Beiträge von Printus

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    Original geschrieben von 997TT
    Zum Thema sich "etwas leisten können": Meine Tochter wird von ihren Freunden immer kritisiert, weil sie ein iPhone hat. Die Freunde haben in der Regel ein Android Handy für 100 oder 200 EUR, das war es dann auch. Dann gießen noch die "Experten" Eltern Benzin ins Feuer, in dem sie dann ihren Kids erzählen, das iPhone sei Schrott und nur für Reiche. Kenn das jemand?


    Auch hier bei TT taucht in jeden 2. Fanboy-Posting der dümmliche Vorwurf auf, Apple-Kritiker könnten sich das iPhone nur nicht leisten. Diese blöden persönlichen Anwürfe kommen also regelmäßig aus beiden Lagern.


    Je nach Alter der Kids finde ich ein Handy für 100-200 EUR angemessen und teurere Geräte übertrieben. Da selbst gebrauchte iPhones meist teurer sind landet man halt zwangsläufig im Android-Bereich. Wenn Kinder trotzdem mit iPhones unterwegs sind muss man sie dafür nicht angehen, das sind nun mal Kinder, aber wirft halt schon ein gewisses Licht auf das Elternhaus wenn selbst die Kleinen mit hunderte Euro teuren Premium-Geräten hantieren, deren Wert sie gar nicht wirklich kennen und nicht zu schätzen wissen.


    Was die generelle Kritik an Apple angeht: Wer so vom Leder zieht wie die Obstfirma muss sich auch an den eigenen Maßstäben messen lassen. iPhones seien die besten Handys der Welt, hieß es gestern wieder. Alles amazing, gorgeous, phantastic. Die Preise der Geräte liegen beinahe um das Doppelte über dem der Wettbewerber. Wer sich so präsentiert muss dann aber auch auf ganzer Linie Premium bieten.


    Eine 8 MB-Kamera mag auch gute Bilder machen, aber das ist nun mal keine Premium-Ausstattung, sondern bestenfalls Mittelklasse. Und wer sich einem besonders hohen Anspruch an das Produktdesign verschreibt, wer sich in der Linie des reduzierten Braun-Designs nach Dieter Rams sieht, der darf einfach keine so unglaublich peinliche Entgleisung wie die hervorstehende Kameralinse darbieten.


    Und man macht sich auch keine Freunde wenn man erst lauthals brüllt, dass große Displays der Einhand-Bedienung im Wege stünden und deswegen anzulehnen seien - und dann präsentiert man gleich 2 nicht mehr einhandtaugliche Modelle; so nach dem Motto: wenn es die anderen machen haben sie keine Ahnung von wahren Kundenbedürfnissen, aber wenn wir es erfinden ist es der ultrageile Knaller. Tatsächlich rennt man der Entwicklung um 2 Jahre hinterher anstatt der Trendsetter zu sein, als der man sich darstellt.


    Und dann das unsägliche "apple pie". Wie um alles in der Welt kann man sich einen so peinlichen Namen einfallen lassen? Ideenlos und der Spott mit dem Apfelkuchen ist vorprogrammiert.


    Wer sich ein 500 EUR-Android-Flagschiff leisten kann, kann auch ein 700 EUR-iPhone bezahlen, will es aber vielleicht nur nicht. Jeder soll mit seiner Wahl glücklich werden.


    Apple lebt heute zu 90% vom Image und einem gefälligen OS bzw. dem Ökosystem. Das ist eine Philosophie und macht Sinn, es erfüllt aber noch lange keinen Qualitätsanspruch namens Premium. Die Hardware ist bestenfalls Mittelfeld und technisch hinkt man Entwicklungen hinterher, die andere bereits vor 1, 2 Jahren boten. Würde Apple dezenter auftreten würde nicht so polarisiert, aber lauthals von den besten Handys der Welt schwadronieren und dann solche mittelmäßigen Produkte feilbieten... das ist schon bemerkenswert.

    Wenn man die Uhr dann noch so Nerd-mäßig am Arm hochschiebt wie Tim... Er hat es drauf, sich als Nerd zu outen. Definitiv kein Gadget, was mich nur im Geringsten reizt.


    Und wie ich vermutet habe: viel Wind um wenig Spektakuläres. Die emnttäuschten Kommentare werden überwiegen. Die Uhr wirkt wirklich wie ein Versuch, irgendwas Neues bieten zu müssen und weil man das mit dem iPhone nicht schafft bringt man halt ein weiteres Produkt.

    Meine Glaskugel sagt: die Erwartungshaltung wurde an den letzten Tagen und wird auch jetzt noch wieder so hochgeschraubt, es wird wieder 1000 "amazings" und "great" und "gorgeous" geben - da ist die Enttäuschung vorprogrammiert.


    Wer gackert muss auch Eier legen, sagt man. Kommt Apple jetz wieder mal nur mit einer logischen Fortentwicklung des Bekannten, also Althergebrachtes mit ein paar zusätzlichen Spielereien, so wie bei den letzten iPhones, wird das Presseecho und die Kommentare in den Foren entsprechend sein. Mit dem Design hat Apple jedenfalls, wenn die Bilder so stimmen, keinen Vogel abgeschossen. Der Plastikrahmen und eine hervorstehende Kamera - das sind Todsünden des Dieter-Rams-Braun-Designs und der Formensprache, der Apple folgt.


    Sollten sich die Preise bewahrheiten werden ganz viele Noch-iPhone-Nutzer aussteigen und sich das 6er nicht mehr zulegen. Wäre auch gut so, anders versteht Apple es nicht.
    Aus deren Sicht würde es aber Sinn machen das 5S zum bisherigen Preis oder knapp darunter weiterleben zu lassen. So kann man denjenigen, die sich kein 6er leisten wollen aber dennoch mit iOS weitermachen wollen, eine Lösung anbieten.

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    Original geschrieben von harlekyn
    Wenn die Design-Veraenderung vom 3G/3GS zum 4 fuer dich massgeblich war, duerfte dich das iPhone 6 ja gradezu entzuecken. Da sind die Kanten nun wieder rund statt eckig, im Gegensatz zu eckig statt rund wie zuvor.


    Der Design-Unterschied von 3 zu 4 war schon maßgeblich. Ab da blieb es aber beim gleichen optischen Eindruck. Schon bei der Vorstellung des 5 und des 5S um so mehr wurden Stimmen immer lauter, dass sich rein äußerlich nahezu nichts weiterentwickelt hat. Die dünne Rechtfertigung war dann, dass man ein gutes und angeblich zeitloses Design problemlos neu auflegen könne. Für ein Unternehmen, das einen besonders hohen Anspruch an das Design seiner Produkte hat, ist das mehr als schwach. Auch technisch waren es nur kleine Verbesserungen, Weiterentwicklungen - aber keine bahnbrechenden Neuerungen.


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    Original geschrieben von harlekyn
    Koennte daran liegen, dass man nach wie vor ueber ungelegte Eier diskutiert. Wenn das/die Produkt/-e mal angekuendigt ist/sind, sehen wir weiter.


    Wenn das so wäre müsste man auch die Mutmaßungen über die Geschäftsentwicklungen unterlassen, denn die hängen genauso davon ab, wie die Reaktionen auf die Vorstellung am Dienstag ausfallen.


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    Original geschrieben von harlekyn
    Technisch den Mitbewerbern voraus waren die Geraete noch nie; Apple war da (bis auf einzelne Akzente) immer eher konservativ. Einige Ausnahmen: Retina-Display beim iPhone 4, 64bit-CPU und Fingerabdruck-Sensor beim iPhone 5S.


    Allein die Idee eines Multi-Touch-Bildschirms mit grafischer Benutzeroberfläche war bahnbrechend. Da hatte Jobs etwas geschaffen, was es so nicht gab und was zum Vorbild für alle wurde. Smartphones, wie wir sie heute kennen, folgen dieser Idee und Apple war damals der Erfinder.
    Was du aufzählst mag technisch stimmen, erscheint aber nur als Weiterentwicklung des Vorhandenen. Man erwartet von einem Nachfolgemodell immer, dass es mehr leistet als der Vorgänger.


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    Original geschrieben von harlekyn
    Menschen kaufen keine Produkte, nur weil der Aktienkurs steigt. Hinzu kommt, dass der Aktienkurs vor einem Jahr im Keller war.


    Da hast du etwas falsch verstanden. Der Aktienkurs ist ein Katalysator einer Entwicklung, die stattfindet. Floriert das Unternehmen, steigt nachfolgend sein Börsenwert. Floppt das Unternehmen, verliert es an der Börse zusätzlich. Apple hantiert bei seinen Gewinnen hauptsächlich mit diesem erstgenannten Mechanismus, denn der geringe Marktanteil gegenüber Android signalisiert schon, dass Apple überbewertet wird (was seine Bedeutung als Smartphone-Hersteller angeht). Dass die Verkaufszahlen der iPhones jedes Mal besser geworden sind mag ja sein, aber wir reden am Ende trotzdem nur über einen kleinen Anbieter, dessen Marktanteil minimal ist.
    Das ist ungefähr so als würde man die 3-Mann-Schlosserei Schmitz mit ThyssenKrupp vergleichen und aus dem Häuschen geraten weil Schmitz im Gegensatz zu Thyssen jährlich einen lukrativen Auftrag ergattert und sogar jedes Jahr einen, der mehr einbrachte als der im Jahr davor.


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    Original geschrieben von harlekyn
    Du tappst in die gleiche Falle wie so mancher: Statt die Situation anhand der Fakten zu bewerten, werden die Fakten so lange hin- und hergedreht oder marginalisiert, bis sie zur eigenen Meinung passen.


    Gerade nicht. Wenn man den Apple-Fanboy-Kosmos verlässt kann man realistisch einschätzen wo das Unternehmen mit seinen Produkten steht. Es hat nur einen kleinen Anteil am Smartphone-Gesamtmarkt und lebt u. a. stark von einer unverhältnismäßigen PR-Maschinerie/Medienaufmerksamkeit sowie Geldvermehrung an den Kapitalmärkten. Wenn das auf ein Normalmaß zurückfällt, was man sogleich als Flop interpretieren wird, wird Apple wieder zu einem kleinen Licht. Der Konzern, noch im Höhenflug, kommt dann wieder in Bodennähe, wo er hingehört.


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    Original geschrieben von harlekyn
    Bei mir liegt es nicht am Preis (der ja noch nicht mal bekannt ist), sondern daran, dass das 5S "gut genug" ist. Bisher ist nichts bekannt geworden, was bei mir den unbedingten Kaufimpuls ausloest. In den vergangenen Jahren (mit Ausnahme des 3G) war das anders.


    Das sind am Ende nur unterschiedliche Ansätze desselben Aspektes: der Nachfolger wird seinen Vorgänger wahrscheinlich nicht mit neuen Killerfeatures übertreffen, droht allerdings einen schon jetzt an der Schmerzgrenze liegenden Preis nochmal hochzutreiben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht mehr und ob man wegen des Preises oder des zu geringen technischen Abstands nicht kauft, ist egal - im Ergebnis verweigert sich da ein Kunde und Apple erwirtschaftet keinen Gewinn.


    Die Meinung, das 5S sei noch gut genug, liest man sehr häufig, ebenso die Ansicht, bei einer Preissteigerung werde das iPhone zu teuer...

    Schon seit dem 4S hat Apple keinen Knaller mehr präsentiert. Nicht mal das Design änderte sich maßgeblich, das ist seit 4 Gerätegenerationen nahezu unverändert.
    Schaut man sich die aktuelle Diskussion um das iPhone 6 an, geht es auch da nur am Rande um etwaige Highlights der neuen Geräte. Vielmehr wird über Märkte und Reaktionen an der Börse sowie das Apple-Kapital schwadroniert.
    Wirft man jetzt noch einen Blick auf den Marktanteil, den iOS hat und den, den Android hat, weiß man, wohin die Reise geht: Der Apple-Erfolg beruht auf dem Erfolg an der Börse und nicht mehr auf Produkten, die dem Wettbewerb weit voraus sind oder durch Marktanteil dominieren.


    Die Obstfirma könnte auch ganz ohne den Verkauf von Handys "erfolgreich" sein, sie müssten sich nur ganz auf Finanzspekulationen verlegen und das vorhandene Kapital gewinnbringend einsetzen.
    Perfekte Handys, ihrer Zeit voraus, das war mal. Apple bringt inzwischen 08/15-Technik, die jeder Wettbewerber genauso anbietet oder übertrifft, zu überteuerten Preisen.


    Und so wandern die Kunden zu Recht ab. Sollte ein iPhone 6 mit zeitgemäßem Speicher fast das doppelte eines technisch gleichwertigen Samsung S5 etc. kosten, werden die Kunden das nicht mehr mitmachen und massenweise abwandern. Es wird Apple insgesamt so gehen wie beim 5C, die Kunden werden nicht in Horden in die Läden rennen und technische Hausmannskost in Jahre altem Design zu übertriebenen Preisen kaufen.


    Die Börse und die Presse sind dann wie ein Bumerang: die pushen ein erfolgreiches Unternehmen noch höher, sie reißen schwächelnde Kandidaten aber auch weiter herab.


    Ich persönlich bin auch nicht bereit für ein iPhone 6 sehr viel mehr zu bezahlen, denn das will ich mir nicht leisten angesichts des eh schon sehr selbstbewussten Preises der Geräte. Ich denke, dass viele Kunden so empfinden und Apple muss aufpassen, dass sie die Schraube nicht überdrehen.


    Man hat an Siemens und Nokia gesehen wie einstige Platzhirsche ratzfatz in der Versenkung verschwanden, nachdem sie nicht mehr innovativ waren und/oder zugleich den Unwillen der Kundschaft provoziert hatten.

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    Original geschrieben von Just Me
    Wenn die Geräte jetzt nochmal teurer werden können sie die Dinger auch behalten. Irgendwann ist ja mal Schluss.


    Richtig. das Galaxy S5 geht bei Amazon für etwa 500 Piepen über die Theke. Das Obsthandy war immer teurer als die Konkurrenz, aber wenn man den Bogen überspannt ziehen die Leute irgendwann zu Recht nicht mehr mit.


    Wenn das Samsung-Marketing auf Zack wäre böte es, flankiert von einer entsprechenden PR-Kampagne, preissensiblen, enttäuschten Apple-Nutzern zum Start des iPhone 6 ein Umsteiger-Angebot zu besonders attraktiven Konditionen, z. B. mit üppigen Gutschein für den Playstore oder so...

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    Original geschrieben von Servior
    Edit: Printus: 01.03.14 bis 28.02.15 gilt der Arbeitsvertrag. Probezeit vom 01.03.14 bis 31.08.14.


    Genau, und dann steht da:


    "Ferner ist das Arbeitsverhältnis vom 01.03.15 bis 31.08.15 gesondert befristet(Probezeitbefristung) und endet zu diesem Zeitpunkt, wenn eine Fortsetzung nicht spätestens 2 Wochen vor Ablauf vereinbart wird"


    Wir hatten ja festgestellt, dass es 2014 und nicht 2015 heißen soll. Dann bedeutet der Satz sinngemäß, dass es eine zusätzliche Befristung bis zum Ende der Probezeit am 31.08.2014 gibt. Der Vertrag endet also schon zu diesem Datum "wenn eine Fortsetzung nicht spätestens 2 Wochen vor Ablauf vereinbart wird".

    Re: Kündigung befristeter Arbeitsvertrag


    Zitat

    Original geschrieben von hoechsterbomber
    - Ferner ist das Arbeitsverhältnis vom 01.03.15 bis 31.08.15 gesondert befristet(Probezeitbefristung) und endet zu diesem Zeitpunkt, wenn eine Fortsetzung nicht spätestens 2 Wochen vor Ablauf vereinbart wird.


    [...]


    Die Firma hat ihm bereits vor einigen Wochen ein Schreiben zukommen lassen, das die Probezeit bestanden ist, dies als Anmerkung meinerseits.


    Wie hat der Schwager denn auf dieses Schreiben reagiert?


    Weil: ich verstehe den 1. Teil des Zitats so, dass das Arbeitsverhältnis sowieso zum 31.08.2014 (du hast 2x 2015 geschrieben, was aber keinen Sinn macht?!?!?) endet - wenn nicht 2 Wochen vorher eine Fortsetzung vereinbart wird.


    Die Firma hat ja durch ihr Schreiben eine Fortsetzung über den 31.08. hinaus initiiert, aber wie hat sich der Schwager dazu verhalten? Wenn der nicht zugestimmt hat, wäre Ende August sowieso Ende.