Beiträge von Printus

    Zitat

    Original geschrieben von Jako
    Der Gesamtwert inkl. Versand liegt bei $156,13.


    Da stecken dann ja volle Versandkosten drin. Verzollt werden müssen aber nur Waren und Dienstleistungen außerhalb der EU, d. h. man muss nicht die kompletten Versandkosten verzollen, sondern nur einen Teil davon, nämlich den Bereich aus den USA bis zur EU-Grenze. Ab EU-Grenze (also Irland) bis Deutschland müssen die Transportkosten nicht mehr verzollt werden.


    Da man es aber nicht im Einzelfall auf den km genau berechnen kann gibt es pauschalisierte Sätze. USA Ostküste hat einen zu verzollenden Transportkostenanteil von 70%, Westküste 78%, dazwischen je nachdem (gibt's Tabellen, sortiert nach Bundesstaaten).


    Du müsstest also wissen wie hoch die Transportkosten sind, dann je nach amerikanischem Bundesstaat den zu verzollenden Anteil der Frachtkosten ermitteln, und den Zollsatz nur auf diesen Anteil (nebst Warenwert, natürlich) anwenden.


    Versteuert werden allerdings die vollen Transportkosten, neben dem Warenwert und obendrein auch noch dem zuvor berechneten Zollbetrag.


    Viel wird's nicht ausmachen, deswegen kannst du bei überschlägiger Rechnung, wo es nur darum geht die ungefähr zu erwartenden Einfuhrgebühren zu kalkulieren, der Einfachheit halber so rechnen wie du es gemacht hast und davon ausgehen dass deine Abgaben geringfügig kleiner sein werden - wenn der Zöllner richtig rechnet.


    Wenn du mal mitteilst woher das Paket kommt und wie hoch Warenwert und wie hoch die Frachtkosten sind, rechne ich es dir genau aus.

    Zitat

    Original geschrieben von Mach007
    Selbst mit ner Pizza die nur 2,50€ kostet hat man noch mehr als 50% Gewinn.


    So einfach ist das nicht. Personalkosten (!!!), Restaurantmiete, Energiekosten, Reinigungskosten, Infrastruktur für den Lieferservice, Geschirr / Verpackungsmaterial für Lieferungen, Instandhaltung von Küchenmaterial und Restaurant, Werbemaßnahmen, Verwaltungskosten... wenn du wüßest was sowas kostet würden dir die Ohren schlackern.


    Ein Pizzabäcker wird pro Pizza (Belegen, in den Ofen schieben, Kontrolle, herausholen, in die Schachtel packen) ein paar wenige Minuten brauchen. Außerdem müssen aber anteilige Kosten wie Einkauf und Bereitstellung der Produkte, Küchenreinigung etc. finanziert werden.
    Richtig teuer wird's dann wenn der Ausliefer 5-10 Minuten durch die Stadt gurkt, die Hausnummer sucht, wartet bis der Kunden zur Tür geschlufft ist und das Geld gesucht hat, wieder 5-10 Minuten zurückgefahren ist. Das Auto will Benzin sehen, kostet Steuer und Versicherung, muss technisch instand gehalten werden.


    Allein die Zeit, die der Fahrer für die Auslieferung unterwegs ist, kostet weit mehr als die 2,50 EUR, die du angesetzt hast. Für 1 EUR kaufen, für 2 verkaufen bedeutet noch lange nicht dass man 1 EUR Gewinn gemacht hat! Das sind Milchmädchenrechnungen, die nie aufgehen.


    Auch wenn es im Osten preiswerter zugehen mag als in München oder Köln / Bonn... aber für 5,99 ist das garantiert nicht kostendeckend!


    Wenn sich neben dem Pizzabäcker ein Mickey D's befindet zieht der ebenfalls Kunden ab, weil nicht jeder hat immer Lust auf Pizza, auch wenn das Angebot noch so gut und lecker ist. Es werden immer wieder Leute zum Ami gehen weil sie grad Hunger darauf haben - und das Angebot nebenan verfügbar ist.


    Nicht zu vergessen die Konkurrenz durch Pizza Hut. Auch wenn das eine echte Apotheke ist - auch dieser Laden zieht Pizza-Kunden an, die Allpizza dann fehlen.


    Ich fände es super wenn sich ein guter und preiswerter Pizzaanbieter etablieren kann. Realistisch gesehen wird das aber nicht flächendeckend mit diesen Preisen funktionieren. Geniesst es, solange ihr könnt! Das wird nicht immer so bleiben.

    ... bzw. nur nach Veterinärbeschau einführen darfst. So sieht's nämlich in der EU beim Import von Waren tierischen Ursprungs aus. Ob Milchpulver darunter fällt ist die Frage, ich weiß nicht wie die Schweiz das interpretiert.


    Die Frage ist auch - in Abhängigkeit von der schweizerischen Gesetzen - ob es einem Zöllner plausibel erscheint wenn man solche Mengen Eiweißpulver mitbringt. Persönlicher Reisebedarf? Naja... :rolleyes:


    So richtig spannend wird es wenn er auf die Idee kommt dass das Pulver auch die Basis für gestreckte bewußtseinserweiternde Komponenten sein könnte...

    Zitat

    Original geschrieben von Jako
    Das heisst, $156,13 + 9,7% Zollgebühren = $171,27 und das dann zzgl. 19% UST, also
    insgesammt $203,81 oder 129,96 Euro (1$ = 1,5683 €).


    Also Einfuhrabgaben in Höhe von 30,40 Euro (47,68 USD).


    Abgesehen von der für dich besseren Warentarifnummer muss es sogar noch einen Tick preiswerter ausfallen weil du in der Rechnung den Zollsatz von 9,7% auf die vollen Transportkosten angewendet hast.
    Da aber nur der außerhalb der EU-Grenzen liegende Anteil des Transports verzollt werden muss, werden aus den USA - je nach Absendeort - nur 70 bzw. 78% der Frachtkosten verzollt.
    Versteuert werden muss allerdings alles, also Warenwert, volle Transportkosten und auch noch der Zollbetrag.


    Amtlicher Umrechnungskurs im Juli ist allerdings 1 EUR = 1,5493 USD.

    Zitat

    Original geschrieben von Quindan
      Printus: einfachste Methode: schreib doch das Forum mal an und frage nach. (Kannst ja dazuschreiben, das du, wenn sie dir die Info geben, Mitglied in deren Forum wirst :D)


    Och nö, ich bin und bleibe eigentlich ganz gerne hier... :D


    Zitat

    Original geschrieben von Pankoweit
    Stimmt, genauso unprofessionell wie diese Susi ...


    Was soll's... immerhin macht sich jemand die Mühe und wenn ich Online-Reviews lese habe ich einen weniger genauen Eindruck von dem Handy als aufgrund eines solchen Videos. In Elektronikfachmärkten liegen oft nur Dummies, also finde ich es gar nicht schlecht wenn jemand derartige Videos macht.
    Klar ist das jetzt kein Profi-Fernsehbericht, aber darauf kommt's doch nicht an.


    Im übrigen finde ich ihre Stimme nett und würde mal gerne sehen wie die Maid ausschaut... ;), es geht weniger darum wie professionell die Videos gemacht sind.

    Ich habe auf Youtube zufällig Handy-Rezensionen eines Konkurrenz-Forums entdeckt. Nicht dass deren Community interessant wäre - aber weiß man etwas über die Sprecherin? Die Stimme find' ich echt süß... erinnert sehr an Susi, die Stimme von Herzblatt, wie ich finde.

    Die Post (DHL) verzollt ohne Rückfrage beim Warenempfänger. Kann aufgrund von Unklarheiten keine Abfertigung erfolgen geht das Paket zum zuständigen Binnenzollamt in der Nähe, von dort bekommt man eine Benachrichtigung und muss persönlich dort antanzen.


    KEP-Dienste (Kurier-Express-Paket-Dienst - das sind alle anderen, also FedEx, UPS, TNT usw.) müssen die Ware innerhalb bestimmter Fristen beim Zoll anmelden und dazu den Empfänger kontaktieren. Ist eine rechtzeitige Zollabfertigung nicht möglich geht die Ware zurück an den Absender. In diesem Fall kommt es also nie zu einem Transport zu einem Binnenzollamt.
    Entweder die Ware wird korrekt verzollt, dann wird sie auch nach Hause geliefert - oder es gibt Schwierigkeiten, dann bleibt die Sendung aber an der ersten Grenzkontrollstelle in der EU liegen.

    Re: Lack des Neuwagens - was für Fehler sind "Okay"?


    Zitat

    Original geschrieben von The_Best
    Das ganze Ding ist "nur" ca. 3,6mm lang und 1,6mm breit.


    Sind es wirklich nur Millimeter??? Mit welchem Mikroskop haste das denn fotografiert?


    Wenn das tatsächlich nur so unglaublich klein ist würde ich es bei der Vorführung erwähnen, vielleicht haben die eine Lösung, aber bei einem so minimalen Defekt würd' ich keine Welle machen wenn man dir nicht entgegen kommt.


    Natürlich sollten solche Dinge nicht sein, man kann heute schließlich sauber lackieren. Aber man wird dir vorhalten dass du das Zeug selber aufgebracht hast, und sich dann wegen einem so minimalen Defekt zu streiten, wo du nicht mal beweisen kannst dass die Verunreinigung NICHT auf den 1200 km durch dich verursacht wurde - nee, das ist den Aufwand nicht wert. Solange da kein rostendes Metall offen liegt kann ja nichts passieren und der Luftwiderstand wird wegen einer so winzig kleinen Verunreinigung nicht wirklich beeinflusst.


    Bei Flugzeugen ist das anders, während Airbus immer perfekte Arbeit abliefert wird bei Boeing oft geschlampt und jeder 2. Flieger wegen Lacknasen und diverser anderer Sachen erstmal nicht abgenommen. Ein Flieger ist 18 Stunden am Tag in der Luft und hat 900 km/h drauf, da kann man schon berechnen welchen Mehrverbrauch nur eine einzige unsauber lackierte Stelle verursacht - und deswegen nehmen die Checker der Airlines sowas bei neuen Fliegern nicht ab.


    Aber ein einzelner minimaler Defekt an einer kaum sichtbaren Stelle bei einem Auto - da wäre mir die Schwelle, um ein großes Theater zu machen, bei dieser unsicheren Rechtslage zu heikel. Ansprechen solltest du es dennoch. Soll sich das Autohaus ruhig mal erklären. Wie gesagt, man kann heute ein spiegelblank und sauber lackiertes Auto erwarten, da musst du erstmal keine Abstriche machen wie bei einem Pixelfehler.


    Und bzgl. Lenkrad: völlig inakzeptabel. Also sei nicht zu defensiv, du brauchst keine Sorge haben als Querulant dazustehen. Du zahlst teures Geld für ein ordentliches Auto, und da darfst du ordentliche Verarbeitung erwarten. Nicht du bist der nervende Kunde, sondern der durch die Mängel Geschädigte!
    "Einfach so" hinnehmen würde ich das alles nicht, aber beim Lack bei einer solchen Winzigkeit auch keinen Aufstand machen. Beim Lenkrad schon.


    Und dann sollen die mal kommen und Lösungen präsentieren. Du musst nicht schon im Vorfeld zurückschrecken und alles hinnehmen ohne dass sich der Händler erklärt hat. Es auf sich beruhen lassen kannste immer noch, aber erstmal sollen die sich eine Lösung überlegen - nicht du.

    Zitat

    Original geschrieben von Dauerposter
    Ein verkratztes Iphone ist aber eben keines mittlerer Art und Güte.


    :top: Eben! Ein fabrikneues Handy sieht normalerweise aus wie aus dem Ei gepellt, da sind auch kleine Kratzer kein Serienstandard.


    Im Übrigen macht Telekom selber ja einen ziemlichen Hype um dieses Ausnahmehandy; so zu tun als müsse der Kunde nur auf ein x-beliebiges Prepaidgerät verzichten entspricht nicht der eigenen Darstellung. Insofern kann dann nicht, wenn das Gerät defekt ist, plötzlich gelten dass der Kunde schließlich mal auf sein 08/15-Gerät verzichten können muss.


    Ich finde es z. B. durchaus unverschämt dass Kunden regelmäßig auch die Kosten der Rücksendung tragen müssen, denn eigentlich muss der Händler, und demgegenüber der Distributor oder Hersteller, für alle Kosten und Unannehmlichkeiten aus dem Defekt haften. Schlimm genug dass man den Ärger und die Rennerei hat! Wenn man dann auch noch die Portokosten tragen muss wird man doppelt abgezogen...

    Gerade bei einem iPhone kann man die Bedeutung der Optik nicht von der Hand weisen, und bei einem Chromrahmen noch viel weniger. Ein Teil der Besonderheit dieses Gerätes liegt schließlich in seiner optischen Auffälligkeit.


    Bei einem 15 EUR-Handy mit 10 EUR Guthaben inklusive könnte man einen Kratzer ja verschmerzen weil ein derartiges Telefon wirklich rein funktional ist und nur dem Telefonieren dient.


    Bei einem iPhone zahlt der Käufer aber durchaus auch für die Optik des Gerätes. Da kann man nicht einfach sagen dass die Funktion nicht beeinträchtigt sei. Natürlich ändert der Kratzer nichts an der grundsätzlichen Funktionalität des Gerätes, aber der Wert wird durch den Kratzer sehr wohl deutlich gemindert.


    Ein Auto mit repariertem Unfallschaden ist auch weniger wert als eins ohne Unfall-Historie. Hier könnte man ja auch argumentieren dass behobene Schäden kein Argument mehr sind - aber so ist es nicht... Insofern zieht das Argument, dass Schäden, die keine Auswirkungen auf die Nutzbarkeit haben nicht von Bedeutung seien, nicht.


    Ansonsten ist es bei einem Auto natürlich unverhältnismäßig wegen eines abgebrochenen Kleiderhakens das ganze Auto auszutauschen. Bei einem Handy sieht es aber anders aus. Mal abgesehen von den Lieferschwierigkeiten ist es problemlos möglich das beschädigte Gerät zurückzunehmen und dem Kunden eine neue Packung in die Hand zu drücken. Vor allem auch unter dem Gesichtpunkt dass eine Reparatur des Schadens ihn auf unbestimmte und vielleicht lange Zeit zwingt auf sein Handy zu verzichten.


    Das kann so auch in Österreich nicht richtig sein und ich denke schon dass man hier als Kunde hart bleiben sollte. Man zahlt für ein tadelloses Gerät und nicht für eins mit optischen Mängeln. Also muss man Derartiges auch nicht einfach hinnehmen.
    Andernfalls zwingt man Kunden irgendwann dazu Geräte erstmal im Laden auszupacken, ausführlich zu testen und erst dann mitzunehmen, wenn klar ist dass man ein funktionierendes Gerät bekommt. Das kann so ja auch nicht im Sinne von Ladenbetreibern sein.