Zuge der Telekom-eigenen Ermittlungen bei Simply/Drillisch bereits ahnen was folgen würde und wollte durch eine fristgemäße Kündigung eine heftige(re) Reaktion seitens der Telekom vermeiden.


    Das wird sich in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten alles von alleine klären, ich verstehe die Aufregung nicht. Drillisch-Kunden müssen keine Angst haben von der Telekom abgeschaltet zu werden, das hat die Telekom bereits eindeutig und hinreichend erklärt. Was Drillisch mit den Kunden macht bleibt abzuwarten, hier helfen Spekulationen nicht weiter.

    Seit dem Ausfall haben sich die Zustellzeiten von Emails enorm erhöht. Heute haben eingehende Mails im Schnitt 15 Minuten gebraucht, bis der Berry sie signalisiert hat (im abgefragten Postfach waren die Mails "sofort" da). Vor dem Ausfall wurden Mails relativ zuverlässig (vereinzelte Ausnahmen) innerhalb von Sekunden signalisiert.

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    Original geschrieben von Betamax
    Die Preise der Telekom sind alles andere als attraktiv, da kann das Netz noch so gut sein. Ich hoffe mal, da kommen bald noch Preissenkungen und Leistungssteigerungen im Datenbereich.


    Die Preise könnten indirekt eben doch was mit der Netzqualität zu tun haben: Wenn aufgrund der Preisgestaltung weniger Nutzer Datendienste beanspruchen ist vollkommen klar, dass höhere Datenraten erzielt werden.


    Insofern kann man hier wirklich von einer "Premium-Abschottung" über den Preis reden.

    Nachdem die Telekom plötzlich wieder Connect-Netztestsieger geworden ist, muss ich (nach einem Umzug) leider deutliche Kritik üben:


    Ich wohne nun in der Innenstadt einer 300.000-Einwohnerstadt, die Wohnung (übrigens weder speziell abgeschirmt, sondern sogar mit sehr viel Fensterfläche mit nichtbedampften Scheiben) wird von drei jeweils ca 400 Meter entfernten Stationen versorgt. Indoor gibt es nur GSM/EDGE mit einem relativ schwachen Pegel. Zudem ist mindestens ein Handover zwischen den drei benachbarten Stationen falsch eingetragen bzw. funktioniert nicht (Gesprächsabbruch). Obwohl alle drei Standorte Dualmode-Stationen (GSM und UMTS) sind, ist der 3G-Pegel selbst outdoor äußerst bescheiden (HSPA nicht durchgehend möglich).


    Eine der Stationen wird durch zwei Hochhäuser abgeblockt (T-Mobile baut sinnigerweise auf einem niedrigen Gebäude neben den Hochhäusern, Vodafone ist auf den Hochhäusern) und die beiden anderen Standorte stehen aufgrund der Ausrichtung und Häuserfasaden sehr ungünstig.


    Natürlich verlange ich keinerlei Änderungen am Netz oder gar eine neue Station, die einen Indoor-Empfang in einigen Straßenzügen ermöglichen würde, aber vielleicht sollte man nochmal überlegen, ob man das Thema Femtozelle wirklich begraben möchte. Selbst wenn der Kunde die dafür nötige Hardware unsubventioniert kaufen und die nötige Anbindung bezahlen würde, gibt es keinerlei Möglichkeit.


    Alternativ könnte man auch einen SIP-Zugang ermöglichen, dass man zumindest indoor stabil erreichbar ist und abgehend zu den Tarifen des Handytarifs telefonieren kann. Aber auch hierbei gibt es keinerlei Bestrebungen seitens der Telekom. Am einfachsten wäre die Einrichtung eines Parallel Calls (was heutzutage wirklich jede noch so günstige Telefonanlage kann), meinetwegen sogar kostenpflichtig (wie eine RUL). Aber auch das ist weder möglich noch angedacht... Die deutschen Mobilfunknetzbetreiber sind der Ansicht, dass sich sowas - anders als in anderen Ländern - in Deutschland, dem Land des offenbar perfekten Netzausbaus, nicht lohnt.


    So sitzt man 20 Jahre nach Einführung von GSM in der Innenstadt einer Großstadt in einem halben Funkloch...

    Verwundert das Ergebnis? Eigentlich nicht.


    o2 hat seit dem letzten Netztest den Ausbau so gut wie gestoppt. Vodafone und o2 haben inzwischen sehr viele Discounter im Netz, das dürfte vor allem den Datenbereich gut auslasten, was sich bei den Testmessungen sicherlich auswirkt.