Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von tarifchaos
    Ich wurde halt öfter mal an den Ausgängen vom Zoll angehalten, also beim Verlassen des Freihafen-Geländes.


    Ah, OK. Ich dacht' schon... solange du im Gelände bist hat der Zoll ja keine Handhabe einen auf dicke Hose zu machen.

    Ja, man darf sowas nicht unterschätzen. Dieser saublöde Fall, man rennt mit irgendwelchen neuwertigen oder gerade gekauften Sachen in / durch den Freihafen, vielleicht sogar nur weil der Weg kurz ist. Im Hinblick auf alle Habseligkeiten, die man mitführt, ist das eine zollrechtliche Bestimmung, nämlich "Verbringen in eine Freizone" und macht die mitgeführten Waren zu Nichtgemeinschaftwaren.


    Wer den Freihafen dann wieder verlässt macht seinen Krempel damit wieder zu Gemeinschaftswaren und unterliegt denselben Regeln wie derjenige, der aus einem Nicht-EU-Land zurück in die EU reist. Zollrechtlich ist "mal gerade durch den Freihafen gurken" im Prinzip gleichbedeutend mit einer China-, USA oder sonstwas-Reise. Zumindest unterliegen alle mitgeführten Waren denselben Regeln wie bei der Rückkehr von einer Fernreise, bei der man die EU verlassen hatte.


    Mag einem sehr komisch erscheinen wenn man nur mal eben aus dem alten Elbtunnel nach oben kommt, aber so schaut's aus.


    Tarifchaos, trotzdem seltsam von den Zöllnern. Solange man noch im umzäunten Freihafengebiet ist, kann man ja mitschleppen was man will. Brenzlig bzw. illegal wird es erst wenn man heraus geht. Wobei das Theorie ist, denn wozu läuft man wohl spätabends mit unverzollter Ware herum? Sicher nicht um damit zum Zollamt am Ausgang zu latschen... ;) Insofern wiederum: verständlich, was der Zöllner sagt.

    Zoll FAQ.


    Solange die Uhr im Freihafen ist muss sie nicht verzollt und versteuert werden, sie befindet sich dann zwar auf deutschem Boden, wird aber zollrechtlich behandelt als wäre sie noch nicht eingeführt worden.


    Sobald sie den Freihafen verlässt muss eine normale Importverzollung laufen.


    Freigrenze momentan 22 EUR, 45 EUR nur bei Geschenken unter bestimmten Bedingungen, siehe FAQ.

    Nur mal so aus Interesse: wie kommt es dass du ein Gerät kaufst, fast 2 Wochen nutzt und dann, nicht ohne Erwähnung deiner Rechtsschutzversicherung, zurückgeben willst?

    Ebay stellt sich selber ein Bein und vergrault die Kunden. Mir ist das Recht, denn ich halte Ebay schon lange für eine Abzocker-Firma, die von allen Beteiligten (Verkäufer, Käufer, Ebay) den mit Abstand größten Reibach macht.


    Wenn sie jetzt endlich so weit sind dass die Regeln und Kosten so ungemütlich werden dass die Leute fernbleiben, ist das gut. Vielleicht gewinnen so Ebay-Alternativen an Gewicht und ein Kundenschwund schrumpft auch die Abzocker-Firma Ebay wieder auf ein gesundes Maß, denn die sind seit langem schon so dermaßen unverschämt mit ihren Gebühren... und den Regeln, die immer so sind dass sie auf jeden Fall profitieren, und die Handelnden bleiben sich selber überlassen, vor allem bei Problemen.


    Weiter so, Ebay! Je höher sie fliegen um so dünner wird die Luft und der heilsame Absturz rückt dann in greifbarere Nähe.

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    Original geschrieben von raix
    Was ist denn so schlimm dran, wenn ein paar Partyfotos von einem zu sehen sind?


    Nach wie vor zählt in manchen Branchen ein integeres, geschäftsmäßiges Auftreten. Es macht halt einen Unterschied ob man beim Wiener Opernball, oder der Ballermann-Party fotografiert wurde.


    Man kann das zwar albern finden, aber so sieht es nun mal aus. Würdest du einem ganzkörpertätowierten Punk dein Geld anvertrauen? Oder erscheint dir ein seitengescheitelter Anzugträger seriöser? Theoretisch kann der eine so zuverlässig wie der andere sein, nur legt man in der Bank Wert darauf geschniegelte Mitarbeiter zu haben.


    Man kann das doof finden, aber so ist es eben und deswegen sind Peinlichkeiten aller Art nicht gerade förderlich wenn man sich in einem konserativen Unternehmen bewirbt. Ganz abgesehen von der erweiterten Variante, dass man je nach Job und je nach im Netz zu findenden Infos erpressbar wird und dadurch für manche Jobs untragbar wird.

    Vorgestern Abend "Anne Will" gesehen? Da saß ein CDU-Milchbrötchen, das vorschlug dass Leistungsträger demnächst doppelte Stimmkraft haben sollen, während Hartz 4-Empfänger, Arbeitslose, Stütze-Bezieher, Penner und Assis nur "Wahlrecht light" haben sollen.


    Das Gute daran war dass der Clown von Geissler bis zu Westerwelle (!) lächerlich gemacht wurde. Das war ganz OK und es wurde schnell deutlich dass man den Deppen nicht ernst nahm.


    Traurig ist aber dass dieser Hirni auch einer dieser oberschlauen CDU-Jungmitglieder ist. Was passiert in 20, 30 Jahren, wenn diese Kanonen am Drücker sind?

    In meinen Augen komplett daneben und ein No-Go für diesen interessierten Arbeitgeber. Ich würde niemals zu ihm gehen wenn ich nicht müsste, denn ein solches Verhalten ist unprofessionell und unverschämt, sowohl gegenüber dem Bewerber wie auch gegenüber dem bisherigen AG.


    Im Falle autares' mag es ja so sein dass er glücklicherweise ein gefragter Spezialist ist, dessen Position im alten Unternehmen nicht leidet. Das kann in anderen Fällen aber auch ganz anders sein, da wird das Verhältnis des AN zu seinem momentanen AG durch das Bekanntwerden einer Wechselabsicht womöglich schwer beschädigt.


    Ich verstehe zwar die Absicht des neuen AG's Infos einzuholen, sich bei Dritten zu informieren und nicht nur den schönen Augen oder dem glatten Gerede eines Bewerbers zu glauben. Aber wer bekannte Diskretionsgrenzen überschreitet schießt sich ins Abseits.


    Wenn man Pech hat und in einer nicht so guten Position wie autares ist bringt einen dieses Verhalten des interessierten AG's im momentanen Job arge Probleme weil das Vetrauensverhältnis leidet.


    Vielleicht sollte man den neuen AG mal anrufen und sich als Personaler eines dritten Unternehmens ausgeben, um sich nach Referenzen irgendeines leitenden Mitarbeiters zu erkundigen! ;)


    Aber Spass beiseite: IMHO eine Frechheit!

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    Original geschrieben von bastian_S
    Und was die Punkteschieberei angeht: ich glaube nicht, dass man gewinnt wenn man nur Punkte aus den Nachbarländern bekommt.


    Zum gewinnen reichen Nachbarschafts-Gefälligkeitspunkte alleine natürlich nicht aus. Aber bei knappen Abständen können diese Punkte jemanden über eine Hürde hieven, die er sonst nicht überwunden hätte.


    Nachbarschaftspunkte verfälschen die Ergebnisse, verschieben durchaus Platzierungen. Diverse Länder könnten einen Stummen auf die Bühne stellen, der 3 Minuten schweigt, und würden trotzdem nicht auf dem letzten Platz landen...


    Zur Ehrenrettung der No Angels: ich stehe nicht auf Castingshows und nicht auf Retorten-Bands. Aber eins muss man den Mädels trotzdem lassen: immerhin wurden sie zu Siegern der Castingshow weil sie gutes Aussehen mit Sangestalent verbanden.
    Jetzt so zu tun als seien es hässliche Bratzen, die nicht in der Lage sind einen einzigen vernünftigen Ton rauszubringen, stimmt nun einfach nicht. Egal ob man sie mag oder nicht, aber so fair muss man immer sein ihnen nicht von vorneherein jedes Talent abzusprechen.