Beiträge von Printus

    Oder mehr Stationen aufstellen...


    Klar hat DHL an Heiligabend viel zu tun. Ich hätte auch Verständnis wenn sie es "aufgrund der Paketmassen vor Weihnachten einfach nicht mehr geschafft" hätten zuzustellen.


    Aber hier geht es ja mehr um ein grundsätzliches Problem, das weniger mit Manpower zu tun hat, sondern eher um die Grundsatzfrage, wie man ein derartiges Problem logistisch auflöst.


    Ich glaube nämlich nicht dass hier tatsächlich physisch DHL-Heinis betroffen waren, sondern der Versand zu einer Packstation und die ganze Kommunikation per Mail und SMS dürfte weitgehend automatisiert laufen. Es ist also weniger ein Ding überlasteter Mitarbeiter, sondern eher eine unsinnige Systemlösung, wenn solche Sendungen dann einfach im Verteilzentrum liegen bleiben - weil das ist der absolut unsinnigste Ort, da ist das Paket in jedem Fall am falschen Ort.


    Wäre bei "überfüllter Packstation" die Alternative zu "Sendung im Verteilzentrum liegen lassen" dass man das Paket schon mal zum Zielort bringt, dem Kunden gleich eine automatisierte SMS oder Mail sendet, die Sendung ggf. beim Postamt hinterlegt, wäre das in jedem Fall die weit bessere Lösung. Dann hat der Kunde vielleicht noch Chancen zu reagieren und seine Sendung zu bekommen.


    Aber wenn das Paket in solchen Fällen erst gar nicht mehr weiter befördert wird, man obendrein ausgerechnet dann auch keine SMS mehr versendet - ja dann ist es natürlich auf jeden Fall gelaufen und der Kunde steht in jedem Fall im Regen.

    Klar, ich kann's mal bei Amazon versuchen, aber die werden aus ihrer Sicht sagen "wir haben es korrekt abgesendet". Den Schwarzen Peter hat DHL.


    Ich habe auch ein gewisses Verständnis für volle Packstationen vor Weihnachten. So blöd und extrem ärgerlich es für mich ist, aber man kann die Packstationen verständlicherweise nicht doppelt so groß bauen nur weil einmal im Jahr ein erhöhtes Paketaufkommen stattfindet. Doof für den Kunden, aber da hab' ich schon auch Verständnis für die Situation von DHL.


    Ich finde es nur blöd wenn dann a) keine SMS kommt und b) man nicht nachfragt ob es eine alternative Zustellmöglichkeit gibt.


    Die Packstation liegt in meiner Stadt und ich habe das Paket nur dahin senden lassen damit ich den Postboten garantiert nicht verpasse - und dann passiert genau das, was ich gerade verhindern wollte: ich krieg' die Sendung doch nicht mehr vor Weihnachten!!!!!


    Das Paket hat das Verteilzentrum erst gar nicht verlassen. Laut Tracking ist es um 4.52 Uhr dort angekommen, kurze Zeit später muss also klar geworden sein dass die Packstation überfüllt ist, denn das Paket ist beim Verteilzentrum nicht mehr raus gegangen.


    Warum hat man die Sendung nicht trotz voller Packstation schon mal in meine Stadt gebracht, zwischenzeitlich eine SMS geschickt, und wenn rechtzeitig eine Antwort kommt dafür gesorgt dass das Paket an einer alternativen Adresse (nämlich dann doch bei mir zuhause) zugestellt wird? Oder es anstatt in der Packstation auf dem Postamt hinterlegt? Sowas zu organisieren kann doch nun wirklich kein logistisches Problem sein, sondern wäre eine gute Alternative in Fällen wie meinem.


    Stattdessen lassen diese Wichser das Paket einfach in einem weit entfernten Verteilzentrum liegen - das ist nun völlig sinnfrei! Damit steht dann in jedem Fall fest dass man keine Chance mehr hat die Sendung noch zu bekommen. Hätten sie es wenigstens am Ort der Packstation zum Postamt etc. transportiert...
    Abends um 17 Uhr, wenn wirklich alles zu spät ist, kommt eine Mail dass das Paket nicht mehr zugestellt wird! Zu dem Zeitpunkt habe ich das längst selber gemerkt.


    An der ganzen Scheiße kann ich ja nichts mehr ändern, aber zumindest das unnötig bezahlte Geld hätte ich jetzt "aus Prinzip" gerne zurück.


    Laut Tracking gilt die Sendung inzwischen als "zugestellt" - und zwar am Ort des Verteilzentrums. Setzen die das Paket in ihrer Software jetzt auch noch auf diesen Status um dann behaupten zu können es sei fristgerecht zugestellt worden? Das würde der ganzen Geschichte noch die Krone aufsetzen!

    Ich habe am 23.12. per Overnight-Express bei Amazon bestellt damit die Ware auf jeden Fall vor Weihnachten hier ankommt.


    Anstatt der Ware erreicht mich nur eine Mail (nicht mal ne SMS- was wäre gewesen wenn ich in der Fremde ohne Internet-Zugang gewesen wäre???) dass die Ware nicht an der Packstation abgeliefert werden konnte, sondern in einem Verteilcenter in 60 km Entfernung liegen geblieben ist - das Paket sei zu groß bzw. an der Packstation kein Fach in der erforderlichen Größe mehr frei.


    Da es sich um einen Joystick handelt wird der wohl kaum generell zu groß für die Packstation sein, sondern sie hatten kein ausreichend großes Fach mehr frei.


    So ein Mist!!!!


    Es ist doch klar dass jemand, der per Overnight für 13 EUR Versandgebühren bestellt, die Ware auf jeden Fall noch bekommen will und ich finde es echt ärgerlich dass DHL dann nicht nachfragt was sie nun tun sollen, nicht mal eine SMS sendet, sondern man Stunden später eine Mail bekommt und sinngemäß gesagt bekommt "Ätschibätschi, Pech gehabt".


    Kann man eigentlich sein Geld zurückfordern? Die Extra-Gebühr für die Overnight-Auslieferung hat DHL ja nun wirklich nicht verdient! Es ist ja deren Versagen (und für mich als Kunden schon schlimm genug!) wenn die Ware dann doch erst Tage später wie jeder reguläre Sendung ankommt.

    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    seid Jahren schon wird der schwarze Peter den Leuten zugeschoben, die es auf irgendeine Art und Weise zu etwas gebracht haben.


    Keineswegs. Vor diesen Leuten hat jeder Respekt.


    Was nur - zu Recht - mit Sorge gesehen wird: dass sich die Gesellschaft zunehmend spaltet, auf der einen Seite eine kleine Gruppe von Wohlhabenden, die immer mehr Vermögen anhäufen und vermehren können, und auf der anderen Seite eine immer umfangreichere Gruppe des Prekariats, das immer weniger Chancen zum (auch sozialen) Aufstieg hat. Dieser "Prekariats-Gruppe" rückt auch der sog. Mittelstand immer näher weil Jobs nicht mehr sicher sind und Realeinkommen sinken. In der Vergangenheit war zwar auch immer ein Einkommensgefälle da, das ist auch OK, aber es gab als Säule der Gesellschaft eine breite Mittelschicht, die ohne Luxus, aber zufrieden und auskömmlich leben konnte. Das bricht aber zunehmend weg...


    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Heutzutage ist es unmöglich, daß sich mal jemand über die Errungenschaften eines anderen freut.


    Wenn diese Errungenschaften dadurch erwirtschaftet werden dass letztlich andere für das schuften, was der Wohlhabende sich leistet, kann man wohl auch nicht erwarten dass man Beifall bekommt.


    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Es kann doch nicht angehen, daß ich mein Auto nicht in schwarz kaufen kann, weil die Kratzer der Neidhammel vorprogrammiert sind. Jeder muß mit dem Hintern an die Wand kommen, aber daß die Leute selbständig rotieren müssen kommt nicht an. Lieber sitzen sie rum und jammern und suchen nach paranoiden Erklärungen für ihre Situation. Hier wird Klassenkampf unterster Schublade geführt.


    Ich weiß nicht welchen Planeten du Gehirnakrobat deine Heimat nennst... Davon auszugehen dass jeder ganz frei in seinen Möglichkeiten sei und das Prekariat nur den Hintern nicht hoch kriegt, ist eine ganz schön bizarre Sicht auf Deutschland...


    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Und zum Thema Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit und Einkommen aus Kapital: wer diese Steuersätze vergleicht, hat null Komma gar nichts verstanden. sorry. Es gibt ja wohl einen Unterschied, ob ich bereits versteuertes Einkommen gewinnbringend anlege unter der Möglichkeit des Totalverlustes oder ob ich ohne jedes Risiko als Angestellter arbeiten gehe.


    Welcher Angestellte hat denn heute noch einen narrensicheren Job??? Und welcher Anleger, der sein Geld nur halbwegs sinnvoll angelegt hat, hat in diesem Land je einen Totalverlust erlitten, den er nicht selbst verschuldet hat?


    Sag' mal, bist du vielleicht ein Berufs-Sohn, der sich seine kleine Welt gebastelt hat und in der die Dinge dann so zurecht gelegt werden, wie du es hier darstellst? Oder hast du noch Bodenkontakt zur Realität in Deutschland?

    Zitat

    Original geschrieben von D-Love
    Die Frage ist, warum man Menschen, die etwas geleistet haben, ohnehin schon die höchsten Steuersätze bezahlen und i.d.R. auch am wenigsten staatliche Einrichtungen in Anspruch nehmen, quasi für ihren Erfolg, der ja u.U. auch mit Unternehmertum und dem Schaffen und Erhalten von Arbeitsplätzen verbunden ist, noch mal bestraft werden sollen.


    Du verkennst dass es nicht nur diejenigen gibt, die sich selber etwas aufgebaut haben, sondern die Mehrheit der Leute mit besonders großen Vermögen profitiert von Erbschaften und Geld in der Familie. Da ist nichts selber erarbeitet, sondern man wurde nur in die richtige Familie hineingeboren.


    Ist erstmal Kapital da vergrößert es sich von selber, durch Zinsgewinne oder Wertsteigerung manchen Besitzes (Immobilien etc.). Auch hier "verdient" der Reiche sein Geld nicht, sondern das Vermögen wächst irgendwann von alleine, einfach nur weil derjenige es besitzt.
    Die Produktivität eines Reichen, der wirklich noch arbeitet, ist oft nicht größer als die eines jeden anderen Menschen, denn jeder hat nur 2 Hände und der Tag hat für jeden nur 24 Stunden. Der eine bekommt nur deswegen mehr, weil seine Tätigkeit besser honoriert wird - aber nicht, weil er per se produktiver ist.


    Ansonsten wird niemand "bestraft", es soll ja auch kein Reicher so geschröpft werden dass er anschließend arm ist. Es geht darum ein progressives System zu errichten, in dem diejenigen, die viel haben, etwas mehr abführen und wer wenig hat, eben weniger. Wenn jeder 25% seines Vermögens abführt, tut das einer Lidl-Verkäuferin anders weh als einem Multimillionär; der könnte theoretisch 90% abführen und vom verbleibenden Rest immer noch in Saus und Braus leben.


    Wenn man nach Leistungsfähigkeit besteuert heißt das nicht, jemanden zu enteignen oder zu bestrafen oder auszunehmen. Es geht nur um das Prinzip dass der, der problemlos mehr leisten kann, eben auch mehr in die Gesellschaft einbringt als derjenige, der nicht so viel geben kann. Welche Anteile hier angemessen sind, sei mal dahin gestellt. Es geht nur um das Prinzip, was zugrunde liegen muss.


    Ob jemand viel oder wenig von der Gesellschaft "nimmt" ist auch nicht der entscheidende Punkt... es geht nur darum dass in einem Sozialsystem klar sein muss dass jeder sich im Rahmen seiner Möglichkeiten beteiligen muss, und der eine eben mehr, der andere weniger, ganz nach Leistungsfähigkeit.


    Zitat

    Original geschrieben von D-Love
    Bei einem Privatvermögen ab 750.000 € reden wir in erster Linie nicht von vereinzelten schwarzen Schafen wie einem Zumwinckel, die verdienen im Jahr schon das vielfache, sondern vor allem über mittelständische Firmeninhaber, die es sich vielleicht erlaubt haben, ein großes Eigenheim zu bauen, für das ohnehin schon Grundsteuer abgeführt werden muss, und denen ein Schäfer-Gedöns jetzt noch mal willkürlich in die Tasche greifen will für die ganz eigenen utopischen Ökologie-Vorstellungen der Hessen-SPD. Und wenn das Haus irgendwann mal vererbt wird, dann können die Sozis mit der Erbschaftssteuer noch mal abkassieren.


    Du verstehst nicht dass niemandem soviel weggenommen werden soll dass er zur armen Kirchenmaus wird, sondern es geht um die richtige Grundidee dass jemand, der problemlos mehr abführen kann, das auch tun sollte während einer, der klamm ist, entsprechend weniger in die Gemeinschaftskasse einzahlen muss.


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    Original geschrieben von D-Love
    Sorry, mit der Staatsmentalität ermutigt man Menschen nicht, Leistung zu erbringen.


    Diejenigen, die ihr Vermögen nur geerbt und nicht erarbeitet haben, betrifft es so nicht, und die anderen, die das Vermögen wirklich selber geschaffen haben, haben fast nie des Geldes wegen geschuftet, sondern weil sie eine Idee hatten und diese realisieren wollten - und da es erfolgreich war, wurden sie im Nebeneffekt reich. Diese Menschen arbeiten aber nicht wegen des Geldes, die wären genauso motiviert wenn es kein Vermögen abwerfen würde, sondern es nur um die Umsetzung ihrer Idee ginge.


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    Original geschrieben von D-Love
    Wie wäre es denn mit einem einfachen und transparenten Steuersystem, in dem für jede staatliche Leistung eine transparente Steuer gezahlt wird, ohne dass der Staat das Geld zigfach hin und her, kreuz und quer verschiebt und subventioniert und am Ende von der ursprünglichen Einnahme nur noch 50% übrig ist. Und wie wäre es, wenn man Leute mit Geld in Deutschland anstatt zu bestrafen, ermutigt und belohnt, wenn sie dieses in Unternehmen investieren.


    Dem ersten Teil stimme ich zu, das Steuersystem gehört radikal vereinfacht und verständlich gemacht.


    Ansonsten wird aber wie gesagt niemand "bestraft", sondern es soll nur der, der viel hat, mehr abgeben und der, der wenig hat, eben weniger. Das muss im Kern so laufen in einem solidarischen System. Es geht aber nicht um eine Umwälzung "von oben nach unten" in dem Sinne, dass man Reiche völlig ausnimmt.

    Also rein optisch macht es nichts her, aber wenn dahinter eine "politische" Aussage stecken würde, fände ich den Trend sogar OK; inzwischen sind wir Deutschen völlig degeneriert wenn es um Kratzerchen im Auto geht.
    Kaum ist eine - ohne Lupe kaum erkennbare - minimalste Gebrauchsspur aufgetaucht, muss für tausende EUR ein Gutachter kommen, der halbe Wagen verspachtelt, geschliffen, verspachtelt oder auseinander gebaut und in speziell zum Verwitterungszustand des restlichen Autos angepasster Farbe neu lackiert werden.


    Das hat hierzulande ein Ausmaß erreicht, das mit normalem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar ist. Anderen Gebrauchsgegenständen sieht man auch bald an dass sie benutzt werden... solange es nicht um Rost etc. geht - sowas kann man natürlich nicht ignorieren - sondern nur kleine optische Mängel, sollte man das eigentlich als normale Gebrauchsspur sehen, die es bei jedem benutzten Gegenstand gibt.


    Leider ist Protest gegen dieses schizophrene und degenerierte Denken nicht die Intention der Rat-Bastler... sonst könnte ich den Wagen rein vom Hintersinn her durchaus etwas abgewinnen, wenn auch nicht optisch, denn "schön" sieht anders aus.

    Mein Geschmack sind die Ratten nicht, aber jedem das seine. Der RR hat allerdings was, irgendwie...


    Vielleicht können sich ein paar Leute aber mit Beleidigungen zurück halten. Den TE als tiefergelegten Deppen zu bezeichnen finde ich nicht in Ordnung!


    Und was die Werte angeht: die 35-40 Jährigen unter uns haben doch eher Eltern aus der 68er-Generation, in der "Vor allem erstmal DAGEGEN!" galt... ;)

    Zitat

    Original geschrieben von vzinn
    Die WASG ist personell gesehen aber der kleinere Teil der Linken. Außerdem gab und gibt es auch in den alten Bundesländern Kommunisten. Einen ganzen Teil von dem, was die linken so erzählen, habe ich (als Ossi) vor 1990 schon oft gehört. In derLinken sind schon noch etliche ehemalige SED - Mitglieder. Vor allem dürften das dann nicht mehr die Mitläufer sein, die nur in der SED waren, um Karriere zu machen.


    Das mag im Bezug auf die Gesamtpartei stimmen, nur gab es im Westen keine SED und somit sind in der West-Linken auch kaum echte Ex-SEDler, die nach der Wende rübergemacht haben, sondern mehrheitlich WASG-Mitglieder.


    Ansonsten erstaunt mich immer wieder dass viele sich selbst jetzt, 19 (!) Jahre nach der Maueröffnung, noch weigern sich mit der Linkspartei auseinander zu setzen und sie mit einem Federstrich als "Ex-SED und deswegen nicht ernst zu nehmen" beurteilen.


    Wer so denkt ignoriert dass die Linkspartei eine feste Größe der deutschen Politiklandschaft geworden ist, an der man einfach nicht vorbei kommt. Sie sitzen im Bundestag, in vielen Landtagen und haben sich auch im Westen etabliert.


    Es wird ja niemand gezwungen Sympathien für diese Partei zu haben, genauso wie niemand irgendeine andere Partei mögen muss. Aber man sollte diese Partei doch allmählich ernst nehmen und nicht immer nur als "DDR-SED" werten, denn das liegt lange Jahre zurück und bringt in der aktuellen politischen Situation auch nichts, die Linken sind Realität und schicken sich immer mehr an nicht nur eine feste, sondern sogar eine wesentliche Größe der bundesdeutschen Politik zu werden - flächendeckend, nicht nur im Osten.


    Viele verkennen auch die Symbolik: die Linkspartei etabliert sich zunehmend als Interessenvertreterin für einfache Bürger und Benachteiligte der Gesellschaft, sozusagen dass, was die FDP für's Unternehmertum ist, wird die Linke für kleine Angestellte, Arbeiter, Geringverdiener, sozial Engagierte. Das muss man einfach zur Kenntnis nehmen, wer das nicht macht und immer nur mit der SED-Vergangenheit kommt, verkennt einfach die Zeichen der Zeit.


    Längst ist es doch so dass die Linke vielen als das gilt, was früher die SPD war. Begreifen will das aber, vor allem in der SPD, keiner.


    Ich sehe es auch so dass man die Sozialdemokraten gleich doppelt verprügeln müsste, weil durch ihr unsägliches Fehlverhalten haben sie einen sicheren Sieg gegen Koch verspielt. Im Januar wird das, nach dem Verhalten Y-lantis, nicht mehr klappen und da in Ermangelung von Wahlalternativen niemand dem Koch ernsthaft gefährlich werden kann, haben die bedauernswerten Hessen ihn dann erneut als Landesvater. Wirklich toll, weil das war es doch, was eigentlich keiner mehr wollte...

    Das funktioniert aber nur jetzt, wo Lidl noch Tickets hat und ganz kurz vor Ende der Gültigkeit, wo Ebayer ihre ungenutzten Karten weggehauen müssen.


    Ich denke dass die Preise für die Tickets in den nächsten Wochen eher steigen weil sie dann in den Läden nicht mehr verfügbar sind, aber dennoch fast die volle Gültigkeitszeitspanne haben. Anfangs wird es noch ein großes Angebot mit entsprechend kleinen Preisen geben, aber wenn das Angebot knapp wird gehen die Preise hoch - wie jeder weiß, der in der Schule aufgepasst hat.

    Der Vorschlag ist inhaltlich natürlich Nonsens, aber andererseits: was soll der Gümpel denn anders tun als sich irgendwie ins Gespräch zu bringen?


    Das ist ein Hinterbänkler, den keiner kennt, der aber antritt um die ganz große Blamage verhindern zu sollen. Dass der Koch am Ende wieder MP wird, ist ja eh schon klar. Wie kommt man ins Gespräch, wenn man von sich reden machen will?


    Richtig, indem man sich in der BILD mit klassenkämpferischen Aussagen produziert!


    Bei einer relativ links denkenden Bevölkerung geht es vom Grundsatz her in die richtige Richtung derartige Aussagen zu machen. Am Ende aber nichts weiter als ein verzweifelter Versuch ein paar Wähler zu gewinnen damit die Hessen-SPD nicht komplett untergeht.


    Man bedenke: die Y-lanti-Schlappe, dann der Richtungsstreit und die Uneinigkeit auf Bundesebene, und nicht zuletzt ein bisher unbekannter Gümpel... dagegen kann man bestenfalls mit derartigen Vorschlägen angehen, in der Hoffnung dass die SPD im Januar nicht vollends baden geht.