Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von Jimmythebob
    Ich finde sowas ja auch schade, aber was erwartest du denn? Der Markt bestimmt eben die Preise und damit auch die Löhne. Dass man in sozialen Berufen nicht gerade reich wird, weiß man ja bevor man die Ausbildung macht.


    Der Markt funktioniert aber nicht wenn viele Menschen als "Aufstocker" Hartz IV beantragen müssen weil sie trotz Vollzeit-Arbeitsplatz nicht mal das Existenzminimum verdienen. Da subventioniert die Allgemeinheit Unternehmensgewinne. Die Löhne der Mitarbeiter werden teilweise von den Steuerzahlern finanziert während Gewinne bei Unternehmen - insbesondere seinen Anlegern - bleiben. Oder wenn gut bezahlte, unbefristete Arbeitsplätze zu geringer bezahlten, unsicheren Leiharbeiter-Stellen werden, auch das würde in einem funktionierenden Markt nicht zustande kommen.
    Solche Entwicklungen hält unsere Gesellschaft auf lange Sicht nicht aus. Wenn Menschen für weniger arbeiten müssen als sie zum Lebensunterhalt brauchen, ist der Markt nicht mehr reell. Der Homo oeconomicus würde eine solche Arbeit nicht freiwillig annehmen und genau das ist ja auch tatsächlich so, dass viele Leute derartige Arbeitsverhältnisse nur unter Zwang der ARGEn ausüben.


    Miese, menschenverachtende Unternehmen wie Schlecker, die nach solchen Prinzipien agieren, nutzen hier falsche politische Weichenstellungen aus: "Jede Arbeit ist besser als keine Arbeit" war gut gemeint, stimmt in der Praxis aber nicht wenn es den Markt auf den Kopf stellt.


    Man könnte das relativ leicht in den Griff kriegen wenn man sich entschlösse, einen flächendeckenden Mindestlohn ins Gesetz zu schreiben. Dann würden die Aufstocker gleich ausreichend Geld verdienen und müssten beim Staat nicht das Geld erbetteln, das sie sowieso erwirtschaften und was ihnen deswegen zusteht. Da aber ausreichend viele Politiker in Aufsichtsräten sitzen bleibt es dabei, dass die Allgemeinheit die Löhne aufstockt - und nicht die Unternehmen.


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    Original geschrieben von autares
    Die Lebensbedingungen? In diesem Land herrschen quasi paradiesische Lebensbedingungen! Und warum? Weil der komplette Staat über seine Verhältnisse lebt.


    Der Staat lebt aber in Bereichen über seine Verhältnisse, in denen es untragbar ist während notwendige oder sinnvolle Dinge völlig unterfinanziert sind. Beispielsweise sind viele Schulen Bruchbuden - obwohl andauernd betont wird, wie wichtig Bildung ist. Viele Straßen sind Schlaglochpisten. Geld für soziale Projekte wird gestrichen. Zugleich verplempert der Staat aber an anderer Stelle in unglaublicher Weise Geld: man muss sich ja nur mal die jährlichen Auflistungen des Steuerzahlerbundes anschauen. Oder die Elbphilarmonie in Hamburg (kostet "mal eben" das dreifache dessen, was ursprünglich vorgesehen war, Kostensteigerung von inzwischen 86% zur Planung, 450 Millionen EUR bei eigentlich leeren Kassen für ein Opernhaus???), das WCCB in Bonn (200 Millionen Euro in den Sand gesetzt) usw. usf.
    Kostenexplosionen und horrende Nachfinanzierungen sind bei öffentlichen Projekten an der Tagesordnung. Wenn ein privater Bauherr so kalkulieren würde wäre er sofort pleite, wäre entweder umgehend in der Privatinsolvenz oder hätte für den Rest seines Lebens Titel an der Backe.
    Wenn du nur die eingesetzten Summen betrachtest prasst der Staat zwar in unglaublicher Weise und es müsste uns prächtig gehen. Faktisch kommt sehr viel Geld davon nicht der Allgemeinheit zugute, sondern bereichert wenige Profiteure. Allein schon die Zinsen auf die immense Staatsverschuldung saugen massiv Kapital ab anstatt der Allgemeinheit Vorteile zu bringen.


    Das gleiche Spiel im Gesundheitswesen: die Bürger zahlen immer höhere Summen ins System ein, werden im Krankheitsfall aber dennoch immer mehr zu Bittstellern, die auch noch weitere Zuzahlungen leisten müssen. Wo bleibt die ganze Kohle, die die Bürger bezahlen??? Dass es komplett vom medizinischen Fortschritt aufgefressen wird ist unwahrscheinlich, denn der produziert ja zugleich effektivere Behandlungsmethoden und schnellere Genesung. Liegt es allein an der längeren Lebenserwartung der Menschen? Sicher auch nicht. Dafür verdienen die Pharmafirmen nirgendwo so gut wie in Deutschland...


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    Original geschrieben von autares
    LOL. Auf einmal einer von 80. Du tust hier allerdings so, als wärst du der Standard.


    Eben gerade nicht. Ich schrieb, dass meine persönliche Situation nichts zur Sache tut weil meine Situation nicht zwangsläufig dem entsprechen muss, was die meisten Bürger erleben.


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    Original geschrieben von autares
    Wie immer ist für dich nichts vergleichbar. Ich habe z.B. gar keinen Bock, von der Lehre bis zur Rente den selben Job zu tun. Flexibilität ist ein hohes Gut, dass ich garantiert nicht missen möchte.


    Dass du keinen Bock hast in allen Ehren. Das geht allen Leuten so, verbessern will sich jeder. Vielen wird das aber verwehrt, sie sind eher auf dem absteigenden Ast. Oder glaubst du, dass Leiharbeiter und Aufstocker Profiteure der Flexibilisierung und aufgestiegen sind? Oder sind das eher Verlierer der Veränderungen?
    Was du schreibst ist dann gut, wenn man "nach oben fällt", nur ist die Realität tausender Menschen das Gegenteil, die werden nach unten durchgereicht!


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    Original geschrieben von autares
    Im Gegensatrz zu dir weiss ich, was der Gini Koeffizient ist und weiss sogar, wie er sich entwickelt hat. Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich das Auseinanderklaffen zwischen arm und reich gut heisse? Zeige mir das bitte, wo ich das geschrieben habe!


    Woher weißt du denn was ich weiß? Ansonsten habe ich dir nicht unterstellt, dass du die Lohnschere gut heißen würdest. Ich kritisiere, dass du behauptest, dass es den meisten Leuten besser gehe als früher.


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    Original geschrieben von autares
    Zu hause auf dem Sofa mit einem Bier in der Hand un dem Spruch "die anderen sollen mal machen, ich bin nur hier zum kritisieren". Selber den Arsch hochkriegen - Fehlanzeige. Wie die meisten anderen Deutschen auch.


    Ich denke, dass du dich mit solchen Sprüchen für eine ernsthafte Diskussion disqualifizierst.


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    Original geschrieben von autares
    Ich engagiere mich im Gegensatz zu dir sehr wohl, weil ich mir meiner sozialen Verantwortung bewusst bin und jemand bin, der weiss, dass man etwas bewegen kann, wenn man nur will und nicht lethargisch und misslaunisch auf dem Sofa sitzt wie du.


    Du weißt nichts über mich und spätestens jetzt hast du geoutet, dass deine Gesamtbewertung der Situation in Deutschland genauso lächerlich ist wie deine Vermutungen über mich.


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    Original geschrieben von autares
    Und wenn Ihr hier immer von Eurem Bekanntenkreis redet: Kenne niemanden in meinem Kreis, der keine Lohnsteigerung bekommen hat. Mindestgehalt 45k im Jahr.


    Ja, du bist'n toller Hecht mit klasse Freunden. :top:

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    Original geschrieben von autares
    Und genau das ist Euer Problem: Ihr neigt zu Übertreibungen, geratet und verbreitet sofort Panik, seid Pessimisten, die ein grau sofort als schwarz interpretiert und neigt Eure persönliche Wahrnemung über die Fakten zu stellen.


    Ich finde eher bemerkenswert wie du die Realität verkennst. Wie kann man, wenn man sich in verschiedenen Quellen informiert, so dermaßen die Lebensbedingungen und Entwicklungen im Land nicht mitkriegen wie du?


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    Original geschrieben von autares
    Und da Printus ja anscheinend nicht preis geben will, dass sein Reallohn in den letzten Jahren gestiegen ist, bleibt er für mich das, was er immer war: Ein Pessimist, der einfach alles nur schlecht sieht und dabei sogar übersieht, wie gut es ihm und sein Umfeld geht.


    1. Meine persönliche Lohnentwicklung oder mein Lebensstandard tun wenig zur Sache weil ich nur 1 von 80 Millionen Deutschen bin.
    2. Da es heute kaum noch jemanden gibt, der von der Lehre bis zur Rente in der gleichen Position (bzw. turnusmäßiger Beförderung) im gleichen Job bei derselben Firma arbeitet, ist die Vergleichbarkeit der Lohnsituation immer schwierig. Daraus folgt...
    3. ... dass die Zufriedenheit oder das zur Verfügung stehende Gehalt nicht nur zahlenmäßig in Relation gesetzt werden kann, sondern auch subjektiv bewertet wird. Die Schere zwischen Angeboten und Forderungen zu den eigenen (finanziellen, beruflichen oder anderen) Leistungsmöglichkeiten in unserer Gesellschaft klafft dabei aber immer weiter auseinander. Zahlreiche Sozialstudien weisen das auch nach, nur willst du, autares, das partout nicht sehen.


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    Original geschrieben von autares
    Ich klinke mich hier jetzt aber aus. Solche Diskussion Fakten vs. persönliche Wahrnehmungen führen nämlich zu nichts.


    Hängt damit zusammen, was du als "Fakten" bewertest.


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    Original geschrieben von autares
    Ich kann Euch nur raten, etwas aktiv an der Situation zu ändern, anstatt hier in einem Telefonforum Luft abzulassen. Ihr stellt nämlich im Endeffekt genau das Bild des Deutschen da: Faul, unzufrieden, lethargisch aber pöbeln. Arsch hochkriegen und was bewegen.


    Ach, dann stimmt meine Beobachtung, dass das Volk unzufrieden ist, ja doch? Und wenn es denn doch so ist, dass die Unzufriedenheit im Volk groß ist, könntest du dich ja auch engagieren um die Stimmung zu bessern anstatt dich auszuklinken - das würde ja deiner sonstigen Linie entsprechen...


    Aber nochmal: Löhne sind nur ein Aspekt. Es geht eigentlich um mehr, um soziale Gerechtigkeit, halbwegs gerechte Verteilung der Ressourcen, wie kriegen wir Deutschland, Europa und die Welt durch die Krise und die Globalisierung - und zwar so, dass alle Menschen "mitgenommen" werden und nicht 10% gewinnen und 90% Looser sind. Die Lösung der Euro-Schwäche ist da ein erster Aspekt...


    BTW, du brauchst nicht jedes Posting mit einer Entschuldigung beginnen... ;)

    Ich finde, manche sollten einfach auf dem Boden bleiben. Erst wurde ein extremer Hype um das Handy gemacht und so getan als würde die Welt untergehen wenn man nur 24 Stunden länger auf die Lieferung warten muss. Jetzt ist das Wave da, neben vielen tollen Details aber eben doch "nur" ein sehr schönes Smartphone und kein Zaubergerät - und nun wird gemäkelt... Was habt ihr denn erwartet?


    Dass man sich über ein nicht funktionierendes Firmware-Update oder einen nicht passenden Akkudeckel unterhalten kann ist ja okay, aber wer erst eine riesige Welle macht als ob er nicht mehr ohne Wave überlebt und es jetzt aber direkt zurücksenden will weil alles Mist ist - das grenzt ja bald an eine Bipolare Störung. :rolleyes:

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    Original geschrieben von mac bertl
    Ganz guter Link:
    http://www.sueddeutsche.de/kul…e-schausaengerin-1.950911


    Zitat aus dem Artikel: "Mit ihrer Natürlichkeit und Frische hat sie offenbar nicht nur einer bröckelnden Mittelschicht den Glauben an sich selbst zurück gegeben, sondern einen flächendeckenden Blümchenteppich über das krisengeschüttelte Land gebreitet. Lena Meyer-Landrut ist so etwas wie die musikalische Integrationsbeauftragte einer zerfallenden Gesellschaft." :rolleyes:


    Ja, vielleicht sollten wir sie zur Bundeskanzlerin machen, sie würde die Krise in 3 Tagen wegputzen... Oh Mann, ich habe selten so einen Müll gelesen wie in dem Artikel!


    Bzgl. Lenas Englisch: ziemliche Poserei - oder ein schlechter Englischunterricht - so abgeklärt zu tun als könne sie sogar Dialekte in dieser Sprache. Das ist genauso unsympathisch wie ihr Gehabe als hätte sie jahrelange Erfahrung im Showgeschäft.
    Allerdings: ich kenne keinen Engländer, der akzentfrei deutsch spricht. Franzosen und Spanier müssen gleich die Klappe halten, da beherrschen (gefühlte) 99% der Bevölkerung nicht mal überhaupt eine Fremdsprache. Insofern steht es anderen sicher nicht zu, sich über die Sprachkenntnisse der Deutschen zu pikieren. In dieser Disziplin dürften wir nämlich vergleichsweise gut dastehen.

    Von mir auch herzlichen Glückwunsch und danke an alle, die das Forum hier aufrecht halten! :top:


    Ich weiß noch gut wie dramatisch es damals war als sich TT gründete und wie ich bis zum letzten Moment am Laptop saß um das Geschehen zu verfolgen, bis ich schließlich am späten Abend zum Köln/Bonner Flughafen abrücken musste und für ein paar Stunden nicht mehr mitverfolgen konnte, was sich tut. Ich erinnere mich auch noch genau an mein damaliges Siemens C25 mit einer Leucht-Antenne, die bei jeder Aktivität des Gerätes in rot und blau flackerte... :D

    Wenn der grüne Mercedes dann auch noch von einer älteren Frau gesteuert wird wären das schon mehrere Hinweise... Vielleicht reicht es um ein Ermittlungsverfahren einzuleiten und ggf. "erinnert" sich die Fahrerin dann doch, oder man befragt sie zu ihrer Werkstatt, bei der sich dann womöglich Unterlagen zur damaligen Reparatur finden... ;)


    Oder man quatscht sie unter irgendeinem Vorwand auf eine gute Mercedes-Werkstatt an BEVOR offiziell ermittelt wird. Wahrscheinlich wird sie einem dann auf die Nase binden, wo ihr Wagen gewartet wird - und da sollte eine eventuelle Reparatur dokumentiert sein.


    Wobei einer alten Frau zuzutrauen ist, dass die vielleicht gar nicht kapiert hat, was sie angerichtet hat. So, wie solche Omas ihren Arbeitsspeicher bei simplen Fahrmanövern komplett ausgelastet haben, merken die ein komisches Geräusch etc. gar nicht ("Öhhh, da schleift wohl die Kupplung...").

    Was wäre aber gewesen wenn der Verkäufer das Geld nicht bei der Bank eingezahlt hätte, sondern anderweitig verprasst hätte? Dann würde die Bank den Brief wohl erstmal nicht rausgeben...


    Ich würde bei den hohen Beträgen, um die es da oft geht, schon immer auf sicherem Terrain bleiben wollen.


    Es gab vor 1 Woche bei "Aktenzeichen XY" einen ähnlich gelagerten Fall, da ging es um Betrug im Rahmen von LKW-Verkäufen - und nun streiten sich Käufer und Verkäufer gerichtlich, wem die Fahrzeuge eigentlich gehören, nachdem der Betrüger, der als Vermittler auftrat, mit dem Geld verschwunden ist. Der Verkäufer sagt: ich habe kein Geld bekommen, also gehört das Auto weiterhin mir, der Käufer argumentiert "Ich habe aber bezahlt, insofern bin ich Eigentümer".

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    Original geschrieben von autares
    Sorry, aber wer immer noch mit der "meine Wahrnehmung ist aber eine andere" Keule schwingt, sollte sich ernsthafte Gedanken machen, ob er nicht vllt besser zum Seelendoktor sollte.


    "Meine Wahrnehmung" heißt nicht, dass ich von meinem persönlichen Umfeld rede, sondern es geht um das, was man als politisch interessierter Mensch aus verschiedenen Informationsquellen und seriösen Medien erfährt.


    Nur scheint deine Wahrnehmung sich auf Statistiken zu beziehen ("Statistik ist die mathematische Form der Lüge."), mit denen man beliebige Sachverhalte im eigenen Sinne darstellen kann. Mich interessiert z. B. nicht wieviele Minuten man für ein Pfund Butter früher und heute arbeiten muss(te) weil ich nicht soviel Butter kaufe, dass es relevant wäre. Und es macht in einem komplexen Leben auch keine Aussage über die Finanzsituation der Menschen.


    Wenn die Statistiken, denen du glaubst, dann auch noch von Lobbyverbänden wie dem DIW stammen wundert mich nicht, dass du nicht mitbekommst, was in der Bevölkerung los ist.


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    Original geschrieben von autares
    Und um jetzt auch mal mit der Keule zu schwingen: Wer sagt eigentlich, dass der Reallohnverlust stattgefunden hat? Alle meine Freunde verdienen heute real mehr.


    Vielleicht bist du in Kreisen unterwegs, in denen tatsächlich Lohnsteigerungen stattfanden...?


    Die ganze Sache muss man mal grundsätzlich sehen: Lohnkosten sind für viele Unternehmen der teuerste Posten, also wird dank der Globalisierung in preiswertere Regionen ausgelagert - wenn es geht nach Asien oder Osteuropa, ansonsten weg von gut bezahlter Stammbelegschaft in unbefristeten Arbeitsverträgen zu Leiharbeitern, die man als reine Arbeitssklaven betrachtet, behandelt und bezahlt.


    "Wir" leisten uns in zunehmendem Maße Arbeitnehmer, die in einer Vollzeitbeschäftigung nicht mal das Existenzminimum verdienen. das ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern kann auch langfristig nicht funktionieren. Denn dieser Arbeitnehmer muss Zuschüsse zum Lebensunterhalt bekommen, was wiederum andere finanzieren müssen. Richtig wäre aber, dass das Geld reicht um damit eigenständig seine Existenz finanzieren zu können.


    Wieso sind Menschen 50+ in Deutschland auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr vermittelbar (Quelle: Aussage einer Arbeitsvermittlerin bei der Arbeitsagentur; inoffiziell werden 50+jährige gewöhnlich gar nicht mehr vermittelt)? In anderen Ländern nimmt man gerade ältere Arbeitnehmer sehr gerne weil sie fachliche und menschliche Erfahrungen mitbringen, die junge Leute nicht bieten können.


    Der Euro war eine gute Idee und ist nicht für den Niedergang verantwortlich. Aber eine Politik, die nicht ausreichend bedacht hat, wie wichtig Stabilitätskriterien und die Einhaltung der Maastricht-Regeln sind wenn unterschiedlich solvente Staaten plötzlich eine gemeinsame Währung bekommen.