Beiträge von Printus

    Aber das ist ja schon der Fall. Von Vitamin C über Lutschtabletten bis zur Rheumasalbe findet man in jedem Supermarkt und jeder Drogerie Arzneien. Das Sortiment ist nicht so umfangreich wie in anderen Ländern, aber immerhin.
    Und ein Gutes hat die Sache: die Leute betrachten ein Medikament als Medikament. Bunte Drops in der 5000er-Dose, also die typische US-Darreichungsform, vermitteln eher nicht dass Aspirin eine Arznei mit Gefahren für den Magen und Auswirkungen auf die Blutkonsistenz ist. Kein sinnvolles Signal.


    Natürlich kann man sich streiten ob die Welt untergeht wenn z. B. Aspirin im Supermarkt verkauft würde, in der Apotheke wird man auch nicht explizit eingewiesen wie man das anwenden soll, weil's ja auch selbsterklärend ist oder die Infos im Beipackzettel stehen.


    Die Welt ginge also sicher nicht unter. Nur: wo zieht man die Grenze? Irgendwie muß man ja definieren welche Mittel verschreibungs- und welche apothekenpflichtig sind.


    Oder was ist mit Suizidgefährdeten? Wenn die an jeder Straßenecke im Aldi potente Medikamente kaufen könnten wird die Wahrscheinlichkeit, sich in einer Kurzschlußreaktion damit umbringen zu können, weit größer als wenn größere Mengen Arznei nicht so einfach und spontan aufgetrieben werden können.


    Ich bin für Wettbewerb und faire Preise, auch bei Medikamenten. Aber es muss auch klar sein dass manche Bereiche reguliert gehören um bestmögliche Versorgung zu garantieren, weil ansonsten wird nicht mehr nach Bedarf, sondern Profit agiert.


    Man sieht im Telekommunikationsbereich auch dass Behörden denselben überwachen müssen weil es sonst Wildwuchs gibt. Würde sich der Markt alleine bestmöglich bereinigen bedürfte es keiner Regulierungsbehörde.

    Twix: genau so.


    Die Rechnung muss natürlich trotzdem komplett wie bei einem Geschenk geschrieben sein, also als "gift"-Proforma-Rechnung, und auch sonst müssen alle Bedingungen einer privaten Kleinsendung erfüllt sein: privater Versand vom Onkel an dich, Hose nur zur eigenen Nutzung, nur gelegentlicher Versand usw. ....


    Auf der Rechnung sollten idealerweise genaue Angaben zur Hose stehen: Label, Größe, Farbe, Herstellungsland laut Etikett (wenn nix drinsteht: Kanada) und nicht zu vergessen das Material laut Etikett.


    EuSt fällt weg und du zahlst 27 EUR.


    Falls noch andere Waren im Paket sind, also beispielsweise Bücher zu 25 EUR, eine CD für 10 EUR und ein T-Shirt zu 10 EUR, können diese Dinge freigeschrieben werden, denn bis zu einer Gesamtsumme von 45 EUR ist der Import frei.


    Wenn dann aber auch noch eine Baseballcap zu 5 EUR im Paket wäre müßte sie mit pauschalisiert werden, denn die Bücher, die CD und das T-Shirt hätten in diesem Beispiel die 45 EUR ausgeschöpft.


    Die Hose, Wert 200 EUR, kann nur komplett pauschalisiert werden. Es geht also NICHT nur 155 EUR zu pauschalisieren und 45 freizuschreiben weil man Waren nicht splitten kann.

    Vor allem: wen stört es wenn sich viele Apotheken auf kleinem Raum drängeln? Das kann man sehen, zur Kenntnis nehmen - und fertig. Man hat doch keinen Nachteil dadurch! In der Fußgängerzone stehen oft auch 5 Bekleidungsläden nebeneinander oder man kann fragen wieso es einen Karstadt braucht wenn es schon einen Kaufhof gibt, schließlich überschneidet sich das Sortiment zu 99% und man findet schon in einem Laden "alles".


    D-Love: Selbst wenn die Marge bei einem Nasenspray 200% wäre sind das in konkreten Zahlen nur 1, 2 EUR. Wovon soll der Apotheker deiner Meinung nach leben?


    In einem solchen Fall mit % zu argumentieren ist zwar geschickt, du verwäschst aber die Tatsache dass die Marge für den Apotheker trotz der 200% Aufschlag sehr klein ist. Der verdient an 1% eines 1000 EUR-Medikaments mehr als am Nasenspray mit 200% Gewinn.


    Ich glaube auch dass es Apothekern recht gut geht und natürlich sieht man an ihrer Dichte und den Preisunterschieden zu anderen Ländern oder Internet-Apotheken dass sie ganz gut verdienen.


    Irgendwie ist es allerdings auch eine typisch deutsche Neiddebatte... klar, niemand möchte zu viel bezahlen. Aber es beschwert sich auch jeder wenn die eigenen Bezüge immer kleiner werden. Sowas hängt aber zusammen, wenn niemand mehr bereit ist fair zu bezahlen oder man sich darüber aufregt dass der Apotheker 2,50 EUR im Notdienst kassiert, darf sich nicht wundern wenn die eigenen Zuschläge auch immer kleiner werden. Der Apotheker wird nämlich zu Recht argumentieren dass andere in Nacht-, Sonn- und Feiertagsdiensten auch nicht mehr bekommen sollen als er selber.


    Oder: man erwartet dass man ein Handy zum absoluten Schnäppchenpreis bekommt, außerdem aber das Recht hat es nach Tagen Benutzung noch im Rahmen des Fernabsatzgesetzes zurücksenden zu können. Wer denkt aber daran dass der Händler in seine Verkaufspreise einkalkulieren muss dass zurückgesandte Geräte ihn Versandgebühren kosten und er solche Geräte in geöffneten Verpackungen ggf. nicht mehr als nagelneu verkaufen kann?


    Zum Thema "Erlebnis Einkauf": damit ist nicht gemeint dass man durch Dschungellandschaften gehen muß, sondern einfach dass man durch einen schön hergerichteten Verkaufsraum schlendern kann, in dem die Waren ansprechend präsentiert werden. Dass man einen kleinen Flirt mit einer hübschen Verkäuferin geboten bekommt. Oder zwischendrin im Straßencafe in der Sonne sitzt und Mädels nachschaut, während man seinen Kaffee trinkt. Oder beim Stöbern auf Sachen stößt, die man nicht haben "muß", aber die einem Gefallen und die man kauft um sich selber eine Freude zu machen.


    Dinge zu sehen, anzufassen, zu erleben, ist halt anders als sie auf einem Bild im Onlineshop zu betrachten. Und wenn wir mal beim Thema Handy bleiben: solange nicht ausgerechnet ein Dummy ausgestellt ist möchte man auch erleben wie das Gerät verarbeitet ist, wie es sich anfaßt, wie es ausschaut...

    Der Fehler liegt hier eigentlich beim Versender. Er hat offensichtlich einen Transporteur gewählt, der die Importformalitäten von einem Dienstleister erledigen läßt, der dich zusätzliche Gebühren kostet. Es gibt jetzt aber in der Tat nur die Möglichkeit den Dienstleister zu bezahlen weil eine Selbstverzollung nicht möglich ist.


    Verzollt werden muss immer im ersten Hafen / Flughafen / Zollamt nach Eintreffen in der EU. Wenn diese Sendung als Luftfracht kam müßtest du also zum einen zu dem jeweiligen Flughafen fahren. Zum anderen müßte der Paketdienst / die Spedition die Sendung aus ihrem "geschlossenen System" heraussuchen, dir übergeben und sicherstellen dass du es verzollst.


    Problem ist hier dass sie das nicht sicherstellen können, da kann schließlich niemand neben dir herlaufen wenn du zum Zoll gehst. Andererseits haben sie aber den schwarzen Peter wenn sie nicht nachweisen können wann und wo die Verzollung stattgefunden hat.


    Praktisch ist es so dass Paketdienste grundsätzlich nichts zur Selbstverzollung herausgeben werden weil das logistisch extrem umständlich ist, sie müssen nämlich aus dem üblichen Paketlauf, der sicherstellt dass hunderttausende Pakete richtig sortiert werden, herausgenommen werden - jedes Mal mit der Gefahr die eigenen Warensysteme zu "verwirren" weil Sendungen verschwinden.


    Verschwundene Sendungen sind hier nicht nur deswegen heikel weil Kunden ihre Pakete bekommen wollen, sondern auch weil alle unverzollten Sendungen unter zollamtlicher Überwachung stehen. Manipulationen oder das Verschwinden von Sendungen sind also zolltechnische Vergehen und damit ein massives Problem für den Paketdienst.


    Sendungen werden - und auch das nur ungern, wegen des Aufwandes - nur Speditionen und Betrieben, die ihrerseits bekanntermaßen Bewilligungen des Zolls haben, übergeben und mit viel Mühe muss dann das Erfassungssystem so verändert werden dass das betreffende Paket nicht "unbekannt verschwunden" ist, sondern den Status einer Übergabe an authorisierte andere Verzoller vergeben wird.

    Die "Erkenntnis" kommt wenn man online erstmals auf die Nase fällt und doch zum Fachhändler gehen muß, der dann mit ein wenig Glück gute Arbeit leistet...


    Gerade bei den Angeboten der Discounter (PC vom Aldi) stellt sich bei näherer Betrachtung schnell heraus dass die zwar scheinbar viel für's Geld bieten, auf den 2. Blick merkt man aber auch:


    Das ist ein Komplettpaket, wo man viel mitgeliefert bekommt, was man realistisch nicht braucht. Man bezahlt es aber - und der beste Preis ist zu teuer wenn man ihn für Dinge zahlt, die man nicht benötigt. Wer hier nachdenkt und realistisch abschätzt, also nicht aus einer Raff-Mentalität heraus alles mitnehmen will, merkt schnell dass die Hälfte an Software für ihn unnütz ist.


    Außerdem wird der Preis oft darüber erreicht dass Sondereditionen von Soft- und Hardware verbaut werden. Man wirbt dann zwar mit "Mainboard XY" und es hat einen guten Namen - ist aber de facto eine abgespekte Aldi (Medion)-Version eines bekannten Produktes.


    Problem: wird irgendwann mal eine Neuinstallation fällig und man braucht passende Treiber wird man zwar die Allerweltstreiber finden, nicht aber eine genauso aktuelle Version für die Medion-Variante.


    Weiterhin blenden sie mit guten Werten (650 W-Netzteil, 500 GB Festplatte...) verbauen aber China-Ramsch.


    Klar, so kann man etwas hermachen und mit einem Angebot blenden, wo viel für's Geld geboten wird. Rechnet man aber alles heraus, was man eigentlich gar nicht braucht und kalkuliert zudem ein dass teilweise Billigteile mit begrenzter Lebenserwartung verbaut wurden schwindet das gute Bild.


    Für's gleiche - oder weniger - Geld kann man sich bei einem Fachhändler einen maßgeschneiderten PC mit individuell ausgewählten Komponenten zusammenbauen lassen und hat Markenware und einen leicht erreichbaren Reparaturservice (Garantie...) lokal vor Ort.


    "Ich bin zu arm um billig zu kaufen".

    Die bekannten Großhändler, bei denen Elektronikläden einkaufen, bringen es auf etwa 45.000 Artikel. Die Auswahl an Notebooks liegt permanent im Bereich 400-500. Wie soll ein Verkäufer da spezielle Details von Waren haben, die er nicht zufällig selber gut kennt?


    Der Punkt ist aber: der übliche TT-Leser ist jung, dynamisch, Technik-affin und hat sich vorher über die in Frage kommenden Produkte schlau gemacht. Klar kann ein Verkäufer da schwer gegen ankommen, denn der weiß natürlich im Zweifel weniger Details als der Kunde, der sich mit seinem gewünschten Gerät beschäftigt hat.


    Es gibt aber immer noch Leute, die das erste Handy, den ersten PC oder ohne jede Ahnung ein Notebook haben wollen. Die interessiert nicht irgendein technisches Detail, nicht ob der Chipsatz X im Benchmark gegen Y 1,24343% mehr Leistung brachte, sondern die wollen fair gesagt bekommen was überhaupt für sie in in Frage kommt und worauf man achten muß. Denen ist dann auch egal ob sie Gerät A oder B kaufen, Hauptsache das Ding kann alles, was sie möchten und der Preis ist in Ordnung.


    Dieser Kunde will wissen was eine Handykamera taugt und ob es ein Kabel gibt um die Pics auf den PC zu bringen oder ob man sonstwie herumfummeln muß, wodurch es für sie kompliziert wird.


    Diese Kunden wollen nicht 3 EUR sparen wenn sie einen Drucker kaufen, aber vom Verkäufer gesagt bekommen dass die Hersteller den Geräten keine Kabel mehr beilegen und man dieses dazu kaufen muß. Das sagt ihnen im Netz nämlich niemand.


    Klar sind viele hier keine Kunden, die Beratung brauchen. Aber es gibt eben auch die anderen, denen es nicht um hinterletzte Details geht, sondern eine grundlegende Beratung, jemand, der sie an die Hand nimmt und dafür sorgt dass sie am Ende etwas bekommen, was ihren Vorstellungen entspricht.


    "Consultative Selling" ist das Stichwort. Das bietet im Netz keiner.


    Vielleicht habt ihr manchmal auch eine etwas verquere Vorstellung davon was ein Verkäufer können muß. Wer kann denn heute ernsthaft ALLE Handytarife kennen, alle Handys mit Ausstattung und Werten...? Dazu ist der Markt doch viel zu komplex.


    Ein guter Fachhändler nimmt sich aber Zeit und berät den Kunden in Dingen, die im Netz nicht greifbar sind, und das wird von vielen Kunden geschätzt. Es setzt natürlich vorraus dass den Kunden nichts angedreht wird, sondern es wirklich darum geht sich durch Kompetenz, Service und Fairness auszuzeichnen.


    Dieser Händler konkurriert aber auch nicht mit MM, Saturn oder dem Internet, denn er hat gar nicht das Bestreben andere über den Preis auszustechen. Sondern er spricht Kunden an, die nicht zu viel bezahlen wollen, aber bereit sind einen fairen und vielleicht leicht höheren Preis als im Netz zu zahlen um dafür einen persönlichen Ansprechpartner zu haben.


    Wie gesagt, die TT-Community wird gerade bei Handys und Elektronik nicht unbedingt auf den Rat von Fachhändlern angewiesen sein. Aber wenn man mal über den Tellerrand schaut - wer z. B. Klamotten kaufen möchte (und keine Freundin hat :D) kann nur im Laden eine Beratung bekommen was ihm steht und was nicht. Natürlich muß man dazu erstmal einen Laden mit kompetentem Personal finden, aber wenn das der Fall ist bekommt man dort einen Mehrwert, nämlich gesagt was einem steht. das gibt's im Netz einfach nicht...


    So geht es älteren Leuten wenn der erste Computer oder das erste Handy angeschafft werden soll - und die sind froh dass es Fachhändler gibt.

    Im IT-Fachhandel stellt man schnell folgendes fest: es gibt 2 Käufergruppen, die sich wenig überschneiden.


    Die einen kaufen nur nach Preis und denen geht es nur um die Anschaffung eines Produktes. Klar dass diese Leute eher online kaufen, denn kein Fachhändler mit Ladengeschäft kann dieselben Preise bieten wie ein Onlinehändler, der womöglich nur ein Büro hat und alle Waren vielleicht sogar vom Großhändler direkt zum Kunden schickt, also mit minimalem Aufwand agiert.


    Die andere Gruppe legt Wert auf Beratung und kauft im Fachhandel. Fachhandel meint hier nicht Media Markt und Saturn, sondern Anbieter, die sich wirklich auskennen.
    Gerade ältere Leute können oder wollen nicht nur ein Gerät kaufen, sie wünschen auch Beratung. Wer sich z. B. nicht mit PC's auskennt wird online genauso wenig wie im MM erfahren welchen Rechner zu welchem Preis er brauchen kann oder welche der komplexen Daten eines Angebots warum für ihren Zweck geeignet oder nicht geeignet ist. Denen hilft außer einem Fachhändler keiner wenn mal etwas nicht klappt. Dieses Klientel will meistens einen festen Ansprechpartner vor Ort haben, an den man sich wenden kann wenn Schwierigkeiten entstehen, und dem vertraut wird wenn die Beratung gut war und bereits gute Käufe dort getätigt werden konnten.


    Im Fachhandel kaufen auch viele Gewerbetreibende, denn auch die sind auf Service angewiesen: wenn das Netzwerk nicht mehr funktioniert nützt der billigste Kauf im Internet nichts, dann muß ein Ansprechpartner da sein, der sich schnellstmöglich um das Problem kümmert. Meistens kämpfen kleine Gewerbetreibende in ihrer Branche mit demselben Problem von Billigkonkurrenz, sodass dort oft auch eine Art Agreement herrscht - "ich kaufe bei dir, du dafür bei mir".


    Ein weiterer Punkt: die Kalkulationen der Preisbrecher stehen oft auf Messers Schneide. Da wird kalkuliert dass man Ware für 1 EUR kauft, für 1,50 EUR verkauft und dann 50 Cent gewonnen hat. Das ist aber eine Milchmädchenrechnung, denn eventuelle Rücksendungen nach Fernabsatzgesetz müssen bedacht werden (Ware in geöffneten Kartons - schwerer verkäuflich und mit logistischem Aufwand verbunden, außerdem trägt der Händler die Versandkosten ab 40 EUR Warenwert), und Reklamationen müssen bedacht werden. Die kosten Zeit und Geld, also wird jeder, der sowas nicht ausreichend kalkuliert, versuchen Reklamationen abzuwimmeln.


    Gerade an dieser Stelle profiliert sich ein Fachhändler, der seinen Kunden einen Mehrwert bieten will.
    Dazu kommt: manche Großhändler bieten besonders gute Einkaufskonditionen wenn ein Händler in Jahresfrist bestimmte Größenordnungen an Umsatz erreicht. Einige Schlaumeier kalkulieren diese Rabatte von Anfang an in ihre Preisgestaltung ein. Wenn's aber schief geht - hat man billig gekauft, steht im Reklamationsfall aber dumm da weil der Händler insolvent ist.


    Nicht zu vergessen die Versandkosten: gerade bei den besonders preiswerten Anbietern sind diese oft erschreckend hoch - und stellen so einen Großteil des Preisvorteils wieder ein. Für das gleiche Geld oder nur wenig mehr hätte man auch im lokalen Fachhandel kaufen können.
    Man hätte das Einkaufserlebnis gehabt, die Ware sofort bekommen, sie anschauen können...
    Außerdem muß man keine Vorabüberweisung an einen unbekannten Vertragspartner leisten. Da sich der Onlinekauf naturgemäß nur bei relativ teuren Sachen rechnet ist das ein wichtiger Punkt. Alternative wäre die Nachnahme, aber das steigert den Versandpreis ja erneut.


    Ich war lange ein ziemlicher Verfechter von Onlinekäufen und mag die unkomplizierte Kaufmöglichkeit. Inzwischen komme ich aber immer öfter wieder dahin zurück vor Ort zu kaufen. Es hängt davon ab um welche Produkte und Konditionen es geht, aber die Zeiten des "alles im Internet bestellen" sind für mich vorbei. Man kann auch auf duie Nase fallen und der Preis ist nicht alles - vor allem weil es gar nicht immer stimmt dass im Netz alles preiswerter ist.


    Gerade am Apothekenbeispiel zeigt sich ein weiteres: Chronisch Kranke können online natürlich geplante Medikamente kaufen, aber für den Normalfall in jungen Jahren, nämlich dass man hin und wieder akut Medikamente braucht, führt kein Weg am Anbieter vor Ort vorbei. Ebenso im Bezug auf den Notdienst.


    Ich halte es inzwischen mit folgendem, sehr guten Grundsatz:


    "Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte.
    Die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Anbieter. Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist dumm zu wenig zu bezahlen. Wer zuviel bezahlt verliert etwas Geld, das ist alles. Wer dagegen zu wenig bezahlt riskiert alles zu verlieren, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
    Das Gesetz der Marktwirtschaft verbietet es für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Wer das niedrigste Angebot annimmt muss für das Risiko, das er eingeht, etwas hinzurechnen. Und wer so ehrlich ist und das macht, der hat auch genug Geld um etwas Besseres zu bezahlen."
    John Ruskin (1819-1900), Englischer Sozialreformer


    Man sieht ja an "Qualitätswaren" aus China oder Nokia in Bochum wohin es führt wenn es nur noch um den billigsten Preis geht... In letzter Konsequenz bedeutet der "Billigwahn" auch Verlust von Arbeitsplätzen und das kann viele irgendwann auch selber betreffen, je nachdem in welcher Branche man seine Brötchen verdient.

    Bei Onlinebestellung mußt du ca. 1 Woche rechnen bevor die BC in deinem Briefkasten liegt. Man kann aber nach/in 2 (?) Tagen eine vorläufige BC bekommen, die die Zeit bis zum Eintreffen der regulären Karte überbrückt. Bei der Bestellung der Fan-BC steht auf der Webseite erklärt wie das funktioniert.


    Wenn es wirklich knapp ist würde ich am Schalter kaufen, da sollte es normalerweise sofort eine vorläufige BC geben.


    Generell scheint mir die Fan-BC ein gutes Angebot, wenn die deutsche Elf nicht allzu schnell aus dem Turnier fliegt - und zumindest anfangs werden sie ja wohl mal Spiele gewinnen. Insofern dürfte die Gültigkeit der Karte nicht schlecht sein für die 20 EUR, die man investiert. Ist ja erfreulicherweise auch ein überschaubarer Betrag, man muß nicht erstmal eine größere Summe zahlen.

    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Was willst Du/Dein Freund denn mit der Beschwerde erreichen?


    Im Endeffekt verschwendet Ihr doch nur Zeit und ändern wird sich nix, leider.....


    Der Händler ist der Idiot für den Hersteller der die Autos mangelhaft produziert, der Meister bekommt nichts von der "Verkaufsprovision" des Verkäufers. Es wird ihn nie interessieren. Es ist nen Fehler im Vertriebssystem, der keinen interessiert....


    Naja so geht's nun auch nicht. Neben Kindern und Haus (wenn man sie denn hat) gehört ein Auto zu den teuersten Anschaffungen, die Menschen in ihrem Leben machen. Schulterzuckend zuzuschauen wenn ein Kunde Probleme mit dem sauer erarbeiteten Wagen hat, zeugt allerdings auch vom falschen Verständnis eines Werkstatt-Mitarbeiters.


    Es ist schon okay wenn der Kunde den Anspruch hat ein fehlerfreies Auto zu bekommen, das ist sein verdammtes Recht. Es hat den Meister sehr wohl zu interessieren wenn Probleme auftauchen.