Beiträge von Printus

    Zitat

    Original geschrieben von ChinaMobile
    Evtl. handelt es sich nur um eine zeitlich begrenzte Aktion für gut informierte Bestandskunden. Ich werde im November noch einmal die Hotline wegen einer nachträglichen Buchung der Community Flatrate anrufen. Und dann natürlich hier berichten...


    Andy :)


    OK, dann werde ich die Hotline diesbezüglich auch weiter nerven :). Vielleicht geht es ja von dort, wenn genügend Leute nachfragen, "nach ganz oben" dass die Bestandskunden ebenfalls eine Flat wünschen.


    So langsam aber sicher muß Tchibo seinen älteren Kunden auch sowas anbieten weil zum einen sonst mit zweierlei Maß gemessen und ausgerechnet die treuen, lange dazu gehörenden Kunden bestraft werden, und zum anderen die Verbindungspreise im Vergleich mit anderen Discountern inzwischen teuer sind.


    Insofern erwarte ich von Tchibo schnellstens eine Maßnahme für uns...

    Wobei mir der Bublath auch immer suspekter wird. Ich hab' gerade nochmal reingeschaut und auf ihn geachtet, der hat von Anfang der Sendung an immer wieder auf die Uhr geschaut, redet mehrfach vom Kuriositätenkabinett und droht an zu gehen, hampelt auf dem Sessel herum und zieht ständig in Antihaltung eine lange Miene oder gestikuliert mit anderen Gästen...


    Er haut nicht so offensiv auf die Kacke wie Nina Hagen, aber das Benehmen ist auch ziemlich daneben, genauso wie die Überheblichkeit, subjektive Wahrnehmungen anderer Menschen sofort als Spinnerei abzutun. In diesem Zusammenhang ließ er ja auch den studierten Physiker und Psychologen immer von oben herab da stehen als sei er ein dummer Junge, so als würde nur seine, Bublaths, Meinung gelten.


    Der Abgang kam dann in einem Moment, als ihn gar niemand anging.


    Echt daneben aber auch die Maischberger: "Wie haben jetzt den vernünftigen Menschen dieser Runde verloren."
    Das ist eine Frechheit gegenüber den anderen Gästen.

    Das geht jetzt nicht gegen dich, Geizhandy, sondern ist eine Grundsatzfrage: welchen Sinn macht es überhaupt das N95 über einen Vertrag zu holen?


    Das Gerät alleine kostet laut Guenstiger.de 467 EUR, inkl. Versandkosten von 13,50 EUR landet man bei 480,50 EUR.


    Dem gegenüber - wenn ich das richtig verstehe - zahlt man mit Vertrag 259 EUR, jeden Monat 10 EUR für die Hardware, womöglich noch Grundgebühren und eine Anschlußgebühr?


    Allein die 259 plus 240 monatliche Hardware-Abtragung ergeben schon 499 EUR, dazu das Einschreiben für die Kündigung - sind wir bei 500 EUR - und womöglich die Anschlußgebühr von 25 EUR. Macht unter dem Strich 525 EUR. Dazu der Nachteil der Vertragsbindung und die Festlegung auf einen 2-Jahres-Vertrag, bei allgemein fallenden Mobilfunkpreisen.
    Obendrein sind die Verbindungskosten vieler Prepaid-Discounter inzwischen preiswerter geworden als anderswo die Verbindungskosten innerhalb eines Vertrags, und der Trend schreitet weiter fort.


    Es macht heute echt keinen Sinn mehr einen Vertrag zu schliessen um ein Handy zu bekommen. Ich erinnere mich an Zeiten, wo man einen Duo-Vertrag machte, dessen 2. Handy man verkaufte und davon der Vertrag bezahlen konnte. Wer es geschickt anstellte bekam so ein nagelneues Topgerät für rechnerisch 0 EUR, also geschenkt.


    Sorry wenn das etwas off topic ist, aber ein Vertrag lohnt sich da nicht mehr weil er viel zu teuer ist, im Vergleich zum Einzelkauf des Gerätes - und das wiederum ist so teuer dass ein Normalbürger es kaum noch zahlen kann. Wer hat "mal eben" 500 EUR für ein Handy? Ich meine ohne sich dafür zu verschulden!


    Was denken sich Netzbetreiber und Hersteller wenn sie den Kunden sowas anbieten? Da müßte ein N95 eigentlich goldene Tasten haben damit der Otto Normalverbraucher sich schönreden kann dass er weit über 500 EUR für ein Handy ausgeben soll, wenn er das überhaupt kann. :rolleyes:

    Es spricht ihm ja niemand eine entsprechende Intelligenz und Fähigkeiten ab. Nur: er verdient sein Geld nicht damit dass er in einem Labor oder am Rechner hockt und angestrengt forscht, sondern indem er Wissenschaft als leichte Kost für die Allgemeinheit präsentiert.


    Dann geht er in eine Talkshow zu einem "heißen" Thema und weiß auch dass sein Job dort ist den "vernünftigen Menschen", wie Maischberger das nannte, zu geben. Dazu hat er eine naturwissenschaftlich fundierte Grundlage.


    Nichts gegen seine generelle Kompetenz, sicher könnte er auch hochdekorierter Forscher sein. Nur: ist er nicht! Er verkauft relativ simple Kost im Fernsehen, und genau das sollte er hier auch machen.


    Insofern verstehe ich seinen Auftritt bzw. vor allem den Abgang immer weniger.


    Einen Nina Hagen tat das, was jeder erwartet hat. Der Redaktion der Sendung mußte vorher klar sein dass eine Nina Hagen, die man zu einer Talkshow über UFOs einlädt, das "crazy chicken" abgeben würde - und sogar noch mehr als wenn es nur um die Musik der 80er, oder sowas, gegangen wäre.

    "Das ist eher eine spezielle Therapiehandlung hier..."



    "Evil Alien is going home and I hope that you will find peace and love! Ich hoffe du findest Liebe und Hoffnung und wirst die Menschen aussprechen lassen und dich nicht lustig machen über meine Freunde hier...."


    :cool: :D :top:

    Naja, man weiß wie Nina Hagen ist und man weiß dass UFO-Diskussionen schnell ausarten. Wenn sich die Maischberger beschwert dass sich Nina Hagen genau so verhielt wie es zu erwarten war - dann ist das entweder so gewollt oder ein mehr als dummer, offensichtlicher Fehler der Redaktion.


    Dass die Hagen so extrem aufdrehen würde wußte man nicht, aber dass sie es prinzipiell tun würde war doch klar.


    Und Bublath wußte auch dass das keine Podiumsdiskussion mit NASA-Professoren ist, sondern eine Talkshow, die nicht mal den Anspruch hat Populärwissenschaftliches zu vermitteln, sondern das ist ne Labersendung.
    Da kann man nicht düpiert tun wenn illustere Talkgäste dummes Zeug reden. Das ist sozusagen der Sinn der Sendung.


    Wenn ihm das nicht paßt darf er gar nicht erst hingehen. Von einem halbwegs gescheiten Menschen, und noch dazu selber ein Fernsehmann, darf man aber wohl erwarten dass der sowas kapiert.


    Und wenn es dann schon hoch her geht muß gerade er, der er selber Sendungen moderiert, wissen dass man den Unterhaltungswert der Veranstaltung dadurch steigert dass man auf das Spiel eingeht und kräftig mitmischt. Netzer/Delling können das ja auch...
    Anstatt 20 Minuten unruhig auf dem Sessel herumzurutschen - das sieht man genau, wenn man darauf achtet - und dann "einfach so" zu gehen, noch dazu im falschen Moment - das ist nicht gerade professionell und da verpufft eine Chance die ganze Sendung zu einem echten Highlight zu machen indem man Nina nicht bremst, sondern sich auf das Gerede einläßt und kräftig anheizt.

    Hab's mir nochmal angesehen und fand es jetzt gar nicht mehr so witzig wie beim ersten Mal. Nina Hagen redet zwar völligen Müll, aber einen hohen Unterhaltungswert kann man ihr nicht absprechen. Außerdem weiß man doch wie sie ist und muß damit rechnen dass sie redet wie sie eben redet, und bei dem Thema schon dreimal.
    Dass sie den Bublath "Alien" nannte und mit seinen bösen Schwingungen provozierte war doch irgendwie auch ganz lustig...


    Beim 2. Sehen finde ich das Verhalten von Bublath genauso kindisch. Der hampelt da ziemlich lange auf seinem Stuhl herum, man sieht dass er schon lange gehen wollte, es aber erst sehr spät wirklich tat - und dann aber in einem völlig unkritischen Moment, in dem er gar nicht beleidigt worden ist.


    Was hat er denn eigentlich erwartet als er zu der Sendung ging? Es war doch klar dass, wenn man auf UFO- und Außerirdische-Gläubige trifft, eine Menge ziemlichen Unsinns geredet und es hoch hergehen würde. Das hätte ihm auch schon vor der Sendung klar sein müssen.


    Dieser Abgang in einem unkritischen Moment und bei einer Diskussion, bei der vorher klar war wie hahnebüchen es hergehen wird, macht ja fast den Eindruck einer Inszenierung a la Kerner, wo man auch unterstellt dass schon vorher fest stand dass es so unfair gegen Eva Herman gehen sollte.


    Insofern durchaus auch ein Ausfall eines Journalisten, von dem man eigentlich erwarten muß dass er sich anders benimmt, gerade wo er - Studium hin oder her - doch auch mehr so die seichten populärwissenschaftlichen Sendungen ablieferte.

    Das ist insofern völliger Unsinn als das Tempolimit gegen den Willen der Parteiführung aufgebracht wurde. Beck wäre es sehr lieb gewesen wenn das Thema nicht aufgekommen wäre weil das Thema hier in Deutschland so sehr polarisiert. Wenn er sich ins Gespräch bringen wollte dann mit den sozialen Themen, aber sicher nicht dem Tempolimit. Und wie gesagt - das kam vom Fußvolk, nicht aus der Parteiführung. Es ist also definitiv falsch dem Beck hier Populismus vorzuwerfen.


    Aber selbst wenn es anders gewesen wäre: dann wäre es auch egal dass Beck es in die Diskussion geworfen hätte, denn die Argumente dafür werden deswegen nicht schlechter.


    Ach ja: Beck ist seit Jahren Ministerpräsident in Rheinland Pfalz und deswegen keineswegs so unbekannt wie du sagst. Du solltest dich politisch aufmerksamer bilden.