Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von autares
    Und du meinst, dass ein Bürger, der ein solch geringes Einkommen hat, dass er keine Lohnnebenkosten hat, durch eine MwSt-Senkung mehr konsumiert. Das finde ich aber mehr als optmistisch gedacht.


    Es geht nicht nur um Menschen mit geringem Einkommen, sondern alle Bürger, die in keiner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sind - und das ist eine horrend große Anzahl!
    Laut statistischem Bundesamt waren Ende 2007 insgesamt 27,1 Millionen Menschen unter 65 Jahren in entsprechenden Arbeitsverhältnissen. Das Volk hat aber 80 Millionen, d. h. die übergroße Mehrheit der deutschen Bevölkerung profitiert primär nicht von der Senkung der Lohnnebenkosten, weil sie davon gar nicht betroffen sind. Es mag indirekte Auswirkungen haben, aber da wird es dann sehr schwammig.


    Die ungefähr doppelt so große Gruppe der Bürger, die nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, sind aber dennoch Konsumenten, also von der MwSt betroffen. Wenn man hier etwas verändert trifft es auch diese Leute, also JEDEN, denn jeder muss einkaufen.


    Dass eine MwSt-Senkung den Leuten nicht rasend viel Geld in die Taschen spült, ist klar. Aber es geht ja auch nicht um große Summen, sondern insbesondere auch "Stimmungsmache", der Konsum soll angeregt werden. Das kann man erreichen indem man symbolische Maßnahmen oder generell Maßnahmen, von denen jeder profitieren kann, schafft. Vor allem muss dem Mann und der Frau auf der Straße sofort einsichtig sein dass für sie etwas getan wird. Welche alternative Idee hast du, damit flächendeckend vermittelt wird "Leute, wir tun etwas für euch!"?


    Senkung der Lohnnebenkosten und Abwrackprämien oder Zuschüsse für Kinder, das ist alles schön und gut, aber immer nur für kleine Interessengruppen. Der große Wurf, dass man klar macht dass man an alle denkt und nicht irgendwelche Lobbypolitik oder etwas Fassadenpinselei betreibt, bleibt aus.


    Ujnd somit bleibt auch die negative Grundeinstellung der Masse, obwohl man doch gerade hier ranklotzen muss und will.


    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Du brauchst mehr Geld in der Tasche um es überhaupt ausgeben zu können!


    Wenn aber 2/3 der Bevölkerung dieses Gekd nicht durch eine Lohnnebenkostensenkung in die Finger bekommen ist es nicht geeignet die Stimmung im Volk auf diesem Weg heben zu wollen.


    Uns ist doch eh klar dass es hier meistens um Peanuts-Beträge geht, es wird niemand reich durch die Krise und Subventionen. Die Leute kriegen ein paar Euro, und das war's. Es geht also nicht unbedingt um mehr Gekd, sondern eine positivere Grundeinstellung und positives Denken. Um das zu erwirken muss man einen richtig großen Wurf tun und zeigen dass es vorwärts geht, aber nicht herumkleckern mit Maßnahmen, die bei Einzelnen kleine Effekte haben, während die Masse weiterhin denkt dass nichts Wesentliches geschieht.

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Leider sind Kürzungen der Lohnnebenkosten in diesem Staat nicht möglich - wo wir wieder am Beginn unseres Kreislaufs wären...


    Ja dann braucht man diesen Vorschlag ja gleich nicht weiter bedenken...


    Wobei: wieviele Leute arbeiten denn überhaupt und haben somit Lohnnebenkosten? Kinder, Rentner, Erwerbslose, Ehefrauen, Hausmänner, Studenten, .... haben von solchen Maßnahmen nichts, leben aber auch als Bürger in diesem Land und ärgern sich über die finanziellen Verhältnisse. Also muss eine Maßnahme her, von der JEDER etwas hat - und da ist eine MwSt-Senkung durchaus richtig, denn davon profitiert jeder, der Geld ausgibt.


    Natürlich wird ein Brötchen nicht um 0,0216889 Cent preiswerter. Aber bei teuren Anschaffungen wirkt es sich schon aus wenn man 3% (als Beispiel...) weniger ausgeben muss, denn da muss der Handel die Veränderungen auch weitergeben. Hier ist auch viel Psychologie im Spiel: das negative Denken der Menschen soll verändert werden, und da kommt es nicht so sehr drauf an ob sie 1 oder 3 EUR mehr in der Tasche haben, wenn es denn überhaupt so ist, weil real haben die Leute sowieso immer weniger in der Tasche in den letzten Jahren.
    Aber allein das Signal würde etwas helfen weil die Menschen das Gefühl bekommen dass Einkäufe preiswerter werden wenn die MwSt sinkt. Kaum jemand rechnet es nach - aber in den Köpfen bewegt sich etwas - und das brauchen wir.


    Das gleiche mit dem Mindestlohn... Da zanken sich einzelne Branchen, ansonsten werden die meisten Geringverdiener weiter mit unsäglichen Löhnen abgespeist. Wieso wird da nicht genauso schnell wie bei der Bankenbürgschaft einfach ein Beschluss gefasst, und zackbumm, gibt es einen flächendeckenden Mindestlohn. So zeigt man den Leuten, dass man etwas für sie tut!


    Wenn man sich alleine nur vor Augen führt wie hier über die Auto-Subvention diskutiert wird - dann ist das doch der Beweis dass die Maßnahme für die Katz ist. Sinn der Sache ist doch die Stimmung der Leute auf mehr Konsum zu trimmen - das klappt aber nicht wenn man solche eigenartigen Ideen hat, über die nur diskutiert wird und die obendrein mehr Ablehnung als Zustimmung erzeugen. Dann kann man es gleich lassen! So bringt das ganze absolut gar nichts.


    Was unsere Nachbarn wesentlich besser gemacht haben als Deutschland ist, dass die Regierungen da ruckzuck Nägel mit Köpfen gemacht haben. Unsere Bundesregierung trödelt, einzig beim Banken-Rettungspaket ging es schnell, und so verspielt man bei den Bürgern den Eindruck, dass es wirklich vorwärts geht und für die Masse der normalen Menschen schnell gehandelt wird. So kann man die Stimmung nicht auf Vordermann bringen. :rolleyes:

    Ein russischer Billiganbieter ist allerdings kein Vergleich zu einem renommierten Anbieter wie Viking River Cruises, Nicko Tours oder Arosa. Das sollte man fairerweise nicht in einen Topf werfen.


    Eine 3-Tages-Kegelclub-Tour nach Malle ist auch nicht dasselbe wie 3 Tage in der Prinzensuite des Burj Al Arab in Dubai...


    Ansonsten ist ein Fernsehbericht auch nicht interessant wenn alles unspektakulär und normal ist. Wenn man ausgerechnet ein russisches Schiff und da womöglich den miesesten Anbieter zeigt, dient das dazu den Bericht interessant zu machen indem man Klischees bedient. Wer will schon sehen dass ein sehr komfortables Schiff mit ****-Standard die Donau runterschippert? Im Fernsehen kommt es natürlich sehr viel interessanter wenn da 50er-Jahre-Plaste-Billigheimer die Moskwa herunter tuckert und "natürlich" alles schief geht, was schief gehen kann.


    Wie jeder Urlaub ist auch eine Flusskreuzfahrt nicht jedermanns Sache. Aber es zu kritisieren wenn man es selber nicht gemacht hat, oder sich nur an den negativen Beispielen zu orientieren, find' ich nicht korrekt.


    Mir hat die Tour damals gut gefallen und ich würde es gerne wieder machen. Nicht immer, es gibt auch andere schöne Urlaube, aber dieses hier ist auch keine schlechte Sache wenn man mal keine Urlaubshektik will, sondern sich etwas ruhiger treiben lassen und entspannen will.


    @ Kingpin,


    Ein Flussschiff ist wesentlich kleiner als ein Ozean-Kreuzfahrtschiff. Kilometerlange Gänge und jedwede Sportart oder 25 Restaurants darfst du nicht erwarten. Unser Schiff damals bot einen kleinen Pool, eine Sauna und einen Fitnessbereich. Alles sehr klein, aber vorhanden. Es gab ein Restaurant, darin Frühstücksbuffet und feste Sitzungen für Mittag- und Abendessen. Zwischendrin immer mal wieder Snacks, aber man ist ja häufig an Land (und regelmäßig bei irgendwelchen Verköstigungen...), insofern auch keine Notwendigkeit für Nonstop-Fress- oder Freizeit-Animation.
    Es gab einen festen Speiseplan, dieser war jeweils auf die besuchte Region angepasst und unter 4-5 Gängen lief keine Mahlzeit ab. Also kein Problem mehr als satt zu werden, und das mit spürbar gehobener Küche, also nix Schnitzel mit Fritten oder so.
    Daneben gab es einen großen Salon, in dem immer wieder irgendein "Programm" geboten wurde. Das waren oft Einstimmungen auf die nächsten Reiseziele, in Form von kurzer Vorstellung und Erklärungen der Geschichte etc., oder auf einer längeren Passage Richtung Wien "Show-Backen" von originalem Apfelstrudel mit anschließendem Verzehr desselben... Abends regionale Künstler oder so...


    Es ist alles sehr viel kleiner als auf einem Kreuzfahrtschiff, aber wie gesagt, ich fand es dennoch sehr ansprechend. Dieses ruhige Über-den-Fluss-durch-die-Landschaft-Gleiten, feinstes Essen in mehreren Gängen, aber täglich auch Sehenswürdigkeiten und Ausflüge an der Strecke - das ist nichts wenn man rasante Action haben will. Aber wenn man mal einen ruhigeren Urlaub sucht, das Tempo rausnehmen und sich treiben lassen möchte, ohne dass es langweilig wird, ist es eine schöne Sache.


    Ich weiß natürlich nicht wie es bei den eher preiswerten Anbietern ausschaut, irgendwo müssen die sparen. Ich kann nur für meine Erfahrung mit Viking River Cruises auf der Donau sprechen - und das war eine sehr schöne Tour mit einem sehr angenehmen Schiff.

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    Original geschrieben von Partybombe
    Um deine Theorie mal weiter zu verfolgen, fahren denn die Wohlhabenenden, die deiner Meinung nach davon profitieren, 9 Jahre alte Autos?


    "Wohlhabend" heißt nicht superreich, ich meine damit einfach dass hier Leute profitieren, die das Geld für einen Neuwagen haben und deren Kaufentscheidung nicht an 2500 EUR hängt. Die werden sowieso ein neues Auto kaufen - oder nicht, aber sie werden es kaum tun weil ihnen die 2500 EUR das Geld verschaffen, das sie brauchen um einen Neuwagen kaufen zu können.


    Es ist ein nettes Zubrot, das mitgenommen wird, aber kaum jemanden in seiner Kaufentscheidung, die er auch ohne Subvention getroffen hätte, beeinflusst.


    Es dürfte durchaus genügend Leute geben, die zufrieden mit einem 9 Jahre alten Wagen fahren, das ist schließlich nicht soooo alt, aber auch Geld für einen Neuen hätten. Und die nehmen die Kohle jetzt mit, aber drauf angewiesen ist keiner, der sich ein neues Auto leisten kann.


    Ich sehe also nicht wie das die Konjunktur beleben soll. Für den Staat sind 2500 EUR aber sehr viel Geld. Wieviele Steuerzahler braucht man, um das zu finanzieren, angesichts dessen dass viele Bürger inzwischen zu wenig verdienen um überhaupt Steuern zu zahlen?


    Könnte man diese Kohle nicht besser der finanziell Schwachen geben, die dann wirklich konsumieren, anstatt dass sich die "Reicheren" der Gesellschaft über den geringeren Preis für's neue Auto zu freuen, das man eh gekauft hätte? Wer hier 2500 EUR spart, lässt die nämlich auf dem Konto, dieses Geld wird nicht für Konsum ausgegeben.

    ... und wird auch deswegen nichts bringen weil die Leute, wenn sie im Monat 13,50 EUR mehr in der Tasche haben, deswegen nicht mehr kaufen werden, es ändert nichts an der Stimmung.


    Wenn schon solche Aktionen, dann so dass sie spürbar die Stimmung bessern, also z. B. durch Senkung der MwSt., wo die Leute wirklich denken dass "tatsächlich alles preiswerter wird". Die jetzige Aktion kostet nur Milliarden, bringt aber nichts.


    Zu den Autokäufern: Wer kann denn heute einen Neuwagen erwerben? Das sind diejenigen, die entweder eh genug Kohle dafür haben oder die zumindest genügend verdienen um ein neues Auto zu finanzieren. Beide sind aber finanziell so ausgestattet, dass sie die Subvention dankend annehmen, aber nicht wirklich bräuchten.


    Wer ein altes Auto fährt hat keine Kohle für einen Neuwagen, hier werden also tendentiell die Wohlhabenden mit unnötigen Geldgeschenken bedacht.


    Wieviel % der Neuwagen werden inzwischen auf Firmen zugelassen? Ich meine es wären 60%. Und wie alt ist die bundesdeutsche Autoflotte im Durchschnitt? Das liegt daran dass die Leute kein Geld für neues Autos haben, was diese Subvention nicht ändern wird, denn dazu ist sie viel zu niedrig, gemessen am Preis neuer Autos.


    Was mich erschreckt: wie kann es sein dass das kein Politiker kapiert? Wir sind hier doch nicht die Oberchecker, das muss man in Berlin doch auch kapieren...

    Ja, ich habe 2004 eine solche Reise auf der Donau geschenkt bekommen und war davon sehr angetan. Wir sind mit Viking River Cruises gefahren, einer der eher teuren Anbieter, die Schiffe sind dafür aber auch seeeehr nobel. Insbesondere das Essen ist deutlich gehobene Klasse und man tafelt wirklich fürstlich, angefangen beim besten Frühstücksbuffet, das ich bisher erlebt habe, bis zu mehrgängigen Mittag- und Abendessen.


    Allerdings ist der Platz auf dem Schiff begrenzt, die Kabinen also keine riesengroßen Suiten, aber es ist OK. Die Einrichtung modern und komfortabel, also auch völlig in Ordnung.


    Der Service ist erstklassig, auch hier deutlich oberhalb von "Durchschnittshotels", ich würde mal sagen es ist ungefähr ****-Sterne-mäßig. Begrenzt wird es eben durch die begrenzten Möglichkeiten auf dem kleinen Raum, aber man lebt dort insgesamt sehr gut.


    Man fährt tatsächlich nicht nur nachts, sondern auch tagsüber, besonders dort wo die Landschaft sehr sehenswert ist. Reine Passagen a la Duisburger Binnenhafen werden dann nachts absolviert damit man von dem Elend nichts sieht... ;)


    Ausflüge werden dann an allen sehenswerten Haltepunkten angeboten - und die waren durch die Bank weg von bester Qualität. Alles hat immer geklappt, die Reiseführer waren sehr kompetent, auch da achtet Viking erkennbar auf Qualität.
    Die Kritik weiter oben ("Massentourismus") kann ich so nicht nachvollziehen. Ich meine, es ist klar dass man an den sehenswerten Zielen entlang der Strecke hält und nicht da, wo es nichts zu sehen gibt. Das ist aber allgemein nun mal der Charakter von Ausflügen...


    Vom Publikum war ich positiv überrascht. Ich hatte erst ganz, ganz arge Bedenken da alleine als Jungspund unter lauter Rentern zu sein und mich absolut unwohl zu fühlen, das war dann aber absolut gar nicht der Fall.
    Es waren durchaus auch jüngere Leute dabei, die ganze Stimmung und das Ambiente an Bord sind auch nicht "Altenheim-mäßig", insofern gab es da keinerlei Probleme und diesen Vorbehalt kann man getrost vergessen. Natürlich sind da mehr Renter als junge Leute an Bord, das hat aber in keiner Weise gestört.


    "Nachteil" ist eben dass solch eine Reise nicht gerade billig ist. Es gibt inzwischen zwar auch preiswertere Schiffe, deren Qualität ich nicht beurteilen kann. Bei Viking bekommt man eine sehr gute Qualität und erstklassigen Service, das Ganze kostet aber eben auch entsprechend.
    Ich habe es ja erfreulicherweise geschenkt bekommen, aber hätte ich es bezahlen müssen - uff. Gerade auch weil Getränke zu den Mahlzeiten und die Ausflüge extra berechnet werden, Trinkgeld kommt auch noch dazu. Das ist zwar auf Schiffen zwar allgemein so üblich, aber halt eben nichts für Sparfüchse.


    Ansonsten ist das keine Reise, bei der man permanent Dingen hinterher jagt, sondern man cruist gemütlich über den Fluss, sieht die Landschaft an sich vorüber ziehen und macht dann regelmäßige Stops für Sehenswürdigkeiten.
    Ich fand das total angenehm, dass nicht dieser Stress entstand, wo man von einem Ziel zum nächsten hetzt, sondern dass allein schon die Bewegung auf dem Fluss oder die vielen geilen Gänge beim Essen eher ein gemütliches, entspanntes Tempo vorgeben. Es wird aber nie langweilig, also man sitzt nie herum und wird unruhig weil nix passiert.


    Abends bietet die Crew meistens kleinere Vorführungen - wenn man nicht auf Landausflug ist. Die Darbietungen haben eine erstaunlich gute und kurzweilige Qualität, vor allem wenn man bedenkt dass da keine eigene Entertainment-Truppe an Bord ist, sondern nur das eh vorhandene Personal etwas auf die Beine stellt...


    Also insgesamt eine wirklich schöne, absolut empfehlenswerte Reise für Leute, die nicht Adrenalin nonstop wollen, sondern Lust haben mal ein paar Tage in Ruhe zu entspannen, ohne sich zu langweilen, und die es sich dabei sehr gut gehen lassen wollen - und das nötige Geld dazu haben.


    Ich würde es jederzeit mit großer Freude wieder machen.

    Warenwert unter 22 EUR, insofern werden keine Einfuhrgebühren fällig - Geld wirst du nicht brauchen.


    Ich würde aber Ausdrucke der Ebay-Benachrichtigungen mitnehmen, falls an der Ware keine Rechnung ist und man den Warenwert anzweifelt.


    Vielleicht hat sich der Zoll auch nur an den Worten "Tank" und "Army" gestossen weil sie nicht verstanden haben dass du nur entsprechend bedruckte T-Shirts, aber keine Panzerbauteile einführst. :D


    Sollte also keine große Sache sein.

    Ich denke auch dass Bonn in den ersten Postings schlechter weg kam als berechtigt ist. Köln ist eben größer und überlaufener - aber das besagt ja nicht dass dort bessere Stimmung ist. Eher im Gegenteil... die Menschenmassen können einen auch erdrücken und wer in der 10. Reihe steht hat er wenig von dem Spektakel. Deswegen ist Bonn ein absolut gleichwertiges Ziel.


    Ich würde an Weiberfastnacht (also donnerstags) zum Beueler Rathaus gehen und danach Richtung Rheinlust. Das ist eine (Studenten)kneipe / Restaurant / Bistro in Beuel, liegt direkt neben der Kennedybrücke auf der Beueler Rheinseite, also narrensicher zu finden.


    Dann der Rosenmontagszug in Bonn... da hat man die Chance mit der Nase dran zu sein. In Köln steht man entweder in der allerhintersten Reihe, wo man nichts mitbekommt, oder stundenlang in der Kälte zwischen Menschen eingekeilt. Oder man begibt sich an möglichst nicht so belebte Stellen, aber da ist auch weniger Stimmung.


    Ansonsten kannste dich zwischendrin in irgendwelche Kneipen begeben und dort mitfeiern. Hier böte es sich natürlich tatsächlich an mal in der Kölner Altstadt zu versacken. Wenn ein Schuppen nicht nach deinem Geschmack ist, ziehst du ein paar Meter weiter in den nächsten...


    Ansonsten: einfach rein ins Getümmel und anstecken lassen von der Stimmung! Die Leute sind absolut locker drauf und kontaktfreudig, was nicht nur am Alk liegt - ein bisschen zwar auch, aber nicht nur deswegen. Du kommst schnell ins Gespräch und kannst überall mitschunkeln oder was halt so los ist. Also keine Hemmungen haben, sondern einfach mitmachen.


    Was nicht schadet sind ein paar Kenntnisse über gängige Karnevalslieder. Ggfs. lernst du die aber auch vor Ort sehr schnell. :p
    An Weiberfastnacht schneiden die Frauen gerne Krawatten ab, aber ich denke nicht dass du vor hattest im Anzug zu kommen. :D Wobei es aber auch durchaus ein Gag ist aus Spaß mit einer alten Krawatte aufzulaufen, es werden sich sehr schnell Weiber finden, die sie abschneiden, und dann kannst du durchaus mit der abgeschnittenen Krawarre weiter herumlaufen.


    Und wenn du nicht zu aufdringlich bist, aber im Getümmel mitmischst, wirst du alle naselang Bützcher (Küsschen) abgreifen...


    Halte dich nur fern von zuviel Alk und entsprechenden Folgeerscheinungen. Das ist halt die Kehrseite, wo viel getrunken wird, drehen auch manchmal Leute in ungute Richtungen ab.

    Samsung war bisher eher dafür bekannt keine Selbstupdates zur Verfügung zu stellen. Da musste man hoffen dass die Firmware OK ist oder mit den Fehlern leben, wenn man sich nicht den Aufwand machen wollte das Gerät einzuschicken.


    Wenn Samsung seine diesbezügliche Politik verändert ist das zu begrüßen, denn es ist wirklich nicht mehr zeitgemäß und auch kundenunfreundlich. Die Gefahr von Bugs ist durch komplexe Firmwares heute so groß dass ich mich als Kunde wohler fühle wenn ich die Firmware legal und ohne großen Aufwand selber updaten kann.


    Samsung verspielt(e) hier ein gewaltiges Potential: der Ruf, eine besonders gute Verarbeitung zu haben, nützt wenig wenn Softwarebugs dafür nicht zeitgemäß behoben werden können. Da kann der Kunde dann genauso ein mies verarbeitetes Nokia kaufen, das ihm aber die Möglichkeit bietet auf Softwarefehler zu reagieren...


    Hoffen wir dass Samsung ein fehlerfreies Gerät, das dennoch eine Updatemöglichkeit bietet, auf den Markt bringt - und das bald, denn wie dieser Thread zeigt warten viele Leute auf dieses Handy (nur eben nicht endlos; allerspätestens Ende des Monats muss auch ich nach Alternativen schauen wenn dann immer noch kein 7110 da ist).


    Kurze Frage zur Navigation: wird es eine komplett nutzbare Onboard-Navigation ohne zusätzliche Kosten sein, also weder Freischaltgebühren a la Nokia und auch keine Daten kostenpflichtig abrufen, oder kommen weitere Kosten auf einen zu wenn man diese Funktion voll nutzen will?