Beiträge von Printus

    Habt ihr schon mal Kontakt mit dem Mieterverein gehabt?


    Ich kenne aus dem Bekanntenkreis den Fall eines Vermieters, der von assigen Mietern permanent mit Eingaben über den Mieterverein traktiert wird. Der Mieterverein ist sich nicht zu schade, das böse Spiel der Mieter mitzumachen und noch zu forcieren, will sagen: jeder noch so kleine, unvermeidliche und objektiv völlig harmlose Nachteil des Altbaus wird gnadenlos moniert und in eine neuerliche Mietkürzung umgesetzt.


    Nichts gegen berechtigte Interessenwahrung, aber in diesem Fall kommt es wirklich fast wie Mobbing herüber weil es eine wirklich nette Altbauwohnung ist und die monierten Probleme meistens totale Kleinigkeiten oder unvermeidliche Gegebenheiten in einem älteren Haus.


    Ich will damit nur sagen: offenbar hat der Mieterverein eine Menge Kreativität jede noch so blöde Idee auszunutzen. Teilweise werden Dinge einfach mal behauptet, die sich nicht wiederlegen lassen (Rohr verstopft, Installateur sagt: lange Haare des Mieters waren das Problem - Mieterverein behauptet, die Rohre des Hauses seien zu eng und kürzen wieder mal die Miete...)


    In eurem Fall könnte es womöglich sehr hilfreich sein alle Probleme sozusagen gegen den Vermieter zu kanalisieren indem ihr ein ähnlich kleinliches Spiel mit dem Mieterverein anzettelt und den Vermieter in die Pflicht nehmt. Der hält sich ja bisher schön heraus, kassiert von allen Geld und hat kein Interesse an einer Lösung...

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    Original geschrieben von jungmario
    Hm ... wieder so sachliche Argumente :rolleyes:


    Findest du die permanente Missachtung von immer wieder diskutierten Fakten sachlich?


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    Original geschrieben von pithein
    Was bewegt einen CDU-Politiker, Herrn Sittler in Sippenhaft zu nehmen?


    Komplette geistige Umnachtung. Nazi-Vergleiche gehen IMMER schief, sie gelten hierzulande als absolutes No-go. In diesem Fall kommt hinzu, dass es nicht mal gegen den Protagonisten selbst, sondern seinen Vater geht - also gleich doppelt daneben.


    Aber vielleicht ist dieser CDU-Mann in Wirklichkeit ein Spin-Doctor der S21-Gegner, weil schlechter als mit dieser Aktion können sich die Befürworter nicht nicht darstellen und negative PR liefern sie ja am laufenden Band.

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    Original geschrieben von zacman Nehmen wir das Muster-Demokratie-Land Schweiz als Beispiel zum Vergleich.


    Der Vergleich ist unzulässig weil das, was die Schweizer tun oder lassen für unseren Rechtsraum keine Relevanz hat.


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    Original geschrieben von zacman
    Nach deiner Argumentation müsste man jetzt auch aufhören den Tunnel weiterzubauen, denn die Leute wurden ja "falsch" informiert und daher fehlt trotz direkter Demokratie die Legitimation dafür...


    Nur am Rande, denn wie geschrieben, was in der Schweiz passiert hat hier keine Bedeutung: bei einem so weit fortgeschrittenen Projekt gibt es kaum eine Alternative als zu Ende zu bauen. Wahrscheinlich könnte aber selbst das in einer weiteren Bürgerbefragung neu verhandelt werden.
    In STR haben die Baumaßnahmen aber noch kein Stadium erreicht, bei dem man noch nicht zurück kann.


    Und ein Weiteres: dass es anderswo auch schief läuft wäre nie eine valide Begründung um den Fehler zu wiederholen -> Gleichheit im Unrecht

    Scheinbar haben es manche Blitzmerker immer noch nicht verstanden - obwohl es hier im Thread bis zum Erbrechen wiederholt wurde.


    Es ist weder die Aufgabe der Gegner die genauen Kosten von S21 zu belegen noch spielt es eine wirkliche Rolle.
    Entscheidend ist, dass die Kosten 4,5 Milliarden EUR nicht übersteigen dürfen. Sollten die Kosten diese Summe übersteigen gibt es dafür keine Legitimation mehr weil die Landesregierung hier seinerzeit die Kostenobergrenze definiert hatte. Und dass 4,5 Milliarden nicht reichen gestehen inzwischen ja selbst Befürworter zu... Damit ist die ganze Sache nicht mehr im genehmigten Rahmen.

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    Original geschrieben von jungmario
    Komisch, dass man so niveaulos hier reagieren muss. Geht kein vernünftiger Dialog oder ist das üblich, wenn man keine Argumente hat?


    Du hast aber schon gelesen, auf was ich mich bezogen habe? Die Denke, die da zu Tage trat, bedurfte einer entsprechenden Reaktion.


    galahad13, volle Zustimmung. Das ganze Problem entsteht überhaupt nur deswegen weil wir im Bezug auf elektronische Datenverarbeitung keine fundierten Gesetze haben. Wie man auch beim Abmahnwahn sieht findet Wildwuchs statt weil sich keiner auf wirklich sinnvolle Gesetze berufen kann, die größtmögliche Freiheit bei zugleich ausreichendem Schutz berechtigter Interessen garantieren.

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    Original geschrieben von Sliders
    Ne andere Frage: kommt es beim Zoll auf den Warenwert an oder das, was man am Ende zahlt.


    Mein Fall: ich habe einen individuellen Gutschein. Ohne Gutschein wäre es ca. 30 Euro Warenwert, mit Gutschein ca. 17 Euro, was ich noch zahlen muss.


    Es kommt genau genommen auf den Transaktionswert an.


    Ich zitiere mich mal selbst: "Dieser umfasst neben dem Warenwert auch sämtliche Aufwendungen und Abzüge, die der Käufer hat um die Ware zu bekommen. Es werden also Plus- und Minusfaktoren wie Versicherungskosten, Verpackungskosten, Maklerprovisionen etc. als Plus-, und Preisermäßigungen, Skonto, Montagekosten in der EU etc. als Minusfaktoren berücksichtigt. Diese Posten müssen, wenn sie auf der Rechnung stehen, einbezogen werden."


    Mit anderen Worten: verzollt wird der Warenwert laut Rechnung, bereinigt um Plus- und Minusfaktoren - also das, was die Ware tatsächlich wert ist wenn sie hier ankommt.


    Der Gutschein ist dabei aber keine "Preisermäßigung", sondern nur eine andere Form der Bezahlung. Wenn also auf der Rechnung steht: Warenwert 30 EUR, davon 13 mit Gutschein abgegolten und 17 zu zahlen, hast du einen tatsächlichen Warenwert von 30 EUR - und die wird der Zoll als Berechnungsgrundlage nehmen.


    Bei einem Warenwert zwischen 22 und 150 EUR fällt bei privatem Import aber eh keine Zollabgabe an, du zahlst maximal 19% (oder ggf. den reduzierten Satz von 7%, je nach Ware) Einfuhrumsatzsteuer.


    Mit 30 EUR liegst du vom Betrag her innerhhalb der abgabenfreien Geschenke-Grenze, so dass solche Sendungen mitunter auch ganz abgabenfrei durchrutschen.
    Oder manchmal sind die Einfuhrabgaben auch so gering, dass der Zoll auf eine Erhebung verzichtet weil der Aufwand teurer wäre als das, was dabei eingenommen wird.

    Es gibt beide Varianten. Ich bin oft Sonntagabends unterwegs und auf meiner Hausstrecke fahren an diesen Abenden sowohl zusammenhängende ICE's, die später getrennt werden und zu verschiedenen Endzielen weiterfahren, als auch ein ICE, an den regelmäßig ein weiterer angehängt ist und leer mitgeführt wird. "Positioning flight", würde man das in der Fliegerei nennen.


    Für jeden ICE, der in den Süden fährt muss auch ein anderer nach Norden reisen. Falls die Passagierströme das aber nicht ganz ausgeglichen hergeben muss zwangsläufig hin und wieder ein Zug dorthin geschleppt werden, wo er gebraucht wird. Vielleicht hat es auch mit der Wartung zu tun, das ist in der Fliegerei oft der Grund für derartige Aktionen.

    Uns wären mit ihnen aber auch viele industrielle Fehlentwicklungen erspart geblieben.


    Wenn die Grünen alleine regieren könnten wie die CSU lange Zeit in Bayern, wäre das sicher nicht gerade angenehm. Aber als Koalitionspartner ist es nicht verkehrt wenn da jemand auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz achtet, denn sonst ginge das völlig unter. Insofern haben die Grünen durchaus ihre Daseinsberechtigung. Ohne diese Partei wäre der Umweltschutz und die Achtung der Natur überhaupt kein Thema.


    Ozonloch, Verschmutzung der Meere, das Waldsterben in den 1980er Jahren, die Klimaerwärmung.... es ist wichtig, dass jemand sich dieser Themen annimmt und das in die politische Diskussion bringt.

    Blödsinn, bernbayer. "Umweltschützender Technologie" wie z. B. Solaranlagen etc. stehen die Grünen durchaus positiv gegenüber. Sie sind generell auch der Bahn wohlgesonnen und favorisieren diese vor Auto und Flugzeug.


    Die SPD versucht hier sehr billig von ihrer eigenen Crux abzulenken. Gabriel kann einen grünen Ministerpräsidenten nicht ablehnen. Der Wähler bestimmt darüber wer den Posten bekommt, nicht Herr Gabriel und nicht die SPD.
    Die Aufgabe der SPD und ihres Vorsitzenden wäre, die Wähler durch ein klares eigenes Profil zu überzeugen, so dass sie möglichst selbst den MP stellen können. Aber das erreicht man nicht mit Worten, sondern durch Taten: überzeugende Politik.


    Nach dem Hartz IV-Debakel war die SPD ziemlich am Boden und hat sich im Bund noch als Juniorpartner in eine große Koalition retten können - politisch also Dornröschenschlaf. Bei S21 versucht sie sich durch einen lauwarmen "Wir waren zwar dafür, sind jetzt aber auch nicht dagegen, versuchen uns deswegen mit der Forderung nach einem Volksentscheid schadlos zu halten"-Kurs irgendwie durchzukommen.


    Dieses Wischiwaschi überzeugt aber niemanden. Jammern, dass womöglich die Grünen den MP stellen könnten wenn die Stimmung bei den Wählern bleibt, ist sicherlich nicht die beste Lösung für die SPD. Sie müssen sich klar positionieren - dafür oder dagegen. Dann können sie die jeweiligen Wähler hinter sich bringen. Nicht aber mit dem aktuellen, blassen Schlingerkurs.