Beiträge von Printus

    Es wird alles ein bisschen zu hoch gehängt.


    Natürlich haben Schumachers keine "Pflicht", die Fans zu informieren. Aber der Mann ist als A-Promi eine Person der Zeitgeschichte und der Unfall war von Interesse für die Öffentlichkeit. Wenn Schumi in der Formel 1 ins Bild fuhr oder eine Szene im Rennen hatte gingen die Stimmen der RTL-Kommentatoren immer aufgeregt in die Höhe. Er war nicht einer unter vielen Rennfahrern, sondern er wurde immer als "unser Michael" präsentiert.
    Nun passiert ein Unfall und weder die Fans noch die Finanziers bekommen überhaupt noch irgendeine Aussage, wie es dem Mann geht.


    Ich finde das befremdlich. Man würde sich auch im privaten Umfeld wundern wenn sich jemand, den man über Jahre hinweg kennt und in Kontakt war, plötzlich nicht mehr meldet und keinerlei Lebenszeichen, Erklärungen, was los ist, etc. abgibt.


    Wir reden nicht über zu persönliche Bilder und Details eines möglicherweise als Pflegefall hilflosen Menschen, aber eine grundsätzliche Information zum Stand der Dinge ist man langjährigen Wegbegleitern - dazu gehört die Öffentlichkeit - durchaus "schuldig". Einerseits Nutznießer des Prominentenstatus zu sein, dann aber in einer unangenehmen Situation nichts mehr davon wissen zu wollen, dass der eigene Marktwert (als Sportler, aber auch als Werbeträger und Merchandising-Verdiener) auch der Popularität geschuldet ist, passt nicht zusammen.


    Das Interesse an Schumi ist durch die Nachrichtensperre nicht abgeebbt, sondern köchelt vor sich hin bis wieder irgendwas bekannt wird. Paparazzi z. B. würden nicht mehr auf Jagd nach Informationen und Bildern gehen wenn es die offiziell gäbe...


    Das Schumi-Management agiert ungeschickt, wenig sensibel und dumm gegenüber den Fans, die gerne wissen möchten, wie es dem Mann geht. Es wäre kein Problem und würde die Privatsphäre nicht verletzen, sondern schützen, wenn man ein paar Takte sagen würde.


    Herzlichen Dank für dieses Statement, das es perfekt auf den Punkt bringt!

    Zitat

    Original geschrieben von elmo77
    Wieso treibt ihr beide (bernbayer und blubba) euch in der apple ecke rum wenn ihr es so hassen tut,ah stimmt in den android lager ist nichts los. Lasst uns doch bitte beim thema und lasst uns fanboys doch hier allein :top:


    Ich kann solche tumben Aussagen nicht nachvollziehen. Da verkauft jemand außergewöhnlich teure Geräte, die aber hinsichtlich der Verarbeitung und der Features teilweise Probleme haben.


    Wieso darf man, neben den konkreten Problemen, nicht auch das generelle Verhalten des Anbieters kritisieren? Wo ist das Problem, wenn manchmal nicht nur das konkrete Problem, sondern auch die Tatsache, dass für besonders teures Geld nur Durchschnittsqualität geliefert wird, kritisiert wird?


    Das ist berechtigte Kritik am Geschäftsgebaren und hat überhaupt gar nichts damit zu tun, was anderswo schiefläuft. Jeglicher Verweis auf Android und das, was da los ist, ist überflüssig. Man setzt sich hier mit Apple auseinander und es kommt manchmal eben Kritik an dem, was die Obstfirma für teures Geld liefert - und das ist völlig okay so.

    Ich kann Route 66 empfehlen. Läuft einwandfrei, hat eine sehr schöne optische Umsetzung mit klar erkennbaren Anzeigen (IMHO das Beste, was es gibt) und man kann zwischen einer Kartenansicht wählen ( also das übliche) und dem Follow-me-Modus: da schaut man durch seine Handykamera auf die straße und fährt einem Auto hinterher, das eingeblendet wird - netter Gimmick, den es anderswo so nicht gibt.


    Man kann das Navi auch kostenfrei testen.


    Herstellerlink:


    klick

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Hm. So "sehr gerne" scheint das doch nicht zu sein.


    Engadget: Apple responds to bent iPhone 6 complaints, all nine of them.


    Wer's lieber auf Deutsch mag: http://www.mobilegeeks.de/appl…-iphone-6-plus-beschwert/


    Apple hat mit seiner Rückrufaktion für verbogene Geräte (Check im Apple Store) doch indirekt längst zugegeben, dass es hier offenbar einen Serienmangel gibt. Dass man sich irgendwie zu wehren und herunterzuspielen versucht wenn der mediale Shitstorm losbricht ist verständlich, aber nicht überzeugend.


    Und im Falle Apple sogar besonders gefährlich, denn Apple stand immer für besondere Nutzerfreundlichkeit und Qualität. Kernkompetenzen preisgeben nehmen einem Kunden immer besonders übel.


    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Hach, was waere so ein iPhone-Launch auch ohne irgendein #blafaselgate... die ganze Aufmerksamkeit, der Hype, die Klicks und die damit verbundenen Werbeeinnahmen - sie wuerden einfach verpuffen. Das waer' doch eine Schande. :p


    Fixationen in den Vorstellungsinhalten, sagen Psychiater dazu. In deiner Welt gibt es offenbar gar keine Differenzierung zwischen positiven und negativen Schlagzeilen. Auch Apple kann sich langfristig weder als Marke noch als Cashcow behaupten wenn die Stimmung kippt und das Image ins Negative abdriftet. Dass Apple bisher glänzend dastand sagt rein gar nichts über die Zukunft.

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Naja, ein modern denkender Mensch ist aber durchaus in der Lage, seine Umgebung differenzierter wahrzunehmen und nicht wegen eines gemeinsamen Merkmals alles in einen Topf zu werfen.


    In den aktuellen weltpolitischen Krisen und Konfliktherden sind es zu 99,9% Männer, die Terror verbreiteten. Deswegen sieht die Mehrheit der Menschen aber noch lange nicht alle Männer als Bedrohung an.


    Frag mal verheiratete Männer, die werden sagen, es seien zu 99,9% Frauen, die Terror verbreiten. :D


    Aber im Ernst: du bringst da einen sachlich falschen Vergleich. Du könntest, damit das Beispiel überhaupt sachlich passt, nur männliche Kombatanten in Konfliktregionen als Vergleichsgruppe heranziehen, aber nicht alle Männer weltweit. Die weiter oben zitierte Umfrage bezog sich schließlich nicht auf alle Religionen, sondern speziell darauf, ob man sich durch den Islam bedroht fühle. Von Christen, Juden, Buddhisten, Hinduisten und der großen Gruppe der Atheisten fühlt sich niemand bedroht.

    Zitat

    Original geschrieben von FloHech
    Ich glaube nicht, dass Deutschland sich aus der "IS-Sache" raushalten kann und wird. Vor allem fällt mir auf, dass eine Vielzahl von Politikern verschiedenster Parteien auf die extreme Gefährlichkeit der IS für den Weltfrieden hinweisen und sich Nachrichten nur noch um IS drehen. Dabei geht es immer wieder um Anschläge in Deutschland bzw. auf der ganzen Welt, die Anwerbung militanter Islamisten in Deutschland und deren Rückkehr...


    Habe irgendwie das Gefühl, dass Deutschland sich schon auf eine Beteiligung an den Militärschlägen beteiligen wird und die Bevölkerung schon auf Spur gebracht wird. Frankreich, das Sorgenkind Europas, macht ja auch schon mit. Blöde Aussage von mir natürlich, hat jetzt nichts mit Propaganda zu tun, die Gefährlichkeit wird meiner Meinung extremst herausgestellt.


    Sie sind ja auch gefährlich. Das sind Verblendete, die Genozid betreiben und offenbar vor gar nichts Respekt haben. Deutschland beruft sich immer wieder auf seine Sonderrolle nach dem 2. Weltkrieg. Das ist einerseits verständlich, andererseits müssten wir uns gerade deswegen manchmal an die Spitze der Bewegung setzen wenn es gilt, Völkermord zu bekämpfen. Allerdings kann man nur einer Linie folgen, entweder besonders engagiert sein oder zurückhaltend. Beides zugleich geht nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von FloHech
    Zu den theologischen Diskussionen: Es kommt halt auch immer drauf an, welche Leute man zu den Talkshows einlädt. Der "Christ" stichelt gegen den "Moslem", ihr würdet doch immer noch eure Frauen schlagen... Natürlich wird damit eine Stimmung in der Bevölkerung erzeugt und das Ende vom Lied ist, dass im Moment 63% der Deutschen den Islam, den es überhaupt nicht gibt, als Bedrohung sehen.


    Gemäßigte Moslems betonen immer gerne, Salafisten und Radikale würden nicht den wahren Islam vertreten. Nur: auch die moderaten Kräfte vertreten ja nur eine Sichtweise. Die Gemäßigten berufen sich genauso auf den Islam wie die extremsten Islamisten - also ist die Ansicht, der Islam sei eine Bedrohung, durchaus richtig. Sicherlich gibt es verschiedene Strömungen innerhalb der Religion, aber das auseinanderzunehmen ist viel zu komplex und kann nicht die Aufgabe des einzelnen Beobachters sein. Es gibt Anhänger dieser Religion, die in einer Gedankenwelt leben, die um hunderte Jahre der Entwicklung hinterher hängt. Kein Wunder und berechtigt, dass zeitgemäß denkende Menschen diese Religion pauschal als Bedrohung sehen.
    Der Kalte Krieg war Ende der 1980er Jahre vorbei, seitdem und auch schon davor, also seit Jahrzehnten, sind es in den weltpolitischen Krisen- und Konfliktherden nicht Christen, Hindus, Buddhisten oder andere Religionen, die Terror verbreiten. Es sind Leute, die sich auf den Islam berufen.

    Zitat

    Original geschrieben von SAR
    Die Überstunden kommen auf ein Zeitkonto und werden dann irgendwann mal (wenn es dem Chef passt) abgefeiert.


    OK, aber die Überstunden erledigen sich doch mit der sofortigen Freistellung. Soviel bezahltes frei, wie X jetzt bekommt, hätte er allein mit den Überstunden nicht bekommen. Soviel kann man auch in schlechten Betrieben in 2 Monaten nur schwer sammeln.


    Und wenn X eine so schlechte Meinung von dem Betrieb hat, ist es doch gut, wenn er so elegant rauskommt.


    Zitat

    Original geschrieben von SAR
    Naja, die Geschichte wird noch ein Nachspiel haben so oder so. Irgendwie bin ich da voll motiviert und werde ihn unterstützen wo ich kann


    Ich kann dir nur nochmal raten, keine Welle zu machen.


    Es mag persönlich enttäuschend sein und man ist sauer und innerlich verletzt, fühlt sich ungerecht behandelt, aber Probezeitkündigungen sind ein normaler Vorgang wenn eine Partei merkt, dass es - aus welchen Gründen auch immer - in einem neuen Arbeitsverhältnis nicht passt.


    Faktisch verliert X weder finanziell noch überstundenmäßig irgendwas, wie hier mehrfach vorgerechnet wurde. Selbst wenn, wir reden über wirklich vollkommen läppsche Summen, wegen denen der Aufwand nicht lohnt weil man ein Vielfaches dessen, was man VIELLEICHT bekommt, investieren muss. Und es ist eine große Gefahr dabei, dass der Schuss nach hinten losgeht und man nachher schlechter dasteht als wenn man einfach die Füsse stillhält und sich vor Augen führt, dass der AG auch entgegenkommt und nicht bis auf das letzte i-Tüpfelchen alles einfordert, was er einfordern könnte. Allein, dass er mit der sofortigen Freistellung 2 Wochen Gehalt bezahlt ohne dafür eine Arbeitsleistung zu bekommen, wiegt die in der kurzen Zeit angefallenen Überstunden um ein Vielfaches auf.


    Es ist sinnlos im Streit und als Korinthenkacker auseinander zugehen, zumal man doch mindestens eine ordentliche Bescheinigung/Arbeitszeugnis mitnehmen möchte. Ich hatte weiter oben schon mal angeregt, anstatt sich mit dem AG zu zoffen, besser einen Konsens zu suchen und sich fair zu trennen. Wenn der Ton passt ist es vielleicht möglich, ein Zeugnis zu bekommen, in dem eine auf 3 Monate befristete saisonale Mithilfe in dem Unternehmen bescheinigt wird. Das wäre für X die bestmögliche Variante im Hinblick auf den weiteren Bewerbungsprozess.


    Jede Streiterei mit dem AG ist nicht nachhaltig und schlecht für X. Das schreiben hier ALLE, die sich zu dem Thema einlassen. Denk' mal drüber nach!
    Aber wenn X partout mit dem Kopf durch die Wand will, kann man ihm nicht helfen.

    Zitat

    Original geschrieben von zwuncki
    Die Rückseite mit der Cam und v.a. den Antennen ist schon etwas verhunzt. Die Haptik wird es sicher nicht negativ verändern, aber designtechnisch gibt es imo einige schönere Rückseiten.


    Die Antennen finde ich optisch gar nicht mal so schlecht.


    Ich verstehe auch, dass Apple unter rein praktischen Gesichtspunkten...
    - die Antenne nun mal irgendwo unterbringen muss
    - dass man nach den Schwächen der Vergangenheit, wo ein Vorgänger anders angefasst werden musste damit der Empfang nicht gestört wird
    - Kontinuität in einem Designelement haben möchte, also die Optik der Vorgänger aufgreifen möchte
    - die Installation der Antenne mit anderen, vielleicht nicht so einfach anders positionierbaren Baugruppen des Geräts abgestimmt werden muss.


    Die abstehende Kamera ist aber eine peinliche und ärgerliche Design- und Funktionalitätssünde. Schlimm vor allem deswegen weil diese Peinlichkeit nicht erst im Feldtest mit Millionen Nutzern sichtbar wird, sondern jeder Hanswurst erkennt den Murks auf den ersten Blick. Sowas darf eine Firma mit den Ansprüchen von Apple nicht bringen und unter Jobs wäre das niemals passiert.