Beiträge von Thorsten

    Saletti



    Du hast einen ganz schön strammen Ton drauf!
    Frage mich nur, wieso du hier noch antworten musst, obwohl du eh nichts brauchbares beiträgst.


    Sicherlich sollte ich meinem Anwalt vertrauen - tue dies auch, aber nur eingeschränkt. Denn ich traue grundätzlich niemandem.
    Mein Anwalt hatte mit einem Gutachter, der ihm bekannt ist, Rücksprache gehalten. Der konnte anhand meiner angegeben Zahlen eine Geschwindigkeit ausrechnen, wie ich schon beschrieben hatte. Da wurde nicht nach Fahrbahnbeschaffenheit, Fahrwinkel oder sonstigem gefragt. Da mir dies zu wackelig ist und ich auch mitdenke, wollte ich hier fragen, ob sich jemand besser damit auskennt - dies war aber ein grosser Irrtum, daraus hab ich nun gelernt.


    Mein Anwalt wird nun versuchen, sich aussergerichtlich mit der Versicherung zu einigen, er bietet dies an, wenn 65 oder 60% der Kosten übernommen werden - damit kann ich gut leben, mein Kumpel genauso.


    Aus sowas lernt man vielleicht, sein Auto nicht zu verleihen, dadurch hat man sehr viel Ärger - aber ob dies eine Lösung ist, wird sich zeigen.


    Thorsten

    HI,


    um noch weiteres Licht ins Dunkle zu bringen:
    ich hab ein Gutachten über meinen Schaden machen lassen - 22.500€ kostet die Reparatur.
    Da diese aber mehr als 130% des Zeitwertes sind, bekomme ich "nur" 11.500€ für Wiedebeschaffung eines gleichwertigen Fahrzeuges.


    Dann zu dem Kumpel:
    bin mit ihm mehr als gut befreundet, auch tut ihm das Geld nicht so arg weh, immerhin wollte er mir einen Pfand geben, einen seiner Autos.
    Daher mache ich mir keine Gedanken, dass er, sofern 100% schuldig, die Sache vertuschen möchte.
    Er hat angeboten, die restlichen Kosten, auf denen ich sitzen bleibe, zu übernehmen und wird dies auch tun.


    Zur Zeit läuft alles über einen Anwalt, dieser hat auch mündlich mit einem Gutachter gesprochen, der sich die Daten notierte, am PC was ausrechnete und auf ca. 70km/h kam - plus minus 4km/h.
    Nur wollte ich dem ganzen nicht 100% trauen und eventuell wissen, wie man sowas ausrechnet - es muss ja eine Formel dafür geben oder gar ein Programm.
    Erst wenn ich da sicher bin, werde ich ein Gutachten aufstellen und Klage erheben.


    Die Versicherung hatte vor kurzem 5000€ überwiesen und bat mich, mich damit abzufinden, mehr gibt es nicht.
    Nur kam letzte Woche einfach so mal ein Brief von der Versicherung, dass sie alles erneut überprüft hätten und 50%, also etwas über 6000€ (Kosten für Gutachter, Ausfallgeld, Kosten für Abschleppdienst, Pauschalen etc. treiben den Preis auf über 12.000€) zu zahlen, wenn ich keine Klage erhebe.
    Jetzt sag mir mal, welche Versicherung einfach so Geld überweist, wenn sich ihr Versicherungsnehmer angelich nicht schuldig ist.


    Was ich persönlich auch als Schwachpunkt des Unfallverursachers sehe, ist sein Alter und seine bisherige Statistik bei der Versicherung - 18 Jahre und meiner war der zweite verschuldete Unfall, da er scheinbar keine Geschwindigkeit einschätzen kann - acht Wochen nach diesem Unfall kam es zu Unfall drei - wieder sowas ähnliches.


    Jetzt kann zwar wieder jeder behaupten, dass sind Spekulationen, aber glaubt mir, es ist die Wahrheit, denn ich habe in meinem Kreis doch recht gute Kontakte und kenne mehr als genügend Leute, auf die ich mich verlassen kann.
    Halt nur keinen Gutachter.


    So Leute, ich bitte euch, in diesem Thread nur zu schreiben, wenn was sinnvolles zu sagen ist oder falls jemand Gutachert ist der bei der Versicherung arbeitet und was sinnvolles sagen kann - alles andere nützt nichts.


    Thorsten

    Zitat

    Original geschrieben von handy-sascha.de
    Das müsste doch dann ca. bei 85 bis 95 gewesen sein..., dann kommen die 90 doch hin. Läuft den seitens der Polzei überhaupt ein Strafverfahren bzgl. der Geschwindigkeitsübertretung?



    HI,


    zeig mir mal den Fiesta, der bei 80km/h vom zweiten in den dritten schaltet.
    Aber ein Strafverfahren läuft nicht, die Polizeit hat ihm ein Verwarnungsgeld zahlen lassen, wegen Geschwindigkeitsübertretung in der Stadt um 22km/h - keine Punkte, Verfahren ist somit erledigt.


    Thorsten

    Benz-Driver


    Erstmal danke für deine Unterstützung, aber komme bitte wieder auf den Boden zurück und fälle kein schnelles Urteil.
    Die Strasse war mehr als gut einsehbar, auch ist der andere erst angefahren, als es meinem Kumpel nicht mehr möglich war, zu bremsen oder auszuweichen nach links oder rechts.
    Daher gehe ich davon aus, dass der Unfall vermeidbar gewesen wäre.
    Das nächste ist, das mein Kumpel nicht gerade unerfahren ist im Bezug auf Auto fahren, Reaktion und Ausweichen.


    Thorsten

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Ich dachte Dein Freund sei der Verursacher:confused:




    HI,


    sorry, da muss ich mich wohl falsch ausgedrückt haben.
    Mein Freund ist nicht der Verursacher - ihm wurde die Vorfahrt genommen.
    Das er zu schnell war, dies möchte ich nicht schön reden oder vertuschen, aber trotzdem liegt meiner Meinung nach die Schuldfrage bei der Person, die meinem Kumpel die Vorfahrt genommen hat.


    Thorsten

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Und die Verwarnung durch die Polizei ist nicht verwertbar, da er die Verwarnung von denen bestimmt bekommen hat, nachdem gefragt wurde ob und wie schnell er gefahren sei...



    HI,


    darf ich mal fragen, wo du wohnst?
    Denn nächstes Mal werde ich auch zur Polizei sagen, ihr braucht nicht rechnen, ich bin so und so schnell gefahren.
    Zur Polizei hat der Fahrer keine Aussage gemacht mit welchem Tempe er vermutlich kollidiert ist.
    Auch gibt es noch einen Punkt:
    der Fahrer hatte unmittelbar vor dem Aufprall vom zweiten in den dritten Gang hochgeschaltet.


    Thorsten

    Zitat

    Original geschrieben von Benz-Driver
    Waren die Felgen/Reifen eingetragen?


    Ansonsten glaueb ich, kommen die 90km/h gut hin. 70km/h, wie er sagt, stimmen sicher nicht!


    mfg,
    Oliver



    HI,


    sicher, an diesem Wagen war ALLES eingetragen, es war immerhin der schönste Fiesta Deutschlands im Jahr 2002 (2003 konnte ich mit dem Schrott nirgends teilnehmen).
    Das Auto war bei der Polizei auch bekannt und keine Eintragung oder der Zustand wurde angezweifelt - genauso wenig im Schadengutachten, da stand drin, Zustand technisch und optisch neuwertig.


    Thorsten

    Zitat

    Original geschrieben von handy-sascha.de
    80 wäre ja sogar ohne Fahrverbot also nicht grob fahrlässig, denke ich.



    HI,


    dies hätte ich fast vergessen.
    Der Fahrer bekam von der Polizei ein Schreiben mit dem Hinweis zur Verwarnung, da er 72km/h gefahren sei!
    Es gab keine Punkte - denke mal, wenn der Fahrer wirklich 90km/h gefahren wäre, hätte die Polizei doch auch genauer gerechnet - oder?


    Thorsten

    Zitat

    Original geschrieben von Benz-Driver
    Also eigentlich müßte man aufgrund der Bremsspur sehr wohl die Geschwindigkeit ausrechnen können, denn da fließt ja die Reaktionszeit nicht ein!


    mfg,
    Oliver



    HI,


    dieser Meinung bin ich auch.
    Es ist auch nicht das Problem die 300€ für den Gutachter zu zahlen - nur möchte ich dies nicht unnötig tun.


    Achso, der Schaden am Fiesta war 22.500€ - also Totalschaden!


    Thorsten