Beiträge von Printus

    Berufsbedingt interessieren dich aber nur diejenigen, die die Möglichkeit haben anzusparen. Das ist OK so, mit denen verdienst du dein Geld.


    Mir geht's aber um die Allgemeinheit. Wenn man sich den Armutsbericht und die Entwicklung der Einkommen anschaut zeigt sich dass die Mittelschicht wegbröckelt und sich auf der einen Seite eine kleine Gruppe besonders Reicher herausbildet, auf der anderen Seite eine schon jetzt erschreckend große - und wachsende - Gruppe von Leuten, die "gerade so irgendwie klarkommen", sei es mit kleinem eigenen Gehalt oder staatlichen Transfers. Wenn man nun auf private Vorsorge setzt ist ausgerechnet diese große und wachsende Gruppe am unteren Rand angeschmiert.


    So, und jetzt ganz konkret: was soll mit denen in 30, 40 Jahren passieren? Lassen wir die verhungern oder schließen sie von der medizinischen Versorgung aus, damit sich das Problem von selbst erledigt und sich die Armen wegmendeln? Falls nicht werden sie von den anderen mit durchgezogen werden müssen.
    Es ist dann aber weder erstrebenswert von knappen Almosen leben zu müssen, noch toll wenn man selber jahrelang gespart hat um im Alter viel davon für andere weggeben zu müssen - StebuEx spricht dieses Problem an.


    Hier muss die Gesellschaft - und das ist letztlich die Politik - Lösungen finden weil so, wie es jetzt läuft, ist es auch nicht optimal. Einfach sagen "Leute, ihr müsst privat vorsorgen" obwohl sehr viele das gar nicht können, kann nicht die Lösung des Problems sein wenn das für große Bevölkerungsgruppen gar nicht zur Debatte steht.


    Im Augenblick läuft es darauf hinaus dass jeder fürchten muss zum Verlierer zu werden, egal wo er in diesem Spiel steht, ob als Sparer oder Kopf-in-den-Sand-Stecker. Und das kann's ja nicht sein...

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Aber ich finde es faszinierend, wie viele hier schon zu meinen wissen, was im Alter alles noch geht, wie die Situation dann sein wird und dass man dann ja eh Hartz-IV-Empfänger sein wird...


    Sie wissen es natürlich nicht, nur zwingt die ganze Gemengelage jeden dazu eine Vorraussage oder Annahme zu formulieren, denn ansonsten kann man ja nicht entscheiden wie man sich jetzt aufstellen soll.


    Letzten Endes entscheided jeder das, was ihm JETZT das Gefühl gibt sich sinnvoll abzusichern. Ob das aber tatsächlich die richtige Strategie war, erfahren alle erst im Alter. Insofern bleibt natürlich auch Raum für jede Strategie...


    Das eigentlich Schlimme ist dass zum einen sehr viele Menschen gar keine Chance haben ausreichend für's Alter zu sparen. Manche weil einfach die Einkommen nicht ausreichen, die Leute sind froh wenn sie jetzt und hier irgendwie über die Runden kommen, da bleiben keine Reserven übrig, die angelegt werden können.
    Andere sind schon relativ alt und fangen jetzt löblicherweise an über die Altersvorsorge nachzudenken, wenn dann aber gerechnet wird und klar wird was sie einzahlen müssten damit in 30 Jahren sinnvolle Beträge rauskommen, ist das alles andere als ermutigend.


    Mal unabhängig von den Fragen des Einzelnen stellt sich mir hier ein grundsätzliches Problem. Man wälzt die Frage der Versorgung im Alter auf den Einzelnen ab, der kann nur tun was er gerade jetzt, je nach Lebenseinstellung und finanziellen Möglichkeiten, für richtig hält. Zwangsläufig werden dann aber manche richtig liegen, andere aber den Griff ins Klo tun, weil sich natürlich nicht jede Variante gleich gut entwickeln wird.


    An dieser Stelle wäre IMHO sehr wohl nötig dass es eine Planung und ein Konzept für alle gäbe, also letztlich eben doch staatlicherseits. Man müsste ein System entwickeln, in dem nicht jeder Einzelne Glücksspieler ist und in 30, 40 Jahren erfährt ob er Top oder Flop gezogen hat, sondern es bedarf eines "Planes", nach dem jeder kalkulieren kann. Wo ersichtlich ist was rauskommen wird wenn man was einzahlt.


    Klar läßt sich sowas nicht aus dem Boden stampfen, aber ich sage es mal so: über lange Jahre gerechnet kann man das aufbauen. Es ist in jedem Fall besser als wenn der eine Teil der Bevölkerung Glücksspiel betreibt, und der andere Teil schon jetzt garantiert verloren hat...

    Ich schwöre auf Brodit. Nicht die preiswerteste Lösung, aber die beste.


    Du brauchst einen fahrzeugspezifischen Halter, Brodit nennt ihn Proclip, der am Armaturenbrett befestigt wird, meistens festgeklemmt in Ritzen. Vor dem ersten Kauf war ich deswegen sehr skeptisch, aber es funzt perfekt, die Dinger saßen bisher in allen Autos bombenfest.


    Darauf kannst du dann die Handyhalterung befestigen, sei es ein Universalhalter (wobei ich die gewöhnlich sehr billig und rappelig finde) oder eine handyspezifische Lösung - da gibt's auch was von ratiophar... äh Brodit.

    Der zu verzollende Transportkostenanteil aus Arizona beträgt 78%. Wenn wir also mit der vorgeschlagenen Warentarifnummer und 2,7% Zollsatz rechnen:


    78% von 51,53 sind 40,19. Zusammen mit der Ware hat die Sendung also einen Zollwert von 144,79 USD (40,19 + 104,60) und entsprechend einem Zollbetrag von 3,91 USD.


    EUSt sind 19% von 160,04 (104,60 + 51,53 + 3,91), also 30,41 USD.


    Gesamtabgabe 34,32 USD (3,91 + 30,41), beim momentanen Umrechnungskurs also 22,15 EUR.


    Nicht berücksichtigt: eventuelle Plus- oder Minusfaktoren (Versicherung etc.). Der Zöllner könnte auch noch eine andere Idee bzgl. der Warentarifnummer haben und dann ändert ggf. ein anderer Zollsatz die Sache. Bleibt's aber dabei kannst du dich auf Einfuhrgebühren von 22,15 EUR einrichten.

    "Eigentlich" bin ich knapp davor ein N82 zu kaufen, aber quäle mich inzwischen seit Stunden hier durch's Forum und lese von den Qualitätsmängeln. Inzwischen bin ich soweit dass ich wahrscheinlich kein Gerät kaufe.


    Sprüche wie "Man kann nicht alles haben" sind mir unbegreiflich. Anstatt 1000 Spielereien einzubauen erwarte ich grundsätzlich dass die Basics stimmen, und dass man über Verarbeitungsqualität überhaupt diskutieren muss ist ein Unding. Sowas erwarte ich schlicht als Grundvorraussetzung. Es kann ja wohl nicht sein dass man Schnickschnack verbaut, und irgendwie ist alles unbrauchbar weil das alles in Joghurtbecher-Plastik und völlig untauglichen Steuerkreuzen verbaut wird! Es war früher auch kein Problem Geräte zu bauen, die stabil waren und sich anfühlten wie aus einem Block gefräst , und wo man die Tasten problemlos nutzen könnte.


    Sich jetzt mit so einem Schrott herumschlagen zu müssen verleidet mir die Lust am Kauf, denn ich bin nicht bereit 300 EUR auf den Tisch zu legen um dafür einen Mist zu bekommen, den man nicht mal ordentlich bedienen kann.


    So überzeugt Nokia mich nicht ihnen so viel Geld für diesen unausgereiften Müll zu bezahlen.

    An den Krusell-Taschen - genauso wie der Trinity - stört mich extrem der Reißverschluss. Ich stecke mein Gerät nicht in eine Schutzhülle um dann mit dem Verschluss schön quer über das ganze Cover zu ratschen. :mad:


    Crystal Cases sind mir zu dick, deswegen nutze ich am liebsten Handy-Kondome. Sie sitzen fast immer sehr gut, das Gerät ist rundum geschützt, die Tasche trägt nicht auf. Einziger - allerdings verschmerzbarer - Nachteil: die Dinger "saugen" sich besonders an glatten Oberflächen (Display) fest. Für die Erkennbarkeit des Displays ist das gut, wenn man das Handy aber mal aus der Tasche holen will ist es ein bisschen mühsam. Aber kein Problem, so oft holt man es ja auch nicht heraus.

    Bei den Asiaten sind die AYCE-Angebote aber zeitlich beschränkt und - unterstelle ich jetzt mal - so plaziert dass die Kunden anlocken, die sonst nicht kämen. Also eine Maßnahme, um den Laden in schwachen Zeiten zu füllen... Es ist nicht das eigentliche Geschäftsprinzip in einem voll ausgestatteten Restaurant jederzeit AYCE zu einem Super-Preis anzubieten.


    Das Getränke-Argument stimmt zwar, aber ich glaube kaum dass das die ganze Geschichte profitabel macht. Die Leute wollen sich satt essen, nicht trinken... ;)


    Und auch hier wieder: vertue dich nicht bei der zu erwartenden Marge! Ich kenne die Kalkulationen in der Gastronomie nicht, aber dieses Gerede, was mein Vater immer drauf hat "Waaaaas? Mineralwasser 2 EUR - dafür kaufe ich beim Aldi 5 Flaschen!" ist einfach Quatsch weil der Unternehmer den Kellner zahlen muss, der das Wasser an den Tisch bringt und wieder abholt, er muss das Glas kaufen, spülen, Hygienevorschriften einhalten, die Ware kaufen (Preis für die Ware, Arbeitszeit) und kühlen. Und dann muss der gute Mann das Restaurant mit allen Kosten, die daran hängen, betreiben und schließlich auch noch etwas für sein Gehalt übrig lassen. Und wo wir gerade dabei sind: irgendwann muss mal ein neuer Kühlschrank angeschafft werden, geht der Herd kaputt und muss repariert werden, fällt ein Glas runter - also müssen gewisse Rücklagen gebildet werden. Alle diese Kosten stecken mit einem kleinen Anteil in dem Glas Sprudel, und deswegen kostet das eben NICHT dasselbe wie beim Aldi.
    Wobei er weiterhin vergisst dass sein privater Kühlschrank ebenfalls Geld in der Anschaffung und im Unterhalt kostet(e) und das Auto, mit dem er die Flaschen vom Aldi nach Hause brachte, ebenfalls. Das Glas sowie die Spülmaschine und das Pulver, welches dort hinein kommt, waren auch alle nicht umsonst, Wasser und Strom genauso nicht.


    Also ob bei einem Kneipier 1 EUR hängen bleibt... ich weiß es nicht, behaupte aber erstmal dass mir das zu hoch bzw. zu wenig durchdacht erscheint... der Wareneinkauf ist natürlich pro Glas preiswerter, aber all die anderen Unkosten bewirken sicher dass da nicht 1 EUR für die Tasche des Restaurantbetreibers über bleibt. Aber selbst wenn: überleg' mal wieviele Getränke der gute Mann dann mit wieviel Mühe verkaufen muss bevor er lächerliche 1000 EUR im Säckel hat, mit denen er gerade mal ein Dach über dem Kopf hat und nicht verhungert.

    Aber allein vom Preisgefühl her zahlt man doch, je nach Belag, meistens 5+ EUR für eine Pizza. Wer nicht gerade die Margarita für 4,50 bestellt, zahlt auch schnell 6 oder 7 EUR, je nach Belag.


    Da man "All you can eat" mit dem Angebot, mehr als die übliche einzelne Pizza zu essen, verbindet, "muss" das teurer sein. Kein Kunde würde sich weigern dafür 7 oder 8 EUR zu zahlen.


    Oder bin ich zu stark von den teuren Preisen im Rheinland beeinflusst? Glaube ich eher nicht in diesem Fall. Auch wenn es im Osten und im allgemeinen Bundesdurchschnitt preiswerter zugeht als in dieser Gegend hier, spontan würde ich mal sagen dass der Betreiber hier locker 2 oder 3 EUR pro Gast verschenkt, und damit nicht nur auf einfach zu verdienendes Geld verzichtet, sondern ich kann mir auch nicht vorstellen wie das kostendeckend sein soll. Er wird ja wohl kaum die Getränke auch für 5 EUR verkaufen und daran verdienen...

    Zitat

    Original geschrieben von ashop.tv
    Hallo,


    das Nokia N82 mit O2 Genion M können wir wie folgt anbieten:


    http://www.ashop.tv/nokia_n82_…mit_vertrag.10354,26.html


    Sehe ich Folgendes richtig?


    Wenn man einen Genion S wählt, zahlt man einmalig 59 EUR für das N82, ansonsten sind es monatlich 10 EUR "Geräteabzahlung" - mehr nicht.


    - Also wenn man den Vertrag nicht nutzt (Schubladenvertrag) sind's halt eben diese 10 EUR im Monat. Nutzt man den Vertrag kommen die Verbindungsgebühren noch dazu...?


    - Sind die Geräte gebrandet oder mit Simlock?


    - Anschlußgebühren?