Es geht aber um die Frage des grundsätzlichen Umgangs miteinander, um Menschenrechte und Menschenwürde.
Auch wenn das ein Text aus unserem Grundgesetz ist, aber es ist darüber hinaus auch ein zumindest in der demokratischen Welt, ganz unabhängig von irgendwelchen Staaten, eine allgemeingültige moralische Sichtweise: alle Menschen sind gleich und die Menschenwürde ist unantastbar. Das ist wie in Stein gemeißelt und nicht verhandelbar.
Wenn jetzt aber Bevölkerungsgruppe X verlangt dass in ihrem Land / ihrer Kultur ihre Spielregeln gelten, dann müssen sie andererseits auch in anderen Teilen der Welt Anpassung an die dortigen Regeln vornehmen. Oder es gilt dass jeder auch im Ausland seine eigenen Sitten und Gebräuche haben und halten darf, solange andere nicht belästigt werden. Aber was nicht geht ist dass man sich in ihrem Land an die Gepflogenheiten halten und anpassen muß, sie selber sich im Ausland aber nicht an die dortige Kultur anpassen wollen. Man kann nicht Rechte und Pflichten definieren, die man dann selber nicht einhält wenn man selber davon betroffen wäre.
Aber wie gesagt, bei Menschenrechten kann es sowieso keine Diskussion darüber geben ob ihre Mißachtung geduldet werden muß nur weil jedes Land auf seinem Territorium die rechtliche Hoheit hat. Menschenrechte und Menschenwürde gelten IMMER ÜBERALL und für JEDEN.
Und konkret auf den Sudan bezogen: Es ist schon etwas seltsam wenn man so ein Theater macht weil ein Teddy Mohammed heißt, wie übrigens auch viele Menschen - Mohammed ist der häufigste Name auf der Welt.
Tausende demonstrieren... aber komischerweise nicht gegen das Morden in Darfur.
Zuerst müsste man ja eigentlich die Eltern steinigen: Wie kann man sein Kind nach dem Propheten benennen? Als nächster Schritt ist die Auspeitschung der Kinder ins Auge zu fassen: Und zwar gewichtet nach Schuld: 20 Schläge für alle Kinder (Wie kann man den Teddy nach einem Mitschüler benennen?), dann noch mal 20 für den kleinen Mohammed (wie kann man den Teddy nach sich selbst benennen wollen, wenn man schon mit dem Namen des Propheten geschlagen ist?).
Danach sind die Kinder zu hängen für das schlimmste aller Verbrechen: Sie haben den Namen demokratisch bestimmt. Und Abstimmungen sind dort wie Autobahnen bei uns: Abstimmung geht ja GAR nicht...
Vielleicht lächelt der Herr nach Verteilung der Strafen gütig vom Himmel herab.
Ironie? Nö! Wenn ICH so einen Unsinn schreibe muss es Ironie sein, damit ich nicht anecke (aber womöglich doch vom Mod verwarnt werde), aber wenn Islamofaschisten am Rad drehen, geht das wohl in Ordnung, schwere Kindheit und so...
Lassen wir sie doch alleine und brechen die Brücken zum Islam eben ab. Sie wollen im Mittelalter leben - also sollen sie auch dürfen! Und bitte kein Gejammer, wenn wieder jemand einen solchen Faux-pas begeht: Man ist immerhin auf eigenes Risiko dort.
Sudan...Sudan...war da nicht noch was? Ach ja: Hat der Sudan überhaupt genug Kapazitäten im Gerichtswesen für diesen "Fall"? Müsste seine "Justiz" nicht total überlastet sein mit den Prozessen gegen die Mörder und Vergewaltiger in Darfur? Eigenartig, eigenartig...
Ach soooo - jetzt hab' ich's kapiert: Man verurteilt sie rein formal - weil man genau weiss, dass die Peitschenschwinger gerade an der Westgrenze viel zu "beschäftigt" sind. IHR wird also gar nichts passieren, und zur Belohnung halten WIR wegen Darfur die Klappe. So hat jeder was davon.
Schade um die Zukunft der Kinder. Aber vielleicht bekommen sie gerade die wichtigste Lektion ihres Lebens. Hoffentlich verstehen sie es. Wobei man ihnen eigentlich wünschen sollte, es nicht zu verstehen.