Beiträge von Printus

    "Den eigenen Tod muss man nur sterben, aber mit dem Tod anderer müssen wir leben."


    Marcus Scheich ist mir zwar nicht real, aber hier im Forum bekannt gewesen und so trifft es mich, wie wohl viele hier, zu erfahren, dass er gestorben ist.


    Denen, die ihn lieben, wünsche ich sehr viel Kraft um in dieser schweren Zeit mit seinem Tod zu leben.

    Es bringt nichts eine Raucher/Nichtraucher-Diskussion anzuzetteln und es geht auch nicht darum, ob man eine Regel für sinnvoll hält oder nicht.


    Das Thema hier ist, dass sich offenbar jemand nicht an ein Gesetz hält und wie man in diesem Fall für Abhilfe sorgen kann.

    Solch ein Rückschluss ist dennoch unzulässig weil nur die abgegebenen Stimmen maßgeblich sein können - und nicht die vermuteten nicht abgegeben...


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    Original geschrieben von _-=voodoo=-_
    Man kann auch einfach daraus folgern, dass dieses Thema vielen Menschen schlicht egal war. Wer keine Kinder in der Schule hat, der interessiert sich für solch ein Thema auch einfach nicht.


    Derjenige hat dann aber auch nicht verstanden, dass es gesellschaftliche Auswirkungen hat wie man die nachfolgende Generation erzieht. Vielleicht ist der ethisch nicht gebildete Problemjugendliche derjenige, der einem demnächst einen über den Schädel zieht.


    Zitat

    Original geschrieben von _-=voodoo=-_
    Weder Religions- noch Ethikunterricht greifen das Problem auf, dass sich Subkulturen bilden, denn diese entstehen nicht in der Schule, sondern im Elternhaus.


    Sie entstehen vor allem dann, wenn bildungsferne Menschen unter sich bleiben und weder Bildung noch Auseinandersetzung mit Werten (oder falschen Werten in der peer group) stattfindet. Deswegen muss Einfluss von außen her, beispielsweise in der der Schule als wichtigstem Instrument.



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    Original geschrieben von _-=voodoo=-_
    Die Weltoffenheit einer Religon zeigt sich immer an dem Umgang mit Kritikern und dabei machen sich Islam und christliche Kirchen gleichermaßen lächerlich, wobei die christlichen Kirchen nicht mehr den Rückhalt haben um derart ins Extrem abzudriften wie es der Islam in einigen Regionen noch oft tut.


    Die christlichen Religionen haben ihre gewaltsame Missionierungswut sein Jahrhunderten aufgegeben, obwohl es durchaus Zeiten starken Einflusses gab. Ich sehe es keineswegs auf einer Ebene, die Christen sind dem Islam um Jahrhunderte voraus. Wenn der Islam nach wie vor davon spricht Ungläubige als minderwertige Menschen zu betrachten, geht jede Chance zur Toleranz verloren.

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    Original geschrieben von nurLeser
    Die ethischen "Werte" die ganz speziell in Berliner Islamunterrichten vermittelt werden, unterscheiden sich leider fundamental von dem was wir darunter verstehen.
    Gleichzeitig werden aber auch christlichen, deutschen Schülern immer weniger noch solche Werte vom Elternhaus vermittelt - beides zusammen führt nicht nur zu den bekannten Konflikten, sondern auch zu einer Spaltung der Gesellschaft.
    Daher ist es zwingend nötig, allen(!) die eine gemeinsame Ethik nahezubringen die unser Zusammenlaben bestimmen sollte.


    Das sehe ich auch so. Problem ist aber, dass im Ethikunterricht der kleinste gemeinsame Nenner gesucht wird, also Ethik- anstatt Religionsunterricht um niemanden zu verprellen. Damit Moslemkinder genauso hingehen wie Christenkinder und auch die Atheistenkinder.


    Blöderweise kann man in einem solchen Unterricht, der sich vor allem neutral halten soll, schwerlich erwarten, dass dort auch mal deutlich Position für oder gegen etwas bezogen wird. Und hier liegt die Schwierigkeit: da werden ein paar nette, allgemeine Wohlverhaltens-Dinge angesprochen, aber das war's dann auch. Wenn es konkreter und deutlicher würde, würde ja wieder irgendeine Gruppierung sich beklagen.


    Mit diesem Wischiwaschi kommt man aber nicht gegen die massiven sozialen Probleme an, die es in Berlin - mehr als überall sonst im Land - gibt. Ethikunterricht anstatt RU wäre kein Thema wenn es dort deutlich zuginge. Blöderweise ist das aber nicht der Fall.


    Pro Reli und auch die ganze Volksbefragung ist in meinen Augen nur ein weiteres Symptom einer Großstadt, die eine falsch verstandene Offenheit an den Tag legt, sich damit eine Menge Probleme einfängt und damit auch diverse Interessengruppen auf den Plan ruft, die die Lage für sich zu nutzen versucht. Es war jetzt zufällig Pro Reli, demnächst kommt dann Pro Islam und fordert entsprechenden Schulunterricht, und Scientology wünscht sich auch gesonderten Unterricht...


    Das eigentliche Problem ist nicht die Initiative Pro Reli (die war jetzt der konkrete Antragssteller, es hätte auch sonstwer sein können), sondern der "Werteverfall" allgemein. Mit Ethikunterricht wird das offenbar nicht ausreichend aufgefangen, denn man sieht ja wie es sich in Berlin sozial entwickelt...


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    Original geschrieben von nurLeser
    Traurig (oder bezeichnend?), dass die Religionsfanatiker dies nicht verstehen wollen - mir scheint, die wollen mehr oder weniger bewusst doch eine Abgrenzung erreichen.


    Zu der Vokabel "Religionsfanatiker" hast du ja schon einen Ordnungsruf bekommen. ;)


    Aber davon abgesehen, ich glaube dass es eigentlich gar nicht um Religions- oder Ethikunterricht geht, sondern um die Frage, ob sich auch Deutschland irgendwann mal dahin entwickelt klare Werte vorzugeben, deren Einhaltung für Leute, die hier leben wollen, verbindlich sind - und die dann in einem "wie auch immer genannten" Schulunterricht auch deutlich formuliert werden.


    Ich glaube eher dass die Pro Reli-Kritiker nicht verstanden haben, dass es weniger um christlichen Religionsunterricht oder sonst einen Unterricht geht, sondern dass eine kulturelle Frage zu klären ist, bei der man sich passenderweise aller kirchenkritischen Menschen bedient um das eigene Anliegen durchzudrücken. Da mit der Kirche viele nichts anfangen können, passt es natürlich gut wenn Viele allein deswegen schon gegen die dort vertretenen Interessen stimmen.


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    Original geschrieben von nurLeser
    Wie gesagt: Glücklicherweise ist die grosse Mehrheit der Berliner vernünftiger.
    Egal ob Ost oder West, denn auch im Westen war die übergrosse Mehrheit gegen Pro-Reli.


    Die Mehrheit war nicht vernünftiger und gegen Pro Reli, sondern die Mehrheit hat schlicht ihr Wahlrecht gar nicht wahrgenommen. Das ist ein Faktum.
    Die Polemik dazu lautet, dass auch dieses auf ein tendentiell eher dummes Publikum schließen lässt, denn das Wahlrecht ist ein wichtiges Gut, dass viele offenbar nicht zu schätzen wissen.

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    Original geschrieben von zumwinkler
    Ich sehs ein bischen anders. Auch wenn ich gegen Religionsunterricht (gegen "Ethikunterricht" übrigens genau so) bin,


    Das ist aber die allerschlechteste Variante! Wie willst du denn Werte vermitteln - gerade auch in bildungsfernen Schichten - wenn das in der Schule gar nicht mehr berücksichtigt wird???


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    Original geschrieben von zumwinkler
    Das Problem mit der Migrantenjugend ist ein Justizproblem, kein Bildungsproblem. Wo der Staat keine Präsenz zeigt, rechtsfreie Räume duldet, da kann nicht mir ein oder zwei oder gar einer täglichen Ethik- oder Religionsstunde entegegen gewirkt werden.


    Wenn die Justiz eingreift, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Der Ansatz muss eher sein, es gar nicht so weit kommen zu lassen. In diesem Zusammenhang spielen Bildung und Zukunftschancen eine sehr große Rolle, da sie für die Integration entscheidend wichtig sind.


    Sicherlich haben wir auch ein allgemeines gesellschaftliches Problem, eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung in arm und reich, Abhängigkeit der Bildung von den finanziellen Möglichkeiten der Eltern usw.


    Aber genau hier setzen Religions- und Ethikunterricht doch an! Da soll es doch gerade darum gehen, den Leuten sozialverträgliches Verhalten nahe zu bringen und ihnen klar zu machen, dass die gesellschaft an einem Strang ziehen muss, es Werte geben muss und welche das hierzulande sind.


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    Original geschrieben von zumwinkler
    Und wo du die Ehrenmorde ansprichst, die haben ihren Ursprung eben nicht in der Religion, sondern in der Gesellschaft. Einer von Religion massiv in der Entwicklung und Entfaltung unterdrückten Gesellschaft, die auf eine doch mehr oder minder freie und entfaltungsfreudige Gesellschaft trifft.


    Das ist eine mehr als abenteuerliche Argumentation! Du scheinst zu glauben, dass sich eine Gesellschaft im luftleeren Raum entwickelt - und nicht nur das, sondern dass sie sich dort auch positiv und hoch-wertig entwickelt, während Religionen alle sonst möglichen Errungenschaften kaputt machen. Das ist nun wirklich abstrus... und auch insofern Quatsch weil sich keine Kultur je ohne spirituelle / religiöse Einflüsse entwickelt hat. Die Frage nach dem Sinn des Lebens, nach dem Ursprung und der Bedeutung der Dinge, dem Schöpfer allen Daseins, das sind Grundfragen der Menschheit. Diverse Kulturen geben darauf ganz verschiedene Antworten, aber die Annahme, dass sich irgendwo Zivilisationen ohne Vorstellung zu diesem Themen entwickelt hätten oder entwickeln könnten, ist abwegig.


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    Original geschrieben von zumwinkler
    Jetzt mehr auf christliche Religion zu setzen, bestärkt doch nur die Problematik und führt nur zu einem Kräftemessen der fundamentalen Strömungen.


    Ein letztes Mal, weil Wiederholungen ansonsten offenbar nicht bewirken, dass du es begreifst: Es geht nicht darum auf irgendeine Religion zu setzen! Weder auf die christliche, noch irgendeine andere.
    Religionsunterricht heißt so, weil man da etwas über die verschiedenen Religionen, verschiedene spirituelle Denkmodelle, lernt, sich darüber austauscht, für gut befundene Werte kennen lernt und für sein eigenes Leben übernehmen kann.


    RU ist kein Instrument um Ungläubige aller als christlich zu bekehren.


    Dass die christlichen Religionen hier einen verhältnismäßig breiteren Raum einnehmen als andere Glaubensrichtungen hat nur damit zu tun, dass dieses nun mal seit mehr als 2000 Jahren die vorherrschende religiöse Strömung in Europa ist. Im Politikunterricht lernst du auch mehr über das deutsche Staatssystem als über das amerikanische...


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    Original geschrieben von zumwinkler
    Zwar hat man dann die bekannten Problematiken in den Migrationsvierteln, aber so isoliert man sie dort wenigstens und gibt so denen eine Chance, die das nicht wollen-die können solche Viertel meiden oder von dort wegziehen.


    Die Meisten leben dort nicht, weil sie es im Kiez so geil finden, sondern weil sie gar keine andere Chance haben. Die Chance auf gesellschaftliche Integration schwindet aber um so mehr, je mehr man sich von der restlichen Umwelt abkapselt und ghettoisiert.
    Sicher spielen hier auch soziale Verwerfungen herein, die durch allgemeine Fehler von Politik und Wirtschaft hervorgerufen werden. Aber das wäre ein anders, umfassendes Thema...


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    Original geschrieben von zumwinkler
    Macht man jetzt eine Gegenbewegung religiöser Art salonfähig, öffnet man alle Schleusen und man bekommt das Problem gar nicht mehr in den Griff.


    Wie gesagt, es geht nicht um Etablierung einer christlichen Missionierung, sondern das Kennenlernen und offene Diskussion um Werte, um Antworten auf existentielle Fragen in verschiedenen Glaubensrichtungen, um Werte.


    Ob man das nun im Religions- oder Ethikunterricht behandelt, ist theoretisch egal. Problem des Ethikunterrichts ist nur, dass hier womöglich zu neutral allen Strömungen Rechnung getragen wird, anstatt auch klar Position zu den Werten zu beziehen, die in unserer Kultur maßgeblich sind. Man trifft sich hier auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner, orientiert sich also als der Mindestschwelle, anstatt das Maximal erreichbare zur Maxime zu machen - und wundert sich dann, wieso Berlin das Schlusslicht unter allen Bundesländern ist, bezogen auf Integration, Jugendlichen- und Ausländerkriminalität.



    Zitat

    Original geschrieben von zumwinkler
    Und "uns" haben die Grundlagen des Glaubens nicht geformt. Uns formt das tägliche Leben. Alleine eine Erfindung wie das Internet ändert so vieles, während die Religionen mehr oder minder seit Jahrhunderten die selbe Soße aufkochen und sich nicht ändern. Strukturen innerhalb der Religionen haben mit "unserer" Wirklichkeit und dem Leben doch absolut nichts gemein.


    Weder in der Bibel noch im Koran noch sonstwo steht geschrieben, wie man mit dem Internet umzugehen hat. Religionen sind aber Weltanschauungen, und diese prägen eine Gesellschaft. Wie ich weiter oben schon schrieb, du wirst keine Kultur finden, die sich unabhängig davon entwickelt hat. Insofern stecken in den Werten, die auch ein religionskritischer oder atheistischer Mensch hat, letztlich Einflüsse religiösen Denkens. Natürlich nicht bewusst. Aber das, was du "gut und richtig" oder was du "falsch und verachtenswert" findest, ist natürlich von deiner Umwelt und der Entwicklung der dich umgebende Gesellschaft geprägt.


    Dass Du Morde für verbrecherisch hälst kann man darauf zurückführen, dass es bei uns die schlimmste aller Taten ist - "Du sollst nicht töten". Wärst du im hintersten Anatolien aufgewachsen würdest du womöglich denken, dass die sog. Ehrenmorde zur Tilgung von Schande nötig seien.


    Natürlich sind deine Werte und Ansichten nicht direktes Ergebnis religiöser Erziehung. Aber Ergebnis der dich prägenden Gesellschaft, die wiederum durch den Einfluss von Religionen bestimmte Werte entwickelte.

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    Original geschrieben von StebuEx
    Damit wird klar, daß es überhaupt nicht um Pro-Religion oder Kontra-Religion geht sondern wie schon angesprochen um das bekannte Multi-Kulti-Problem in Berlin und selbstverständlich auch um den Werteverfall beim "ordentlichen Deutschen".


    Genau das ist der Punkt. Ich hatte das in einem der vorherigen Postings auch schon mal angesprochen. Berlin hat Integrationsprobleme mit der Multikulti-Migranten-Bevölkerung und sieht sich nun vor der Aufgabe, dennoch "Recht und Ordnung" aufrecht halten zu müssen.


    Da man sich in Deutschland allerdings traditionell schwer tut auch mal klar Position gegen Multikulti, Fehlverhalten von Migranten oder Ausländern zu beziehen - weil sofort das Totschlagsargument des rechten Gedankengutes bemüht wird - schlittert man in entsprechende soziale Probleme hinein.


    Einbürgerungstest und Ethikunterricht sind die "politisch korrekten" und zugleich ungeeigneten Maßnahmen, um die Leute irgendwie sanft auf den hier gerne gesehenen Weg zu bringen. Blöderweise lachen die meisten darüber eher und nehmen das nicht ernst weil auch jeder weiß, dass die Deutschen sofort einknicken wenn man mit dem Nazi-Argument kommt.


    Es ist am Ende völlig wurscht ob das Ding Religions- oder Ethikunterricht heißt, entscheidend ist ja der Inhalt - das, was dort vermittelt wird. So gesehen kann ich auch gut damit leben, wenn es keinen Religions- sondern "nur" Ethikunterricht gibt.


    In demselben müsste dann aber, damit das alles Sinn macht, klar vermittelt werden welche Regeln, welche Werte in diesem Land gelten. Offenbar schaffen wir es aber nicht so gut wie die meisten anderen Einwanderungsländer, Migranten zugleich willkommen zu heißen, aber zugleich dennoch zu vermitteln, dass es hier nach "unseren" kulturellen Spielregeln läuft. Damit ist nicht gemeint, dass jemand seine kulturelle Heimat aufgeben muss. Dass aber erwartet wird, dass er sich in die hiesige Gesellschaft integriert, ihre Werte beachtet und keine Parallelgesellschaft mit eigenen Spielregeln installiert.


    "Ethikunterricht" ist IMHO das Ergebnis einer falsch verstandenen Anpassung an Migranten, wobei hier zupass kommt, dass man alle "Kirchenkritiker" mit auf seine Seite ziehen kann, denn die springen auf das Reizthema "Kirche/Religion/Religionsunterricht" auch an, ohne den tieferen Sinn der ganzen Diskussion oder das Problem, um das es eigentlich geht, wirklich zu durchschauen.


    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Werten und Religion.


    Bei uns gibt es den auch nicht direkt. In anderen Kulturen allerdings schon... Und hier ist eben das Problem. Insbesondere im Islam besteht ein enger Zusammenhang zwischen Religion und den Werten. Z. B. bei den Ehrenmorden ist offensichtlich, dass da kulturelle/religiöse und wertorientierte Zusammenhänge bestehen.


    Simpel und einfach gesagt: der tiefere Sinn des Religionsunterrichts ist nicht allein, religiöses Wissen oder gar Missionierung zu fördern, sondern da findet im weitesten Sinne eine Auseinandersetzung mit den spirituellen Grundlagen unserer Kultur statt. Du brauchst selber kein frommer Christenmensch werden oder zum Kirchgänger mutieren, musst auch mit der Kirche und ihren z. T. völlig unzeitgemäßen Positionen nichts zu tun haben - aber du beschäftigst dich im Religionsunterricht mit den Gedanken, dem Glauben und den Grundlagen, die uns seit hunderten Jahren geformt haben.


    So wie im Politikunterricht niemand zum Politiker wird, soll im Religionsunterricht keiner zum frömmelnden Kirchgänger werden. Es geht aber um Auseinandersetzung und Wissen über die "Denkgrundlagen" unserer Kultur.


    Man kann das meinetwegen anstatt Religions- auch Ethikunterricht nennen. Blöd wird es, wenn der Neutralität und politischen Korrektheit oder der Bevölkerungsstruktur wegen die vermittelten Inhalte verändert werden, also man schleichend immer weniger "deutsche Leitkultur" vermittelt, sondern sich immer mehr so ausrichtet, dass jede Bevölkerungsgruppe ihre Themen unterbringen kann.


    Es ist ja nicht per se schlecht, Gutes aus anderen Kulturkreisen zu übernehmen. Nur darf man seine eigene Identität nicht verlieren, und da sehe ich einfach die Gefahr.

    Hi Hella,


    willkommen bei TT! :)


    Zu den Programmen können dir andere mehr sagen, "allgemein Positives" kann ich dir gerne nennen - als einer, der hier eher zur kritischen Gruppe gehört.


    Wie du gelesen hast ist ja auch nicht jeder komplett unzufrieden, sondern manche lieben das Gerät, andere sind eher etwas ernüchtert, was aber auch viel mit der Erwartungshaltung zu tun hat: ich hatte z. B. wirklich gehofft, hier das "Jahrhundert-Handy" zu bekommen, also ein Gerät, das alles, was ich schon immer in einem Handy vereint wissen wollte, in bestmöglicher Weise bieten kann. Wenn man dann erkennt, dass es halt doch nur ein schönes, aber kein perfektes Gerät ist, enttäuscht einen das automatisch, denn man bekommt halt doch nicht das ultimative Gerät, auf das man hoffte. Aber die Qualität muss deswegen für sich genommen nicht wirklich schlecht sein, es ist eher ein Scheitern an den besonders hohen Erwartungen.


    Das i7110 fasst sich einfach geil an, da quietscht und knarzt nichts, die Tasten haben sehr angenehme Druckpunkte und sind perfekt ausgeleuchtet, das Ding liegt einfach gut und sehr wertig in der Hand. Kein Joghurtbecher-Plastik, sondern ein ganz hochwertiges, sehr passgenaues Metallgehäuse. Das schmeichelt Auge und Hand gleichermaßen. Die Kunststoffbereiche sind gummiert und so flutscht einem das Gerät nicht aus den Händen.


    Mit der Kamera bin ich auch mehr als zufrieden, sie macht wirklich richtig gute Bilder.


    Das Navi funktioniert sehr gut, sowohl was die GPS-Leistung als auch Route 66 angeht. Der Navi-Akku-Bug - na gut, aber inzwischen wissen wir ja die Wege, wie man das Akkuproblem umgeht und wenn man unterwegs das beigelegte Zigi-Anzünder-Ladekabel nutzt und das Gerät nach der Navigation neu startet und ggf. die paar wichtigen Einstellungen zurücksetzt, hält auch der Akku wirklich lang.


    Ich nutze das Gerät wenig und komme auf gute 2 Wochen Akkulaufzeit, muss aber dafür sorgen, dass WLAN-Suche abgeschaltet ist, nur GSM anstatt auch UMTS-Netz aktiviert ist, GPS komplett abschalten usw., also die Sachen, die weiter oben im Thread genannt werden.


    Falls du ein gebrauchtes Gerät geschossen hast ist Route 66 vielleicht schon freigeschaltet und dann brauchst du das Freischalt-Theater schon nicht mehr alleine durchführen. Nur noch nach der weit vorne beschriebenen Anleitung Karten aus dem Netz laden - und es kann losgehen mit der Navigation.


    Ich denke, enttäuscht solltest du keinesfalls sein - einen Fehlkauf hast du sicher nicht getätigt. Das i7110 ist schon auch ein geiles Handy. Es leidet in meiner Bewertung eigentlich nur unter den extrem hohen Erwartungen, die geschürt wurden... hätte ich von Anfang an weniger erwartet, hätte ich schon gleich weniger kritisch geschrieben. Anderswo findet man es halt ganz normal kein perfektes Gerät zu bekommen, sondern dass es immer auch ein paar Schwächen gibt. Hier beim 7110 dachte ich, das sei nun DAS Superspitzentopgerät, das absolut Ultimative. Es ist aber "nur" "normal gut". Also kein grundsätzlich doofes Gerät, sondern durchaus ein guter Kauf, den du gemacht hast. Im direkten Vergleich haut es diverse Konkurrenten um Längen aus den Schuhen. Nur weiß man bei denen von Anfang an, dass man nichts Perfektes bekommt und erwartet das erst gar nicht. Also urteilt man da über die gleiche Performance schon gleich wohlwollender...


    Insofern: viel Spaß mit deinem neuen Handy! :top:

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    Original geschrieben von oleR
    Dagegen hat Friedrichshain-Kreuzberg, die Mehrheit der Bevölkerung wohnt im ehemals West-Berliner Kreuzberg, die Initiative mit 72,7 % abgelehnt.


    Joh, da leben ja auch die Leistungsträger und geistige Eliten der Stadt. Genauso wie in Neukölln, Wedding, Marzahn-Hellersdorf und Moabit... :rolleyes:

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    Original geschrieben von zumwinkler
    Zuersteinmal fusst unsere "Kultur" eben genau nicht auf der Religion, sondern genau anders herum, auf der Abkehr und Trennung von genau dieser.


    Ich glaube du hast es immer noch nicht verstanden. Kirche und Religion ist nicht dasselbe. Wenn du das nicht verstehst oder verstehen willst, drehen wir uns im Kreis.


    Es ist vielmehr so, dass die Grundlage unserer ethisch-moralischen Vorstellungen häufig - im weitesten Sinne - christliche Wurzeln hat. Egal ob "Du darfst nicht töten" = "Mord ist die schlimmste aller Straftaten" (andere Kulturen beantworten es mit "Auge um Auge, Zahn um Zahn") oder "Nächstenliebe" = "Gedanke des Sozialstaats und der sozialen Marktwirtschaft", etc. etc., in vielem sind unsere Normen/Werte Weiterentwicklungen christlicher Urgedanken.


    Dass uns die Abkehr von den oft schlimmen Einflüssen der Kirche auf den Staat in früheren Jahrhunderten ebenfalls vorwärts brachte, ist doch keine Frage. Das bestreitet niemand.


    Du musst aber kapieren, dass die konkreten Verhaltensweisen kirchlicher Würdenträger und ihre teilweise verqueren Ansichten nicht das sind, worum es hier geht. Wir diskutieren nicht Ansichten und Verhalten fehlgeleiteter Idioten aus dem Kirchapparat, sondern grundlegende Moralvorstellungen und ihre Ursprünge. Und da geht in unserer Kultur nun mal viel auf ursprünglich christliche Grundgedanken zurück.


    Zitat

    Original geschrieben von zumwinkler
    wenn man sich Länder anschaut, die leider immer noch tief im religiösen Wahn stecken. Da entwickelt sich gar nichts, trotz vermeintlicher kultureller Werte (die ja gleich sind)


    Äh... also manchmal argumentierst du wirklich abenteuerlich. Die Werte vieler muslimischer Staaten sind völlig anders als unsere Werte - und im Gegensatz zu uns haben die sich nicht wirklich entwickelt, sondern sind ein paar hundert Jahre hinten dran. Das, was im Christentum die Kreuzzüge vor hunderten Jahren waren, scheint in manchen Religionen im Augenblick aktuell zu sein. Man denke an die Taliban in Afghanistan...


    Bei uns bestimmt nicht die Religion die Richtlinien der Politik und der Gesellschaft, und die Kirchen führen nicht den Staat. Jeder, der auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht, kann sich wählen lassen. Man muss dazu kein Bischof sein.


    Aber nochmal, die Ursprünge unserer Kultur haben viel mit dem Christentum zu tun. Das kann man doch nicht einfach bestreiten, deine Geschichtsauslegung ist ansonsten abstrus.


    Zitat

    Original geschrieben von zumwinkler
    Und hör doch auch mit dem Polemikquatsch. Selber an imaginäre Gestalten glauben, aber anderen "Sachkenntnis" abfordern-das ist absurd. Nur weil du in Wahnwelten gefangen bist, kannst du doch nicht verlangen, dass dich niemand darauf hinweisen darf, dass das verrückt ist.


    Das ist Realsatire. Von Polemikquatsch reden und dann so ein Zeugs ablassen... :rolleyes: Sachlich will ich darauf nicht eingehen, ist mir zu blöd.


    Zum Thema selber:


    Ich habe nichts gegen Ethikunterricht. Es sollte aber nicht so sein, dass Religionsunterricht zusätzlich besucht werden muss, weil da geht aus verständlichen Gründen kaum ein Schüler mehr hin - und wenn doch, dann nur bedenkliche Hardcore-Gläubige.


    Also müsste die Lösung "Religions- oder Ethikunterricht" lauten. Kann man machen, dann müßte aber definiert werden, welche Inhalte / Werte im Ethikunterricht vermittelt werden sollen. Und es wird dann darauf hinaus laufen, dass Vieles dem entspricht, was auch im modernen Religionsunterricht abläuft. Da werden heute schließlich nicht mehr Bibeltexte unkritisch auswendig gelernt oder sonstwie christliches Brainwashing durchgeführt, sondern eher findet Auseinandersetzung mit allgemeinen Sinnfragen des Lebens, kritische Auseinandersetzung mit den Antworten verschiedener Religionen etc. statt.


    Unter dem Strich kommt es fast auf dasselbe hinaus, nur dass man im Reli-Unterricht vielleicht einen Tick mehr das Spirituelle, Sinngebende, betrachten kann. Da sich solche Fragen fast jeder Mensch stellt, ist es doch nicht schlecht wenn man sich damit auseinander setzt. Solange da niemand zum braven Kirchgänger indoktiniert wird - und so ist es ja nicht! - sehe ich einfach das Problem nicht, wieso man so ein Theater um Ethik- und/oder Reli-Unterricht macht.
    Man könnte es einfach bei modernem Reli-Unterricht belassen - fertig. Wenn man darüber aber ellenlang diskutieren muss und andauernd mit dem Vorurteil amtskirchlicher Beeinflussung kämpfen muss, ist das eigentlich nicht mehr an den Inhalten des Unterrichts ausgerichtet, sondern einfach nur ein Politikum: es darf kein Reli-Unterricht sein, weil die Unterstellung ist, dass da die Kirche Jugendliche beeinflusse. Auch wenn's nicht stimmt...


    Im Kern dreht sich die ganze Diskussion eigentlich darum, wer die Wert- und Moralvorstellungen in unserer Kultur zukünftig lenken soll. Während man sich im konserativen Bayern zur christlich-abendländischen Leitkultur bekennt und es auch keinen Diskussionsbedarf gibt, wird in Berlin mit seinem hohen Anteil an Migranten und atheistischen Ostdeutschen darum gerungen, wer zukünftig den Rahmen vorgeben darf. Christliche Anleihen sollen partout vermieden werden, also weg mit dem Religionsunterricht herkömmlicher Art. Koranschulen und muslimischer Unterricht? Nee, fühlt man sich auch nicht wohl damit weil die Mehrheit der Migranten dann noch weniger integriert würde als es eh schon der Fall ist. Also ein paar Alibi-Projekte, ansonsten, um auch den Atheisten Rechnung zu tragen, der Versuch einen neutralen Unterricht, den man dann Ethikunterricht nennt, zu etablieren...


    Wenn man es mal auf den Punkt bringt geht es wohl darum, dass die kulturelle Ausrichtung unklar ist - und das erklärt auch, warum es gerade in Bayern so unumstritten und in Berlin ausgerechnet ein heiß diskutiertes Thema ist.


    Zu Ende gedacht schaffen wir uns mit dieser Neutralität aber vielleicht mehr Probleme, als wir lösen. Gerade bei problematischen Migranten wäre es besser, wenn wir eine klare Linie fahren und zu unserer Kultur und Moralvorstellungen stehen würden, anstatt ein typisch deutsch "politisch korrektes" Wischiwaschi zu fahren.
    Dass Integration und die Erwartung, dass man sich hier an unsere Spielregeln hält, freiwillig nicht so recht funktioniert, sollte inzwischen auch der Letzte kapiert haben. Insofern würde es nicht schaden hier klare Vorgaben zu machen und klare Erwartungen zu formulieren, anstatt es jedem so Recht machen zu wollen, wie derjenige es gerne hätte.


    Die Diskussion um Religions- und Ethikunterricht hat viel damit zu tun, an welchen Werten wir uns als Gesellschaft überhaupt ausrichten wollen... und in Berlin muss man sich da schon irgendwie Sorgen machen. Es dürfte kaum ein anderes Bundesland geben, das durch falsch verstandenes Multi-Kulti so massive Schwierigkeiten hat.

    Zumwinkler,


    So kann man das aber nicht in einen Topf werfen. Unsere Kultur hat christlich-jüdisch-abendländische Wurzeln, und das seit über 2000 Jahren. Unser Gedankengut und unsere Werte sind Ergebnis einer Entwicklung über Jahrhunderte hinweg.
    Dieses auf eine Stufe mit 20 Jahren Scientology oder 30 Jahren Aliens im Kino zu stellen, ist albern. Ebenso kann man die christlichen Kirchen nicht als Sekten bezeichnen. Wer eine solche Wortwahl nutzt, zeigt damit, dass es hier stark um Polemik und nicht Sachargumente geht.


    Staat und Kirche sind getrennt - oder bestimmen Papst und Kirchen über die Regierung, die Gesetze, die Justiz? Lenken kirchliche Würdenträger den Staat? Nein...
    Dass sich Werte christlichen Ursprungs in unserer Gesellschaft finden liegt nicht daran, dass die Kirchen den Staat regieren sondern daran, dass unsere Kultur seit Jahrhunderten humanistisch geprägt ist und dieses auf christlichem Einfluss beruht.


    Dass Glaubensgemeinschaften um Anhänger werben ist ihr gutes Recht und das machen ALLE Religionsgemeinschaften. So wie RTL halt auch um Zuschauer buhlt und Hollywood um Kinobesucher. Allerdings rücken einem die christlichen Kirchen dabei keineswegs auf die Pelle. Wer nichts mit der Kirche zu tun haben will, hat keinerlei Probleme, es zu lassen.


    Wie ich schon mal geschrieben habe, ich denke, dass es gegenüber "der Kirche", "dem Papst" usw. generelle Vorbehalte gibt, die auch oft richtig sind. Vieles, was kritisiert wird, wird zu Recht kritisiert, weil bestimmte, konserative Festlegungen nicht mehr in unsere Zeit und unser Denken passen. Deswegen sind allgemeine Grundwerte christlichen Ursprungs aber nicht per se schlecht.


    Man beobachtet allerdings immer wieder, dass bei diesem Thema sehr oft aus Prinzip "rot gesehen wird", d. h. es gibt sofort übereifrige Ablehnung weil man "aus Prinzip" dagegen ist, ohne die konkrete Sache zu sehen.
    Wenn man Burger King, grüne Jeans oder DSDS nicht mag, mag mans halt nicht - und gut ist. Wenn es um die Kirche geht, regen sich ganz viele sofort sehr auf, als wenn es um sonstwas ginge.
    Dabei wird dann meist nicht unterschieden ob es z. B. um die Position des Papstes zur Empfängnisverhütung oder den Wert "Achtung des Menschen und der Schöpfung" geht. Im ersten Fall kann jeder problemlos eine andere Meinung vertreten und anders handeln als das kirchliche Bodenpersonal es gerne hätte. Im zweiten Fall hat der Wert, um den es da geht, aber durchaus etwas Absolutes, wo man nicht so ohne Weiteres eine andere Einstellung haben sollte.


    Und hier wird von Kritikern oft nicht differenziert, dass man Lehrmeinungen der Kirche keineswegs teilen muss und auch allesamt kritisieren und ablehnen darf. Dass grundlegende Werte aber fest zementiert gehören und nicht zur Disposition stehen dürfen.


    Man könnte den Religionsunterricht lassen wie er ist, in 60 Jahren Bundesrepublik geht es uns ja durchaus nicht schlecht damit, sondern Grundwerte wie Menschenwürde, Achtung vor dem Leben, Gleichberechtigung, der Sozialstaat als Weiternetwicklung des christlichen Gedankens der Nächstenliebe usw. sind Ergebnis unserer kulturellen Entwicklung.
    Wenn man den Reli-Unterricht nun partout ändern will, beschleicht mich der Gedanke, dass es hier mehr darum geht ein Exempel statuieren zu wollen, aus Prinzip etwas gegen (christlichen) Religionsunterricht sagen zu wollen. Denn rein praktisch wird dort niemand zu irgendetwas gezwungen, ideologisch gefährlich verzogen oder sonstwie geschädigt.


    Eher will man "rein aus Prinzip" etwas Neutrales dagegen setzen um "die Kirche" zu entmachen, von der man glaubt, dass sie über Gebühr Einfluss auf uns hätte. Stimmt aber ja nicht, denn niemand wird von den christlichen Kirchen bedrängt. Wer nichts damit zu tun haben will, kann es völlig problemlos aus seinem Leben streichen.


    Kann man vielleicht machen, birgt aber auch die Gefahr, dass wenig tolerante Glaubensrichtungen diejenigen für sich vereinnahmen, die neben ein paar moralischen Gedankengängen im Ethikunterricht auch auf der Suche nach Spirituellem sind, und die dann eher von religiösen Gruppierungen eingefangen werden, die nicht gerade für unsere Werte stehen. Solange es da um Buddhismus oder das Judentum oder andere unproblematische Sinnstifter geht - kein Problem. Die Gefahr ist aber groß, dass die Leute dann eher bei "Seelenverkäufern" wie den Zeugen Jehovas, Scientology, oder radikalem Islamismus landen.


    Gerade in Zeiten wie heute, wo z. B. die Wirtschaftskrise oft die Frage nach gesellschaftlichen Regeln etc. aufwirft, wo Menschen in der schnelllebigen Zeit nach dem Sinn des Lebens fragen, wo fast alles eher sachlich und wissenschaftlich begründet wird, bleiben Viele mit Sinnfragen "auf der Strecke". Die sähe ich dann lieber sonntags in die Kirche rennen und Kerzchen aufstellen, anstatt in einer Sauerlandzelle Bomben für Allah bauen...