Die Paketdienste müssen die Einfuhrabgaben ja generell IMMER erstmal abführen bzw. über das Aufschubkonto hinterlegen bevor sie eine Freigabe für die Sendung bekommen. Insofern zieht die Argumentation, man zahle sofort beim Fahrer, nicht.
Rumstreiten kannste gerne versuchen wenn du Zeit und Lust dazu hast. Wahrscheinlich gibt es nur eine kostenpflichtige Hotline, bei der du schnell das dreifache von dem verbrätst, was du jetzt zähneknirschend bezahlt hast. Und wenn sie dir dann noch erzählen, dass ihre AGB's die Gebühr so vorsehen war der ganze Aufwand völlig kontraproduktiv.
Ich würde daher zu der generellen, auch schon im Ursprungsposting erwähnten Denkweise tendieren: immer erstmal überlegen ob man dieselbe oder gleichwertige Ware nicht auch in Deutschland oder der EU bekommen kann. Man schließt damit Unwägbarkeiten und Kosten beim Import oder einem Gewährleistungsfall aus.
Wegen einigen EUR Preisunterschied lohnt es sich nahezu nie die Risiken eines Imports aus Drittländern einzugehen.
