Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von tomi78
    Das wäre z.B. gar nicht mein Fall.
    IMHO zwar alles super modern und luxuriös, aber total steril und ohne Seele. Sieht man aber sehr häufig in Neubaugebieten so was.


    Das habe ich auch gleich gedacht. Man muss schon 2 Mal hinsehen um zu erkennen ob es eine Wohnung oder eine Krankenanstalt ist...

    Korrekt. Dein Hauptarbeitgeber muss die Nebentätigkeit genehmigen und wird sich dazu kritisch überlegen, ob es deine eigentliche Arbeit bei ihm negativ beeinträchtigen würde, wenn du nebenher einen anderen Job machst. Sollte das nicht der Fall sein, wird die Sache genehmigt.


    Allerdings klingt die Sache für mich auch dubios. Wieso bietet man dir den Job an, und das ohne Geld? Will der Kumpel nicht selber der GF sein und wieso bezahlt er nichts, wenn er dich einstellt?
    Das Argument, die Firma müsse erstmal Geld erwirtschaften, zählt nicht. Wenn man Mitarbeiter einstellt muss man sie bezahlen können und das gehört dann in die Kalkulation rein. Oder man hat keine Kohle und dann aber auch keine Angestellten. So einfach ist das.


    Es klingt sehr danach als würdest du hier für dumm verkauft. Ich würde auf die Sache nicht eingehen, denn du übernimmst Verantwortung und bekommst dafür nichts. Du wirst abhängig beschäftigt, dann ist es nicht dein Bier, ob die Firma Gewinne erzielt. Oder du trägst das Risiko mit - also kein Gehalt so lange nichts verdient wird - aber dann bist du kein abhängig Beschäftigter. Bei dir ist aber weder das eine noch das andere, sondern du nimmst die Nachteile beider Modelle mit.


    Was der Kollege da vor hat klingt dubios und unseriös. Lass' lieber die Finger davon, und schon dreimal wenn es keinen Vertrag gibt, in dem ganz klar definiert ist, wann du welches Gehalt bekommen wirst (muss ja keine feste Summe sein, aber dann anteilig am Gewinn beteiligt etc.).

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    Original geschrieben von TeddybaerW
    Mein Papa wäre so ein Impf"pflichtiger" Kandidat, wegen Kronischer Krankheit, meine Oma gehört sowieso wegen Krankheit und Alter dazu.


    Gerade ältere Menschen erkranken auffällig selten an der Schweinegrippe. Man vermutet, dass es in der Vergangenheit schon mal einen sehr ähnlichen Virus gab, so dass ältere Menschen nach einer Erkrankung damals eine Immunität gegen diesen Erreger entwickelt haben und jetzt praktischerweise auch gegen die Schweinegrippe gut da stehen - ohne dagegen geimpft worden zu sein.


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    Original geschrieben von TeddybaerW
    Die "Panikmache" und das hin und her der Ärtze, Politiker und Medien macht einem die Entscheidung nicht einfacher.


    Das stimmt. Das Thema wurde anfangs so dramatisch aufgebauscht, dass jeder in Panik geriet. Als es dann doch nicht so schlimm kam war auch die Verunsicherung da weil man nicht mehr wusste, ob man es nun dramatisch oder harmlos finden soll. Die Wahrheit liegt in der Mitte, nur wird jeder, der sich informieren will, mit Extremen der einen oder anderen Seite bombardiert und weiß dann nicht, wem er nun glauben soll.


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    Original geschrieben von TeddybaerW
    Ebenso ein Arbeitskollege von ihm, der ist aber trotzdem zum Impfen gegangen ( weils halt umsonst war oder kA wieso ) auf alle fälle war der beim Impfen und einige Wochen später war er 2 Wochen flach gelegen weil er die Grippe hatte.


    Schweinegrippe und saisonale Grippe sind 2 Paar Schuhe. Gegen das eine geimpft zu sein hilft nicht gegen das andere. Außerdem ist man nicht sofort nach der Impfung immunisiert, es dauert ein paar Tage. Wenn man in der Zwischenzeit angesteckt wird - dumm gelaufen.

    Ihr müsst mal weg von dieser Vorstellung, dass Quelle gescheitert ist weil Unterhaltungselektronik zu teuer war! Der Unterhaltungselektronik-Käufer mag recht Internet-affin gewesen sein und bald anderswo bestellt haben - aber Quelle hat ja nicht nur überteuerte Technik im Angebot. Das Sortiment erstreckte sich über alle Lebensbereiche und in diversen anderen Sparten war Quelle keineswegs zu teuer.


    Unterhaltungselektronik macht 3% des Sortiments aus, und deren Verlust kann nicht der Grund gewesen sein, weshalb Quelle gescheitert ist.

    Die Verläufe sind bei den bisher Erkrankten meistens eher harmlos gewesen und die Fallzahlen der Erkrankten und Toten absolut nichtig wenn man bedenkt, dass wir ein 80-Millionen-Volk sind. So lange die Erkrankung eher harmlos verläuft und - platt gesagt - nur eine minimale Anzahl an Pechvögeln verstirbt, kann man wohl kaum mit dem Argument, man sei ohne Impfung in Lebensgefahr, zur Immunisierung raten. Da ist das Risiko eines nicht ausreichend erforschten Impfstoffs sicherlich ein nicht unerhebliches Gegenargument.


    Dazu kommt, dass der Impfstoff im Augenblick noch nicht jedem Patienten angeboten wird, sondern momentan sind ja erstmal spezielle Personengruppen an der Reihe.


    Sollten die Erkrankungen sich im Winter vermehren oder die Verläufe schlimmer werden, wird die Bereitschaft zur Impfung sicher ansteigen, aber im Augenblick lässt der Verlauf und die Zahlen an Erkrankten nicht erkennen, dass man sich dringend impfen lassen müsste.


    Ich sehe mir die Sache erstmal weiter an und nur wenn die Umstände prekärer werden denke ich über eine Impfung nach. Im Augenblick wäre ich eh nicht an der Reihe und wenn ich vorher erkrankte, würde ich davon ausgehen, dass ich das mit hoher Wahrscheinlichkeit relativ gut überstehen werde und nach wenigen unangenehmen Tagen wieder fit bin. Wenn einer von 20.000 Erkrankten stirbt ist das bedauerlich, aber die Wahrscheinlichkeit für den Einzelnen, in Lebensgefahr zu sein, ist eher schwach. Vor allem auch weil bei 80 Millionen Menschen im Land immer noch nur sehr wenige erkrankt sind.

    Ich glaube aber, dass ihr mit der Fokussierung auf die Preise des technischen Spielzeugs bei Quelle auf einem Nebengleis seid.


    Es mag ja sein, dass Technik bei Quelle viel zu teuer war und man sowas, spätestens seit es das Internet gibt, nicht mehr unbedingt bei Quelle bestellt sondern sich alternative (und preiswertere) Anbieter etabliert haben.


    Quelle hat aber ein riesiges Sortiment aus allen Lebensbereichen gehabt und man darf nicht vergessen, dass es weit mehr Produktbereiche gibt als PC's, Digitalkameras und Handys. Ich glaube, dass z. B. Klamotten oder Spielzeug trotz Internet immer ein guter Kauf bei Quelle gewesen sind.


    Der typische TT-User ist nach meiner Wahrnehmung ein technikfreundlicher, finanziell relativ gut ausgestatteter und mitunter auf bekannte Labels ausgerichteter Konsument. Das ist aber nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung.


    Untersuchungen zeigen, dass etwa ab 35+ Menschen heute von technischen Möglichkeiten überfordert sind und eigentlich keine Lust haben, sich in alles hinein zu arbeiten. Bei einer Lebenserwartung von 75+ und eingedenk der Tatsache, dass gerade die ältere Generation im Durchschnitt finanziell ganz gut ausgestattet ist, wäre durchaus ein ausreichendes Käuferklientel für Quelle vorhanden. Ich sehe nicht, dass das Versandhaus-Konzept generell tot ist.
    Viele ältere Menschen blättern gerne im Katalog, vielleicht stöbern sie auch mal online. Quelle hat dort aber einen guten Ruf und ich denke, dass hier zuletzt ein zu schlechtes Bild / Image von Quelle entwickelt wurde.


    Wer nicht auf Label steht konnte bei Quelle ordentliche Klamotten zum guten Preis kriegen und nicht jeder hat Lust, dafür durch volle Innenstädte und irgendwelche Läden zu rennen. Weihnachtseinkäufe etc. haben sicher auf viele Leute bei Quelle getätigt und dass Haushalts-Elektrogeräte dort gut zu kaufen waren, weiß auch jeder.


    Ich sehe das Scheitern von Quelle als reinen Management-Fehler. Arcandor hat Quelle kaputt gemacht. Wenn Neckermann und Otto, Schwab, Bader und wie sie alle heißen, noch da sind, kann es nicht am generell falschen Konzept liegen, sondern dann sind Entscheidungen in dem Unternehmen falsch gewesen. Quelle war das größte und bekannteste Versandhaus, also hätten die alle anderen überdauern müssen. Insofern: es lag an den Manager-Flaschen, nicht an der falschen Geschäftsausrichtung.

    Re: Re: Werbematrial für Ladeneröffnung


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    Original geschrieben von StebuEx
    Nur ne Idee:
    Auf den Webseiten der Unternehmen gibts doch meistens einen Link für Presseerklärungen etc. Manchmal sind dort auch alle möglichen Bilder, Logos etc. in "druckbarem Format" downloadbar. Dann nen günstigen Copyshop suchen und selbst irgendwas zusammenstellen.


    Davor kann man nur warnen. Einige Hersteller haben genaue Vorstellungen, in welchem Umfeld sie beworben werden wollen und erlauben die Nutzung ihres Namens / Logos / etc. nur nach vorheriger Freigabe. Dass man die Dinge zu Pressezwecken downloaden kann heißt nicht, dass man sie zu eigenen Werbezwecken nutzen darf.


    Sollte dann ein Repräsentant eines solchen Unternehmens des Weges kommen und auf den ersten Blick sehen, dass der Laden überhaupt nicht den Spezifikationen entspricht (Größe der Präsentationsflächen, Lage/Umfeld des Ladenlokals, zu nah an einem bereits authorisierten Partner, nebendran Plakate eines Konkurrenzherstellers usw. usw.), hat man gewaltig Ärger am Hals...


    Aber die Sache scheint für den TE erledigt, also Ende der Diskussion.

    Nö, langweilig ist mir sicher nicht. Aber es ist mir auch zu blöd, hier jetzt zu diskutieren oder mich gar noch zu rechtfertigen weil ich jemandem helfen will. Jeder darf so scheitern, wie es ihm gefällt. Ist halt nur kurios, dass irgendwelche Schlaumeier es eigenartig finden, wenn man nebenbei auf die Stolperfallen des Ansinnens hinweist.

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    Original geschrieben von laudanum
    Er hat dir doch bereits geschrieben, dass der Verkauf nur eine untergeordnete Rolle spielt!
    Wenn er sein Konzept nicht nennen will, ist dies doch auch sein gutes Recht, nur zur Erinnerung, er wollte lediglich eine Hilfe von uns, wie er an Prospektmaterial gelangt!


    Auch wenn dies den Unternehmensberater und/oder die Mutter in dir geweckt zu haben scheint! :D


    Ich nehme mir trotzdem heraus ihm zu schreiben, was ich über sein Ansinnen denke. ;) Den Markt bestimmt nämlich nicht er mit seinem Konzept, sondern Kunden, Lieferanten und das allgemeine Marktgeschehen der Branche.


    Fest steht, dass ein Ladenlokal - und in einem Einkaufszentrum schon drei Mal - zunächst viel Geld verschlingt. Diese Kosten und noch weit mehr muss er erwirtschaften damit das Ganze überhaupt Sinn macht. Wenn der Laden im Monat 2000 EUR kostet muss er seinen bisherigen Umsatz um 15.000 EUR steigern damit die 2000 EUR hängen bleiben (rein fiktive Zahlen). Dieses Geld muss man erstmal verdienen - in der Branche!
    Was im Rahmen eines kleinen Wiederverkäufers oder freiberuflichen IT-Beraters funktioniert, lässt sich nicht hochrechnen auf ein Ladenlokal, so nach dem Motto "Ich brauch' ein repräsentatives Büro und hänge ein paar Werbe-Plakate an die Wand, aber Geld muss der Laden ja primär nicht verdienen, es soll nur ein schönes Büro sein und die Kunden werden schon honorieren und mehr Umsatz bringen weil ich eine bekannte Adresse auf die Visitenkarte drucken kann."


    Wenn man einen Laden eröffnet muss er Umsatz und Marge einbringen, ergo verkaufen wollen. Wenn man ein IT-Systemhaus mit Ausrichtung auf gewerbliche Kunden sein will reicht ein ordentliches Büro. Das ist dann aber sicher kein halb leeres Ladenlokal mit ein paar Aufstellern im Einkaufszentrum neben KiK und dem 1 EUR-Laden.


    Es geht hier nicht um mein Geld und deswegen ist mir persönlich egal, was er plant, nach welchem Konzept und was das bringt oder nicht bringt. Ich möchte ihn nur warnen bzw. raten, sich vorher wirklich schlau zu machen wie der Hase läuft.
    Nur in einer Branche tätig zu sein und sich dort fachlich auszukennen heißt nicht, dass man einfach mal in eine andere Unternehmensform wechseln und dort auch unternehmerisch erfolgreich sein kann. Da gehören dann erweiterte betriebswirtschaftliche Kenntnisse dazu.


    Nichts für ungut, aber wenn man nicht mal weiß wie das mit Werbematerial in der IT-Branche funktioniert bezweifele ich, dass er sich über alles im Klaren ist, was zu einer solchen Erweiterung / Veränderung seines Portfolios gehört.


    Das ist nicht böse gemeint, er mag in seinem Job ein ganz fitter Mensch sein und auch gute Ideen haben. Im Geschäftsleben zählt aber am Ende nur, welche Marge nach Abzug aller Kosten übrig bleibt. Und die Kosten für einen Laden in der Einkaufsstraße sind mit hoher Wahrscheinlichkeit ziemlich gesalzen. Das alles nur, um eine Empfangsräumlichkeit zu haben? Das mag ja in manchen Branchen angesichts guter Margen funktionieren. Aber wir reden hier über IT und da wird nicht das dicke Geld verdient. Falls in seinem Fall doch - weil er eine spezielle Nische entdeckt hat - gehören da keine schnöden Werbe-Poster irgendwelcher Hersteller an die Wand, sondern eine individuelle Raumgestaltung in seiner eigenen Corporate identity.

    Ich will deine Idee auch nicht "aus Prinzip" kaputt reden und finde gut, wenn man Ideen hat oder etwas wagt.


    Nur bin ich skeptisch ob das in deinem Fall wirklich funktioniert, denn ich habe selber sehr guten Einblick in genau so einen Laden, wie er dir vorschwebt. Die Sache ist einfach, dass du jeden Tag auf's Neue die Frage beantworten musst, warum ein Kunde bei dir anstatt bei einem der 1000 anderen Anbieter kaufen soll.


    Über den Preis wirst du nicht punkten können weil deine Einkaufskonditionen und alles, was dich der Laden an Unterhalt kostet, zu eher hohen Preisen führen. Du kannst es nur über einen sehr guten Service/Beratung versuchen, den/die andere nicht bieten können. Das bezahlt die normale Laufkundschaft aber nicht ausreichend, die labern dich eher 20 Minuten lang voll und am Ende verkaufst du ihnen ein USB-Kabel zu 3,90 EUR oder sie kaufen mit deinen Informationen preiswert im Netz.


    Du lebst nur von gewerblichen Kunden oder Serviceleistungen, ein solcher Laden wirft kaum etwas ab, wenn man nicht richtig groß ist. Die gewerblichen Kunden erreichst du aber auch jetzt schon, wenn du in den vergangenen Jahren gut gearbeitet hast und Referenzen vorzeigen kannst, und wenn du gezielt Werbung machst. Da brauchst du kein Ladenlokal.
    Das macht nur Sinn, wenn du an einem gut gewählten Standort Service wie Reparaturen etc. anbieten kannst. Der Verkauf von Hardware wird im allerbesten Fall deine eigenen Kosten decken, aber dann bist du schon sehr gut. Viel wahrscheinlicher ist, dass nicht mal das klappt.


    Bisher ist mir nicht klar, welches Konzept du tatsächlich hast. Allein darauf zu hoffen, dass Kunden dadurch angelockt werden, dass du in ein paar Vereinen etc. bekannt bist, reicht nicht. Es bleibt Laufkundschaft, die dir nicht wesentlich mehr zahlen will als es bei Amazon und Co. kostet wenn du keinen Mehrwert zu bieten hast. Allein dass man dich kennt ist noch kein Grund, die Ware bei dir 20% teurer als im Netz zu kaufen...