Beiträge von Printus

    Der Bus gehört zum Verkehrsverbund, der hier in der Gegend unterwegs ist und die Verbindung wird in der Fahrplanauskunft der Bahn auch aufgelistet. Die Busse fahren abends etwas länger als die Bahn (und klappern natürlich mehr Käffer ab), die auf diesem Teilstück dieselbe Strecke bedient.


    Prinzipiell bewegen sich der Regionalzug und die Bahn hier aber beide im Rahmen des Verkehrsverbundes, d. h. wer ein Nahverkehrsticket hat, kann damit sowohl die Bahn wie auch den Bus benutzen, und wer ein DB-Ticket hat und sich in den Zug setzt, fährt dann zugleich auch auf einer Linie des Verkehrsverbundes.


    Mir wäre neu dass man hier mit einem Fernverkehrs-Bahnticket den Zug benutzen darf, nicht aber den Bus. Aber das scheint dann wohl in dem Fall, wo man kein Nahverkehrsticket hat, so zu sein dass man dann nur Bahn, aber nicht Bus fahren darf?


    Wobei das ja hier auch nicht das Problem war. Die Bahn hat mich um 8 Minuten nach Mitternacht mit 25 Minuten Verspätung in Bonn abgesetzt und da war der Bus seit 18 Minuten weg. Der letzte Zug wäre 1 Stunde früher gefahren.
    Da die Busverbindung in der Fahrplanauskunft angeboten wurde, habe ich angenommen dass ich diese mit einem Bahnticket nutzen kann.


    Aber selbst wenn nicht, dann hätte ich ich eben ein separates Busticket erworben. Jedenfalls bin ich durch die Verspätung der Bahn dazu gezwungen worden für teures Geld mit dem Taxi zu fahren.

    Ich habe eine Bahncard weil ich regelmäßig zum Airport nach Frankfurt shuttlen muss. Das Lidl-Tix ist auf meiner Strecke aber preisgünstiger, daher fahre ich, solange der Vorrat reicht, mit Lidl-Tixen.


    Brief an den Kundenservice ist in Vorbereitung, ist nicht das erste Mal...


    Kompetenz der Bahn: würde ich in meinem Job so hantieren wie die Servicemitarbeiter der Bahn, dann gute Nacht, Marie. Es ist ja kein Einzelfall, sondern wenn man auf sie angewiesen ist, ist es regelmäßig gut die Aussagen entweder gar nicht oder nur halb zu glauben. Und wenn sie tatsächlich mal Recht haben, so wie gestern, ist es immer zu Ungunsten der Kunden...


    Jeder, der oft mit der Bahn fährt, kann die tollsten Geschichten darüber erzählen. Es gibt inzwischen sogar Bücher darüber: klick.

    Zitat

    Original geschrieben von SchnittenGott
    Auf der Rückseite von dem Umschlag des Tickets stehts doch ganz deutlich:
    "Ihre Fahrkarte gilt in den innerdeutschen Zügen der Produktklassen
    ICE, IC/EC und im Vor- und Nachlauf in den Zügen des Nahverkehrs
    (IRE, RE, RB und S-Bahn) [...]"


    Du hast nur die Hälfe zitiert, dort steht: "Ihre Fahrkarte gilt in den innerdeutschen Zügen der Produktklassen ICE, IC/EC und im Vor- und Nachlauf in den Zügen des Nahverkehrs (IRE, RE, RB und S-Bahn) sowie in parallel verkehrenden Nahverkehrszügen der nicht bundeseigenen Eisenbahnen (NE)."


    Es steht somit zwar drin dass es um Züge geht, aber "ganz deutlich" ist etwas anderes. Deine Hervorhebung steht nicht im Originaltext, der Passus ist recht verklausuliert und provoziert Missverständnisse. Kaum jemand liest und begreift derartiges Kleingedrucktes so ausgiebig dass er wahrnimmt, dass hier eine Regel gilt, die im Gegensatz zu den sonstigen Gepflogenheiten steht. Da kann man nämlich, wenn man ein Ticket für eine bestimmte Strecke kauft, damit auch alle Nahverkehrsverbindungen nutzen. In diesem Fall gilt es so nicht, aber auch nicht NUR für den Fernverkehr, denn Züge innerhalb von Verbünden gehen ja wiederum.


    Man kann sich zwar immer auf AGB's oder darauf, dass der Kunde etwas nicht gelesen hat, berufen, aber am Ende bleibt doch immer der Vorwurf dass die beknackte Bahn wieder mal nicht kundenfreundlich agiert.


    Zitat

    Original geschrieben von SchnittenGott
    Wenn Du mit der Bahn-Card einen Fahrschein kaufst, ist bei bestimmten Städten die Fahrt mit dem Stadtverkehr bis zum Reiseziel enthalten.


    Wenn ich in der Fahrplanauskunft eine Verbindung von A nach B angeboten bekomme und buche, gilt das Ticket auf der Strecke - ohne dass es interessiert ob da Busse oder Bahnen enthalten sind.


    Jetzt taucht dann im Kleingedruckten eine Bedingung auf, die selbst mehrere Servicemitarbeiter und Busfahrer offensichtlich nicht kennen oder nicht verstanden haben, denn ich bin mehrfach problemlos mit dem Lidl-Ticket im Bus gefahren und habe damit auch schon einen Taxigutschein bekommen, immer auf dieser Route.


    Da sollte sich die Bahn dann doch mal fragen ob es nicht sehr ungeschickt ist derartige Regeln aufzustellen, die offenbar nicht mal das eigene Personal begreift, wo man aber erwartet dass der Kunde es verstanden hat.


    Wer oft mit der Bahn fährt weiß auch dass das kein Einzelfall ist, sondern dass es andauernd Probleme mit dem Haufen gibt: "Wer nichts hat und wer nichts kann, geht zur Post oder zur Bahn."

    Ich bin gestern mit der letzten auf Bahn.de angebotenen Verbindung des Tages für meine Strecke unterwegs gewesen, dabei fährt man das letzte Teilstück mit einem Bus. Aufgrund einer Verspätung von 25 Minuten war schon lange vorher klar dass die Anschlüsse nicht mehr passen und ich den Bus nicht mehr bekommen werde.


    Als ich mir dann am Servicepoint einen Taxigutschein holen wollte, hieß es: für Busse und Bahnen gilt das Lidl-Ticket (im Gegensatz zu allen anderen Bahn-Fahrkarten) nicht, deswegen habe ich Pech gehabt und sie stehen nicht dafür gerade dass ich das letzte Teilstück bis an mein Ziel - obwohl ich es im Ticket so aufgeschrieben habe und die Verbindung auf Bahn.de auch angeboten wird - schaffe. Man sei nur dann in der Pflicht wenn ich das letzte Stück ebenfalls mit einem Zug zurücklegen würde.


    Mich wundert und ärgert das, denn zum einen bin ich schon 3x problemlos auf dieser Route mit dem Bus gefahren und einmal habe ich, weil da schon mal die übliche Verspätung anlag, auch einen Taxigutschein bekommen. Der ganze "Spaß" hat mich jetzt 35 EUR gekostet!


    Dann soll die verdammte Bahn besser kenntlich machen - und nicht nur im Kleingedruckten - dass man mit dem Lidl-Tix, im Gegensatz zu anderen Fahrkarten und anders als sonst gewohnt, weit weniger Verbindungen nutzen kann als die Fahrplanauskunft anbietet!


    Im Nachhinein kommt mir allerdings eine andere Idee: OK, dann hätte ich das letzte Teilstück nicht mehr mit dem Lidl-Ticket fahren können, sondern hätte mir dafür beim Busfahrer ein Nahverkehrsticket gekauft. Aufgrund der Bahnverspätung war das nicht möglich, der Bus war weg - und dann haftet die Bahn doch trotzdem dafür, dass ich ein Taxi nehmen musste?


    Ich bin einfach sauer weil ich auch vorher schon über 1 Stunde in einem überfüllten Zug gestanden habe und würde, auch nach dem Theater am Servicepoint, gerne doch noch meine teuren 35 EUR erstattet bekommen.


    Hat man da wohl eine Chance mit der genannten Argumentation?


    Für's Grundsätzliche solltest du den Ursprungsartikel dieses Threads nochmal lesen, nämlich welche Freigrenzen im Reiseverkehr und welche im Post- und Paketdienst gelten.


    Den Umrechnungskurs kannst du bei Zoll.de nachschauen.


    Ansonsten hast du wahrscheinlich Glück weil der Zoll auf hochwertige Uhren meist recht klein ist: klick, oft steht dort "4,5%, mindestens 0,30 und höchstens 0,80 EUR / Stk." - und dann kommst du mit 80 Cent Zoll davon. Die Mehrwertsteuer von 19% fällt aber natürlich immer voll an, bei einer Onlinebestellung auch auf die Transportkosten.


    Wie CH schon schrieb hast du, wenn du im Reiseverkehr noch so gerade unter die Freigrenze kommst, allerdings nicht mehr viel Luft. Du solltest dann keine anderen Mitbringsel mehr einführen, die dich über die Freigrenze bringen könnten. Da das sehr unwahrscheinlich ist, irgendwelche Souvenirs hat man fast immer im Gepäck, würde ich vorher genau kalkulieren oder die Uhr doch verzollen (also am Airport nicht durch den grünen Ausgang latschen, sondern den roten Kanal nehmen und die Uhr anmelden).

    Es ist eben ein großer Unterschied ob es um ein eigenes Kind oder fremde Kinder geht. Zu den eigenen - oder wahlweise denjenigen, die man gut kennt und wo man ein Verhältnis dazu hat - steht man ganz anders weil man ja normalerweise auch das ganze Wunder der Geburt über das Aufwachsen usw. miterlebt und auch die Verantwortung für dieses Leben empfindet sowie die wunderschönen Augenblicke wahrnimmt, die damit einher gehen.


    Für einen Außenstehenden sieht es aber anders aus, der hat all diese Bezüge nicht und deswegen auch nicht die gleichen Wahrnehmungen und Gefühle. Ich kenne beide Seiten und stärke in diesem Thread aber dem TE den Rücken, weil wenn er nicht Pate sein möchte, ist das doch völlig in Ordnung und OK.


    Vielleicht ändert sich die Meinung in 5-10 Jahren, aber das ist ja kein Argument für jetzt. Mit 19 und solange es einen selber nicht betrifft, hat er keine Lust auf Kindergeplärre und Verantwortung für anderer Leute Nervensägen - so empfindet das ein Außenstehender. Das sollte man respektieren und muss sich nicht künstlich erregen.


    Dasselbe Phänomen beobachtet man auch bei Hundehaltern: "Der tut nix" und ist immer ein ganz, ganz süßer und toller Gefährte - für den Besitzer. Für einen Fremden ist es ein großer Hund, der angerannt kommt, von dem man nicht weiß was er im Schilde führt und wo manche einfach Angst bekommen. Von dem man vielleicht auch einfach nur die Hose nicht vollgesabbert bekommen will. Und wenn man den Hund nicht kennt hat man auch keinen Bezug um ihn lieb und nett zu finden.


    Das muss man als Hundehalter auch einfach akzeptieren, und nicht davon ausgehen dass andere den Hund genauso nett finden wie ich.


    "Schlimm" ist einfach die mangelnde Toleranz, dass andere vielleicht einfach einen anderen Blickwinkel haben, und dass man das akzeptieren sollte ohne sie für Banausen zu halten, die mein geliebtes Kind oder meinen Hund nicht mögen...

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Es soll Menschen geben, die labern einem den ganzen Abend ein Ohr über ihr neues Handy.


    Tun wir das nicht alle? Oder hab' ich mich im Forum vertan? :D


    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Ich weiß, was Du meinst. Die paar wenigen Freunde in unserem Freundeskreis, die (noch) keine Kinder haben, kennen das. Und bemängeln es. Aber ich wette mir Dir - wenn es bei ihnen so weit ist, werden sie genau das Gleiche tun.


    Aber da setzt bei vielen (nicht allen!) irgendeine Kontrollfunktion aus, die normalerweise verhindert dass man ein Gegenüber gnadenlos mit jeder Facette seines eigenen Themas zuballert - obwohl objektiv klar ist dass der andere, wenn er nicht ein Kind im gleichen Alter hat, nur begrenzte Aufnahmekapazität für das Thema hat.


    Wenn es um das Handy oder Ibiza 1993 geht, kann man den Erzähler meistens auch stoppen. Wenn es um Kinder geht macht man sich der Majestätsbeleidigung schuldig, wenn man nicht alles ganz putzig findet...


    Wahrscheinlich ist da der gleiche Erreger am Werk, der auch zu Kevinismus führt... Siehe auch diesen Artikel. :)

    Das ist aber das Problem an der Sache - die eigenen Kinder sind immer die liebsten, süßesten und hübschesten... Ein Außenstehender (noch dazu vielleicht überzeugter Single, Partygänger oder nicht auf der Frau-Kind-Familie-Welle) findet aber vielleicht nicht dass Kinder soooooo süüüüüüß sind, sondern dass sie alle verknautschte Babyfaces haben und verhindern dass man sich normal über anderen Themen des Lebens unterhalten kann. Auf einmal geht's nur noch um Windeln, Brei, Schlaf- und Fütterungszeiten, also Themen, die zwar Eltern, aber nicht Kinderlose betreffen. Selbige haben oft keine Chance eine ehrliche Meinung zu vertreten, weil Eltern erwarten dass jeder ihre Themen spannend und das Kind furchtbar knuffig finden muss.


    Ich kenne Patenschaft auch von seiner traditionellen Bedeutung her - für das Kind sorgen wenn den Eltern etwas zustößt und im christlichen Sinne dafür Sorge zu tragen dass es ein braver Christenmensch wird. In der Praxis sind Paten dann aber heute einfach nur in besonderer Weise verpflichtet Interesse an dem Kind zu zeigen - also vielleicht mal den Babysitter zu spielen, an Geburtstagen mit einem Geschenk vorstellig zu werden oder per Sparbuch und regelmäßigen Einzahlungen Anschaffungen zum oder ab dem 18. Geburtstag zu ermöglichen.


    Da man mit Eltern erfahrungsgemäß schwer sprechen kann wenn man deren Begeisterung nicht teilt und auch die Ehre, als Pate ausgewählt zu werden, nicht haben möchte, fühlen sich Eltern natürlich düpiert wenn man "undankbar ablehnt". Die Situation ist ja auch peinlich, für beide Seiten.


    Ich würde deswegen an deiner Stelle nicht warten bis du gefragt wirst, sondern ich würde das schon jetzt proaktiv selber ansprechen! Sag' den Leuten einfach wie es ist, dass dir die Idee gekommen ist, dass man dich womöglich als Pate fragen würde, du dir das aber nicht so gut vorstellen kannst und sie deswegen bitte erst gar nicht daran denken sollen dich für dieses Amt vorzusehen.


    Ich würde es ein wenig lustig formulieren, aber doch so dass die Eltern merken dass du in der Sache deine Meinung offenbarst und nicht nur einen Gag machst: "Ich bin nicht so der Patenonkel-Typ sondern eher ein schlimmer Finger, der dem Kind nur Unsinn beibringen würde. Solltet ihr über mich als Patenonkel nachdenken, macht es frühestens in 10 Jahren bei eurem 7. Kind..." :p


    Ich denke wenn du das von dir aus ansprichst, ist es kein Problem weil jeder das Gesicht wahrt. Peinlich wird es nur wenn du abwartest und dann, wenn du tatsächlich gefragt wirst, ablehnst.


    Bleibe aber in jedem Fall bei deiner Meinung, weil auch wenn's lieb gemeint ist, aber man sollte sich nicht in irgendeine Rolle drängen lassen, die man nicht ausfüllen möchte, nur weil Kritik oder Ablehnung bei Kinderthemen von Eltern immer gleich als Affront gesehen wird.
    Es kann keiner von dir erwarten - wie das zwischen den Zeilen auch hier durchschimmert - dass du nochmal in dich gehen sollst und ob du nicht vielleicht doch... Wenn du keinen Bock drauf hast, ist das so - und das ist auch in Ordnung! Dann sage es nur gleich damit die Eltern nicht auf "dumme Ideen" kommen - und fertig.

    Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Eigentlich schon. Aber es gibt nicht nur einen Grund warum dies klassische Banken im Fall Opel nicht machen ;). Das Ausfallrisiko ist halt doch rel. hoch.


    Vor allem aber haben die Banken im Augenblick selber nicht genügend Geld am Start um mal eben ein nettes Sümmchen in der benötigten Größenordnung zur Verfügung zu stellen...


    Das Ausfallrisiko, tja, da sind die Meinungen sehr kontrovers - und niemand weiß, wie es wirklich ist.