Aber vielleicht möchte man sich ein wenig über die Gemengelage belesen. Fände ich verständlich.
Auch wenn man seinem Anwalt vertraut ist Hintergrundwissen aus weiteren Quellen nie verkehrt.
Sie sind in Begriff, Telefon-Treff zu verlassen, um auf die folgende Adresse weitergeleitet zu werden:
Bitte beachten Sie, dass wir für den Inhalt der Zielseite nicht verantwortlich sind und unsere Datenschutzbestimmungen dort keine Anwendung finden.
Aber vielleicht möchte man sich ein wenig über die Gemengelage belesen. Fände ich verständlich.
Auch wenn man seinem Anwalt vertraut ist Hintergrundwissen aus weiteren Quellen nie verkehrt.
ZitatOriginal geschrieben von HHFD
Es gibt nämlich Unternehmen, die die hohen Rücksendeaufwand und die entsprechenden Kosten eventuell hunderter Bewerbungen nicht tragen können oder wollen, andererseits diese Kosten aber auch nicht vom Bewerber erhalten (haben).
Ein Unternehmen, das sich die Kosten des Bewerbungsverfahrens nicht leisten kann, sollte erst gar keine Bewerbungen erbitten. Meistens ist es aber wohl eher der Geiz, gepaart mit Skrupellosigkeit, dass man meint, sich kostenmäßig auch noch an Jobsuchern und Arbeitslosen bereichern zu können.
ZitatOriginal geschrieben von HHFD
Allein die Portokosten können leicht 1.000 EUR erreichen, nämlich wenn mal von der Arbeitsagentur ein ganzer Stadtteil zur Bewerbung auf eine Stelle genötigt wird.
Jetzt bin ich aber auf ein einziges Beispiel gespannt, wo die Arbeitsagentur mal einen ganzen Stadtteil zur Bewerbung auf eine Stelle genötigt hat...
ZitatOriginal geschrieben von HHFD
Ich zum Beispiel zahle keinen Cent für das Rückporto und archiviere lieber. Manchmal liegt allerdings ein frankierter Rückumschlag bei; das geht dann in Ordnung.
Zu deiner Gesinnung würde passen, dass du dem Bewerber auch noch eine Rechnung dafür schreibst, dass der Brief zum Briefkasten gebracht wird.
Ansonsten schließe ich mich der Frage des Vorposters an: um welches Unternehmen handelt es sich?
... und dann wundert man sich, dass man keine Mitarbeiter findet... ![]()
![]()
![]()
Wer gut bezahlt und obendrein ein faires Betriebsklima schafft, wird auch gute und motivierte Mitarbeiter haben. Das sind alles Glieder einer Kette.
Bewerbung hinschicken ohne lange zu überlegen! Im schlimmsten Fall kommt halt wieder eine Absage. Dann verliert der Bewerber aber nichts, was er auch jetzt nicht hat. Insofern gibt es keinen Grund, sich nicht zu bewerben.
Die ganze Situation veranschaulicht sehr schön ein Phänomen, das auch in Bewerbungsgesprächen Vielen das Genick bricht: man sucht schon vorsorglich nach Lösungen/Erklärungen/Vorbehalten und entwirft Rechtfertigungen, die gar nicht nötig sind. Aber dadurch, dass man es selber thematisiert und ungefragt Erklärungen abliefert, weist man die Gegenseite überhaupt erst auf einen Schwachpunkt hin. Man nennt das "Second guessing".
Für Bewerber gilt deswegen immer: Schwachpunkte sollte man natürlich nicht selber erwähnen, aber eben auch keine prophylaktischen Erklärungen abgeben weil man glaubt, vorbauen zu müssen wenn der Interviewer in die Nähe des Schwachpunktes kommt. Viele Leute springen allein auf gewisse Stichworte an und spulen dann ihre vorbereitete Erklärung ab, obwohl gar nicht konkret Kritik geäußert oder nach Begründungen gefragt wurde: sollte einen Übergewichtigen beispielsweise jemand fragen, ob er Hunger hat, ist das nur die Frage, ob er Hunger hat. Die Frage lautet nicht "Warum isst du soviel, warum nimmst du nicht ab?"
Man sollte sich also nicht ohne Not selber auf's Glatteis begeben...
Es ist nichts Schlimmes dabei sich erneut zu bewerben und auch mit einem klaren Ja zu antworten wenn der Interviewer fragt, ob man sich schonmal beworben habe. Sollte nicht gefragt werden muss man es aber auch nicht selber erwähnen und eben auch keine devoten Sprüche klopfen, dass man hofft, dass es jetzt erfolgreicher läuft als vor ein paar Jahren...
Was die soziale Verantwortung der Unternehmen angeht empfehle ich diese Seite.
Vor nicht allzu langer Zeit hat jemand zur Ausbeutung der Näherinnen in Bangladesh sinngemäß gesagt (weiß aber nicht mehr, von wem das stammt): "Wenn Sie ein T-Shirt für 3 EUR oder eine Jeans für 10 EUR kaufen, muss jemand anderes den Preis dafür bezahlen."
Wenn man bedenkt, dass wir den Preis nicht zahlen, obwohl wir ihn problemlos zahlen können... Die Näherinnen können ihn eigentlich nicht bezahlen, denn ihre Gesundheit ist nicht käuflich. Und dennoch bezahlen sie damit...
ZitatOriginal geschrieben von Goyale
Es steht außerhalb jeden Zweifels, dass man mit einen Uralt- Auto, dessen Ersatzteile man vom "Schrotti" holt, und welche "Hoschi" dann für 2 Schachteln Kippen montiert, noch eine Weile billig fahren kann.
Darum ging es ja primär...
ZitatOriginal geschrieben von Goyale
Blöd ist dann, dass die Freizeitbeschäftigung dann darin besteht, im Schrott zu wühlen, und Hoschi bei seinen Sachen (z.B. PC kaputt) ebenfalls für 2 Schachteln Kippen zu helfen.
Wie der Thread zeigt muss das nicht so sein. Auch ein älterer Wagen fährt zuverlässig wenn er in gutem Zustand ist. Und wio ist das Problem, seinem Autoschrauber den PC zu reparieren? Ist doch prima wenn man sich gegenseitig kostengünstig hilft.
ZitatOriginal geschrieben von Goyale
Da kommen dann richtig viele Opportunitätskosten dazu, welche die alte Gurke teurer machen als den Neuwagen. Die Pannenhäufigkeit der alten Gurke ist eh höher als beim Neuwagen.
Nicht unbedingt. ein gut gepflegter älterer Wagen fährt durchaus zuverlässig und fällt nicht wegen Elektronikproblemen aus.
ZitatOriginal geschrieben von Goyale
Wer viel Zeit hat (und auch Zeit für Pannen hat, und wer beim Crash nicht optimal geschützt sein möchte), kann auch nach meiner Meinung den Uraltwagen fahren. Also z.B. ein Rentner, der eh nichts vor hat.
Ein Omega ist groß und hat viel Knautschzone. Trotz des vorgeschrittenen Alters dürfte man darin mindestens so sicher sitzen wie in einem Smart oder einem Dacia. Ich glaube nicht, dass man darin besser geschützt ist. Der eine ist so klein, dass da gar nicht viel Knautschzone ist, der andere eine Blechbüchse...
ZitatOriginal geschrieben von Goyale
Wenn Hoschi, der kein Meister ist, die Bremsen inkl. der Beläge gewechselt hat und wenn die Bremsen dann nicht funktionieren, wird es richtig teuer (und hoffentlich wird niemand verletzt).
Es wird wohl kaum jemand einen Typen an seinem Auto fummeln lassen, dem er nicht vertraut.
ZitatOriginal geschrieben von mumpel
Wer weiss was bei den anderen Sendungen im TV so alles im Hintergrund für Schweinereien laufen von denen wir nichts wissen. Sich darüber aufzuregen bringt nichts. Die Zuschauer wollen unterhalten werden, Ehrlichkeit wird da wohl kaum jemanden interessieren.
Das ZDF als öffentlich-rechtlicher Sender mit einem Grundversorgungsauftrag und finanziert durch Zwangsabgaben aller Bürger hat die Pflicht, dafür ein solides und rechtschaffenes Programm abzuliefern. Der Anspruch, ein korrektes Programm abzuliefern, kann da nicht so einfach zur Disposition gestellt werden wie bei einem Automobilclub.
Das horrende Geld, was seitens der GEZ eingetrieben wird, wird doch immer damit begründet, dass guter Journalismus unabhängig sein muss.
Dass solche Shows sowieso systemimmanent Käse sind, weil wer bestimmt da nach welchen Kriterien die Besten ausgewählt werden und warum ausgerechnet 100 Beste, ist eh klar.
Sehe ich auch so. Anrufen, nicht mailen.
Willst du dich nicht mit der Drängelfrage, was denn nun sei, in Erinnerung bringen, ist der elegante Weg, zu fragen ob es noch Informationsbedarf gibt, dann bietest du gerne die noch benötigten Informationen an.
Es ist definitiv nicht zu früh, sich dort zu melden und zu fragen. Erstens hat man dir schon vor Tagen eine Entscheidung versprochen, die aber nicht kam. Insofern ist es legitim wenn du jetzt selber fragst. Du hast ja schon einen Zeitpuffer gegeben.
Du unterstreichst mit einer eigeninitiativen Nachfrage auch dein Interesse an der Stelle.
Deswegen: anrufen!
ZitatOriginal geschrieben von autares
Ich sehe in diesen Links nicht, dass es in anderen Ländern explizit besser läuft. Von 260 Projekten weltweit sind 1/3 teurer als geplant. Scheint also ein weltweites Phänomen zu sein.
Es läuft natürlich nicht überall besser. Aber bei den Inselaffen beispielsweise schon.
ZitatOriginal geschrieben von c-walt
Projekte, auch noch Großprojekte, geplant auf Basis von "worst case"-Annahmen, die würden mir mein Management nur so um die Ohren schlagen
- Dein Management wird dir auch um die Ohren hauen wenn das Projekt scheitert oder den Kostenrahmen sprengt.
- wenn die öffentliche Hand Bauherr ist, läuft alles anders als bei privaten Investoren. Deren Kapital ist nämlich begrenzt während die öffentliche Hand einfach Haushaltsmittel nachschießt und/oder unbegrenzt weitere Schulden macht
ZitatOriginal geschrieben von c-walt
Dieser Ansatz ist ebenso falsch wie eine Planung auf Basis von "worst case" Szenarien. Ein gewisser Puffer sollte immer vorhanden sein. Jedoch ist dieser stark begrenzt, denn jeder Tag Puffer kostet Zeit und Ressourcen und somit Geld.
Die Größe des Puffers muss in einem sinnvollen Verhältnis zum Risiko stehen. Die Menschheit hat schon hunderte Flughäfen gebaut, man hätte in Berlin einigermaßen realistische Annahmen für die "stille Reserve" vorhalten können. Wenn man aber in Stuttgart Tunnel gräbt und es viele Unbekannte gibt muss der Überschuss entsprechend größer ausfallen.
Teurer als ein gleich schon großzügig taxiertes Projekt kommt eins, bei dem Dinge schief laufen und wo teuer, kosten- und zeitintensiv nachgebessert werden muss. Letzteres wird ja nicht bezahlt, sondern gerügte Mängel müssen beseitigt werden weil der Bau sonst nicht abgenommen wird und gar kein Geld fließt. Dann lieber gleich realistische Puffer einbauen und nicht vorprogrammiert auf die Nase fallen...
ZitatOriginal geschrieben von c-walt
Einer der ersten Lektionen, die ich sowohl im Studium als auch bei späteren Projektmanagementkursen lernen durfte: je komplexer das Projekt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns (oder nicht Einhaltung der Projektplanung).
Eine bahnbrechende Erkenntnis, auf die ohne Studien niemand gekommen wäre... ![]()
BTW, diejenigen, die die Fachliteratur schreiben, sind meist entweder reine Theoretiker und die gleichen Nasenbären, die Großprojekte reihenweise in den Sand setzen.