Beiträge von Printus

    Frankie, Frankie,


    ein rechter Frauenversteher bist du nicht, gelle? ;)


    Mir ist euer Verhältnis nicht so ganz klar... Die Perle ist bei dir eigentlich nur als Zugehfrau im Einsatz, zeigt sich aber besonders engagiert und nett dir gegenüber - und mich dünkt, dass du auch "eine besondere Sympathie" :D für sie hast? Findest du sie nur nett oder willste mit ihr dein Single-Dasein beenden? Und dann fällt dir Minuten vor ihrer nächsten Ankunft ein, dass sie ja deine schmutzige Wäsche gewaschen hat und du nun "plötzlich" reagieren musst...?


    Wie du dich verhalten solltest hängt davon ab, wie ihr zueinander steht und welches Ziel du eigentlich hast. Aber eins funktioniert, wie du ja schon festgestellt hast, nicht: ihr einfach Geld in die Hand zu drücken. Das ist ungefähr genauso geschickt wie deine Kochkünste mit der Soße auf dem Leiberl... Wenn sie dir einen besonderen Gefallen tut kannst du das nicht mit einem schnöden Geldschein beantworten. Das ist sogar eher beleidigend als angemessen. Du musst deinen Dank anders zum Ausdruck bringen - nämlich indem du etwas Besonderes, Herzliches, Originelles, wenn du "mehr" von ihr willst auch leich Provokantes, aufbietest. Hüte dich aber vor allem, was teuer ist weil man sich Freundlichkeit nicht kaufen kann und es sollte auch nicht wie eine Bezahlung aussehen.


    Eine belanglose Möglichkeit wäre ein kleiner (!) Blumenstrauß, besser ein Pflänzchen mit einer Danke-Karte, wobei ich die selber basteln würde: in Form eines T-Shirts mit Soßenfleck... ;)


    Andere Variante, allerdings eigentlich zu teuer: ein Kinogutschein - und dann eine 2-EUR-Münze draufkleben, "für's Popcorn!"


    Vielleicht hat sie irgendein Hobby, irgendein Interesse, wo sich ein Ansatzpunkt bietet...?


    "Printus-Style" wäre irgendein Waschmittel-Werbe-Maskottchen oder eine entsprechende Werbung, irgendein bekannter Waschmittel-Slogan, und dann würde ich mir dazu eine Anspielung zu der Situation überlegen und daraus irgendetwas basteln, z. B. indem du eine entsprechende Werbeanzeige her nimmst und dein Sprüchlein dazu schreibst.


    "Printus-Style" wäre möglicherweise auch, ihr ein Päckchen Tomatensoße zu schenken - und dazu ein Kärtchen oder KiK-T-Shirt mit der frechen Bemerkung "Übungsmaterial zur Perfektionierung der T-Shirt-Wasch-Ergebnisse". Ist ein bisschen provokant, aber wenn du es witzig-frech angehen willst weil sie der Typ dafür ist, wird es gut ankommen. Es muss aber natürlich deutlich erkennbar sein, dass das ein Gag ist und keine Verarschung.


    Alternativ: schenk' ihr ein T-Shirt vom KiK (1,99 EUR) nebst einer Packung Tomatensoße (0,29 EUR) und Spaghetti (0,29 EUR) und dann schreibst du ein Zettelchen dazu "Lust auf gemeinsames T-Shirt-Besiffen wenn du das nächste Mal kommst?" :D Du kannst es auch spontan anlegen: wenn sie das nächste Mal da ist hast Miracoli gekocht und legst ihr als "Schutzkleidung" ein ebensolches T-Shirt bereit. ;)


    Wenn du "neutraler" bleiben möchtest kannst du es auch mit einer Tafel Merci-Schokolade oder einer vergleichbaren Nascherei angehen... hängt halt ein wenig davon ab, wie ihr zueinander steht und wohin du steuern willst, ob das nur ein kleines Danke für eine nette Matrone sein soll oder eine versteckte "Baggerei".


    Es muss in jedem Fall deutlich werden, dass du keine Bezahlung vornehmen willst, sondern dich originell bedanken möchtest. Das gibt ihr die Wertschätzung, die du gerne transportieren willst und die man mit Geld niemals erkaufen oder bezahlen kann.
    2 Tüten Wäsche waschen ist nämlich auf der anderen Seite auch nicht die Welt - man schmeißt das Zeug in die Maschine, hängt es auf die Leine - und das war's dann auch schon. Zu übertriebener Dank / zu teure Aktionen sind unangemessen und für beide peinlich.


    Wird die Wäscherei denn zu einer Dauereinrichtung oder war das nur mal ein einmaliger Gefallen für dich? Will sie vielleicht etwas von dir, willst du etwas von ihr? Will sie womöglich deine Zuneigung erlangen um langfristig Geld an der Chefin vorbei zu verdienen? Fragen über Fragen...

    1. 6000 EUR halte ich bei einem Abgeordneten nicht für ein völlig überzogenes Gehalt - wäre grundsätzlich völlig OK, da verdienen die meisten Leute in vergleichbaren Positionen in der freien Wirtschaft deutlich mehr. Die Alterbezüge hingegen sind bei Abgeordneten meistens extrem gut. Völlig überzogen ist die Diätenerhöhung nicht unbedingt.


    2. Sie passt aber absolut gar nicht in die aktuelle politische Lage. AUSGERECHNET zu dem Zeitpunkt, wo ein riesiges Sparpaket beschlossen werden muss, genehmigen sich Parlamentarier eine Diätenerhöhung. Noch schlechter kann man das nicht timen und da darf sich niemand über Politikverdrossenheit beklagen. Dass die Politiker den Bezug zur Lebensrealität verlieren - hier wird es bewiesen.


    3. Interessant ist, dass auf dem Bild in dem verlinkten Artikel gezeigt wird wie Wulff der Diätenerhöhung zustimmt. Anstatt den Landtag insgesamt zu zeigen wird optisch er in Verbindung mit dem unpassenden Beschluss gebracht. In der gerade laufenden Bundespräsidenten-Diskussion, in der öffentlich meist die Werbetrommel für Gauck gerührt wird, ist das IMHO keine neutrale Bebilderung, sondern eine ziemlich deutliche Beeinflussung. Mir ist Gauck als Präsident auch deutlich lieber, aber im Sinne der Fairness bzw. Neutralität eines Mediums ist eine solche Bildauswahl nicht gerade positiv zu werten.

    frank_aus_wedau


    Das theoretische Denkmodell in allen Ehren, nur in der Praxis passt es halt hinten und vorne nicht. Faktisch können Selbstständige abenteuerlichste Dinge absetzen, bei denen der Bezug zwischen rein privater Nutzung und geschäftlichem Erfordernis überhaupt nicht zu sehen ist.


    Selbst wenn man in Grenzfällen immer zugunsten des Steuerpflichtigen argumentieren würde bleiben so viele Fälle, in denen es überhaupt nicht passt.


    In Deutschland fährt z. B. KEIN EINZIGER Maybach in privater Nutzung herum. Glaubst du nun andererseits wirklich, dass sämtliche Nutzer dieser Wagen das Auto tatsächlich geschäftlich benötigen?


    Letztlich werden diese Wagen gefahren weil es dem persönlichen Luxus dient und es sei den Leuten gegönnt. Es mag auch sein, dass der ein oder andere ein repräsentatives Auto braucht und nicht im Golf vorfahren möchte/kann. Dass es aber nicht unter einem Maybach geht ist schwer vorstellbar.


    Oder mein bereits erwähntes Beispiel mit den Schuhen für Piloten. Sicherlich eine angenehme Sache, nur wird doch provoziert, dass man sich gleich 2 teure Paare Schuhe kauft anstatt das benötigte eine Paar, nur weil das beim Finanzamt plausibel gefunden und anerkannt wird. Mal abgesehen davon, dass man sich so oder so Schuhe kaufen würde, und wenn man während der Arbeit keine zur Uniform passenden Businessschuhe tragen würde, würde man sich die Hacken an den Turnschuhen ablaufen, sprich man hätte so oder so Kosten für Schuhe. Dass man diese aber nun als Arbeitskleidung absetzen kann und anderen auch noch die Besohlung anerkannt wurde ist schon kurios - um nur mal ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit zu nennen, mit dem ich konfrontiert wurde.


    Derartige Beispiele dürfte es tausendfach geben. Wenn die Politik hier immer wieder vor irgendeiner Lobby einknickt können wir den Laden dicht machen. Irgendwo muss eingespart werden - und dann bitte an den Stellen, wo Geld unnötig verplempert wird anstatt Kürzungen an den Stellen, wo Menschen wirklich darunter leiden, also z. B. aktuell hauptsächlich im sozialen Sektor.

    Es ist schon erstaunlich, dass jeder die völlig ausgeuferte Steuerbürokratie in Deutschland kritisiert, jedem das Einsparpotential bei rigoroser Vereinfachung klar ist, aber die Politik das ganze teure und überkomplizierte System dennoch nicht radikal vereinfacht.


    Klar muss man irgendwo eine Grenze setzen, was ist absetzbar und was nicht, aber in vielen Bereichen ist es wirklich lächerlich. Dass ein Haarschnitt in manchen Fällen absetzbar ist unterstellt, dass sich jemand nur aus beruflichen Gründen die Haare schneiden lässt. Andernfalls müsste es jeder absetzen können...


    Oder ein anderes Beispiel: Als Pilot kann man schwarze Herren-Businesschuhe absetzen weil das als Teil der Berufsbekleidung gesehen wird. Am Besten ist, wenn man gleich 2 höherwertige Schuhpaare anschafft, dann akzeptiert das Finanzamt es umso mehr.
    Ich kann mich einerseits darüber freuen, aber verstehen muss ich es andererseits dennoch nicht. Weitergedacht müsste man ja unterstellen, dass ein Pilot normalerweise barfuß läuft und (diese) Schuhe nur wegen seines Jobs kauft?!?! :confused:


    Wenn man derartigen Schwachsinn, den es sicherlich tausendfach gibt, einfach streichen würde, würden dem Staat viele Einnahmen nicht entgehen und die Steuerverwaltung würde drastisch einfacher, man würde also doppelt sparen.

    Aber der Staat muss ja so oder so auf seine Einnahmen kommen. Wenn er dem einen absetzbare Dinge gönnt zahlen alle anderen mehr, sozusagen. Unter dem Strich muss so viel in die Kasse kommen, dass der Staat handlungsfähig ist (dass das mit den Einnahmen und Ausgaben nichtz funktioniert sieht ja jeder, der die Nachrichten schaut, aber das Prinzip ist ja dennoch so).


    Vieles, was für irgendwen nicht absetzbar ist, ist ebenso lebensnotwendig und wird doppelt besteuert. Wenn ich kein Shampoo kaufen würde, würde ich miefen und irgendwann meinen Job verlieren. Absetzen kann ich das Shampoo trotzdem nicht.
    Und ich zahle für das Shampoo Umsatzsteuer obwohl mein Gehalt ja auch schon mal versteuert wurde...


    Insofern ist das schon eine krumme Sache.


    Dass bestimmte Investitionen nötig sind und der Staat hilft weil manches, die Konjunktur belebende Projekt anders nicht machbar wäre, ist OK. Aber was alles abgesetzt werden kann ist schon abenteuerlich. Da müsste man von der Logik her mit dem Rasenmäher drüber gehen... beispielsweise dein Faxgerät: wenn dein Supermarkt nicht genügend erwirtschaftet um sich ohne Subvention ein Faxgerät zu finanzieren läuft irgendwas falsch. Oder einen Haarschnitt lässt sich auch fast jeder regelmäßig verpassen; dass das bei dem einen absetzbar ist und bei einem anderen nicht ist schon lächerlich.

    Die Idee hinter der Aussage "ich war "gefühlt" x Stundenkilometer schnell" ist, dass einem kein Vorsatz unterstellt werden kann weil man ja, wenn man denn schneller gewesen wäre, dieses Tempo ohne Absicht gefahren ist. Man hat aber schon mal einen niedrigen Wert als Diskussionsgrundlage in den Raum gestellt und müsste ein anderes Tempo bewiesen bekommen.


    Dennoch ist es immer besser gar keine Aussage zu machen und nur seine Beteiligung am Unfall sowie die Personalien zu offenbaren. Viele Leute reden sich im ersten Unfallschock um Kopf und Kragen und damit sind unvorteilhafte Aussagen getätigt, die später nicht mehr zu revidieren sind.

    Ich habe eine Grafikkarte beim Hersteller reklamiert und diese nun mit der Bemerkung "Add missing component or resolder existing components as the result of non-CID related matters" zurückgekommen.


    Was soll das heißen? Vor allem "CID-related matters" verstehe ich nicht...

    Die Rettungskarte ist eine gute Idee, aber Wunder darf man sich davon nicht versprechen. Je nach Unfallmechanismus kann man die Stellen, an denen das Auto zu knacken wäre, nicht gut erreichen. Oder da stehen Teile unter Spannung, man kann sie nicht durchschneiden weil sonst irgendwas zusammenklappt, was die Insassen noch mehr verletzt. Und last not least haben gerade besonders hochwertig ausgerüstete / stabile / große Autos manchmal unangenehm harte Strukturen. Eine Ente kann jeder mit einem Dosenöffner knacken, bei älteren 7er BMW's gilt die läppsche Fensterheber-Mechanik als Panzerung wie bei einem Sonderfahrzeug. Rettungskarte hin oder her, wenn man nur schwer rankommt läuft einem schwerverletzten Insassen die Zeit weg...


    Chung, die Warnblinkanlage ist sicher gut, nur wenn der nächste 200km/h-Fahrer auf der linken Spur kommt? Ich habe dir weiter vorne schon ausgerechnet wie viele Meter der pro Sekunde zurücklegt. Wie man Reaktionszeit und Bremsweg ausrechnet lernt man in der Fahrschule. Jeder kann sich ausrechnen wie viel Platz derjenige braucht um auf einen auf der Spur stehenden Unfallwagen reagieren zu können.... Wenn das Szenarium hinter irgendeiner langgezogenen Kurve liegt, die Straße sommerlich in der Sonne flirrt, der Fahrer nur leicht abgelenkt ist etc - keine Chance. Weder für den Unfallwagen noch für den Herannahenden.