Beiträge von Printus

    Durch den Export in die Schweiz hat dein Gut den Status der "Gemeinschaftsware" verloren, es ist dadurch "Nichtgemeinschaftsware" geworden, wobei "Gemeinschaft" die Europäische Gemeinschaft meint.


    Insofern importierst du jetzt Nichtgemeinschaftsware in die EU und somit kommen auch Zollformalitäten und Einfuhrabgaben auf dich zu. Berechnet werden diese anhand des Warenwertes. Wenn die 3000 EUR jetzt also ein realistischer Handelswert sind und du eine Rechnung über die 3000 EUR hast wird der Zoll deine Abgaben danach berechnen. Was dein Ding vor ein paar Jahren wert war interessiert keinen.

    Der Mittlere war ein Typ mit einem aufgemotzten Audi, der vor allem um sein Auto jammerte. Außerdem war er gerade mir Blumenstrauß zu seiner Freundin zum Geburtstag wollte - auch deswegen traf ihn der Unfall schwer... er jammerte jedenfalls sehr herum - was ich ihm nicht vorwerfen kann, ich hab' das Schlammassel ja angerichtet.


    Aber solche Sachen machen einen dann zusätzlich fertig...


    Im Auto davor eine Frau mit ihrem uralten Opa, die waren nur leicht angedidscht worden, aber trotzdem machten sie ein riesiges Spektakel weil es ein heißer Sommertag war und der Opa müßte ja in den Schatten und hätte es am Herzen und jetzt das...


    Dazu hupende, aus dem Fenster schimpfende Autofahrer, die kurz aufgehalten wurden weil eine Fahrspur blockiert war und sie nun auf der anderen vorbeifahren mußten.


    Alles verständlich, irgendwie, aber wenn du eh schon dastehst wie ein begossener Pudel sind solche Sachen das Letzte, was du brauchst. ZUm Verhalten der Polizei hatte ich ja schon etwas geschrieben...

    Sebi-TT, mach dir trotz allem nicht ins Hemd. Du hast niemanden tot gefahren und selbst dann hört man ja oft wie verdammt glimpflich Leute davonkommen.


    Ich kann gut nachvollziehen wie du dich fühlst, das alles hat dich sehr erschreckt und innerlich getroffen. Dazu gerät man in eine hilflose Lage weil man, sowohl im ersten Moment am Unfallort, aber auch später, immer wieder ziemlich hilflos dasteht und nicht weiß wie man sich verhalten soll. Es ist ja schon bemerkenswert dass selbst bei einem so relativ kleinen Unfall so viele Juristen mitspielen und so viele Aspekte bedacht werden müssen, die einen Laien überfordern.


    Ich bin im letzten Jahr jemandem draufgefahren - der wurde noch auf den Vordermann geschoben - und das auf der stadtgrößten Ausfallstraße zur Feierabendzeit - "nur" Blechschaden, aber man möchte im Boden versinken weil man als "Schuldiger" dasteht und dazu auch noch auf der Showbühne zur besten Sendezeit.
    Die Polizisten waren damals sowas von keine Hilfe, die haben mich ziemlich hängen lassen. Eigentlich hätten die merken müssen - und ich habe das auch gesagt - dass ich ziemlich geschockt war, außerdem überhaupt nicht wußte ob ich das Bußgeld, welches sie verhängten, gleich bezahlen soll oder ob das ein Schuldeingeständnis ist... Es war zwar klar dass ich Schuld war, aber man kriegt ja immer eingetrichtert dass man sich erstmal nicht äußern soll... Ich habe mich echt ganz mies gefühlt weil ich da stand wie ein Idiot und wirklich völlig hilflos was ich jetzt tun oder lassen soll. Noch dazu zu der Zeit an dem Ort, schlimmer konnte es nicht kommen. Ich wäre am liebsten im Boden versunken und das hat mich damals auch tief getroffen, innerlich. Darauf gingen die aber gar nicht ein und ich war danach genauso unruhig wie du jetzt.


    Ich hätte ja verstanden wenn ich wie ein Arschloch gerast wäre, dass die Polizisten den Unfallverursacher dann schmoren lassen "weil er es verdient hat". Aber hier war klar dass das wirklich nur ein blödes Versehen wegen der tiefstehenden Sonne war.


    Was man an diesem Thread merkt ist wieder einmal wie schnell sich das Blatt wendet, wenn man im einen Moment noch der vermeintlich coole Oberchecker ist, der locker-flockig meint alles im Griff zu haben, und dann im nächsten Moment zum Häuflein Elend wird wenn etwas passiert.


    Ich beziehe das nicht auf dich oder mich persönlich, ich unterstelle nicht dass du dir diesen Schuh anziehen mußt. Ich selber bin sowieso ein ziemlicher vorsichtiger Fahrer. Ich meine das eher so generell. Wenn man sieht wie die Leute fahren, sei es beim dichten Auffahren auf der Autobahn, bezüglich ihrer Geschwindigkeit, im Bezug auf das aggressive Fahrverhalten - ich denke ganz oft wie klein mit Hut die Leute werden wenn etwas passiert, und da reicht ein kleiner, für Außenstehende simpler Blechschaden. Auf einmal knickt das obercoole Gehabe total zusammen.
    Den meisten ist überhaupt nicht klar wie man sich fühlt und welche Lawine losrollt wenn man in einen Unfall verwickelt wird und vor allem wenn man als Verursacher oder Mitschuldiger gehandelt wird. Ich bin eh immer vorsichtig und defensiv gefahren, aber seitdem noch um so mehr.


    Dennoch - mach' dich nicht verrückt. Wenn du eine Anwältin hast wird sie dir sagen was zu tun ist, das hilft dir rechtlich gut aus der Sache rauszukommen und du wirst vor allem auch das Gefühl haben nicht alleine dazustehen.

    Ein guter Freund betreibt ein IT-Systemhaus und ist in seiner Stadt Repräsentant eines lokalen Anschluß-Anbieters.


    Er sagt immer wieder dass man bei der Telekom eins niemals machen soll: nämlich in einen einmal laufenden Auftrag eingreifen weil man zwischenzeitlich noch Veränderungen will. Das führt dann wohl ins maximale Chaos, neben dem ganz normalen Wahnsinn, der eh schon vorhanden ist.


    Zum anderen prozessiert der lokale Anbieter inzwischen gegen die Telekom weil sie Leute, die gekündigt haben und wechseln wollen, mit gezielter Hinhalte-Taktik mürbe zu machen versucht. Es hat da inzwischen einstweilige Verfügungen gegeben weil die Telekom kündigende Kunden bewußt auflaufen und Dinge schief gehen läßt weil der Otto Normalverbraucher schnell geneigt ist Probleme nach dem eigentlich vorgesehenen Umschalttermin dem neuen Anbieter anzulasten.


    Es ist also nicht nur Unvermögen - was ja schon schlimm genug wäre - sondern es geht teilweise in einen kriminellen Bereich herein... Der lokale Anbieter hat wohl in allen Fällen zu 100% das Gericht auf seiner Seite gehabt. Das spricht Bände...

    Es geht aber um die Frage des grundsätzlichen Umgangs miteinander, um Menschenrechte und Menschenwürde.
    Auch wenn das ein Text aus unserem Grundgesetz ist, aber es ist darüber hinaus auch ein zumindest in der demokratischen Welt, ganz unabhängig von irgendwelchen Staaten, eine allgemeingültige moralische Sichtweise: alle Menschen sind gleich und die Menschenwürde ist unantastbar. Das ist wie in Stein gemeißelt und nicht verhandelbar.


    Wenn jetzt aber Bevölkerungsgruppe X verlangt dass in ihrem Land / ihrer Kultur ihre Spielregeln gelten, dann müssen sie andererseits auch in anderen Teilen der Welt Anpassung an die dortigen Regeln vornehmen. Oder es gilt dass jeder auch im Ausland seine eigenen Sitten und Gebräuche haben und halten darf, solange andere nicht belästigt werden. Aber was nicht geht ist dass man sich in ihrem Land an die Gepflogenheiten halten und anpassen muß, sie selber sich im Ausland aber nicht an die dortige Kultur anpassen wollen. Man kann nicht Rechte und Pflichten definieren, die man dann selber nicht einhält wenn man selber davon betroffen wäre.


    Aber wie gesagt, bei Menschenrechten kann es sowieso keine Diskussion darüber geben ob ihre Mißachtung geduldet werden muß nur weil jedes Land auf seinem Territorium die rechtliche Hoheit hat. Menschenrechte und Menschenwürde gelten IMMER ÜBERALL und für JEDEN.


    Und konkret auf den Sudan bezogen: Es ist schon etwas seltsam wenn man so ein Theater macht weil ein Teddy Mohammed heißt, wie übrigens auch viele Menschen - Mohammed ist der häufigste Name auf der Welt.


    Tausende demonstrieren... aber komischerweise nicht gegen das Morden in Darfur.


    Zuerst müsste man ja eigentlich die Eltern steinigen: Wie kann man sein Kind nach dem Propheten benennen? Als nächster Schritt ist die Auspeitschung der Kinder ins Auge zu fassen: Und zwar gewichtet nach Schuld: 20 Schläge für alle Kinder (Wie kann man den Teddy nach einem Mitschüler benennen?), dann noch mal 20 für den kleinen Mohammed (wie kann man den Teddy nach sich selbst benennen wollen, wenn man schon mit dem Namen des Propheten geschlagen ist?).
    Danach sind die Kinder zu hängen für das schlimmste aller Verbrechen: Sie haben den Namen demokratisch bestimmt. Und Abstimmungen sind dort wie Autobahnen bei uns: Abstimmung geht ja GAR nicht...


    Vielleicht lächelt der Herr nach Verteilung der Strafen gütig vom Himmel herab.


    Ironie? Nö! Wenn ICH so einen Unsinn schreibe muss es Ironie sein, damit ich nicht anecke (aber womöglich doch vom Mod verwarnt werde), aber wenn Islamofaschisten am Rad drehen, geht das wohl in Ordnung, schwere Kindheit und so...


    Lassen wir sie doch alleine und brechen die Brücken zum Islam eben ab. Sie wollen im Mittelalter leben - also sollen sie auch dürfen! Und bitte kein Gejammer, wenn wieder jemand einen solchen Faux-pas begeht: Man ist immerhin auf eigenes Risiko dort.


    Sudan...Sudan...war da nicht noch was? Ach ja: Hat der Sudan überhaupt genug Kapazitäten im Gerichtswesen für diesen "Fall"? Müsste seine "Justiz" nicht total überlastet sein mit den Prozessen gegen die Mörder und Vergewaltiger in Darfur? Eigenartig, eigenartig...


    Ach soooo - jetzt hab' ich's kapiert: Man verurteilt sie rein formal - weil man genau weiss, dass die Peitschenschwinger gerade an der Westgrenze viel zu "beschäftigt" sind. IHR wird also gar nichts passieren, und zur Belohnung halten WIR wegen Darfur die Klappe. So hat jeder was davon.


    Schade um die Zukunft der Kinder. Aber vielleicht bekommen sie gerade die wichtigste Lektion ihres Lebens. Hoffentlich verstehen sie es. Wobei man ihnen eigentlich wünschen sollte, es nicht zu verstehen.

    Ja, da ist er, der unvermeidliche Nazi-Vergleich...


    Aber Butzemann, dass es bei uns vor 60 Jahren ziemlich schlimm zuging ist kein Grund dass man jetzt bei anderen auch stillschweigend zusehen muß. Wir stellen uns ja nicht hin und reden selbstgerecht darüber dass wir eigentlich eine weiße Weste hätten.
    Aber es muß schon erlaubt sein auf Unrecht und Verletzung der Menschenrechte hinzuweisen. Dass diese bei uns auch millionenfach mit Füssen getreten wurden ist kein Argument dagegen Menschenrechtsverletzungen und Fehlentwicklungen, die heute passieren, anzuprangern.


    Im Gegenteil: Eher muß man sagen dass wir ganz besonders darauf aufpassen müssen dass Menschen nie wieder wegen ihrer Herkunft, ihres Denkens, ihrer Religion etc. verfolgt werden. Und das verpflichtet uns dann sogar dazu gegen erkannte Mißstände, die sich in arabischen Staaten und jetzt auch im Sudan häufen, das Wort zu erheben.


    Jochen
    Wenn du "alle" meinst solltest du auch "alle" ansprechen. Du hast dir aber speziell IGGY vorgenommen "weil [du sein Posting] kritisierenswürdig empfand[est]". Da fühlt sich der Kollege dann zu Recht persönlich kritisiert denn es ging ja doch speziell um seine Aussagen. Aber das nur am Rande.