Das sind immer die Knaller - Leute, die "beobachten und abwarten", während sie sich zugleich mokieren, dass es zu wenig Nutzer gibt...
Beiträge von Printus
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Ich finde es gut. Der Messenger hat ein frisches, gefälliges Aussehen und für einen Messenger nach deutschen Datenschutzgesetzen bin ich absolut zu haben. Die Kinderkrankheiten werden sicher erledigt sein.
Threema läuft rund und zuverlässig, Simsme ist eine interessante Alternative. Vor allem kostenfrei für die, denen schon die paar Cent für Threema zuviel waren.
Wenn genügend Interesse besteht wird die Post das auch nicht einstampfen.
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Original geschrieben von mws55
Der mir unbekannte Mann war 90Dazu fällt mir nur Abraham Lincolns Spruch ein: "Sometimes it is better to remain silent and be thought a fool than to speak out and remove all doubt."
PSL nicht zu kennen ist eine fast sträfliche Wissenslücke und disqualifiziert dich in nahezu jeder Diskussion über Verhältnisse in Afrika, Asien und der arabischen Welt. Wenn es einen Experten für diese Regionen gab, mit umfangreichstem Hintergrundwissen und allerbesten Kontakten, also Informationen und Erfahrungen aus erster Hand, dann war es Scholl-Latour.
Mit 90 darf man gehen, aber sein Tod ist ein massiver Verlust für den deutschen Qualitätsjournalismus.
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Dabei könnten die, die sich per Threema erreichen, zumindest darüber kommunizieren anstatt dass auch die WA nutzen.
IMHO ist es immer noch nicht verstanden worden: es geht nicht um einzelne Nachrichten oder einzelne Chats. Der Haken an der Sache ist, dass die Metadaten (wer schreibt wann wieviel mit wem) perfekte Landkarten über die sozialen Verbindungen eines Menschen malen und man weiß, dass inzwischen selbst um Ecken herum Verdächtigungen stattfinden: wenn du mit jemandem Kontakt hast, der seinerseits in der Kontaktliste eines Terrorverdächtigen steht, wirst auch du zum erweiterten Umfeld gerechnet. Du kannst aber selber unmöglich wissen, welche Kontakte dein Umfeld jeweils so hat.
Eine sehr interessante Erklärung zu diesem Thema gibt es von Sascha Lobo: klick
Vor diesem Hintergrund verstehe ich die Leute nicht. Die kaufen jeden Scheiß für teures Geld, und wenn es um die eigene Datensicherheit geht wird endlos diskutiert weil Threema ein paar Groschen kostet... Kann man nicht begreifen.
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Original geschrieben von HHFD
Ich behaupte, daß die überwiegende Mehrzahl der Unternehmen die diesbezüglichen Regelungen nicht einhält. Beleuchten wir doch mal den Aufwand, den man betreiben müßte.Ich danke dir für die ausführliche Antwort und Auseinandersetzung mit dem Thema. Mir ist auch klar, dass die Praxis in vielen Bereichen, so auch hier, anders funktioniert als eine lebensfremde Theorie.
Dennoch bleibe ich bei der Haltung: all die "guten Argumente" interessieren nicht. Es gibt eine Gesetzeslage und den Anspruch, dieser zu genügen. In dem Moment, wo jeder selber entscheidet, was er als sinnvoll erachtet, brechen Anarchie und Chaos aus, denn jeder hat andere Ansprüche und Grenzen.
Es gibt eh schon eine Asymmetrie zwischen Stellenanbietern und Bewerbern; Bewerber müssen eine rundum makellose Bewerbung vorlegen um in der Menge der Konkurrenten überhaupt eine kleine Chance zu haben. Was sich viele Unternehmen im Gegenzug gegenüber Bewerbern erlauben, ist echt bemerkenswert. Vor diesem Hintergrund kann ich nicht gutheißen, wenn man sich dann auch noch "Rechte" außerhalb des gesetzlich erlaubten Rahmens nimmt weil man glaubt, dieses zu dürfen. Das ist eine Weltanschauung, die nicht geht.
Man darf auch nicht dicht auf der Autobahn auffahren, drängeln oder in geschwindigkeitsbegrenzten Gebieten schneller fahren, nur weil man selber der Meinung ist, die Beschränkung sei unsinnig, man sei ein guter Fahrer oder man dürfe mehr als andere - weil man das beim Kauf des BMW, Audi oder Mercedes miterworben habe...
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Original geschrieben von saintsimon
Du möchtest uns allen ernstes RT und dieses andere Outlet als Quelle für "Pilotenkreise" verkaufen?Ich habe Seiten, auf denen das Thema aufgearbeitet wird, verlinkt. Nirgendwo steht, dass diese Seiten irgendwas mit Luftfahrtkreisen zu tun haben.
ZitatOriginal geschrieben von saintsimon
Flugzeuge in 10 Km Flughöhe identifiziert man nicht nach der Lackierung, sondern per Radar, per eindeutigem Transpondersignal und eben per Funkverkehr mit der Besatzung. Die besagte Maschine ist gemäß Flugplan von Polen aus an Kiew vorbei quer über die Ukraine geflogen (über 1100 KM) und erst kurz vor der russischen Grenze von der Buk heruntergeholt worden, wo es teilweise bewölkt war. Die Maschine wurde permanent von der ukrainischen Flugsicherung begleitet und man wusste dort wer und was es war. Ein Flugabwehrschütze wiederum in seinem Gefechtsstand bekommt von der Farbe des hochfliegenden Objektes gar nichts mit. Die SU-25 der Ukrainer war auch viel zu weit weg für eine Sichtidentifizierungen.Aha, Herr Simon erklärt uns die Welt... Ist ja nichts Neues, blöderweise stellst du aber viele unbewiesene Behauptungen, deren Quelle der einen oder anderen Propaganda, die du anschließend kritisierst, entstammt, in den Raum.
Sicherlich kannst du uns aufklären WARUM MH17 abgeschossen wurde, immerhin weißt du ja, wer's war. Wäre die Luftaufklärung in der von dir beschriebenen Weise verlaufen und man hätte demnach genau gewusst, dass es sich um ein ziviles malaysisches Verkehrsflugzeug handelt, welches Motiv steckt hinter dem Abschuss?
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Ein Bewerber sucht im Prinzip "irgendeine" Stelle. Zu glauben, er hätte schon immer nur davon geträumt, in der Metzgerei Meier Schlachter zu werden weil das der geilste Laden der Welt ist, ist lächerlich. Es mag ja bei Lokführern oder Piloten echte Enthusiasten geben, aber wer sich breit gestreut als kaufm. Mitarbeiter oder Handwerker bewirbt, sucht nur irgendeinen fairen Betrieb.
Da sich die AG's die Auswahl aufgrund der Marktgegebenheiten vorbehalten ist es auch an denen, sich bei den Bewerbern zu melden. Auch bei denen, die eine Absage bekommen sollen.
Ob oder dass sich ein Bewerber nochmal meldet und nachfragt ist bei erhöhtem Interesse sicher richtig. Aber ein Arbeitssuchender, der systematisch Bewerbungen an in Frage kommende Firmen sendet, spart sich irgendwann die Nachfragen. Es kommt meist eh nur Müll (sprich: nichts) dabei heraus, denn am Telefon verhalten sich unorganisierte Firmen meist nicht kompetenter als auch sonst in der mangelhaften Unternehmenskommunikation. Man hat Leute am Draht, die nichts wissen - nicht mal, wen sie jetzt fragen sollen. Es kommt einfach nichts dabei heraus.
Mein krassester Fall war eine Firma, bei der ich zum Vorstellungsgespräch gewesen bin und ab da nichts mehr hörte. Selbst bei mehreren Nachfragen war keiner informiert oder fähig in die Wege zu leiten, dass ich kontaktiert werde... Es handelt sich um ein Laborbedarfs-Unternehmen.
Wer als Bewerber erhöhtes Interesse an einem bestimmten Unternehmen hat, sollte natürlich nachfragen wenn keine Nachricht kommt. Man kann es aber auch gleich lassen, denn ein AG, der sich nicht meldet, stellt einen eh nicht ein.
Und du verdrehst hier auch die Interessen: als Bewerber schreibt man eh dutzende Bewerbungen. So gesehen: relativ egal wenn einzelne Unternehmen nicht antworten. Ein gutes Unternehmen versteht aber, dass auch Bewerber Kunden und Multiplikatoren sind. Verhält sich ein Unternehmen hier unpassend, tragen die Bewerber das in ihrem Umfeld weiter. Und da ja angeblich jeder Betrieb mit Bewerbungen erschlagen wird, sind es große Gruppen negativer Multiplikatoren.
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Zum Abschuss der MH17: Eine interessante Idee, die in Pilotenkreisen diskutiert wird ist, dass die Maschine abgeschossen wurde weil sie mit Putins Regierungsflugzeug verwechselt wurde:
http://www.anderweltonline.com…uss-der-malaysian-mh-017/
http://rt.com/news/173672-malaysia-plane-crash-putin/
Das würde den Verdacht der Urheberschaft aber ganz neu ausrichten...
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Zitat
Original geschrieben von HHFD
aber auch für den Fall der Freiwerdung einer weiteren solchen Stelle: dann kann man die Bewerber nämlich auch später noch kontaktieren. Diese hätten sich im Falle einer Ablehnung beim ersten Versuch nämlich wahrscheinlich nicht nochmals beworben. Das Vorgehen ist also auch für den Bewerber von Vorteil!Wie oft ist es denn vorgekommen, dass ein Bewerber auf diese Weise eine Stelle bekommen hat? Oder listest du nur eine theoretische Möglichkeit auf, die es aber in deinem Unternehmen gar nicht gibt?
Und bekommen die Bewerber trotzdem eine entsprechende Antwort auf die Bewerbung oder gehört dein Laden zu den ca. 40%, die es nicht mal nötig haben, sich überhaupt bei einem Bewerber zu melden?
So hoch liegt nämlich die Quote derer, die Stellen anbieten und Bewerbungen bekommen möchten, sich dann aber nicht mehr melden. In meinen Augen ein extremes Armutszeugnis. Wer es nicht schafft und nicht für nötig erachtet, einen Zweizeiler als Antwort zu schreiben, sollte besser dichtmachen. Es gibt Unternehmen, die aus dem erwähnten Grund regelmäßig in meinem Bekanntenkreis schlechtgemnacht werden - und die können sich sowas eigentlich nicht leisten, sollte man meinen, denn ihr Geschäft lebt vom Kundenkontakt in der Stadt.
Auch wenn Initiativbewerbungen kommen oder erkennbar nicht besonders sorgfältige Bewerbungsunterlagen - ein Unternehmen hat immer einen Ruf zu verlieren und sollte ein Verhalten zeigen, das den eigenen Ansprüchen genügt. Wenn die so niedrig sind, dass man es nicht mal schafft, eine kurze Antwort zu geben - dann "Gute Nacht, Marie".
ZitatOriginal geschrieben von HHFD
Im Übrigen haben nur die Personalverantwortlichen Zugriff auf die Bewerberdaten, welche auch nicht elektronisch erfaßt (eingescannt) werden und dann in irgendeinem Firmennetzwerk herumgeistern. Dies finde ich - bezogen auf den Datenschutz - wesentlich bedenklicher.Die Gesetzeslage sieht etwas anderes vor, egal es der Einzelne das nun nachvollziehen kann oder nicht...
ZitatOriginal geschrieben von HHFD
Das mit dem "Stadtteil" war ein bildhafter Vergleich. Gemeint ist damit die Schwemme an Bewerbungen, die einen bei der Ausschreibung bestimmter Berufe ereilt. Diese Bewerbungen sind so lieblos und liederlich ausgefertigt, daß offensichtlich ist, daß sie nur der Ruhigstellung der Arbeitsagentur dienen. Der muß man bekanntlich eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen vorweisen.Wer einen dicken Arsch hat, braucht eine große Hose... Wenn man also nicht in der Lage ist, eine größere Anzahl an Bewerbungen zu händeln, sollte man sich von entsprechenden Stellenanzeigen fernhalten. Es gibt schließlich auch andere Wege, Personal zu rekrutieren.
Wenn diverse Unternehmen nicht mal nötig haben, eine Antwort zu geben, schicken Jobsucher - mitunter aufgrund des Zwangs durch das Arbeitsamt - auch schlechte Bewerbungen ab um "Masse zu machen". Im Zweifel zählt bei der Arbeitsagentur nämlich nur das Absageschreiben, nicht nur die Behauptung, man habe sich irgendwo beworben. In manchen Fällen mag der Arbeitsvermittler sich auch mit Listen über die Bewerbungsaktivitäten oder vorgelegten Anschreiben zufrieden geben, aber meistens wollen sie Absagen der Unternehmen sehen. Heißt für Bewerber: 2 Bewerbungen schreiben um sich 1 als Eigenbemühen anrechnen lassen zu können. Ist doch klar, dass manche Bewerber dann auch 50% Müll herausfeuern weil sie genau wissen, dass eh in der Hälfte der Fälle keine Antwort kommt oder weil sie auf diese Weise ihre Quote an Absagen als Nachweis ihres Bemühens erreichen wollen.
Würde man nicht so blöde Regeln schaffen, hätten Unternehmen nur halb so viele Bewerbungen, die wären dann auch fast immer ernst gemeint.ZitatOriginal geschrieben von HHFD
Mir ist im Übrigen bekannt, daß dieses Vorgehen nicht optimal ist; diesbezügliche Belehrungen sind aber unnötig. Vernichten ist hier jedenfalls keine Option, auch wenn das andere so handhaben mögen.Was mich an solchen Aussagen stört ist, dass man von Bewerbern einen lupenreinen Auftritt erwartet: Bewerbungsunterlagen auf der Höhe der Zeit, ohne jeden äußeren Makel und ohne jedweden Rechtschreibfehler. Jederzeitige Erreichbarkeit und Verfügbarkeit.
Wenn es aber umgekehrt um die Erwartungen an ein Unternehmen geht - und in diesem Fall die Erwartung, geltendes Recht zu beachten - wird das, weil es lästig ist, nicht ernst genommen.ZitatOriginal geschrieben von HHFD
Man bindet als Unternehmen in Deutschland doch ohnehin schon soviel Zeit und Ressourcen mit der überbordenden Bürokratie und den zahllosen Zwangsmitgliedschaften und -gebühren. Und dann hat man die Wahl, sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren, oder aber penibel jede noch so kleine Vorschrift zu beachten.Wer nicht in der Lage ist, sein Geschäft nach den hier geltenden Gesetzen zu führen, hat vom Markt zu verschwinden...
ZitatOriginal geschrieben von HHFD
Soll der Admin da die alten Streamerbänder vom vorigen Jahr nochmal zurückspielen, die Daten löschen, und wieder sichern? Auch hier wird niemand diesen Aufwand betreiben. Eben Augenmaß: der Admin wird sagen, daß die Backups verschlüsselt sind und niemand Zugriff hat. Das sollte doch genügen.Nö. Oder lässt Du Bewerbern Gesetzesverstöße oder suboptimale Bewerbungen durchgehen weil es doch genügt, das selber als Sinnvoll Erachtete zu erfüllen?
ZitatOriginal geschrieben von HHFD
Dagegen wird dort, wo wirklich massiv gegen Datenschutzvorschriften verstoßen wird, viel zu lasch geahndet.Beliebtes Argument von Rasern: die Polizei möge sich doch lieber um echte Verbrecher kümmern als Bürger zu blitzen, die gemäß eigenen Dafürhaltens und Selbstüberschätzung ihrer Fahrkunst herumrasen.
Rechtlich gilt aber: es gibt keine Gleichheit im Unrecht. Das Fehlverhalten Dritter legalisiert nie eigenes Fehlverhalten.
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Zitat
Original geschrieben von Goyale
BTW: Ich kenne jemanden, der schlechter bezahlt wird, als ihm laut Gesetz zusteht. Weil er den Job behalten möchte, macht er das Spiel mit, schreibt aber ein akkurates Arbeitsstunden- Tagebuch. Wenn derjenige irgendwann was besseres gefunden hat, fordert er nach der Kündigung die Bezahlungs- Differenz vom AG ein, und geht bei der kleinsten Einrede vor Gericht.Und wenn derjenige lange genug dort war wird den AG dieser Umgang mit Mitarbeitern womöglich so teuer kommen, dass er selber dichtmachen kann. Dann bekommt er die Quittung für sein Verhalten - und ich habe nichtmal Mitleid mit dem AG.
Wobei der AN auch aufpassen sollte: wenn der AG die dann fällige Summe nicht zahlen kann, hat er mit Zitronen gehandelt. Die Forderung einzutreiben bedingt, dass man in Vorleistung gehen muss um einen Titel zu erwirken und wenn dann nix zu holen ist, bekommt man nix und hat noch dazu Geld verbrannt - zusätzlich zu dem jetzt schon jeden Monat entstehenden Schaden...