Beiträge von Printus

    Und wie mach' ich das? :cool:


    Wichtig ist ja vor allem - da man als i7110-"Erstbesteiger" das Akku-Trauma mit sich schleppt - ob EDGE Auswirkung auf die Akkulaufzeit hat. Bisher merke ich davon nix...


    Für's Protokoll: mein Akku hält bei mäßiger Nutzung des Gerätes eine knappe Woche - ist wirklich okay. Alle paar Monate ist der Bug dann aber wieder da und keiner weiß warum, genauso wie auch niemand weiß, welches Gefummel ihn dann schließlich wieder einschläfert.

    Mir fällt seit 2 Tagen auf, dass unter der Feldstärken-Anzeige ein kleines E steht und darunter eine Art doppelseitiger, durchbrochener, waagerechter Pfeil angezeigt wird.


    Was zeigt das an und wie schaltet man es ab?


    Ich bin zwar nicht sicher, aber ich glaube, dass das zuletzt nicht nicht angezeigt wurde...

    Ich habe gestern Abend ein Lidl-Tix ausgefüllt und bin nach dem ersten Regionalzug hängen geblieben weil aufgrund des Sturms der Bahnverkehr in NRW eingestellt wurde. Bin dann mit dem Taxi wieder heim gefahren und reise morgen.


    Hat jemand eine Idee wie das jetzt mit dem Ticket läuft? Soll ich damit morgen - trotz des dann falschen Datums - einsteigen und auf die Bahnausfälle heute verweisen? Oder was würdet ihr machen?

    Zitat

    Original geschrieben von scaleon
    Für mich ist der Quotenrückgang nicht so sehr auf das Format an sich zurückzuführen, sondern auf die Routine der Sendung.



    Immer die gleiche Couch (im anderen Muster), immer der 2min. Applaus am Anfang der Sendung


    Das finde ich erstmal nicht schlimm. Im Gegenteil, ich bin schon eher ein bisschen angepisst wenn die Kandidaten nagelneue Audis oder Reisen nach Kalifornien (mit der Familie) finanziert bekommen oder die weiblichen Couchgäste zum vermutlich fetten Honorar auch noch Blumensträuße für 100 EUR pro Gebinde.
    Da muss nicht auch noch alle 3 Sendungen eine neue Couch stehen! Zuhause tauscht man seine Sitzmöbel auch nicht nach 8 Stunden Benutzung aus.
    Mag sein, dass Audi und Reiseveranstalter Vieles sponsorn um Werbung zu plazieren, aber der Aufwand der Sendung kostet sicherlich trotzdem immens Geld. Insofern bin ich froh, wenn da an irgendeiner Stelle mal nicht Gebührengelder herausgehauen werden, die dem Zuschauer eigentlich nicht zugute kommen.


    Zitat

    Original geschrieben von scaleon
    , immer der gleiche "Small-Talk" mit den Gästen, immer Weltstars, die in 10min. ihren Flieger nicht verpassen dürfen


    Vor allem müsste man währenddessen "DAUERWERBESENDUNG" einblenden weil diese Leute nur zum Promoten des neuen Films oder ihrer neuen Platte da sind.
    Der Sinn der Sendung wird ad absurdum geführt wenn sich die Gäste nicht auf das Spiel einlassen, was der Sendung zugrunde liegt, nämlich eine Wette, für die man bezahlt, wenn man verliert. Das, was die Leute heute als Verlierer machen müssen, ist lächerlich. Was ist denn z. B. schlimm daran, 10 Minuten eine Kamera zu halten??? Das ist doch eher eine interessante Belohnung!


    Zitat

    Original geschrieben von scaleon
    usw. Alles was spontan ist bringt die Sendung aus dem Konzept, so z.B. gestern als die Hunziger den Jungen im Publikum küsste.


    Ich glaube, dass die Sendung genau hier ihren Charakter verspielt: laue Partyspiel-Wetten, uninteressante, werbende Gäste und völlig unspektakuläre Strafen beim Verlieren einer Wette.


    Ich bin ziemlich sicher, dass "Wetten dass" wieder ganz weit vorne wäre, wenn die Wetten - so wie gestern - wirklich interessant und spannend sind und man später drüber redet.
    Dann müssen die Prominenten, wenn sie verlieren, wie früher eine wirklich ungewöhnliche / witzige / Charity-Strafe absolvieren. Also in eine Rolle schlüpfen, in der man sie sonst nicht kennt - das ist ein Hingucker und das lockt die Leute vor den Bildschirm, denn ein Hollywoodstar als Currywurstverkäufer etc. gibt's sonst nirgends und es wäre für das Publikum spannend zu erleben, wer da welche ungewöhnliche Sache durchführt.
    Und die Prominenten müssen aus Spaß dabei sein und zum Gelingen der Sendung beitragen! Nicht auf der Couch sitzen und für ihr Projekt werben und das war's. Die müssen Anteil nehmen! So als seien sie am Samstagabend auf ner Party und machen ihre Späße, helfen mit dem, was sie können, mit etc. Aber nicht nur werben und ansonsten abhängen, und als Hollywood-Idiot nach 10 Minuten wieder abhauen - der Flieger, ihr wisst schon...


    Zitat

    Original geschrieben von scaleon
    P.S Kiss(!) und Costner haben gestern kein einzigen Ton getroffen... :D


    Aber sie haben live gesungen - und das rechne ich ihnen positiv an. Zum Playback den Mund bewegen kann jeder. Da ist ehrliche Musik, die vom Künstler wirklich vorgetragen wird, auch dann anzuerkennen wenn es schief ist.

    Ich fand die Sendung heute gar nicht so schlecht, jedenfalls was die Wetten angeht. Der Typ auf dem Seil, die Bohrer-Wette, die Bagger auf den Tiefladern und das OP-Besteck - alles halbwegs originell und kurzweilig.


    KISS hat grottig gesungen, die zerschlagene Gitarre war auch völlig unnötig, aber immerhin live gesungen - lieber ein bisschen schief aber dafür live, als ein bisschen Gehopse zur Musik vom Band.


    Mein Qualitätsanspruch an Wetten ist, dass das nicht Partyspiele sind, die jeder nachmachen kann und das was heute gegeben. Außerdem Stars, die etwas tun für ihr Geld, also live singen.


    So gesehen war diese Sendung schon OK.


    Einzig Sophia Loren hätte ihr Dekolleté bedecken sollen. Sie hat nicht mehr das Alter für solche Ausschnitte, zusammen mit ihrer Porno-Brille und den aufgespritzten Lippen ist das ne Figur für die Geisterbahn...

    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Ich glaube kaum das der Großteil der Betroffenen zu unrecht abgemahnt wurde, oder?


    Mit der Begründung haben auch DDR- und Nazi-Straftäter ihr schmutziges Handeln verteidigt: es war ja im Rahmen der geltenden Gesetze...


    Wenn man erst als Tanja Lockbriefe schreibt und die Leute dann abmahnt ist das schon ziemlich unfair und nicht im Sinne des Gesetzgebers. Darüber hinaus ist auch die Frage wie sehr es einem Rechteinhaber schadet, wenn da jemand mal eine kleine Datei weitergibt.
    Wir reden hier über Vergehen auf dem Niveau von Falschparken. Hätte Gravenreuth sich hinter millionenschwere Steuerhinterzieher oder wirkliche Verbrecher geklemmt, die dem Gemeinwesen wirklich sehr schaden, hätte es Sinn gemacht. Aber er hat die gesetzlichen Schwächen genutzt um kleine Übertretungen massiv zu verfolgen und Leuten reihenweise Angst einzuflößen.


    Solange Raubkopien oder gewisse Downloads nicht erlaubt sind ist es natürlich geltendes Recht, dass man für solche Verhaltensweisen bestraft werden kann. Die Strafandrohung dafür steht aber in keinem sinnvollen Verhältnis zum Streitgegenstand. Man MUSS das nicht ausnutzen, aber genau das hat Gravenreuth zum Nachteil vieler Menschen gemacht.


    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Die TAZ Nummer war ein anderes Thema, hier hat er dann die Quittung bekommen


    Es gab vorher schon 60 (?) Fälle von Veruntreuung von Mandantengeldern - oder sowas ähnliches. Zusammen mit dem neuerlichen Vergehen in der Sache mit der TAZ kam es dann aufgrund des Verstosses gegen die laufende Bewährung zum dicken Knall, sprich der Haftstrafe.


    Heute stellt es sich so dar, dass Gravenreuth einfach ein - eigentlich bedauernswerter - Durchgeknallter *hüstel* war, der einfach nicht mit sich und dem Leben klar kam. Der nicht allein deswegen provozierte weil er anderen schaden wollte oder so abgewichst war, sondern eher ein Getriebener, der mit der Welt nicht zurecht kam und sich krampfhaft Aufmerksamkeit oder Emotion erhaschen wollte indem er Leute bedrängt. Ein armes Würstchen, letztlich.


    Am Ende ist ihm nichts geblieben außer dem schlechten Ruf eines verachteten Querulanten, eines verurteilten Straftäters, der für seine Machenschaften in den Knast wandert. Wenn man besonders hoch oben fliegen will und dann im Keller landet - tja, da isser dann eben ausgestiegen.


    Jetzt geht er keinem mehr auf die Nerven - gut so.

    Die American T-Shirts beim KiK kosten 1,99 EUR. Ich habe ein paar davon und sagen wir mal so - sie sind OK. Man darf halt nicht extreme Qualität erwarten, nach einigen Wäschen eignen sie sich zunehmend als Schuhputzlappen und immer weniger als Bekleidung. Für eine Weile geht's aber und bei dem Preis könnte man es natürlich durch entsprechende Fluktuation ausgleichen und öfter mal neue Ware nachkaufen.


    Man muss sich aber auch im Klaren sein, dass solche Preise nur möglich sind weil dafür Arbeiterinnen in Bangladesch ausgebeutet werden, deswegen suche ich auch seit längerem eine preiswerte Alternative, bei der ich aber auf faire Herstellungsbedingungen hoffen kann.


    Die T-Shirts von NKD kann man leider ganz vergessen. Der Schnitt wäre für mich OK, vor allem weil ich oben auf relativ eng anliegende Kragen stehe und nicht weite, ausgeleierte Kopflöcher.
    Allerding fusseln die NKD-Shirts unendlich, einmal gewaschen und dann vor einer Lichtquelle ausgeschlagen fliegt Staub in unglaublichen Mengen durch die Gegend. Nach 1 Tag hatte ich am ganzen Oberkörper kleine weiße Flusen...


    Mitunter werden Billig-T-Shirts doppelt breit wie lang wenn man sie einmal in den Trockner schmeißt. Die Lösung wäre also vielleicht bei KiK in Größe XXL zu kaufen und die T-Shirts dann einmal durch den Trockner zu jagen... ;)


    Aber mal so am Rande: in den letzten Jahren fällt mir auch auf, dass viele Klamotten eine immer schlechtere Passform haben. Ich hab' jetzt keinen so ungewöhnlichen Körperbau und wundere mich immer öfter, dass ich mich schwer tue Klamotten, die mir gefallen, in angenehmer Passform und ordentlich sitzender Optik zu bekommen. Ist das nur eine subjektive Wahrnehmung oder geht's anderen auch so?

    Ich hielte es auch für geheuchelt wenn man so täte als würde man den Tod eines Menschen immer gleich schlimm finden.


    Wenn man Berichte über die Todesstrafe in den USA sieht und das Leben der Menschen in den Todeszellen geschildert bekommt, entwickelt man womöglich eine Art Mitleid weil man zwangsläufig versucht zu verstehen, wie man selber unter derartig reduzierten Verhältnissen klarkommen würde und wie man damit umgehen würde, wenn einem die Hinrichtung drohen würde. Meistens sprechen die Betroffenen im Interview auch ganz normal und teilweise gar sympathisch.


    Ganz anders wenn man sich einen Bericht über einen brutalen Mord anschaut. Wenn da berichtet wird wie ein rücksichtsloser, blutrünstiger Täter sein Opfer, vielleicht sogar ein Kind, gequält hat und wie es gelitten haben muss, Angst gehabt haben muss und keine Chance zum Überleben hatte, dann ist man innerlich schnell bereit dem Täter aus Rache jedwede mögliche Qual zu wünschen.


    Es ist einfach eine Frage der Perspektive und keiner muss sich christlicher geben als der Papst.


    Das Entscheidende ist, dass man nicht jeden hämischen Kommentar bringen muss, der möglich wäre. Man kann es auch bei eher sachlichen Worten lassen, mit denen man auch ausdrücken kann, dass man das Abtreten eines gesellschaftlichen Parasiten eher wohlwollend als bestürzt aufnimmt.