Beiträge von Printus

    Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, das ".com" bei der Internet-Tastatur auf ".de" umzustellen?


    Falls nicht wäre das ein Verbesserungsvorschlag an Samsung - für die deutsche Firmware-Version.

    Doch, es würde eine Menge ändern - aber nicht zu unserem Vorteil. Was die Pro-DM-Fraktion nicht sieht / versteht ist, dass gerade wir sehr durch den Euro profitiert haben.


    Eine Wiedereinführung der DM würde erstmal riesige Probleme bringen weil in sämtlichen Firmen, Behörden usw. die Währung EUR ist und es würde Millionen kosten es zu einer anderen Währung zu verändern. Jede Speisekarte im Restaurant etc. etc. müsste umgeschrieben werden, jeder Fahrkarten- und Zigarettenautomat verändert werden und unzählige Buchhaltungen und Unternehmen müssten neue Formulare und Textbausteine erstellen. Ein volkswirtschaftlicher Schaden in Millionenhöhe (wenn's überhaupt reicht) wäre also die direkte Folge.


    Da die unvorteilhafte Umrechnung aus und in fremde Währungen wegfiel hat gerade Deutschland als stark exportorientierte Wirtschaft sehr vom Euro profitiert. Der (möglicherweise) sehr ungünstige Umrechnungskurs ist seit der Euro-Einführung nicht mehr vorhanden und somit ein wesentliches Hemmnis für Kaufzurückhaltung ausländischer Investoren beseitigt.


    Sollten wir die DM wieder einführen würde das keineswegs zur Stabilisierung beitragen, sondern es würde ein organisatorisches Chaos ausbrechen. Man erinnere sich wie vor der Euro-Einführung wochen-, ja monatelang doppelt ausgezeichnet und thematisiert wurde um die Menschen auf das Ereignis vorzubereiten. Das ist jetzt nicht der Fall wenn wir aus dem Euro austreten würden.


    Der Export würde auf absolut extreme Weise einbrechen weil Staaten mit schlechteren Währungen uns ja dennoch unsere hohen DM-Preise zahlen müssten. Viele könnten sich das nicht leisten und dann sind wir die als Kunden los.


    Die Rückführung der DM wäre eine Katastrophe weil uns das enorm Geld kosten würde und weil unsere Wirtschaft zusammenbrechen würde.

    Der Trend, das unternehmerische Risiko nicht mehr selber zu tragen sondern auf Arbeitnehmer abzuwälzen ist schon sehr verbreitet.


    Selbst in meiner kleinen Stadt haben es sich Handwerksbetriebe flächendeckend angewöhnt, dass die Mitarbeiter nur noch die erfassten Arbeitsstunden bezahlt bekommen, aber ALLES rundum nicht zur Arbeitszeit gezählt wird. Als ich das hörte war ich sehr verblüfft, dass das rechtlich überhaupt so geht...


    Ansonsten holt man sich lieber Zeitarbeiter und schmeißt sie sofort wieder raus wenn einem nur die Nase nicht passt, anstatt dass man eigene Mitarbeiter einstellt und "zum Geschäft gehörend" betrachtet sowie sich verantwortlich fühlt.


    Der Trend, Arbeitnehmer nur als Arbeitssklaven zu sehen, ist weit verbreitet.


    Gerade deswegen und auch wegen der Kürze der Anstellung verstehe ich nicht, wieso der TE seine Rechte nicht viel offensiver einfordert und so ängstlich ist...

    Ich bin anfangs davon ausgegangen, dass das Wave einen Zoom wie jedes andere Handy hat, wo zoomen nicht sofort "Bild wird schlecht" bedeutet...


    BTW, in meinem Nachrichten-Ordner ist rechts neben "Ausgang" ein hellblauer Bereich am Bildrand. Ich glaube zwar irgendwo in den Wave-Threads schon mal darüber gelesen zu haben, finde es aber nicht mehr... Was bedeutet das?


    Danke!

    Zitat

    Original geschrieben von Schwarzwaldmichi
    1. Ja, digitaler Zoom ist nur für Notfälle ok, ansonsten max. 2-3 Stufen zoomen.
    (es ist ja schließlich keine Spiegelreflex-Kamera)


    Spiegelreflex-Qualität erwartet ja auch keiner. Aber beim Flagschiff hofft man doch auf gute Fotoqualität, selbst wenn das Gerät nicht explizit als Fotohandy ausgelegt ist. Da wundert es mich dann schon, dass die Bildqualität nicht "mindestens durchschnittlich okay" ist, sondern deutlich unter dem Niveau der Klasse liegt, in der das Gerät rangiert.


    Aber dann ist es bei dir auch so, dass stark gezoomte Bilder absolut grottig aussehen? Also kein Gerätefehler bei mir? Gibt's denn bis zu einer bestimmten Stufe einen optischen Zoom? Eine entsprechende Markierung sieht man ja im Display nicht...


    Zitat

    Original geschrieben von Schwarzwaldmichi
    2. Komisch, ich sehe wieviel die Anzal der sms (z.B. 2/15 = 2. von 15) und ich sehe auch wie viel
    restliche Zeichen noch möglich sind pro sms, zählt abwärts von 160. Allerding nicht im Quermodus,
    anders schon. Die Tastatur lässt sich übrigens im Hochformat auch auf normale Handytastatur
    umstellen. (Weltkugel mit DE) gedrückt halten.


    Ahhhhhh.... danke für den Tipp! dann kann man ja doch vernünftig SMSe tippen. Ich bin an der Tastatur echt verzweifelt, aber mit normaler Handytastatur geht's. :)


    Dass man im Quermodus keine Zeichen zählt ist doof, aber wenn ich eh im Hochformat unterwegs sein werde kann ich damit leben.


    Zitat

    Original geschrieben von Schwarzwaldmichi
    3. Ja stimmt, auch abbrechen bringt nicht mehr viel, Tipp: Den Empfänger erst am Schluß eintragen.


    Ja, ist die einzige Chance. Dennoch: nicht optimal gelöst, hätte man wesentlich besser machen können.

    Zitat

    Original geschrieben von Ochi
    ich hab n problem mit der kamera, irgendwie is fast jedes bild verschwommen, kaum eins is wirklich scharf, is das bei eurem auch so?


    Ohne Zoom sind die Bilder okay, aber sobald ich mit der Wipptaste unten am Gerät (wenn man es im Fotografiermodus quer hält) zoome sieht das Bild verschwommen aus. Oder anders ausgedrückt: es sieht ganz deutlich nach digitalem Zoom aus, also die Bilder sehen nicht mehr wirklich gut aus, sondern sehr pixelig-verschwommen-schwammig.


    Was mich außerdem sehr stört: beim SMS-Tippen gibt es keinen Zähler, der einem zeigt, wieviele Zeichen man schon geschrieben hat bzw. wie viele einem bleiben. Man weiß nie, ob man noch bei der 1. oder schon der 2. SMS ist.


    Außerdem ist die Shift-Taste so über "Senden" angeordnet, dass ich schon mehrfach unfertige SMSe versendet habe obwohl ich nur einen Großbuchstaben haben wollte.


    Überhaupt sind entweder meine Finger zu dick oder die Buchstaben beim Schreiben blöd zu treffen. Ich tappe sehr oft ungewollt andere Buchstaben als gewünscht. Das ist echt ätzend und könnte mir den Spaß am Wave längerfristig doch noch nehmen...

    Der Unfall war IMHO ein Flüchtigkeitsfehler, der dir mit ziemlicher Sicherheit nicht als grobe Fahrlässigkeit ausgelegt werden kann.


    Wegen des Vertrags: würde ich unter keinen Umständen akzeptieren! Wenn da fehlerhafte Sachen drinstehen ist das nicht akzeptabel. Um dein Entgegenkommen zu zeigen würde ich dem Chef die "Verbesserungsvorschläge" nicht verbal meckernd um die Ohren hauen, sondern schriftlich "Optimierungen" der noch fehlerhaften / falschen Dinge vorschlagen. Du möchtest ja, dass auch er einen korrekten Vertrag über das, was er mit dir vereinbart hat, in seinen Unterlagen hat, gelle... ;)


    Mensch, lass' dich nicht so verarschen!!!

    Zitat

    Original geschrieben von knocker
    Nun kommt blöderweise ja auch noch der Zeitdruck hinzu.


    Nö. Ich würde da gar nicht erst lange nach einer "plausiblen" Erklärung suchen, sondern du willst den Vertrag erst nochmal in Ruhe lesen und bringst ihn dann am Montag unterschrieben - oder mit deinen Änderungswünschen - mit. das musst du nicht weiter begründen, wenn du das so willst, willst du es so.


    Nachdem er sich wochenlang Zeit gelassen hat braucht er dir jetzt auch keinen Druck machen, denn auf die 2 Tage kommt's jetzt auch nicht an.


    Zitat

    Original geschrieben von knocker
    Irgendwo hatte ich gelesen, dass ein wie in meinem Fall Auffahrunfall zur mittleren Fahrlässigkeit zählt und man dann auch die SB übernehmen müsste.


    Dazu müssten sich mal die TT-Juristen äußern und du müsstest näher erläutern wie der Unfall passiert ist. Wenn du gerade mit dem Handy gespielt hast und dabei warst eine Zigarette anzuzünden wirst du dich dem Vorwurf der groben Fahrlässigkeit kaum erwehren können. Wenn der Unfall aber passiert ist weil du einer kleinen, menschlichen Schwäche / Fehleinschätzung etc. unterlegen bist ist kann die Schadensregulierung eher nicht auf dich abgewälzt werden.


    Zitat

    Original geschrieben von knocker
    Die Sache mit der eigenen Haftpflicht und der evtl. Kostenübernahme ist ein guter Tipp, danke. Auch das müsste ich dann aber auch erst noch in Erfahrung bringen, was ebenfalls Zeit kostet. Alles also etwas kompliziert...


    Nö, nicht kompliziert. Es dauert halt nur ein wenig, aber das ist nun mal so und da solltest du dir die Zeit auch einfach nehmen. Der Chef scheint durch seinen Zeitdruck - und weil Chefs in der heutigen Zeit generell an einem relativ langen Hebel zu sitzen scheinen, du bist auf den Job angewiesen - damit zu kalkulieren, dass jemand wie du nachgibt weil er keinen Ärger will, den Job nicht verlieren will und sich durch den Unfall eh in einer Bringschuld sieht / schlechtes Gewiossen hat. das würde ich mir so aber nicht aufdrängen lassen; Unfälle passieren, das ist SEIN Risiko wenn er einen Laden hat, bei dem viele Kilometer gefahren werden. Dafür gibt es Versicherungen und er selber hat sich zu "VK mit 300 EUR SB" entschieden - okay. Dann wird das jetzt eben fällig - für ihn, nicht für dich (vorbehaltlich der Klärung, wie hoch deine Fahrlässigkeit war) .


    Vorauseilenden Gehorsam solltest du nicht zeigen. Du brauchst nicht respektlos werden, sondern freundlich bleiben, aber dem Chef dennoch zeigen, dass du deine Rechte ernst nimmst und das auch von ihm erwartest. Ich denke, dass du womöglich nicht ausreichend zeigst, dass man mit dir auch respektvoll umgehen muss. Dein Chef spürt, dass du bei unterschwelligem Druck, den er nicht direkt ausspricht, aber doch in die Situation legt, schnell bereit bist nachzugeben und zu spuren. Darauf brauchst du dich aber nicht einlassen, dein Job ist sicher nicht sofort weg wenn du dir das Recht nimmst, eine für dich wichtige Entscheidung erstmal zu überdenken.


    Die Idee mit der Versicherung dient auch dazu, Gegendruck zu machen. Sollte der Chef nämlich abzocken wollen wird er sicherlich kleinlauter wenn klar wird, dass nicht du selber, sondern eine Versicherung sein Gesprächspartner wird - und die kann er nicht einfach über den Tisch ziehen.

    Meinung:


    komplizierte Geschichte, für die es keine perfekte Lösung geben wird.


    Was du generell nie vergessen darfst ist, dass es in der Arbeitsumgebung ums Business geht und weniger um gegenseitiges persönliches Entgegenkommen. Der Chef wird dir nichts schenken - auch dann nicht, wenn er vordergründig den Kumpel spielt; es ist nur Masche.


    Umgekehrt geht es für dich auch nur um Geld und Arbeitsbedingungen. Wenn du also immer mal wieder mehr als nötig entgegen gekommen bist, bist du auf dem Holzweg bzw. dem Chef auf den Leim gegangen. Das jetzt anrechnen zu wollen ist menschlich verständlich, aber eigentlich nicht valide.


    Ich würde die ganze Angelegenheit an deiner Stelle jetzt versachlichen. Blende die persönlichen Dinge möglichst aus, denn du gewinnst - weder vor dem Chef noch vor dir selbst - noch einen Blumentopf damit, dass du auf Gefallen aus der Vergangenheit verweist.


    Ich würde von kompetenten Menschen prüfen lassen, ob du die 300 EUR zahlen musst oder nicht. Wenn nicht - zahlst du sie selbstverständlich auch nicht.


    Es ist nämlich fraglich, ob du überhaupt für eine leichte Fahrlässigkeit in Regress genommen werden kannst (falls es leichte Fahrlässigkeit war); nach meinem gefährlichen Halbwissen musst du nur bei grober Fahrlässigkeit haften. Sollte der Unfall also ohne grobe Missachtung irgendwelcher Regeln und eher durch ein Momentversagen entstanden sein, müsstest du - Schriftstück hin oder her, das ist dann sowieso nichtig - nicht für den Schaden aufkommen, sondern dann gehört das zum Betriebsrisiko des Chefs.


    Überdies wäre zu prüfen ob nicht deine Haftpflicht für die 300 EUR Selbstbeteiligung aufkommt. Egal ob du eine hast oder nicht und ob du zahlen musst oder nicht - du meldest den Fall deiner Haftpflicht, die natürlich prüfen wird... *zwinker*. Es dürfte interessant sein zu sehen, ob Cheffe dann plötzlich ganz anders redet oder - überzeugt von der Rechtmäßigkeit seines gesamten Tuns - ohne Verunsicherung weiter bei seiner aktuellen Linie bleibt... Wenn du merkst, dass er plötzlich zurückrudert, weißt du, woran du bist.


    Die Unfallgeschichte ist auch völlig unabhängig von deinem Lohn und dem Arbeitsvertrag, den du noch nicht schriftlich vorliegen hast. Lass' dir also nicht irgendein "Entgegenkommen" aufschwatzen weil du dich bzgl. des Unfalls in der Defensive wähnst. Das sind 2 Paar Schuhe, die nichts miteinander zu tun haben.


    Obendrein gelten auch mündliche Verträge. Die praktische Schwierigkeit ist natürlich der Beweis, welche Konditionen vereinbart wurden. Es ist aber nicht so einfach, dass du aufgrund des nicht schriftlich vorliegenden Vertrags nicht die besprochenen Rechte (und Pflichten) hast. Da würde ich dem Chef also auch nicht "ohne Not" irgendwelche Zugeständnisse machen nur weil du denkst "ich kann das Gegenteil leider nicht beweisen". Du kannst dich dennoch auf die Einhaltung von Absprachen und den so zustande gekommenen mündlichen Vertrag berufen.


    Sei nicht frech, aber zeige dem Chef, dass du dich nicht verarschen lässt. Sei dialogbereit und stehe Fehler ein bzw. zahle, wenn du musst. Mach' ihm (und dir!) aber auch klar, dass du gar nichts zahlst und nichts schuldest wenn er das nicht klar nachweist.