Es liegt aber auch am Journalismus. Wenn man den Politikern stundenlang Mikros hinhält und zum millionsten Mal irgendeine schlaue Aussage zu etwas völlig Nichtigem, Offensichtlichen hören will, kann auch der beste Politiker dazu nichts Intelligentes mehr sagen.
Beiträge von Printus
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Mich ärgert, dass man bei den Linken auch 20 Jahre nach der Einheit immer noch mit den stereotypen DDR-Vorwürfen arbeitet. Es wird sich nicht inhaltlich auf die Partei eingelassen - und dabei ehrlich zwischen tatsächlich unmöglichen Positionen und durchaus Richtigem unterschieden, sondern es geht immer nur um das DDR-Thema.
Dass die Linken Gauck nicht gewählt haben lag NICHT an seiner Rolle als Stasi-Unterlagen-Behördenleiter, sondern daran, dass er zu den zentralen Themen "soziale Gerechtigkeit" und "Frieden" komplett andere Positionen als die Linken vertritt.
Sicherlich mag es bei den Linken den ein oder anderen Unbelehrbaren geben, aber diese Partei ist inzwischen bundesweit in diversen Parlamenten vertreten, im Bundestag, und ich bin gleichermaßen belustigt wie entsetzt, dass man diese Wählermeinung nicht ernst nimmt. Diese Partei ist demokratisch gewählt worden und dann muss die inhaltliche Auseinandersetzung mit ihren Positionen anders laufen als immer nur "Linke = Stasi, DDR, fertig".
Es kann ja sein, dass für den ein- oder anderen Linken Gauck nicht gerade der liebste Kandidat war - und das aus althergebrachten Gründen. Es aber nur auf seine Arbeit als Aufklärer zu schieben ist echt zu dünn.
Gauck befürwortet den Afghanisthan-Einsatz und rechtfertigt starken Druck auf sozial Schwache. Die Linke bezeichnete er als regierungsunfähig. Wenn die Abgeordneten dieser Partei ihn dann nicht wählen hat das wenig mit der Stasi zu tun, sondern das sind nachvollziehbare Gründe, die glaubwürdig sind und nicht vorgeschoben wirken.
Ich hätte auch gerne Gauck als Präsident gesehen, weil der Mann wirklich ein moralisches Regulativ gewesen wäre. Wulff ist ein farbloser Profipolitiker, der das Amt einfach nur professionell ausübern und nicht anecken wird, vor allem nicht mit der Regierung seiner eigenen Partei.
Mir geht das arrogante Ignorieren jeden Inhalts bei den Linken aber auf den Keks. Zur Demokratie gehört, dass man andere respektiert und es ist unsäglich, dass eine überall im Land in den Parlamenten etablierte Partei inhaltlich einfach so ignoriert wird. Das kann, völlig unabhängig vom politischen Standort, nicht im Interesse von Demokraten sein.
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Sowas klappt nicht. Man muss Dinge schriftlich einreichen und jeder prüft, ob auf den eingereichten Kaufrechnungen die richtige Seriennummer des Gerätes steht. Wie soll er hier denn die Rechnungsnummer des Händlers von seinem Großhändler wissen? Mal ganz abgesehen davon, dass es nicht okay wäre, funktioniert es so auch schlicht nicht.
Der Weg ist normalerweise so, dass Toshiba, nachdem der Gerätefehler akzeptiert wurde...
a) entweder ein Tauschgerät an den Kunden sendet, oder
b) Gelderstattung anbietet. In diesem Fall muss der Händler bei seinem Großhändler mit Verweis auf die RMA-Nummer und die Absprache mit dem Hersteller eine Gutschrift anfordern. Der Großhändler bekommt dann die Erstattung und reicht sie an den Händler weiter.
Dabei erstattet natürlich jeder das, was er selber verdient hat: der Hersteller gibt dem Großhändler das, was er für das Gerät bekommen hat, der Großhändler gibt dem Händler seinen EK und der Händler erstattet dem Kunden dessen Kaufpreis. Es läuft also genau so und über die Stationen rückwärts, wie das Gerät seinerzeit auch verkauft wurde.Wenn Geräte kurz vor dem Ende der Gewährleistung stehen wird manchmal nicht der volle Preis erstattet, sondern nur der Zeitwert, weil man argumentiert, dass der Kunde die Ware ja einen langen Zeitraum problemlos nutzen konnte und dann auch keinen Anspruch mehr auf ein komplettes Neugerät oder den vollen Kaufpreis hat.
In diesem speziellen Fall ist das Problem und die Ungereimtheit, dass die Reklamation über eine Vertragswerkstatt und nicht den Händler lief. Jetzt ist also strittig, ob die Erstattung über den Händler oder die von Toshiba genannte Vertragswerkstatt läuft. Jeder kann sich natürlich erstmal darauf berufen, er wäre in dieser Lage der falsche Ansprechpartner. Aber dann muss Toshiba verbindlich sagen ob sie die Gutschrift über den Großhändler an den Händler des TE erstellen, oder ob das jetzt über die Vertragswerkstatt laufen soll.
Normalerweise wäre ganz klar: der Händler ist für den Kunden Vertragspartner und rechtlich in der Pflicht weil er Gewährleistung geben muss.
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Aber es kann doch nicht ernsthaft die Lösung sein, das Gerät dann ausschalten zu müssen! :mad:
Mich nervt diese Sache auch sehr und ich hoffe, dass Samsung da für Abhilfe sorgt!
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Ich habe mich an ein Firmware-Update gewagt. Im ersten Versuch ist es fehlgeschlagen, ich habe dann (dem Infarkt nahe :)) eine Wiederherstellung probiert, die nach 2 Fehlversuchen und einigem Hin und her auch funktionierte. Gottseidank läuft das Gerät jetzt wieder.
Zu meiner Überraschung - und Verunsicherung - zeigt KIES jetzt aber an, dass ich angeblich die neueste Firmware an Bord hätte - laut KIES habe ich die S8500XXJF1/S8500OAJEG im Einsatz, im Gerät selber wird in der Telefoninfo bada 1.0 1005120106LISXXJF1 angegeben.
Weiß jemand ob das die momentan aktuellste Firmware ist? Wo kann man sowas nachschauen? Was habt ihr denn am Start?
Habs übrigens mit einem XP-Rechner gemacht...
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Problem ist das "friendly fire" wenn die Duftwolke herüberzieht. Die bunte Truppe kann für ein paar Tage verschwinden, die Hausbewohner eher nicht...
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Zitat
Original geschrieben von hurgh
Ich frag mich auch was die Diskussion soll, jeder hat gegen Zahlung eines angemessenen Entgeltes anderen Zugang in seine Netze zu lassen. Solange das Wort angemessen nicht definiert ist, werden die Sparkassen und Volksbanken die Direktbanken eben aussperren. Das ist eben Lobbyarbeit.Ich denke nicht, dass das so einfach ist. Der Aufwand ist immer derselbe, egal ob ein Raiffeisenbank-Kunde oder ein DKB-Kunde Geld am Sparkassenautomaten holt. Es dürfte sich rechtlich nicht halten lassen bei identischem Aufwand dem einen andere Gebühren zu berechnen als dem anderen und was obendrein immer wieder nicht zur Kenntnis genommen wird ist, dass es hier um eine Geldabhebung mit einer VISA-Karte geht und nicht zur Debatte steht, der der Emittent ist. Zwar wird immer wieder versucht es so darzustellen, nur tut es dennoch nichts zur Sache ob die Karte von der DKB oder der Lufthansa kommt, denn es geht um die VISA-Kreditkarte.
ZitatOriginal geschrieben von hurgh
Warum sich hier Leute aufregen ist für mich auch nicht nachvollziehbar.Stimmt, in die Haare kriegen braucht man sich nicht.
ZitatOriginal geschrieben von hurgh
Wenn ich ein Japanisches Auto kaufe, kann ich auch nicht bei VW Garantieleistungen in Anspruch nehmen, nur weil ein VW Händler gerade um die Ecke ist - oder muss dafür bezahlen.Das Beispiel hinkt. Richtig ist: wenn du den Japaner beim VW-Händler kaufst (z. B. weil es Gebrauchter ist) muss der Händler für die Gewährleistung gerade stehen. Er kann dich nicht wegschicken weil der Wagen nicht zur Stammmarke des Hauses gehört.
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Aber für die Nutzung der Infrastruktur anderer Banken wird auch gut gezahlt. Würden die Banken ihre Automaten tatsächlich nur für eigene Kunden nutzen wäre das wesentlich teurer und weniger lukrativ als wenn man den Automaten gegen Bezahlung auch anderen anbieten kann... Wenn eine Bank das nicht möchte wäre es OK, nur muss sie dann auch konsequent sein und aus dem VISA-Verbund aussteigen. Wenn jemand mit einer Kreditkarte Geld zieht, egal ob diese von Lufthansa, der Bahn oder der DKB ausgegeben wurde, ist das für die Bank mit dem Automaten ein VISA-Kunde, der Geld zieht - und kein DKB-Girokontenbesitzer.
Ansonsten gehe ich davon aus, dass alle Banken sich gegen Ausfälle absichern müssen und der Aufwand immer der gleiche ist. da wird die DKB den gleichen Aufgabenberg bewältigen müssen wie auch jede andere Bank.
Ich verstehe und akzeptiere, dass eine Filialbank andere Kosten für Mitarbeiter und Immobilien hat als ein Internetunternehmen. Wenn ich davon als Kunde profitiere, muss ich dafür eben bezahlen und das ist es mir dann ja auch wert. Allein beim Onlinebanking bieten die Filialbanken keinen Mehrwert. Wieso sollte man dann mehr bezahlen?
Wenn ich einen Kredit will, eine Hausfinanzierung etc. und ich brauche eine persönliche Beratung: völlig okay, dass das Geld kostet, und das muss ich dann letztlich mitbezahlen, was ja auch korrekt ist.
Aber beim Onlinekonto bekomme ich keinen Mehrwert, also sieht auch keiner ein, dafür mehr zu bezahlen.Es kauft sich auch niemand einen Dacia zum Preis eines Golf nur weil das Auto gleich groß ist...
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Moin,
was ich nicht ganz verstehe: was habt ihr damit zu tun wenn der Vermieter Baumaßnahmen vornehmen möchte? Das kann er, Sinn der geplanten Maßnahme hin oder her, ja gerne tun wenn er es möchte. Aber seine Bauvorhaben sind ja nicht eure Sache als Mieter...
Die Polizei könnte man nur spät abends wegen Ruhestörung rufen. Tagsüber stellt sich nämlich das Problem, dass das Gelände des Supermarktes kein öffentlicher Raum ist. Die Polizei wird kaum Lust, Zeit - und auch keine Rechtsgrundlage - haben, für die Nachbarn Kunden des Supermarktes von dessen Gelände zu vertreiben...
Ordnungsamt wäre eine Möglichkeit, z. B. unter dem Aufhänger "Minderjährige und Alkohol" oder "Hunde, für die keine Steuer gezahlt wird"... Es kann aber auch sein, dass das Ordnungsamt ebenso wenig Interesse hat: wenn das Gschwerl sich auf den Supermarktplatz verzieht muss man sich im öffentlichen Raum nicht mit ihnen plagen. Also hält das OA womöglich auch lieber die Füsse still.
Eine fiese Methode wäre die Miete zu mindern um Druck auf den Vermieter auszuüben - wie der die Belästigung dann aus der Welt schafft wäre damit allein sein Problem. Fände ich allerdings nicht gut weil der Vermieter, bei allem Generve im Augenblick, eigentlich auch nichts für die Sache kann. Er wäre nur der Leidtragende für ein Problem, dessen Ursache er nicht gesetzt hat.
Seit ich im Bekanntenkreis mitkriege, dass Vermieter keineswegs immer schwerreiche, ignorante Abzocker sind, sondern mitunter in wirklichen Schwierigkeiten stecken wenn Mieter in solchen Situationen die Miete kürzen, würde ich Krawall in seine Richtung nicht gut und außerdem nicht zielführend finden.Fairer wäre, das Gespräch mit Supermarktverantwortlichen zu suchen und wenn das nicht nachhaltig fruchtet Druck auf diese ausüben. Man müsste sich überlegen wie - vielleicht indem ihr androht, lecker Fisch und Harzer Käse in die Sommersonne zu legen, auf dass die Hunde - aber auch die normale Kundschaft - vertrieben werden...

Wasser runterkippen etc. klingt zwar erstmal witzig, dürfte aber in der Realität kaum funktionieren. Am Ende hat man eine Anzeige wegen Körperverletzung oder Sachbeschädigung am Hals, je nachdem was dabei passiert. Oder es stehen plötzlich abends mal ein paar randalierende Mitbürger auf dem Balkon...
Was ist ein LRAD?
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Kann man die Liste der mehrfach heruntergeladenen oder wieder deinstallierten Apps im Gerät selber eigentlich "aktualisieren", also im Klartext löschen, so dass nur die wirklich installierten Sachen sichtbar sind?