Beiträge von Printus

    Ich denke wie die Vorposter. Eine spaktakuläre Aktion ist gut für's Album, wenn es gut läuft funktioniert es für den Moment, behandelt aber nur kurzfristig Symptome. Und das zu einem hohen Preis. Wenn es schlecht läuft machst du dich zum Horst, sie blamiert sich ebenso und ist sauer. Dann war es ein extrem geiler Super-GAU.


    Ich sehe deine Chance eher darin, dass du dein Verhalten nachhaltig veränderst. Lasse sie merken, dass du doch noch der coole Typ bist, der du für sie mal warst. Zeige dich engagiert, zugewandt, liebevoll usw. Eine selbstgemachte Pizza mit einer Salamischeibe, die du in Herzform ausgeschnitten hast, oder gleich den Pizzateig mittels Backform herzförmig ausstechen, einfach mal einen Liebesbrief schreiben oder eine süße Karte, und das klemmst du dann hinter den Scheibenwischer etc., das sind bessere Aktionen. Klein, aber liebevoll. Und das muss dann Kontinuität haben: werde jemand, den sie wieder lieben kann und zurückhaben will weil er sich zu einem begehrenswerten Mann (zurück)entwickelt hat. Es einmal knallen lassen und ansonsten weitermachen wie bisher bringt dich nicht weiter.


    Du wirst die Frau nicht damit zurückkaufen können, dass du spektakulär viel Geld investierst.

    Man sollte erstmal unterscheiden, dass "Neu-Arbeitslose", die mindestens 1 Jahr sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, 12 Monate lang Arbeitslosengeld bekommen. Hartz IV, die sog. Grundsicherung, die nur mit dem amtlich festgesetzten überlebensnotwendigen Minimalbetrag hantiert, bekommt man dann ab dem 13. Monat.
    Dabei summieren arbeitslosen Monate: wer also zwischendrin arbeitet, vor Ablauf eines Jahres aber erneut arbeitslos wird, bei dem wird die neue Phase der Erwerbslosigkeit zu der davorliegenden Zeit hinzugerechnet und dann läuft das Jahr bis zu Hartz IV weiter.


    Das kann so auch jedem passieren, der 10, 20, 30 Jahre immer gearbeitet hat. Jeder ist nur eine Kündigung davon entfernt, auch in die menschenverachtende Mühle dieses Systems zu geraten und man rutscht dann innerhalb 1 Jahres aus gutbürgerlichen Verhältnissen nach ganz unten, egal wie gut man vorher geschuftet hat oder wie lange man schon eingezahlt hat in die Kassen der Republik.


    Was manche hier in der Diskussion zu locker-flockig hinschreiben ist der Tonfall, als könne man sich Stellen und Verdienste nach Belieben suchen. Mehr arbeiten um mehr Geld zu verdienen, einen anderen Job suchen, umziehen... Das alles geht doch gar nicht so einfach und simpel, wie manche das hier darstellen.


    Und auch das "dann greift man zum Notprogramm und sucht nebenher etwas Besseres" - ich weiß ja nicht in welchen lauen Jobs Leute, die so schreiben, ausschlafen... aber die meisten Menschen sind einfach müde wenn sie morgens um 5, 6 Uhr aufgestanden sind, 8-9 Stunden gearbeitet haben, 1-2 Std. Fahrerei hatten, die Einkäufe erledigt und Wäsche gewaschen haben. Dass man da längerfristig täglichen Elan entwickelt, sich intensiv mit der Jobsuche zu beschäftigen, halte ich für unrealistisch.


    Mal abgesehen von den rein praktischen Problemen: wie soll jemand, der in der Probezeit steckt und keinen Urlaub nehmen kann, ein eventuelles Vorstellungsgespräch wahrnehmen? Das ist manchmal irgendwie hinzukriegen, aber manchmal eben auch nicht.

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    Original geschrieben von flatie
    Wenn ich nun aber ein Zwischenzeugnis bei meinem derzeitigen AG beantrage sollte diesem doch auch klar sein dass ich über den Tellerrand schauen möchte, oder?


    Wenn du "einfach so" fragst kann man dran riechen. Eine plausible Erklärung ist deswegen wichtig - wobei das natürlich schwer wird nachdem du bereits über deine Unzufriedenheit gesprochen hast. Hier rächt sich schon zum ersten Mal, dass du zu offen über deinen Unmut geredet hast.


    Vielleicht kannst du immer noch einen einigermaßen plausiblen Grund darbieten, z. B. dass du zur 20jährigen Firmenzugehörigkeit gerne eine ganz offizielle Wasserstandmeldung in Form eines Zwischenzeugnisses bekommen möchtest. Vielleicht auch mit Verweis auf die kürzliche Fortbildung, dass du sozusagen einen Zwischenstand zu diesem Zeitpunkt dokumentieren möchtest...


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    Original geschrieben von flatie
    Daher meine Frage. Wenn ich mich "still und heimlich" bewerben möchte dann geht die doch nur ohne Arbeits- Zwischenzeugnis?!


    Naja, da braucht es etwas Fingerspitzengefühl. Wer erst vor 1, 2 oder 3 Jahren ein Arbeits- oder Zwischenzeugnis bekommen hat und schon mal den Arbeitgeber gewechselt hat, steht in speziell diesem Aspekt natürlich "besser" da als jemand, der für die letzten 20 Jahre keine Referenzen über seine Leistungen vorlegen kann. Die Fortbildungsnachweise sind gut und dokumentieren auch etwas, besagen aber natürlich nur etwas über die fachliche Qualifikation und nicht deine "Führung", also wie du in sozialer Hinsicht eingeschätzt wirst.

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    Original geschrieben von ElChefe
    Hey Printus, wie viele Bewerbungen hast Du denn als Personalentscheider schon entgegen genommen und wie viele Vorstellungsgespräche mit Bewerbern geführt? Oder sind deine Zahlen etwa aus der Luft gegriffen?


    Genau das, sie sind aus der Luft gegriffen! Denn die Anzahl der Rückmeldungen auf Stellenausschreibungen fallen unterschiedlich aus. In einem Fall findet man nicht mal 3 unpassende Bewerber, in einem anderen Fall 5000 theoretisch passende Kandidaten... In jedem Fall muss der Bewerber eine bestmögliche Eigenwerbung liefern.

    Es geht darum, die Leute unter Druck zu setzen, Fehler im Verhalten zu provozieren um dann die Bezüge kürzen zu können. Ein riesiger Wasserkopf, der den Mangel verwaltet und nur für sich selber da ist.


    Die AAs sind dreckige, menschenverachtende Demotivationsbuden, mehr nicht. Leider kommt der Arbeitssuchende nicht an ihnen vorbei und ist "dem System" und den Launen des Sachbearbeiters ausgesetzt.


    Dessen ungeachtet liegt in deiner Betrachtung bzw. der deines Freundes ein großer Fehler: auf die (wie ihr ja schon gemerkt habt) miserablen Bewerbungsaufforderungen der AA zu warten reicht nicht. Eigeninitiative wird gefordert und ist auch höchst sinnvoll, denn allein durch die AA findet man keinen Job und wenn nur einen schlechten. Attraktive Stellen gehen anders weg, wenn die Tölpel von der AA mitmischen sind das regelmäßig Stellen, die wie sauer Bier angepriesen werden müssen und nur mit Leuten besetzt werden, die sich zwangsweise und demotiviert bewerben weil sie es müssen.


    Was hält deinen Kumpel denn ab, sich von alleine zu bewegen, Bewerbungen zu schreiben etc.? Eigeninitiative ist angesagt!


    Übergangsweise einen anderen Job zu machen um Geld zu verdienen ist okay, parallel muss man sich aber im eigentlichen Beruf bewerben. Ist man da nämlich zu lange raus sinken die Chancen rapide.

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    Original geschrieben von flatie
    Nach gut 21 Jahren möchte ich meinen Marktwert mal abschätzen und ein wenig über den Tellerrand hinausschauen.


    Das ist löblich und immer gut.


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    Original geschrieben von flatie
    Identifikation mit dem Unternehmen geht bei mir Richtung null.
    Aktuell fand die jährliche Leistungsbeurteilungen an und das natürlich zur allgemeinen Unzufriedenheit, außer bei den eh, ähm, "bequemeren" Mitarbeitern ;)


    Kann es aber auch sein, dass die lauwarmen Bewertungen Folge der allgemein mangelnden Motivation sind? Wobei ich nicht bestreite, dass es Unternehmen gibt, in denen mittelmäßige Einheitsbeurteilungen mit der Gießkanne ausgeschüttet werden.


    Zitat

    Original geschrieben von flatie
    Ich möchte nun dieses Jahr Bewerbungsunterlagen erstellen und mich bewerben. Gleichzeitig möchte ich dies meinen Führungskräften auch klar machen und offen kommunizieren warum.
    Nach einem kurzen Gespräch mit meinem Meister, woraus ersichtlich geworden sein sollte, dass ich mit der Leistungsbeurteilung unzufrieden bin überlege ich ein qualifiziertes Arbeitszeugnis zu beantragen um dies zu verdeutlichen.
    Ich möchte damit niemanden unter Druck setzen oder gar erpressen aber meinen Unmut verdeutlichen.


    Hier bist du auf dem ganz falschen Dampfer unterwegs, du gehst viel zu unbedarft an die Sache heran.


    Diskretion ist absolut Pflicht wenn man sich wegbewerben will. Teilst du deinen Vorgesetzten mit, dass du über einen Weggang nachdenkst, wird das nicht mehr nur als "etwas nachgelassene Motivation" bewertet, sondern als Bruch der Vertrauensbasis. Je nachdem wie die Führungsetage tickt könnten sie von sich aus "Maßnahmen ergreifen", also dich sofort von Aufgaben entbinden oder sogar kündigen. Ein Grund findet sich schnell, wenn man jemanden loswerden will. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen kann man ganz leicht irgendwen rausmobben und dadurch sehr viel Geld sparen. Nebenbei erhöhten Arbeitsdruck auf die Kollegen ausüben, die dann eben deine Arbeit mit übernehmen müssen, fertig. Der Unternehmer bedankt sich, du stehst dann auf der Straße...


    Unzufriedenheit mit der Beurteilung ist okay, das sollte man dann aber in geeigneter Form ansprechen und darum bitten, dass das nochmal überdacht wird. Wenn du in dem Gespräch noch Interesse und Identifikation mit dem Unternehmen anführst/zeigst anstatt die schlechte Bewertung durch Gemecker und deine offenbarte Demotivation in ihrer Richtigkeit zu bestätigen, hast du vielleicht eine gute Chance.


    Die richtige Einstellung ist NICHT "Ich bin unzufrieden und will ein besseres Zeugnis!!!" SONDERN "Ich arbeite gerne und gut für diesen Laden, bilde mich fort und meine, dass das mehr gewürdigt werden sollte."


    So wie du es vorhast könnte der Schuss ganz böse nach hinten losgehen.


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    Original geschrieben von flatie
    Fügt ein Bewerber überhaupt Arbeitszeugnisse bei? Oder nur auf Nachfrage?


    Du hast dich also zu absolut 0,0000 mit dem Thema beschäftigt, sonst würdest du nicht so eine Frage stellen! Die Arbeitszeugnisse, mein Freund, sind das A und O einer Bewerbung, weil die allein sagen überhaupt aus, wer du bist.


    Zitat

    Original geschrieben von flatie
    Ansonsten würde ich nämlich lieber Bewerbungen vorbereiten ohne Arbeitszeugnis und ggf. noch ein Gespräch mit einer weiteren Führungskraft suchen.


    Ohne gute Zeugnisse kannst du dir das Bewerben gleich sparen. Sparen kannst du auch hingerotzte Unterlagen und Anschreiben, die du in einer halben Stunde zurechtgebastelt hast.


    Erstelle einen den gültigen Regeln entsprechenden Geschäftsbrief als Anschreiben, schreibe einen tabellarischen Lebenslauf, absolutes Muss ist ein professionelles Foto. Beschaffe Kopien deiner Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse, dann erst hast du überhaupt die formalen Dinge zusammen. Und dann muss noch ein guter Text im Anschreiben stehen. Der muss die Frage beantworten, warum du dich überhaupt bewirbst. "Unzufriedenheit mit dem aktuellen AG" ist dabei ein eher schlechter Grund.


    Es bewerben sich neben dir 200 andere Leute mit genau den gleichen Qualifikationen, oder viel Bessere mit Erfahrungen aus mehreren Unternehmen. Davon fliegen 185 Bewerbungen schon allein deswegen in den Müll weil irgendein i-Tüpfelchen nicht perfekt war oder der Text sterbenslangweilig mit "Hiermit bewerbe ich mich um...." begann.


    Wenn du nur den Hauch einer Chance haben willst, dass man dir auf die Bewerbungen überhaupt ANTWORTET, geschweige denn, dich zum Vorstellungsgespräch einlädt, du also zu den letzten 15 gehörst, muss die komplette Bewerbung makellos sein und du musst mehr bieten als fast alle anderen.


    20 Jahre in derselben Firma, keine weiteren Erfahrungen, keine Arbeitszeugnisse oder nur ein mittelmäßiges wie die Beurteilung - da lachen sich andere Bewerber kaputt über dich. Du hast so nicht den Hauch einer Chance, wenn du eine neue Stelle suchst.


    Das ist natürlich etwas drastisch und übertrieben dargestellt, aber du scheinst nicht so wirklich zu wissen, wie es ausschaut da draußen.


    Und genau deswegen würde ich dir auch dringend raten, deine Stelle, die du hast, wertzuschätzen und nicht mit negativem Gelaber zu gefährden. Wie hart der Wind anderswo weht wird dir erst klar, wenn du mal über den Tellerrand schaust und erlebst, wie es heute zugeht...


    Lesestoff für dich: Jova-nova.com

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    Original geschrieben von shelter
    Ändert aber nichts daran, dass die Bevölkerung irgendwann genervt ist.


    Behaupten gleichgeschaltete Medien und Leute, die ihnen glauben und den Mist nachplappern.


    Mal ein paar Fakten: laut eigener Aussage fahren täglich 5,5 Millionen Kunden mit der Bahn, bei 80 Millionen Einwohnern in Deutschland. Der Streik betrifft also gerade mal 6,9% der Bevölkerung. Ein großer Teil davon kann auf Fernbusse, Flugzeuge, Autos, Fahrgemeinschaften, Fahrräder oder Bewegung zu Fuß umschwenken. Andere werden mit Zügen ans Ziel kommen weil ja nicht alles stillsteht, sondern gewisse Verbindungen aufrecht erhalten bleiben.


    Diese ganze Propaganda der Systemmedien, dass Deutschlands Verkehrsinfrastruktur zusammenbricht oder "die Bevölkerung genervt ist" weil die Bahn mal 3 Tage eingeschränkt fährt, ist einfach nur demagogische Volksverdummung.


    Ja, es gibt einige Leute, die wirklich nicht vorwärts kommen und persönlich Schwierigkeiten durch diesen Streik haben. Für die ist es ärgerlich. Das ist aber nur eine wirklich sehr, sehr kleine Gruppe von Menschen. Wieviel Prozent der Bevölkerung werden es wohl sein - 0,5% oder 1%? Lächerlich wenig jedenfalls! Schaltest du aber das Radio oder den Fernseher ein wird dort palavert als schwebten 95% der Bevölkerung in akuter Lebensgefahr und als müsse der nationale Notstand ausgerufen werden.


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    Original geschrieben von shelter
    Aus Solidarität mal eben wirtschaftlichen Schaden in Millionenhöhe anrichten für eine fragwürdige Solidariät, nur weil die GdL was will? Ich hab lustigerweise noch keinen Aufschrei der Zugbegleiter mitbekommen, die unzufrieden sind, weil nicht von der GdL vertreten. ;)


    Der volkswirtschaftliche Schaden ist keineswegs so groß, wie behauptet. Fernbusunternehmen, LKW-Speditionen, Taxibetriebe, Fluggesellschaften, Tankstellen und Fahrgemeinschaftsvermittler steigern ihre Gewinne. Und ein weiteres: vielleicht denkt der ein oder andere mal darüber nach wie krank inzwischen alles "auf Kante genäht" wird; wenn komplexe Strukturen kollabieren weil eine simple Hürde auftaucht, waren Hasardeure am Werk - leider ein immer häufigeres Negativereignis. Ohne Plan B unterwegs zu sein ist sträflicher Leichtsinn wenn es um viel geht.


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    Original geschrieben von shelter
    Ja. Da geht es tatsächlich nur noch um Solidarität. Solidariät mit der arbeitenden Bevölkerung, Solidarität mit den Familien in Urlaubsstimmung, Solidarität mit den von der Bahnlogistik abhängigen Wirtschaftsunternehmen. Nicht wahr? ;)


    Diejenigen, die sich tatsächlich aufregen, dürften weit weniger Leute sein als die Medien behaupten. Auch Staus waren heute kein Thema, es gab heute sogar weniger als normalerweise und wenn es irgendwo Stillstand gab dann da, wo es sowieso immer zu Engpässen kommt. Streikbedingte Staus - Fehlanzeige.


    Im Übrigen ärgern sich doch sowieso nur die, die persönliche Umstände erleiden. Alle anderen sind gleichgültig oder begrüßen, dass eine Arbeitnehmergruppe endlich mal die Möglichkeit hat dem Arbeitgeber zu zeigen, wo der Hammer hängt.


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    Original geschrieben von shelter
    Die Bahn nimmt eben eine Sonderrolle in Deutschland ein. Rechtliche Legitmation hin oder her.


    Es wurde heute 2x gerichtlich festgestellt, dass der Streik rechtmäßig ist. "Legitimation hin oder her" ist also Schwachsinn.


    Die Bahn hat Milliarden für Abenteuer-Prestige-Projekte wie Stuttgart 21, weigert sich aber, die Mitarbeiter zu wirklich fairen und gleichen Konditionen zu beschäftigen. Sie will möglichst immer ihre Marionetten-Gewerkschaft ins Boot holen oder durch verschiedene (schlechte) Abschlüsse mit einer Gewerkschaft Druck auf die andere(n) ausüben: "Wir können euch doch nicht X geben, wenn die anderen nur Y bekommen..."
    Ich las, dass allein Bahnchef Grube soviel verdient wie 51 Lokführer. Genügend Geld, um Mitarbeiter gleichwertig gut zu bezahlen, muss demnach vorhanden sein.


    Wenn die Bahn eine besondere Bedeutung für die Verkehrsinfrastruktur hat, darf man sie nicht privatisieren und muss dafür sorgen, dass sie reibungslos funktioniert. Mit Mitarbeitern, die man verarscht, wird das sicher nicht klappen! Blöd für Management-Ausbeuter, dass man die Lokführer nicht so einfach outsourcen, lohndumpen und hire-and-fire'n kann wie andere austauschbare Mitarbeiter. Mir gefällt das richtig gut. Carry on, train drivers! :top:

    Wie kann sowas sein, dass es sich im Laufe des Tages immer wieder verändert? Man würde doch erwarten, dass da 1 oder 2 Mal am Tag ne Lieferung kommt und solange die reicht sind Geräte verfügbar. Vielleicht später nochmal eins wenn eine Reservierung abläuft und der Kunde nicht erschienen ist...


    Ich checke jetzt seit 3 Tagen und da verändert sich gar nix, außer bei den 16 GB-Geräten.

    Wie stehen die Chancen im Kölner Apple Store ein 6er mit 128 GB in silber zu bekommen?


    Seit Tagen steht in der Online-Reservierung "Nicht verfügbar", wie auch bei fast allen anderen Varianten. Haben die seit Tagen keine Geräte und verkaufen auch fast keine, bis auf ein paar 16GB-Exemplare?


    Einfach hinfahren und hoffen, dass man etwas bekommt, macht wohl wenig Sinn - oder wie (un)zuverlässig sind die Angaben des Online-Reservierungstools?

    Zitat

    Original geschrieben von MiaForster
    Auch wenn Apple derzeit noch maßig Geräte verkauft: Der Glanz ist vorüber, Innovationen gibt es schlicht keine mehr und Produkte dümpeln jahrelang ohne jegliche Verbesserungen dahin.


    Ich denk, dass 2015 das erste Jahr werden wird mit dem es Apple erstmals wieder begab anstatt nur immer aufwärts gehen wird.


    Apple beschäftigt so viele Menschen, was machen die den ganzen Tag? iOS steht auf der Stelle, OS X steht auf der Stelle. Ein Mann Entwicklerbetriebe bringen in ein paar Tagen bessere Features und Ideen als Apple in drei Jahren.


    Ich habe das - auch in diesem Thread nachlesbar - schon lange vorhergesagt. Einfach deswegen weil die Gesetze der Wahrscheinlichkeit unwahrscheinlich machen, dass sich jemand IMMER ganz weit vorne vor den anderen bewegen kann. Das funktioniert nicht im Bereich hochkomplexer Technologien in weltweiter Konkurrenz.


    Genau genommen war es beim Erscheinen des iPhone 5 als mir klar wurde, die Innovationskraft fehlt in Cupertino. Das Gerät war einfach nur eine folgerichtige Weiterentwicklung des 4S, weder technologisch noch vom Design her atemberaubend, sondern einfach nur das Minimum, was ein Unternehmen schaffen muss wenn es 1 Jahr Zeit hat um ein neues Modell zu bauen.
    Und damit begannen auch die Lächerlichkeiten: man pries das Gerät dennoch an als sei es wieder mal eine Ausgeburt an Genialität, während jeder sehen konnte, es war einfach nur eine stinknormale Fortentwicklung.


    Der Fehler, den Apple macht, ist die Großspurigkeit und der Allmachtsanspruch, mit denen man sich vermarktet: So zu tun, als sei man gottgleich der Allergrößte und als seien es Weltneuheiten, wenn man für die eigenen Produktlinien etwas hinbekommen hat, was andere längst haben und was auch nur die längst vorhandenen Features erweitert. Damit macht man sich lächerlich und erntet Spot. Um so schlimmer, wenn Dinge dann obendrein nicht richtig funktionieren (Bentgate, iOS8-Bugs) obwohl das Preisniveau und damit auch die bei den Kunden erzeugte Erwartungshaltung entsprechend hochgetriggert wurden. Man erfüllt dann die Maßstäbe nicht mehr, die man selber gesetzt und den Kunden eingepflanzt hat.
    Spätestens jetzt fällt das jedem auf - auch denen, die das bisher nicht gesehen haben, nun aber anhand der Pannen der letzten Wochen erkennen, dass auch Apple "nur mit Wasser kocht" und aktuell obendrein noch die Hälfte verschlabbert.


    Apple könnte sich noch stillschweigend darauf verlegen, das eigene Ökosystem vorteilhaft zu positionieren - vorteilhaft wäre, es nicht komplett abzuschotten und somit auch anderen Geräten gewisse Zugänge zu schaffen, insgesamt aber nur bei Vollausstattung mit Apple-Komponenten ein perfektes Zusammenspiel aller Komponenten sicherzustellen. Wenn das wenigstens perfekt funktionieren würde, könnte man Kunden über ein gutes Gesamtpaket binden.