Beiträge von Printus

    Bei meinen Apps steht bei "Samsung Apps" eine kleine 2 und wenn man darauf klickt steht dort, dass 2 Updates verfügbar seien.


    Ich finde aber keine Möglichkeit, diese herunterzuladen und zu installieren. Ich weiß auch nicht auf welche Programme etc. sich diese Updates beziehen.


    Ich habe schon sämtliche installierten Apps runtergeschmissen und neu installiert, die Update-Meldung ist immer noch da...

    Moin,


    bei meinem KIES-App wird eine kleine 2 angezeigt, offensichtlich weil 2 Updates verfügbar sind. Nur: wie kann ich die denn herunterladen??? Wo sehe ich außerdem, auf welche Apps sich die Updates beziehen?

    Eben. Deswegen akzeptiere ich auch nicht, dass die Bahn für Selbstverständlichkeiten zusätzliches Geld will. Bei keinem anderen Verkehrsträger muss man zusätzliches Geld zahlen wenn man einen Sitzplatz bekommen möchte. Das ist vorsintflutlich, aus dem vor-vorletzten Jahrhundert und im Gegensatz zu den Stromkartellen steht das Privatunternehmen Bahn im Wettbewerb. Viele Kunden haben als Alternativen Auto und (Billig)flieger. Sie ist also gut beraten den Bogen nicht zu überspannen.

    Das ist doch lächerlich. Ihr behauptet jetzt ernsthaft, dass es unmöglich sei, ein Bahnsystem am Bedarf der Kunden auszurichten.


    Es verlangt ja niemand, dass jeder einzelne spontane Individualreisende seinen persönlichen perfekten Zug zur Verfügung hat. Natürlich sind der Flexibilität da gewisse Grenzen gesetzt und es muss auch nicht zu jedem regulären Zug ein Schattenzug parallel fahren um im Notfall einzuspringen.


    Es gibt auch jetzt schon Planungen und Strukturen, in die Wartungsintervalle, unvorhergesehene Wetterlagen, Suizide und ähnliches eingepflegt sind. Die Bahn denkt sich auch jetzt schon etwas dabei wenn sie einen Fahrplan aufeinander abstimmt. Warum lässt sich dabei Kundenfreundlichkeit nicht besser integrieren?
    Ich habe nichts gegen gewisse Verwerfungen bei ungeplanten Ereignissen, aber der Umfang ist schon atemberaubend. Bei jeder 2. Fahrt klappt irgendwas nicht oder bestimmte Verbindungen sind IMMER überfüllt. Und das kann die Bahn nicht besser machen? Das ist ein Armutszeugnis!


    Sorry diger, aber du gurkst offenbar auf Firmenkosten ohne finanzielle Zwänge in der 1. Klasse durch die Gegend. Da würde es mir auch leicht fallen hier herauszuposaunen, dass die Reservierungskosten doch kein Problem seien und das sei nur ein unbedeutender Aufpreis, der für dich zum Ticketpreis gehört. So würde ich auch reden wenn der Chef mir die 1. Klasse-Tickets bezahlen würde. Dann würde ich auch locker-flockig über Gedränge in überfüllten Gängen der 2. Klasse palavern.


    Es gibt aber auch Leute, die das nicht so locker nehmen wenn sie regelmäßig 10 EUR nur dafür auf den Tisch legen sollen, dass sie einen Sitzplatz bekommen und nicht wie in einer Sardinendose im Gang stehen müssen.


    Ja, ich erwarte im Jahre 2010 tatsächlich, dass es die Bahn schafft ihr Zugangebot an den Fahrgästen auszurichten und nicht den Fahrgästen, die eine Menge Geld für ihr Ticket zahlen, abzuverlangen, dass sie sich an dem seit Jahrzehnten nicht funktionierenden Beamtenmief orientieren.
    Wenn ich im Restaurant ein Schnitzel bestelle gehört das Besteck dazu, da sagt der Kellner auch nicht, dass ich das Besteck aufpreispflichtig reservieren muss weil ich bei vollem Laden sonst mit den Fingern essen muss...

    Es kann aber doch kein ernsthaftes Problem sein, Angebot und Nachfrage in Übereinstimmung zu bringen und die Züge weitgehend so einzusetzen, wie sie anhand der Kundenströme benötigt werden.


    Es gibt Fahrgastzählungen, man kann anhand der verkauften Tickets auswerten - wenn die Bahn wollte, könnte sie einen guten Überblick über die Verkehrsströme haben. Und dann würde man das Zugangebot entsprechend einsetzen.


    Ich glaube, dass es nicht an der Unmöglichkeit solcher Erhebungen scheitert, sondern dass es diese Erhebungen längst gibt - und das sogar in guter Qualität. Nur wird die Bahn, insbesondere im Vorfeld ihrer Börsennotierung, genau ausgewertet haben bis zu welcher Schmerzgrenze man das Angebot verknappen kann. Sparen bis an die Schmerzgrenze, wo die Kunden noch mitspielen.


    Diese ganze Diskussion geht wahrscheinlich völlig an der Realität vorbei weil es keineswegs unmöglich wäre ein kundenfreundliches Angebot zu erstellen wenn man es wollte. Man will es nicht weil es Geld kostet - da dürfte der Hase begraben sein!

    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Wie erklärst du dann den Kunden die den teueren Normalpreis buchen oder Inhaber einer Streckenzeitkarte bzw. Mobility BahnCard 100 sind, dass sie für eine Sitzplatzreservierung bezahlen sollen während der 29-Euro-Billigheimer diese kostenlos bekommt?


    Das ist doch ein hausgemachtes Problem der Bahn WEIL sie Geld für Reservierungen verlangt.


    Wenn bei z. B. 75% aller Tickets für Fernzüge die Sitzplatzreservierung ohne Mehrkosten im Ticketpreis enthalten wäre gäbe es das ganze Problem nicht.


    Dann gibt es noch 5% Sitzplätze für Mobility BahnCard 100-Kunden, die keinen fest zugewiesenen Sitzplatz bekommen, sondern in einer für sie reservierten Zone Platz nehmen dürfen - und zwar immer mit Sitzplatzgarantie, so dass sich eine Reservierung für sie erübrigt.


    Dann bleiben immer noch 20% Sitzplätze für spontan zusteigende Kunden, die erst im Zug ein Ticket kaufen oder für Umsteiger, die aus irgendwelchen Gründen die vorhergehende Verbindung nicht erreicht haben.


    Wer zur letzten Gruppe gehört muss dann mit dem Risiko leben, dass sehr viele ungeplant zusteigende Fahrgäste an Bord sein könnten und es für diesen Ausnahmefall auch keinen Masterplan geben kann, also keine Sitzplatzgarantie vorhanden ist. Man hat Aussicht auf die 20% freien Sitzplätze, steht nur notfalls auf dem Gang, wenn es ungeplant übervoll ist. Das ist dann nicht toll, aber Viele würden es angesichts der Ausnahmesituation akzeptieren - insbesondere weil sie kein Geld für eine doch nicht erfolgreiche Reservierung bezahlen mussten.


    So würde aber das Kernproblem behoben, dass Geld für Reservierungen kassiert wird auch wenn es mit dem Sitzplatz am Ende doch nicht klappt weil man aus irgendwelchen Gründen in einem anderen Zug landet. Im Normalfall wäre aber den allermeisten Reisenden ein Sitzplatz sicher. Das Herumgerenne in den Wagen, weil Horden von Reisenden nach freien Plätzen suchen, wäre auch deutlich geringer.


    Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Mit kostenlosen Sitzplatzreservierungen hätten wir wieder das Problem von massiven Luftbuchungen, für ernsthafte Buchungen hätten wir dann kein Sitzplatzkontingent mehr frei.


    Hätten wir nicht, denn die Reservierungen wären - außer bei einer relativ kleinen Gruppe besonders flexibler Vielfahrer - immer an das Ticket gebunden. Wieviele Mobility BahnCard 100-Kunden sitzen denn in einem Zug? So viele werden das nicht sein und da die ihren eigenen, meinetwegen sehr großzügig bemessenen Bereich, der in jedem Fall jedem einen Sitzplatz garantiert, haben: wo ist das Problem?


    No-shows sind auch kein Problem, die haben immerhin ihr Tix bezahlt und die Bahn hat dann keinen Schaden, sondern mehr freie Plätze ohne einen Nachteil...



    Die Diskette finde ich abenteuerlich... Also rennt da an jedem Bahnhof irgendein Hansel hin um eine Diskette mit den neuesten Reservierungen zu übergeben? Nicht zu fassen, dass das im Jahre 2010 noch so läuft.


    Hier zeigt sich aber doch, dass die Bahn falsche Akzente setzt: sie installieren komplizierte Buchungssysteme aber die Basics funktionieren nicht. Dass man die Reservierungen nicht per Funk-Datentransfer einspielen kann, Klimaanlagen nicht funktionieren, man eine grundsätzliche Pünktlichkeit zustande bringt... das ist hochnotpeinlich und mir unverständlich. Nichts gegen einen ungewollten Defekt, Wettereinflüsse, Idioten auf den Gleisen - da kann die Bahn nichts dafür. Aber es scheint ja an Konstruktionsmängeln, Wartungsnachlässigkeiten und dem bürokratischen Wasserkopf zu liegen - nicht seltener an unplanbaren Widrigkeiten.

    Und das beweist: es geht also. Man kann ein einfaches und faires Preissystem schaffen und muss nicht den komplizierten und teuren Weg der deutschen Bahn gehen.


    Zitat

    Original geschrieben von QC1
    Wer allerdings, wie abgedeutet, Geldvorteile viel stärker wertet als reale Vorteile, dem ist kaum zu helfen. Dem könnte man auch sagen das Trampen günstiger sein könnte und ihm wäre schlicht egal ob er dreimal so lange braucht und dabei evtl. zusätzliche Gefahren eingeht.


    Naja, der Vergleich ist wohl etwas unpassend. Der Vergleich ist nicht das Trampen, sondern Auto und Flugzeug.


    Über Geldvorteile kann man nur so locker-flockig hinweggehen wenn man keine benötigt. Wer aber knapp bei Kasse ist muss sehen, dass er seine Kosten im Rahmen hält und kann oft nicht so ohne weiteres ein doppelt so teures flexibleres Ticket kaufen, und mal eben einen 10er nebenher zu verlangen um einen Sitzplatz zu haben ist schon ganz schön frech von der Bahn.
    Dahinter steckt eine Denke, die der Zeit um Jahrzehnte hinterher ist... Heute sollte ein garantierter Sitzplatz zum Mindeststandard gehören, über den man erst gar nicht diskutieren muss.


    Was die Bahn einfach nicht kapiert ist, dass sie mit ihrem Umgang mit Kunden nichts gewinnt, sondern verliert. Ein teures und undurchschaubares Preissystem, bei dem ein zeitgemäßes zeitlich flexibles Ticket teuer ist, der garantierte Sitzplatz nochmal extra kostet, bringt nicht gutes Geld in die Kasse, sondern vertreibt 3 andere Kunden, die vielleicht mit der Bahn fahren würden wenn sie einen transparenten, attraktiven Preis für eine flexible Reisegestaltung geboten bekämen.


    Ich sehe nicht das Problem, dass man gegen überfüllte Züge und die ständigen Ausfälle machtlos ist. Die Bahn könnte ihren Börsengang-motivierten Sparkurs mäßigen und für ordentlich funktionierendes rollendes Material sorgen. Obendrein wäre es kein Problem die immer wieder überfüllten Verbindungen durch mehr Waggons oder zusätzliche Züge zu entspannen. Nur muss man dafür natürlich Geld aufwenden...