Beiträge von Printus

    Nur zur Info...


    "Bagdad und Erbil als neue Ziele im Nahen Osten
    Im Zuge einer zunehmenden Öffnung des Iraks für die zivile Luftfahrt wächst parallel die Nachfrage nach Flügen in den vorderasiatischen Staat. Deshalb prüft Lufthansa mehrere neue Flugverbindungen in den Irak aufzunehmen. Dabei ist beabsichtigt, die Hauptstadt Bagdad und die nordirakische Stadt Erbil ab Frankfurt beziehungsweise ab München zu bedienen.


    Der Neuanflug ist für den Sommer 2010 geplant, steht aber noch unter Vorbehalt der notwendigen Verkehrsrechte. Weitere Voraussetzungen im Bereich der Infrastruktur werden ebenfalls geprüft. Mit der Wiederaufnahme der Flugverbindungen in den Irak setzt Lufthansa ihre Ausweitung des Streckennetzes im Nahen Osten mit aktuell 88 wöchentlichen Flügen zu 14 Zielen in elf Ländern fort.


    Bagdad wurde bereits von 1956 bis zum Beginn des Golfkrieges 1990 von Lufthansa angeflogen. Erbil wird bereits von der Konzerngesellschaft Austrian Airlines ab Wien bedient. Bagdad und Erbil würden ab kommenden Sommer an die Drehkreuze in Frankfurt bzw. München angebunden werden und sind so mit dem weltweiten Streckennetz der Lufthansa verknüpft.


    Die genauen Flugzeiten und Tarife werden zu einem späteren Zeitpunkt zusammen mit dem Buchungsstart für die neuen Verbindungen bekanntgegeben."


    Deutsche Lufthansa AG
    Konzernkommunikation

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Jeder einigermaßen intelligente Mensch wird wissen, dass er in einer Großstadt wohl keine Hamsterkäufe zu tätigen braucht. Wenn ich als Einsiedler lebe, sollte es sowieso klar sein, wie ich mich zu verhalten habe...


    Ich denke, dass man da etwas differenzieren sollte. Ich weiß nicht, wann hier der letzte Stromausfall war. Seit 20+ Jahren kann ich mich kaum erinnern, mal länger als 10 Sekunden stromlos gewesen zu sein.
    Nichtsdestotrotz täuscht einen genau das aber auch darüber hinweg, dass man ruckzuck ganz blöd aus der Wäsche schaut, wenn es doch passieren würde.


    Als vor ein paar Jahren im Münsterland die Strommasten unter einer Eislast wegbrachen und dann tatsächlich tagelang kein Strom vorhanden war, guckten die Leute ganz schön bescheiden aus der Wäsche. Nicht, weil sie Kerzen anzünden mussten oder es keinen PC mehr gab. Sondern weil es in den Supermärkten natürlich auch keinen Strom und damit weder Beleuchtung noch funktionierende Kassen gab. Also war nix mehr mit Einkaufen. Wer da nichts im Keller hatte, stand da...
    Das Handynetz ohne Strom und das Telefon auch. Kein PC, und viele elektronisch gesteuerte Heizungen blieben auch kalt. Kein Radio, weil wer hat schon ein Transistorradio mit Batterien zur Hand, kein Fernsehen.


    Man täuscht sich, wie schnell in unserer Welt absolut nichts mehr funktioniert und jede häusliche und öffentliche Infrastruktur völlig zum Erliegen kommt, wenn der Strom weg ist. Nix zu essen, kein Licht, keine Information mehr - und kalt wird's auch. Da steht der moderne Mensch ganz, ganz schnell sehr blöd da, abgeschnitten von jeder elementaren Versorgung, die er sonst zur Verfügung hat.
    Insofern sind ein Campingkocher und ein paar Dosen Ravioli nebst Wasserflaschen in der Vorratskammer nie verkehrt.
    Gerade weil wir ohne nachzudenken so völlig technikorientiert sind, stehen wir besonders blöd da wenn es mal zum Ausfall kommt. Ein gewisser Minimalvorrat an Kerzen, Streichhölzern und Notverpflegung sollte im Haus vorhanden sein, nicht nur wenn die Schneewalze angedroht wird, sondern aus Prinzip immer.


    Zitat

    Original geschrieben von autares
    mich wundert immer noch, wieviele Leute sich von den Medien verrückt machen lassen.


    Das ist ein weiteres Phänomen. Ich erinnere mich genau, wann das aufkam. Vor ein paar Jahren wütete in Berlin ein heftiges Gewitter, stärker als sonst bei üblichen Sommergewittern. Vor allem der Sturm verwüstete relativ viel. Es gibt da diese Fernsebilder, wo Sonnenschirme über den Platz vor der Gedächtniskirche in Berlin fliegen, 2 Leute wurden von umkippenden Bäumen erschlagen. Später hagelte es massive Kritik, der DWD hätte die Menschen warnen müssen etc.
    Seitdem überschießt der Wetterdienst in der anderen Richtung, für jeden Luftzug, jedes Gewitter, jede Schneeflocke werden Warnungen ausgegeben.


    Solche Übertreibungen finden sich inzwischen immer wieder, man lese nur mal die Diskussion um Anwalt usw. in dem Auffahrunfall-Thread. Heute regelt man solche Sachen nicht mehr mit normalem Menschenverstand und indem man redet mit de Leut, sondern jeder versucht, etwas rauszuschlagen und der andere, sich rechtlich absichern zu müssen. Der normale Menschenverstand bleibt außen vor, für alles müssen Fachleute her. Hauptsache, die Experten haben wichtig mitgeredet.


    Die Medien übertreiben es dann, weil jeder muss sich ja durch noch dramatischere Berichte interessant machen. Wenn die ARD vor Schneefall warnt, muss RTL vor Schneemann-Zombies warnen, damit es interessant wird. Die Bild macht dann Katastrophenstimmung, und wenn scheinbar alle so berichten, muss auch die ARD mit Berichten über Schneechaos in Frankreich etc. berichten.


    Früher war das alles ganz normaler, harmloser Winter - heute ist es nur interesant, wenn es eine Schneewalze genannt werden kann.


    Blöderweise sind wir inzwischen so weit, dass die Begriffe und Aussagen überhaupt nicht mehr zur Realität passen. In den Medien wird ein Scheechaos zelebriert, was real kein Mensch hier tatsächlich erlebt. Selbst wenn es heute Abend käme - das WE ist im Prinzip rum, und es sollte ja ab Freitag das WE über "Welt unter" sein... Nix war. Ein paar Schneeflocken, ein paar Zentimeter, und weiter nichts bisher.

    Zitat

    Original geschrieben von Freezie
    - Wenn das Paket nicht vom Zoll kontrolliert wird, bezahle ich nichts zusätzlich.


    Das stimmt zwar, aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Sendung unkontrolliert am Zoll vorbeirutscht, tendiert gegen 0.


    Zitat

    Original geschrieben von Freezie
    - Wenn es als "kostenfreie Ware" anerkannt wird (da von privat an privat, nur einmalig, etc.) muss ich "nur" 13.5 Prozent auf den Warenwert (530 USD) bezahlen und KEINE Umsatzsteuer.


    Das stimmt. Deine Freundin soll dem Paket eine Proforma-Rechnung beilegen und das Paket von sich privat an dich privat schicken, also nicht an deinen Arbeitsplatz etc. Der Charakter des privaten Versands muss erkennbar sein.


    Auf der Proforma-Rechnung sollte dann der realistische Wert des Gerätes stehen.


    Da dieser mehr als 45 EUR beträgt geht die Sendung nicht mehr kostenfrei durch. Im Bereich zwischen 45 und 700 EUR - und da fällt das Gerät ja rein - fallen nur 13,5% vom Warenwert als Einfuhrabgabe an. Keine Steuern, keine Berücksichtigung der Versandkosten, nur 13,5% Abgabe auf den Warenwert.


    Zitat

    Original geschrieben von Freezie
    - Als "kostenpflichtige Ware" muss ich beides (13.5 + 19 Prozent) bezahlen, richtig?


    Nee, die 13,5% gelten für Privatsendungen im Bereich 45-700 EUR.


    Falls die Sendung
    - nicht privat ist (Gerät gekauft) oder
    - zwar privat, aber teurer als 700 EUR ist
    muss man den normalen Zollsatz auf Handys plus Einfuhrumsatzsteuer zahlen. Zoll auf Handys ist allerdings 0, es bleibt dann also bei den 19% Steuern. Die werden allerdings nicht nur auf den Warenwert, sondern auch die vollen Transportkosten angerechnet.


    Zitat

    Original geschrieben von Freezie
    Spielt es eine Rolle, ob das Gerät völlig neu und OVP ist, ohne Verpackung oder gar mit Gebrauchsspuren versendet wird?


    Nein, spielt keine Rolle. Handy ist Handy und der Zollsatz immer gleich. Es macht insofern einen Unterschied als man für ein offensichtlich gebrauchtes Gerät einen niedrigeren Warenwert deklarieren kann als für ein gebrauchtes Gerät. Somit ändern sich natürlich auch die Gebühren. Es ändert aber ansonsten nichts an den Abläufen.


    In deinem Fall wird es also darauf hinauslaufen, dass 13,5% (und nichts weiter) auf den reinen Warenwert des Handys anfallen werden. Deine Freundin kann den Preis des Gerätes sinnvollerweise niedrig angeben, aber bitte nicht übertreiben. Wenn es zuuuu billig erscheint, glaubt der Zoll das nicht mehr. Die haben natürlich einen gewissen Überblick, zu welchen Werten derartige Geräte normalerweise deklariert werden und allzu krasse Abweichungen fallen auf.


    Insofern: Freundin soll ein gutes Begleitschreiben ("Proforma Invoice - for customs purposes only") anfertigen, mit deiner und ihrer Privatadresse, deutlich erkennbar draufschreiben, dass das eine private Sendung ist, dann eine genaue Beschreibung des Handys (am besten inkl. Seriennummer) und einen möglichst niedrigen, aber glaubwürdigen Warenwert hinschreiben.


    Du zahlst dann 13,5% auf den Preis des Handys als Einfuhrabgabe und das war's. :)

    Zitat

    Original geschrieben von DarkManX
    Man hat doch wohl das Recht sich in sein Auto zu setzten und alte Freunde besuchen zu fahren oder ?


    Klar hat man das Recht dazu. Nur ist das eher keine locker zu absolvierende Tagesetappe, die man in landschaftlich reizvoller Umgebung macht um einen lustigen Ausflug zu absolvieren. Ihr scheint ja beide viel Zeit zu haben, keinerlei Hemmungen mit einer luxuriösen Karre durch arme osteuropäische Staaten zu gondeln, die Geschäfte laufen trotz langer Abwesenheit von alleine?
    Mutet alles etwas bizarr an und mit derartigen Fragen werdet ihr wohl an jeder Grenze und von jedem Polizisten und Zöllner gelöchert.


    Zitat

    Original geschrieben von DarkManX
    Vorallem wenn man in das Land fährt woher man stammt. Klar kann man auch fliegen , es gibt übrigends nur einen Flug pro Woche aus dem Nordirak nach Deutschland, aber wir wollen gern mal was von Europa sehen.


    Dann würden 99,9% aller Reisenden den nehmen oder vielleicht über die Türkei etc. einreisen und das Auto per Spedition transportieren. Oder vor Ort einen neuen Wagen kaufen. Das dürfte immer noch einfacher sein als eine Odysee mit dem Auto nach Deutschland - und mit dem nächsten Auto wieder zurück - einige tausend Kilometer mit einem Wagen, den man nicht kennt und in Gegenden, in denen man nen Lada flicken kann, aber keine High-Tech-Elektronik...


    Naja, jeder wie er mag...


    Zitat

    Original geschrieben von DarkManX
    Das Auto ist übrigens aus Deutschland importiert worden und hat korrekte Unterlagen.


    Es ist aber mit dem Export zu einer Nichtgemeinschaftsware geworden. Zollrechtlich muss es also bei der Rückkehr auch als solche behandelt werden. Mehr dazu in dem Zoll-Thread, den es hier schon gibt.


    Hattest du dasselbe Thema nicht schon mal? Entweder hab' ich ein Deja-vu oder du hast schon mal nach so einer Geschichte gefragt.


    Zitat

    Original geschrieben von DarkManX
    Und wieso er auf die Idee kommt sich hier ein neues Auto zu holen ? Ganz einfach weil sein jetziger ein Diesel ist und es im Irak nur "schlechten" Diesel gibt. Wenn wundert es auch da man ja direkt an der Quelle sitzt.


    Ja, und da der nächste Händler für nordirakische Autointeressenten hier sitzt, muss man halt etwas weiter fahren, ne? ;-)


    Zitat

    Original geschrieben von DarkManX
    Zu der EU-Außengrenze , muss der Wagen dort sofort verzollt werden ? Es besteht nur die Möglichkeit das er sein Auto verkaufen will , können wir den Wagen dann nicht hier in Deutschland verzollen ? Mit import haben wir nichts am Hut deswegen frage ich. Mein "wissen " ist nur ergoogelt.


    Also für euch als privat Reisende, die ein Auto importieren um es zu verkaufen, gibt es kaum eine andere Chance. Wenn ihr versucht es so darzustellen als würdet ihr mit dem Wagen auch wieder ausreisen, kann man vielleicht ne andere Lösung ins Auge fassen. Aber das wird dann sehr kompliziert und wie man das in irgendeinem Zollamt in Osteuropa händelt, gerade auch bei den Fragen, die das ganze Unternehmen aufwirft... da wage ich keine Aussagen.

    Zitat

    Original geschrieben von bungee1 Lufthansa Cargo will am WE sämtliche Luftfracht die innereuropäisch unterwegs ist mit dem LKW abwickeln...


    Das ist wirklich schlau. Wenn der Zombie-Schnee zuschlägt kommen LKWs auf vereisten Straßen ja wesentlich besser durch als Flugzeuge in der Luft.


    Zitat

    Original geschrieben von uwm Ist übrigens eine logistische Meisterleistung der Straßenmeistereien, mitten im Winter kein Streusalz mehr zu haben


    :top: Genau das denke ich bei der peinlichen Berichterstattung über die leeren Salzlager auch seit Tagen!

    Das klingt alles ziemlich dubios. Wie kommt man auf die Idee, aus dem Irak nach Deutschland zu fahren? Ohne plausible Erklärung und umfassende Dokumentation aller Unterlagen zu dem Auto nebst persönlichen Papieren werdet ihr da ganz schnell ein Argumentations- und Plausibilitätsproblem haben.
    Die Behörden sämtlicher Länder an der Strecke werden euch genauso fragen, was das ganze soll und die wollen dann gerne mehr hören als "einfach so aus Spaß und vielleicht kaufen wir einen Neuen."


    Vermutlich wird auch kein seriöser Händler diesen Wagen kaufen weil es an sämtlichen Unterlagen fehlt, die ein Auto braucht um hier problemlos zugelassen zu werden.


    An der EU-Außengrenze muss zudem eine Importverzollung stattfinden, offenbar hast du damit ja schon mal zu tun gehabt, der Zoll- und Steuersatz stimmt nämlich.

    Für DHL spricht die Schnelligkeit, fast immer am nächsten Tag da, die Packstation und ggf. auch Abholung auf dem Postamt. Es ist halt relativ komfortabel, schnell und seriös - und ÜBERALL verfügbar.


    Problem der anderen KEP-Dienste ist, dass die zwar auch mehrere Zustellversuche machen, wer aber regelmäßige Arbeitszeiten hat ist am nächsten Tag genauso nicht zuhause wenn der Bote kommt. Und Lieferung an eine Packstation oder Abholung auf dem Postamt iss nich. Da müsste man schon nahe am Depot wohnen, um es abholen zu können - wenn das überhaupt geht.


    Außerdem hat man nicht immer eine Versandstelle in der Nähe. Eine Post ist in jeder Innenstadt, eine Packstation schnell gefunden, rund um die Uhr einsatzbereit. Hermes findet man ja auch noch oft, aber die anderen muss man schon zufällig in der Nähe haben.


    Mich irritiert die Diskussion um die Fahrzeuge von Hermes. Mir ist relativ egal in welchem Auto das Paket kommt, ich habe da eher Sympathie/Mitleid mit Zustellern, die sicher noblere Wagen fahren würden wenn sie gut verdienen würden.


    Mein Problem ist hier eher, dass ich das vermutete/unterstellte Lohndumping überhaupt nicht mag, dass die Pakete sehr lange unterwegs sind und die Zuverlässigkeit nicht so recht überzeugt. Auch hier bei TT gibt es einen langen Therad über verschwundene Pakete bei Hermes.


    Qualität hat halt eben ihren Preis und DHL haut hier ganz schön auf die Kacke, das sind ziemlich heftige Preiserhöhungen. Ich denke aber, dass der Postmann bei gutem Mindestlohn anders motiviert ist und dementsprechend anders mit meinem Gut umgeht als jemand, der bei Hermes durch Minimum pay demotiviert wird. Mir ist auch "politisch" lieber, wenn der gut zahlende Anbieter das Geschäft macht und nicht der "Abzocker".