Es ist ja nicht immer so voll und ich habe noch nie erlebt, dass sich Leute um Plätze gekloppt haben. Dafür sind die meisten Leute zu zivilisiert.
Beiträge von Printus
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Nö, wenn es gar keine Reservierungen gibt sondern man einfach ein Ticket kauft und in den nächstbesten Zug der gebuchten Klasse einsteigen könnte wäre alles gut.
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Eben, und deswegen argumentiere ich ja auch gegen den ganzen Reservierungsquatsch der Bahn. Meine "Argumente" dafür dienten ja dazu, den Unsinn des bestehenden Systems darzustellen. Weil wenn man es dann konsequent umsetzen würde müsste man auf den Ersatzzug umbuchen, so wie es in der Fliegerei auch ist wenn man in einer anderen Maschine fliegt.
Deswegen weg mit dem ganzen Reservierungsunsinn. -
Zitat
Original geschrieben von diger
Und bei den Öffentlichen Verkehrsmitteln kann ich mir auch keinen Platz reservieren. Und so sollte man die Bahn auch sehen. Und wer auf Nummer sicher gehen will, reserviert sich halt seinen Platz.Es ist aber ein logischer Bruch, durch den die Bahn Geld abzockt.
Entweder ist die Bahn ein öffentliches Allerwelts-Verkehrsmittel, dann sollen sie den Leuten nicht Geld für Platzreservierungen aus der Tasche ziehen und nicht diesen Scheiß mit den Vorausbuchungfristen machen, sondern dass man jederzeit ein Ticket zum Fixpreis kaufen und einfach zusteigen kann - eben wie bei der Straßenbahn.
Oder es gibt das Vorausbuchungssystem, gestaffelte Preise - und dazu aber einen garantierten Sitzplatz.Der Mischmasch aus beidem ist für die Kunden teuer und funktioniert für Viele doch nicht. Fällt der Zug aus oder ist extrem verspätet und man fährt eine andere Verbindung hat man teures Geld für nichts bezahlt. Eine Erstattung zu beantragen ist aber auch nervig da der Betrag dafür halt doch fast zu klein ist.
Aber ich verstehe schon, dass die Bahn dringend Geld braucht. An der Qualität der Klimaanlagen muss gespart werden, da man das Geld für Rennomierprojekte wie "Stuttgart 21" benötigt.
ZitatOriginal geschrieben von diger
Zumal die Platzreservierung ja nun wirklich nicht neu bei der Bahn ist. Das ist doch schon seit Jahrzehnten so, und nicht nur in Deutschland."Das haben wir schon immer so gemacht" ist immer ein schlechtes Argument für miesen Service.
ZitatOriginal geschrieben von diger
Also ich persönlich kann mit dem heutigen System gut Leben, und habe noch nie Probleme gehabt. Man kann die Sitzplatzreservierung schon Tage vorher eingeben. Und wenn per Internet oder Handy keine Reservierung mehr geht, dann kann man am Automaten bis kurz vor der Abfahrt noch reservieren (und vor allem kann man da Präferenzen angeben, was ja beim Handy nicht geht).Wer also das Abenteuer liebt, steigt einfach ein, und alle anderen Reservieren sich halt einen Platz. Ich sehe da echt kein Problem.
Das alles ist Schall und Rauch wenn man mal wieder nicht im geplanten Zug sitzt. Kommt bei mir ungefähr bei jeder 2. bis 3. Fahrt vor. da würde mir eine Reservierung nur Geld aus der Tasche ziehen und am Ende dennoch nichts nutzen, denn ich stehe garantiert mit anderen Versprengten im falschen, überfüllten Zug.
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Ist halt die Frage ob das in der Praxis gemacht wird.
Wenn das Gerät bei der Rücksendung unsachgemäß verpackt wird (also z. B. nicht im Originalkarton) fallen Transportschäden in deine Verantwortung und der Händler lehnt die Regulierung daraus entstandener Schäden ab.
Ansonsten finde ich es etwas kleinlich "Verpackungskosten" geltend zu machen. Einen Karton kann man meistens irgendwo auftreiben und zerknüllte Zeitungen kann man sich aus kostenfreien Stadtzeitungen selbst herstellen...
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Dann würde man es eben so machen wie bei den anderen reservierungspflichtigen Verkehrsmitteln: wenn kein Platz mehr frei ist gibt's keine Tickets mehr... könnte man an jedem Popel-Automaten einrichten. Klappt ja auch an jedem anderen Ort, im Kino etc. ...
Oder man bleibt bei der bisherigen Linie, dass die Leute einfach zusteigen - aber dann bitte ohne andererseits doch teure Reservierungen an manche Paxe zu verkaufen.
Die Bahn greift sich hier kundenunfreundlich ihre Vorteile heraus und die Kunden stehen immer im Regen.
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Jaja, da gab es seinerzeit auch schon den Lufthansa-Express in spezieller Lackierung und LH hat auch gleich am Fernbahnhof einen Check-in eingerichtet. Wer mit Hansens fliegt kann mit diesem Arrangement leben.
Wer aber nicht mit LH weiterfliegt schleppt sein Gepäck endlos weit über den Airport, die Wege sind einfach lang... was man dem Flughafen nicht vorwerfen kann, er ist nun mal groß.
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Re: Diverse Fragen rund um Leistenbruch
ZitatOriginal geschrieben von HP-owner
Ein jeder Leistenbruch muss operiert werden, weil er nie von selber heilt sondern sich mit der Zeit nur verschlimmert. Gut, aber in WELCHER Zeit?Die Gefahr einer Leistenhernie (wie es auf schlau heißt
) ist, dass sich Darmschlingen in dem Bruch verfangen, "abklemmen" und anschließend nekrotisieren ("absterben").Mit dieser Gefahr bist du unterwegs solange es nicht operiert wurde.
Theoretisch kannst du "aufpassen", dich vorsichtig bewegen und die OP so herauszögern. Nur: wie realistisch ist das im Alltag? Nachts im Schlaf, je nachdem was man im Laufe des Tages macht, wie man sich doch mal unbewusst bewegt - mit der Zeit steigt die Gefahr, dass es schief geht. Kannst du deinen Alltag normal bewältigen wenn du andauernd aufpassen musst wie du dich bewegst?
Man muss nicht notfallmäßig sofort operieren, solange nix abgeklemmt ist besteht keine Gefahr für dich. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Bruch immer größer wird und es doch zu einer Abklemmung kommt weil du nicht monatelang aufpassen kannst dass es vermieden wird, ist natürlich immer da.ZitatOriginal geschrieben von HP-owner
Bedeutet jeder weitere Tag oder jede weitere Woche eine erhebliche Verschlechterung oder würde man solche Verschlechterung eher in Monaten messen?Du kannst auch extrem vorsichtig sein und bis ins Rentenalter nicht zur OP gehen...
ZitatOriginal geschrieben von HP-owner
Ich habe nur mit Mühen erfahren können, dass man nach der OP mindestens 2 Wochen nicht arbeiten und sich nicht anstrengen darf.Es muss halt ordentlich verheilen, sonst war alles für die Katz. Wie lange das in etwa dauert müssen dir deine Ärzte individuell sagen. Du solltest halt vermeiden, dass es nicht richtig verheilt und es wieder von vorne losgeht...
ZitatOriginal geschrieben von HP-owner
Wie kann ich am besten einer hässlichen Narbe entgegen wirken?Vor allem mit dem Chirurgen reden. Es gibt verschiedene Nähtechniken, eine Intrakutannaht beispielsweise ist aufwändiger als das Standardverfahren, führt aber zu einer unauffälligeren Narbe. Es gibt auch verschiedene Nahtmaterialien, vielleicht gibt's auch da vorteilhafte Optionen. Muss dein Arzt individuell entscheiden was machbar ist.
ZitatOriginal geschrieben von HP-owner
Gibt es gute Erfahrungen mit irgendeiner Salbe oder sontigem Medikament, das man zur besseren Wundheilung auf die Naht auftragen kann?Frag' 5 Leute, dann hörst du 6 Meinungen dazu...
ZitatOriginal geschrieben von HP-owner
Was kann ich selber bis zu OP-Termin positiv beitragen?Aufpassen...
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Zitat
Original geschrieben von diger
Also die Flugstrecke Köln-Frankfurt war ja wohl der grösste schlechte Witz, der je gemacht wurde.Das stimmt so aber nicht. Die ICE-Trasse Köln-Frankfurt gibt es erst seit ein paar Jahren und auch der Fernverkehrsbahnhof am Frankfurter Flughafen wurde erst in diesem Zusammenhang erbaut. Vorher zuckelte man, landschaftlich schön aber langsam, über die Rheinschiene Bonn, Koblenz, Bingen, Mainz nach Frankfurt. Das dauerte durchaus lange.
Obendrein ist wohl kaum jemand nur von Köln nach Frankfurt oder zurück geflogen, sondern das sind zu 99% Anschluß-Paxe der Lufthansa gewesen, die als Umsteiger am Hub Frankfurt weitergereist sind - oder von sonstwo herkamen.
Neben der gemütlicheren Eincheckerei in Köln war man sein Gepäck los und musste das nicht erst bis Frankfurt schleppen weil es von Köln aus in Frankfurt durchgecheckt wurde auf die nächste Verbindung.
Aus der Region um Köln zum dortigen Airport reisen und ab dort losfliegen war damals durchaus wesentlich komfortabler als erst zum Bahnhof gurken, dann 2+ Stunden nach Frankfurt fahren, dort wieder Gepäck rumschleppen um endlich in den Flughafen zu gelangen...
Selbst heute wäre die Verbindung rein zeitlich betrachtet noch attraktiv. In CGN ist alles sehr gut erreichbar, da fährt dich dein Zubringer direkt vor das Terminal, 1 Rolltreppe hoch und nach 20 Metern ist der Passagier im Check-in. Der Bahnhof am Airport liegt absolut zentral - für die, die mit der Bahn kommen.
In FRA ist es eine erhebliche Latscherei, weit und zeitaufwändig, vom Bahnhof in die Terminals zu kommen. Vor allem wer am Fernbahnhof ankommt und dann in Terminal 2 abfliegt muss erstmal kilometerweit ins Terminal 1 latschen, Treppe runter, quer durch Abflug B latschen, auf der anderen Seite wieder rauf, auf den People Mover warten, rüberfahren, 2 Stockwerke runter.... und eeendlich ist man da. Alleine für den Weg vom Fernbahnhof ins Terminal 2 muss man locker 20 Minuten rechnen - und das, wenn alles klappt. Wer sich nicht auskennt und sich orientieren muss oder wenn der People Mover ausfällt und Busse pendeln kann man auch schnell mal 45 Minuten rechnen. Da läppert sich die Zeit enorm.
Also sooooo unsinnig war diese Flugverbindung nun auch nicht. Wobei ich dir zustimme, dass der Umweltaspekt solche kurzen Strecken verbietet.
Was die Provinzhaltestellen angeht: das hat nichts mit Profilierung von Provinzbürgermeistern zu tun, sondern z. B. ist der Haltepunkt Siegburg ein schlechter, aber notwendiger Kompromiss für alle aus Bonn und der Region drumherum. Die wurden nämlich durch die neue rechtsrheinische ICE-Trasse Köln-Frankfurt vom Fernverkehr abgeschnitten und haben, bis auf ein paar Alibi-Züge, ohne diesen Halt in Siegburg keinen gescheiten Zugang mehr zum Fernverkehr der Bahn.
Die Lösung ist zwar Mist, besser würde man die Bonner in ordentlichen, durchgehenden Expresszügen nach Köln bringen und dort ins Fernverkehrsnetz schleusen anstatt sie in der assigen Straßenbahn von Bonn nach Siegburg zu schaukeln. Aber die Überlegung war da nicht primär Prestige (das hat Siegburg nicht und Bonn nützt ein Bahnhof in einer anderen Stadt nix) sondern man wollte die Bonner in Verbindung halten. IMHO gescheitert, aber das war die Idee.
Ich denke, dass Montabaur in ähnlicher Weise als Zugangspunkt für den ganzen Westerwald gedacht war. Auch das ist gescheitert, noch mehr als Siegburg, weil einen toteren Bahnhof gibt es eigentlich nicht. Nur denke ich, dass es weniger um Prestige ging, sondern man hatte durchaus die Überlegung die Strecke damit für Menschen aus den umliegenden Regionen interessant zu machen.Ansonsten ist Deutschland eben eng besiedelt und dementsprechend oft hält die Bahn. Ob ein Zug aus oder nach Frankfurt tatsächlich in Hanau und Offenbach halten muss - richtig, das ist Unsinn. Auch im Ruhrpott könnte man jeden 2. Halt sparen. Aber z. B. zwischen Nürnberg und Frankfurt, da macht es schon Sinn in Würzburg und Aschaffenburg zu halten... in Fürth dafür wieder nicht.

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Das Problem sind oft die Kosten. Vom Komfortfaktor ist fliegen oder ungestört im eigenen Auto fahren um Welten besser als sich bei nahezu jeder Fahrt über die Bahn und das Publikum zu ärgern. Nur geht es vom Preis her nicht auf. Die Bahn, so teuer sie ist, ist immer noch preiswerter als ein Flug oder das Auto.
Man darf ja nicht nur die direkten Kosten der einzelnen Reise sehen, sondern ein Auto kostet sehr viel im Unterhalt und zum Flughafen muss man auch erst mal anreisen, dann kommen die Gebühren zum Ticketpreis dazu... Das summiert sich dann doch ziemlich.
Wenn fliegen dann nur in der allerersten Reihe hinter den Frontscheiben...
