Beiträge von Printus

    Eine Freundin hat es sich vor 2 Tagen im Rahmen einer Vertragsverlängerung geholt. Sie hat es aber erst seit gestern in Betrieb, erster Erfahrungsbericht war "Ja, sieht sehr chic aus in diesem anthrazit-Farbton und der Slider ist cool." :rolleyes:


    Ob da also noch fundiertere Aussagen kommen bezweifele ich eher, aber ich halte dich auf dem Laufenden wenn ich etwas erfahre. Solltest du das Gerät für eine Frau anschaffen helfen die Aussagen aber vielleicht schon mal weiter... :D


    Mich würde ansonsten auch interessieren was von dem Gerät zu halten ist.

    Man muß ja nicht die ganz billigen Rasierer nehmen, wo die Qualität unter dem Preis leidet.


    Es gibt bei Lidl oder Aldi bezahlbare Systeme, die durchaus nicht schlechter sind als die überteuerten Markenprodukte.


    Patente hin, Patente her. Eine Rasierklinge ist eine Rasierklinge, irgendwann gibt es sie mit 5, 6, 678 Klingen, aber der Kunde kann dafür nicht immer noch tiefer in die Tasche greifen. Irgendwann ist mal Schluß. Es ist und bleibt ein bisschen Plastik, ein bisschen Metall, ein bisschen Kunstruktionsleistung. Aber die preiswerteren Klingen, die vor 5 Jahren das Spitzenprodukt waren, wurden auch entwickelt und haben irgendein Patent an Bord. Trotzdem ist der Preis bezahlbar. Irgendwo ist eine Grenze...


    Hier ist der Verbraucher gefragt, der da nicht mehr mitspielt und die Hersteller zwingt auf dem Teppich zu bleiben.

    Re: Wertbestimmung: Krawattennadel von US-Präsident R. Nixon


    Zitat

    Original geschrieben von Carsten
    Ich hätte da ausnahmsweise auch mal eine Frage


    OK, die Entschuldigung lassen wir dann ausnahmsweise mal durchgehen... :D


    Zitat

    Original geschrieben von Carsten
    Und bevor Fragen kommen: Das Teil ist 100% echt.


    Ich glaube dass die entscheidende Frage ist: wie kannste das beweisen? Es gibt sicher Devotionalienhändler oder Sammler, die sich rein aus Spaß eine solche Krawattennadel zulegen würden. Nur: wer sagt denen dass das kein chinesischer Billigst-Modeschmuck ist, der letztes Jahr in einem rostigen Container aus Shanghai kam?

    Zitat

    Original geschrieben von <registered>
    So z.B. ein Kommentator im Stern:
    http://www.stern.de/unterhaltu…in-Gott,-Eva!/599793.html


    oder hier, in der SZ:
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/meinung/373/137098/


    Diese beiden Texte sind an der Grenze, nein eigentlich darüber hinaus, des Unerträglichen. Was da hingeschmiert wurde könnte von Kerners PR-Beratern stammen, aber das ist doch alles andere als objektiv.


    Jetzt mal ganz weg vom Thema Nazis und Mutterrolle. Allein die Art, wie Kerner seine Fragen stellte, wie er schon mit einem Vorwurf in die Befragung einstieg, ist so wertend und vorwurfsvoll gewesen dass es jeder Beschreibung spottet.


    Wenn ich dann in derartigen Artikeln etwas von der angeblich fairen Art Kerners lesen muß könnte ich kotzen. Selbst wenn man der Meinung ist dass Eva Hermans Aussagen abstrus, ungeschickt und sonstwie daneben sind, kann man doch nicht allen Ernstes behaupten dass ihr von einem wohlwollenden Moderator goldene Brücken gebaut wurden! Das ist doch verkehrte Welt!


    Zitat

    Original geschrieben von <registered>
    Was anscheinend problematisch ist, sind Vergleiche und Argumente, die vordergründig positive Dinge aus der NS-Zeit herausgreifen, ohne den Zusammenhang zu nennen.


    Du kannst ein "Tabu" definieren wie du willst, klar, es ist generell nicht tabuisiert überhaupt über die NS-Zeit zu sprechen, so gesehen ist es keins.


    Ich empfinde es aber durchaus als Tabu und sehe auch keine Schwierigkeit darin ggf. Vergleiche mit der NS-Zeit zu nennen. Dass da nichts aus dem historischen Zusammenhang gerissen werden darf oder grob falsch sein darf ist klar.
    Aber Vergleiche hinken IMMER, man dürfte gar keine mehr anstellen wenn man jede "Un-Parallelität" vermeiden wollte.


    Nehmen wir mal, ohne konkretes Beispiel, an dass es irgendeinen positiven Aspekt aus der Nazi-Zeit gibt. Irgendetwas, das für sich genommen OK war. Warum darf man das dann nicht sagen? Warum ist es auch dann skandalös wenn es für sich genommen OK wäre?


    Wenn man grundsätzlich ALLES, was irgendwann irgendwie mit einem Terroregime in Verbindung war, als generell unsäglich brandmarken würde, könnten wir ganz Deutschland zu machen, könnten wir die ganze Welt dicht machen. Dann dürfte es hier keinen einzigen Großkonzern mehr geben, dann müßten alle VW Käfer verschrottet werden, dann müßte ein Proteststurm losbrechen wenn die BILD-Zeitung ein Volkshandy, eine Volksbibel, und ähnliches anbietet, weil das schon sprachlich wieder nah an bestimmtem Nazi-Vokabular ist.


    Irgendwo ist einfach eine Grenze, da muß man auch mal sagen dass ein in sich schlüssiger Vergleich nicht sofort ein Skandal ist. Wie jemand oben sagte, man kann jetzt nicht Toilettengänge verbieten weil Hussein, Hitler, und Kaiser Nero auch ab und zu pinkeln gingen... Da kommt ja auch keiner auf die Idee zu unterstellen dass pinkeln böse ist weil das auch alle bösen Menschen gemacht haben.


    Solange jemand nicht offensichtlich sagt dass die Nazis ja eigentlich doch ganz dufte waren - und das hat Eva Herman weder bewußt noch unbewußt getan, es wurde ganz klar dass sie Hitler für einen durchgeknallten Idioten hält - muß auch irgendwo mal eine Grenze des Gutmenschentums und des "Nicht-vergleichen-dürfens" sein.


    Weil - über was reden wir eigentlich? Eva Herman hat ein paar nicht gerade glückliche Aussagen gemacht, aber sie hat dennoch klar eingeordnet wo sie politisch steht, was sie über die NS-Diktatur denkt - und dennoch gibt es jetzt so ein Theater. Warum eigentlich??? Da wird doch jetzt eine Geister-Diskussion eröffnet, die im Grunde jeder Grundlage entbehrt weil sie hat den Nationalsozialismus nicht aufgewertet und hat das auch schon 1000 Mal betont und richtig gestellt. Warum also dennoch der Skandal? Da muß man doch zwangsläufig zu der Einschätzung kommen dass sie sagen kann was sie will, allein dass sie einen Nazi-Vergleich brachte führte zum Skandal. Sie hätte vergleichen können was immer sie will, es war allein deswegen zuviel weil die NS-Diktatur genannt wurde, völlig egal was der konkrete Inhalt ist.


    Deswegen meine Folgerung - und ich habe ja auch andere Beispiele genannt, Kohl/Gorbatschow/Goebbels usw. - dass es öffentlich nicht möglich ist sich frei zu äußern, denn das Thema an sich, unabhängig von der Aussage - führt allein schon in einen Skandal, vergleichbar Godwin's Law.

    Ich meine damit dass man nicht alles über einen Kamm scheren kann. Wer den SS-Oberaufseher im KZ gegeben hat ist für mich immer noch anders zu bewerten als ein 15jähriger, der in jugendlichem Leichtsinn Mitläufer war indem er zu den Hitlerjungen gehörte. Da muß man schon die Wertigkeiten etwas differenzieren und nicht so reden als ob "dummen Jungs" genauso darstehen müssen wie tatsächliche Verursacher von Greueltaten.


    Man stellt sich ja auch heute nicht hin und argumentiert dass irgendein 15jähriger FDJ-Pionier die Verantwortung für jeden einzelnen Mauertoten hat weil er als FDJ-Mitglied das DDR-Unrecht gestützt habe.
    Da muß man einfach etwas differenzieren. Ein FDJ-Mitläufer ist nicht dasselbe wie ein Mauerschütze, der abgedrückt hat.


    Ansonsten denke ich dass es heute verdammt einfach ist den Gutmenschen zu geben und zu erzählen wie man sich hätte wehren können und müssen, nur dürfte sich das damals etwas anders dargestellt haben. Das war eine andere Zeit, die Leute lebten unter der ständigen Bedrohung der Diktatur und haben dann lieber einmal mehr den Mund gehalten und weggeschaut als den Helden zu geben und ruckzuck tot zu sein - was nicht unwahrscheinlich war weil die Nazis bei Zickenterror kurzen Prozess gemacht haben.

    NoTeen, was du schreibst entspricht meiner Meinung, die ich etwas über dir ja zum Besten gegeben habe und sinngemäß dasselbe geschrieben habe.


    Allerdings ist die Quintessenz dann eben doch genau die, die in der Threadüberschrift als Frage formuliert wird: Ja, Nazi-Themen sind ein Tabu-Thema und es ist im öffentlichen Raum schlicht und ergreifend unmöglich das Thema anzuschneiden, einen Vergleich zu ziehen etc. ohne sofort in einen Skandal verwickelt zu werden.


    Wann immer irgendwer entsprechende Aussagen trifft kommt wie ein Echo sofort der Sturm der Entrüstung. Da kann man Beispiele von Politikern, Schriftstellern, Sportlern, Nachrichtensprecherinnen bringen - es läuft immer gleich.


    Faktisch ist es nicht möglich sich offen zu äußern weil selbst Leuten, die über jeden Zweifel erhaben sind dass sie nicht rechtes Gedankengut vertreten (ich erinnere an Helmut Kohls Goebbels-Gorbatschow-Vergleich, Herta Däubler-Gmelin mit einem Bush-Hitler-Vergleich, Historiker (nebenbei jüdischer Abstammung, wenn ich es richtig weiß) Michael Wolffsohn über Münteferings Heuschrecken Aussage, Ludwig Stiegler, SPD, Vergleich von "Sozial ist, was Arbeit schafft" mit "Arbeit macht frei" ) reflektorisch skandalisiert werden. Und jetzt dann eben Eva Herman.


    Das gleiche Theater wie bei der Aufregung um die Mitgliedschaft in Nazi-Organisationen bei den Namen Martin Walser, Siegfried Lenz und Dieter Hildebrandt, Jürgen Habermas, Josef Ratzinger und Günther Grass. Selbst wenn diese Leute Hitlerjungen waren... meine Güte, die haben vielleicht seinerzeit keine andere Wahl gehabt, haben seit 60 Jahren nachweisbar ein ganz anderes Leben geführt, und jetzt wird aber, wo die Leute 80 Jahre alt sind, Theater veranstaltet und werden diese durch den Kakao gezogen als seien das gruseligste NSDAP/HJ/SS/Nazi-Schärgen gewesen, die Verantwortung für die ganze Ideologie tragen.


    Man kann die Vergleiche geschmacklos und meinetwegen auch unglücklich finden, es ist im Nachhinein ein "Schönheitsfehler" in Biografien Mitglied schlimmer Organisationen gewesen zu sein, aber jedes Mal die Nazi-Keule zu schwingen obwohl regelmäßig klar ist dass es nur unglückliche, dumme Aussagen oder Fügungen im Leben von Menschen waren, das ist echt lächerlich.


    Der andere Skandal ist wie ein Kerner sich daneben benimmt, wie er einen Talkgast vorführt, und vor allem: warum? Nur wegen der Quote, nur um im Gespräch zu sein? Oder weil er es geil findet das Milchbubi-Image mal gegen den Bösewicht tauschen zu wollen? Deswegen gibt er jemanden zum Abschuß frei und macht sich zum Inquisitor, unter Zuhilfenahme solcher Gutmenschen wie Senta Berger oder Betroffenheits-Heulsuse Schreinemakers? Ganz klasse, Herr Kerner! :-(


    Die Arzt und Weise, wie er sich benimmt, ist unter aller Sau und wer so eine Talkshow moderiert sollte aus dem Programm entfernt werden bzw. sollten Gäste nicht mehr bereit sein sich einer solchen Sendung zur Verfügung zu stellen. Das ist Schmierentheater der untersten Schublade gewesen und ganz abgesehen vom Inhalt sollte der Presserat allein für das Verhalten eine Rüge aussprechen.

    Die Ungeschicklichkeit - und mehr ist es IMHO nicht - von Eva Herman ist dass sie überhaupt irgendeinen Nazi-Vergleich bringt. Das geht deswegen in die Hose weil die ganze Ideologie der Nazis daneben war und wenn man einen vermeintlich positiven Aspekt herausgreift verkennt es das "große Ganze".


    Es ist ungefähr so als würde man nach einem tödlichen Autounfall sagen "ach, das ist ja irgendwie auch praktisch, weil dann braucht sich die Frau nicht mehr vom verunglückten Fahrer scheiden lassen". Das geht auch nicht, dass man da einen vielleicht in sich guten Aspekt sieht, aber das schreckliche Drumherum, was eigentlich von Bedeutung ist, mißachtet.


    Bis hierhin kann man sagen: es war wirklich nicht gut überhaupt irgendwelche NS-Vergleiche zu bringen. Das muß sich eine Eva Herman auch durchaus vorwerfen lassen. Diese Blödheit hätte sie einfach lassen sollen.


    Auf einem anderen Blatt steht aber dass der Umgang mit ihr unter aller Sau ist, und in der Hinsicht hat sie absolut Recht mit allem, was sie beklagt.


    Es ist allerunterste Schublade wie Kerner sie befragt und behandelt hat. Das waren keine neutralen Fragen, sondern so dermassen unerträglich, er hat ja nur unterstellt dass sie einen riesigen Fehler gemacht habe und jetzt bekennen soll. Und wehe wenn nicht - da fliegt sie raus. Das erinnert mich an die Hexenverbrennung, "gestehe endlich dass du eine Hexe bist!", dann wird etwas gefoltert, sie gesteht immer noch nicht, also ab auf den Scheiterhaufen, der in diesem Fall aus Rausschmiß bestand.


    Ich finde es unglaublich wie Kerner sie immer wieder mit derselben Frage anging, richtig provozierte dass es eskalieren mußte. Das ist unwürdig, sowohl für einen Moderator wie auch einen Gastgeber. Wer so mit seinen Gästen umgeht hat im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, für das ich GEZ bezahle, nichts zu suchen. Der Typ soll kochen gehen, aber die Sendung muß entfernt werden.


    Wenn ich dann noch das ewige Heulsusen-Krawallo-Gesicht der Schreinemakers sehe könnt' ich zuviel kriegen.


    In der Sache stimmt es aber eben auch was Eva Herman sagte dass man hierzulande seine Meinung nicht sagen darf. Anstatt einfach nur den dümmlichen Vergleich abzulehnen, den sie zugegebenermaßen gebracht hat, wird so ein riesiges Theater veranstaltet und sie wird in eine rechte Ecke gerückt. Das ist doch unglaublich!


    Sie hat zu keinem Zeitpunkt, auch in der Vergangenheit nicht, je irgendein rechtes Gedankengut vertreten, und wenn jetzt so kollektiv auf ihr herumgehauen wird - und es WIRD in den Medien auf ihr herumgeprügelt! - dann stimmt es völlig dass man hier ganz offensichtlich nicht einfach sagen kann was man denkt.


    Es ist doch lächerlich sich an dem Begriff "gleichgeschaltet" aufzuhängen. Sicher, den Begriff haben die Nazis erfunden, aber wie paranoid ist es denn wegen eines Wortes so auzurasten, wie das in der Kerner-Show passierte??? Das Wort ist doch nicht "böse" und es umschrieb den Sachverhalt, den sie ausdrücken wollte.
    Sind wir inzwischen so weit dass selbst bestimmte Worte nicht mehr benutzt werden dürfen? Das ist doch beschämend und lächerlich und da entlarvt sich auch die ganze Scheinheiligkeit.


    Es ist doch albern dass bei jedem rechten Vorfall, der selbstverständlich zu verurteilen ist, aber sofort ein Theater losbricht und Verbände wie der Zentralrat der Juden jedes Mal kommentieren müssen, und dann auch noch in einer Weise als stünde der nächste Hitler schon am österreichisch-bayerischen Grenzübergang.


    Wenn irgendwelche Linken dummes Zeug faseln wird das auch nicht ernst genommen, und die beste Waffe gegen extreme Spinner sind ordentliche Lebensbedingungen, gute Ausbildung, Chancen und Perspektiven für junge Leute.


    Ich finde es jedenfalls bei aller Dummheit des Vergleich absolut inakzeptabel und erschreckend wie mit Eva Herman umgegangen wird.

    Ich fand's gestern endlich mal wieder ganz lustig. Gottschalk hat ein paar ganz gute Sprüche geklopft und wenn er niemanden aussprechen läßt schadet das nicht weil viele eh nur Werbung für ihr neues Buch, den Film, oder was auch immer machen. Da darf er meinetwegen ruhig stören.


    Wie immer mußten die Ami-Stars "natürlich" mal wieder früher weg. Das ist ja jedes Mal so... und immer wieder gleich lächerlich.


    Gewonnen hat der Typ, der den Bus auf der schmalen Brücke gewendet hat - was ich ihm gönne, obwohl es mich sehr wundert weil die Begeisterung im Saal bei der Pömpel-Wette offensichtlich größer war. Ich fand die Pömpel-Truppe auch ganz lustig, sie waren nicht auf den Mund gefallen.
    Dann müßte das Fernsehpublikum die beiden Wetten anders gesehen und bewertet haben als die Leute im Saal - kann ich eigentlich nicht glauben.

    Was Menschen am meisten reglementiert ist Geld. Seit ich das nicht mehr locker sitzen habe ist es auch mit der Handysucht vorbei, ich war, als das Geld knapper wurde, schnell geheilt weil ich lieber in einer warmen Bude sitze und satt bin als frierend und mit Hunger unter der Brücke zu leben, auch wenn ich ein neues Handy dort hätte. Die neuen Geräte können viel, aber heizen und kochen nicht. Vielleicht sollten die Hersteller da mal ansetzen... :D


    Ansonsten befriedigt mich die Qualität nicht mehr. Mein erstes Handy vor 8 Jahren war wie aus einem Block gefräst, nicht so ein Joghurtbecher wie der heutige Handymüll. Es konnte den weiblichen Zyklus nicht berechnen, aber dafür hatte es keine Softwareabstürze.


    Unter dem Strich war ich damals wesentlich zufriedener weil wenn man ein neues Handy kaufte wußte man dass es gut ist und einen anmacht. Heute muß man immer Angst haben nicht funktionierenden Elektroschrott zu bekommen und ich bin inzwischen sogar schon so weit dass ich eigentlich gar nix Neues mehr will, weil mir irgendwelche Firlefanz-Funktionen nix nutzen wenn die Basics nicht zuverlässig funzen. Dazu sind die Geräte oft so instabil - wirken zumindest so - dass ich sie allein deswegen kaum unbefangen benutzen kann, vor lauter Sorge es könnte etwas drankommen. Und das, obwohl ich meine Handys wie rohe Eier behandele.


    Aber ich traue den Dingern immer weniger, weil sie werden bunter, umfangreicher, aber auch soft- und hardwaremäßig immer anfälliger. Kein Vergleich zu den ersten Geräten, die ich hatte.
    Deswegen bin ich inzwischen froh dass mein W800i seit fast 2 Jahren problemlos läuft, sich bewährt und ich finde es eher lästig mich zum Jahresende hin der Qual der Wahl eines neuen Gerätes hingeben zu müssen. Außerdem wird's wieder nur teuer... weil den Anspruch, ein Spitzengerät haben zu wollen, hab' ich nach wie vor. Bin ja hier nicht umsonst TT-Mitglied geworden, und als solcher kann ich unmöglich mit nem 15 EUR-Prepaid-Spielzeug rumlaufen... :D