Beiträge von Printus

    Re: Re: Re: Pizzeria in Köln


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    Original geschrieben von andreasf
    Zumindest bei Klassenfahrten herrscht Demokratie und die Klasse will halt zum Italiener.


    Pizza Hut ist allerdings kein Italiener, und billig ist es da auch garantiert nicht. Wenn man sich bei Pizza Hut satt essen will ist das Taschengeld des 11-Klässlers für den Monat aufgebraucht... ;)

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    Original geschrieben von mythos2001
    Achso, weiter Teile der Medien und der Öffentlichkeit sind natürlich auch nicht besser: sie wollen Erfolge sehen und verkaufen.


    Das Argument kommt häufiger, aber das lasse ich so nicht gelten. Es interessiert niemanden ob eine Tour-de-France-Etappe nun in einem Stundenmittel von 40,755645 km/h oder von 38,56456 gefahren wird, und auch nicht ob die Etappe 5 Minuten länger oder kürzer dauert.


    Die Leute wollen den Wettkampf der Sportler erleben, vielleicht auch die schöne Landschaft, aber niemand geilt sich daran auf ob das nun einen Tick schneller oder langsamer läuft. Doping verschiebt nur das Niveau der Leistungen, verändert aber nicht die grundsätzlichen Rennabläufe.


    Insofern sehe ich es nicht so als ob hier Medien und die Fans das Doping befördern. Ganz im Gegenteil - ich möchte einen fairen Sport sehen und glaube dass das auch für die meisten anderen Zuschauer gilt.


    Im übrigen bleibt die Verantwortung für das eigene Handeln IMMER (!) beim Akteur selber. Wenn die Sportler aus Respekt und Verantwortung für ihre Gesundheit nicht dopen würden, wenn das einfach ein nie in Frage gestelltes Agreement wäre, könnte das niemand verändern.

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    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Printus: Sowas gehört sowas von nicht hier hin, Kollege.


    Zum einen bin ich nicht dein Kollege und zum anderen gilt noch immer "wer einen dicken Arsch hat braucht eine große Hose".


    Weder ich noch andere haben Ali irgend etwas unterstellt, sondern nur gesagt dass Nickname, Signatur oder der Ausdruck "Mesopotamien" auffallen. Nicht mehr und nicht weniger.


    Ali schreibt wirklich freundlich, aber trotzdem sind ja offenbar mehrere an diesen Dingen "hängen geblieben". Oder wie erklärst Du dir sonst 35 Postings in kurzer Zeit? Also bleib' mal genauso locker wie Du es von anderen forderst.

    Zentrale Pizza Huts gibt es auch auf der


    - Hohen Straße, also wenn man von Dom aus in die Haupt-Einkaufsstraße, die neben dem Dom-Hotel startet, geht, nach 100, 200 Metern auf der linken Seite und


    - Schildergasse, das ist wenn man von der Hohen Straße vor dem Kaufhof nach rechts abbiegt und Richtung Neumarkt geht. Man kann auch vom Neumarkt kommend in die Schildergasse hinein gehen, dann ist es nach ca. 50-100 Metern auf der rechten Seite.


    Der Neumarkt ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt aller U-Bahnen, also immer gut zu erreichen.


    Stellt sich noch die Frage ob man in Köln zu Pizza Hut gehen muß oder lieber in einer urigen Altstadt-Kneipe lokale Gerichte verköstigen sollte... ;)

    ... und der gute Herr Ullrich war bestimmt nicht gedopt weil er ja so talentiert ist. Gedopt haben nur alle Wasserträger um ihn herum. :rolleyes: :mad:


    Ich wundere mich auch warum es im Augenblick nur um das Team Telekom geht. Seitens sämtlicher anderer Teams herrscht das große Schweigen im Walde... die waren und sind bestimmt alle ganz sauber...


    Warum packen andere jetzt nicht auch aus? Immerhin ist die Welle jetzt in Schwung gebracht.


    Ansonsten sollten die geständigen Telekom-Fahrer und -Ärzte jetzt Ross und Reiter nennen, dann wird noch der ein oder andere Fahrer mehr gezwungen sich zur Sache zu äußern. Der Riis hat doch sicher auch nur geredet weil er Gefahr lief von Telekom-Kollegen verpfiffen zu werden.

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    Original geschrieben von mangeder
    Anscheinend zeigt die Propaganda-Maschinerie "interessierter Kreise" auch in Deutschland schon Wirkung: Das erste was machem bei arabischen Schriften/arabisch klingenden Namen einfällt ist gleich "TERROR!!" :eek:
    Au Mann, schön langsam bekommen wir hier auch schon dieselbe krankhafte Terror-Hysterie wie bei den Psychopathen in Amerika. :rolleyes:


    Naja, "Allah al Akbar" heißt "Gott ist groß" und das wurde des öfteren von Terroristen bei Anschlägen gerufen.


    Es mag ja sein dass "al Akbar" auch nur eine Herkunft angibt (Saddam Hussein al Tikriti -> aus Tikrit), nur bin ich im Augenblick auch leicht hin- und hergerissen.


    Wenn es um "irgendein" neues Forenmitglied mit Allerwelts-Name und Signatur ginge würde sich niemand Fragen stellen und sich sogar jeder über die nette Begrüßung freuen. Aber ausgerechnet bei dem Nickname und einer Signatur, die zwar positiv sein soll, aber wissen tun wir es nicht, kommt eben ein Geschmäckle auf.


    Der Grad zwischen "jemandem, der sich so freundlich einführt, Unrecht tun" und "für blöd verkauft zu werden" ist schmal. Vielleicht hätte der Ali auch einen weniger polemischen Namen und Signatur wählen können, dann würde sich niemand Gedanken machen.

    Zitat

    Original geschrieben von VFBler
    Was ist wenn Ulrich wirklich selbst nie gedopt hat ?


    Er beharrt seit Monaten darauf dass er sagt „ICH habe nie gedopt!“ Vielleicht stimmt das sogar ? Und er bekam ohne sein Wissen EPO verabreicht? Also ich möchte das als Außenstehender nicht beurteilen ob jemand WISSENTLICH gedopt hat oder nicht.


    Dann hätte er allergrößtes Interesse an Aufklärung gehabt und hätte/würde nicht mit allen juristischen Mitteln versucht/versuchen die Aufklärung zu behindern.


    Seine Anwälte versuchen ja permanent zu verhindern dass Gentests gemacht werden, dass die Bonner Staatsanwaltschaft die spanischemn Fuentes-Blutproben untersucht usw. Und dann hätte er längst Anzeige wegen Körperverletzung gegen Unbekannt erstatten müssen.


    Nichts davon ist passiert. Stattdessen sagt er immer "ich habe nicht betrogen", aber nie "ich habe nicht gedopt". Als ob das Publikum so blöd wäre den Unterschied nicht zu verstehen...

    Aachener,


    aber genau diese Zustände, die Du beschreibst, funktionieren nicht nur einseitig in Richtung von Gläubigern, sondern genau dieses Theater haben ALGler tagtäglich, die schlagen sich mit den Unzulänglichkeiten jeden Tag herum. Das ist eben der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.


    Ich war 2004 für 1 Jahr arbeitslos und allein das Sich-arbeitslos-Melden hat sage und schreibe 5 (!!!) Besuche auf dem Amt erfordert. 2x hat mich der Noch-Arbeitgeber dazu freigestellt, die anderen 3 Mal habe ich - zum Glück noch vorhandene - Urlaubstage verwendet. Wie kann das sein dass man 5 Mal zum Amt rennen muß um einen Vorgang zu tätigen, der de facto in 20 Minuten zu erledigen ist?


    Wenn man allein schon sieht wie die Angestellten da über die Flure schluffen, in welcher Zeitlupe die sich bei allem bewegen, hättest Du Lust ihnen einen Drillinstructor anbei zu stellen, der den Haufen mal auf Trab bringt...
    Wobei es wahrscheinlich daran liegt dass die genau wissen dass sie den Mangel nur verwalten und die Effektivität des Ladens gegen null im Unendlichen strebt... wahrscheinlich motiviert einen das nicht gerade.


    Es war bei mir weiterhin so dass ich keinerlei Leistungen seitens des Arbeitsamtes bekommen habe, sondern wegen fehlender Fristen (ist jetzt mal egal warum, es geht nur ums Ergebnis) sofort in die Sozialhilfe, heute ALGII, gerutscht wäre.
    Bei mir wäre es also genau so gelaufen dass ich aus einem recht guten Gehalt ruckzuck auf Existenzminimum gewesen wäre und keine "Zwischenstufen" eingebaut gewesen wären.


    Ich habe dann am Ende gar kein Geld bekommen und gewollt, sondern meine Eltern haben mich über Wasser gehalten, wofür ich ihnen absolut dankbar bin.


    Es hätte übrigens die Notwendigkeit einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem letzten AG gegeben, aber woe den Anwalt bezahlen? Also habe ich Prozesskostenhilfe beim Amtsgericht beantragt. Man muß dann eine eidesstaatliche Erklärung über seine finanziellen Verhältnisse abgeben und aus der ging hervor dass ich keine Reserven habe und meine Eltern mich finanzieren, es aber keine wirklich nennenswerten Einkünfte gibt. 2 Monate lang tat sich gar nichts, dann gab es einen wochenlangen Schriftwechsel, man wollte Einkommensnachweise von mir haben. Hä??? Es war doch klar dass es die nicht gibt... Also habe ich einen Schrieb meiner Eltern beigefügt - ohne Erfolg. Ohne Einkommensnachweise geht nichts, hieß es. Da liegst Du dem Staat also nicht auf der Tasche und bist noch der Dumme dazu!!!


    Das Ende vom Lied war dass ich meine Forderungen gegenüber dem alten AG einfach zu den Akten gelegt habe und jetzt ein absolut unglaubliches Arbeitszeugnis habe, was jeder Richter schon formal, aber auch inhaltlich in der Luft zerrissen hätte.
    Was wäre gewesen wenn ich in einem Rechtsstreit gewesen wäre, bei dem Fristen einzuhalten gewesen wären????


    Lange Rede, wenig Sinn. In der Theorie ist alles geregelt und gibt es immer für jedes Problem eine Lösung. Die Praxis ist aber dass es unglaublich mühsam ist überhaupt zu wissen was einem wie zusteht und das durchzusetzen, weil es ständig nicht so funktioniert wie es soll. Dieses "die gleiche Angabe zum 1000. Mal machen" kennt jeder, der mal mit den jeweiligen Ämtern zu tun hatte.


    Und es passiert eben auch immer wieder dass die Dinge nicht funktionieren obwohl der Anspruch eines LEistungsbeziehers glasklar ist. Wenn irgendein lahmarschiger Sachbearbeiter die Rechtslage selber nicht kennt und die Akten wochenlang auf seinem Schreibtisch herumgammeln badet der Betroffene das aus, obwohl er in der Regel keine Zeit, kein Geld, keine Reserven und nicht die psychische Kraft hat sich mit derartigen Unzulänglichkeiten herum zu schlagen.

    Re: Kinder, Kinder... nu kommt mal wieder runter...


    der_Aachener


    Du hast Recht, es gibt immer solche und solche. Du bist nun ausgerechnet mit den Schmarotzern konfrontiert... Es bestreitet ja auch niemand dass es solche Leute gibt, die das System ausspielen und eine ausreichende Schlauheit und Dreistigkeit besitzen um es auch skrupellos zu tun.


    Du kannst das aber nicht verallgemeinern... Du bist persönlich strebsam und chancenreich genug um im Notfall zu versuchen dich aus dieser Lage zu befreien - oder sagen wir mal lieber, Du glaubst im Augenblick dass Du es bist.


    Wenn Du aber aus einer gutbürgerlichen Existenz plötzlich abrutschst und den Halt verlierst ist die Frage wie Du das tatsächlich verkraftest und ob Du dann noch genauso motiviert und leistungsfähig bist wie Du es dir jetzt vorstellst.


    Wenn die Bank dein Girokonto kündigt oder Geld pfändet obwohl sie es nicht darf, der Automat beim Geld-ziehen deine Karte kassiert und finanziell erstmal gar nichts mehr geht weil schon alleine die Möglichkeit zur Teilnahme am Geldverkehr abgeschnitten wird - dann stehst Du erstmal blöd da. Sicher, Du wirst notfalls mit Hinweis auf das sog. "Jedermann-Konto" wieder eine Bankverbindung bekommen, aber bis das angelaufen ist hast Du dich erstmal damit herumschlagen müssen, dich informieren müssen. Deine finanziellen Verbindlichkeiten und die Notwendigkeit einzukaufen gehen derweil aber weiter, die Gläubiger-Briefe erreichen dich weiter täglich. Schuldner-Beratung? Gute Idee, aber die sind so überlaufen dass man dort frühestens in einem halben Jahr Hilfe bekommt, und auch das nur wenn Du zu den "harten Fällen" gehörst, wegen "nur" ein paar tausend Euro Miese brauchste da nicht glauben dass Du schnell unterstützt wirst.


    Wie lange Du arbeitslos wärst - da wäre ich mit einer Aussage sehr vorsichtig. Es kann ja sein dass Du ein gefragter Spezialist bist, wenn Du aber einen Allerwelts-Beruf hast oder blöderweise ungelernt bist weil in deiner Vergangenheit nicht alles so toll lief, dein Lebenslauf Lücken oder Brüche hat... dann sieht es schnell anders aus.
    Arbeitslosigkeit wird hierzulande schwachsinnigerweise schon als Wettbewerbsnachteil gesehen, wenn Du also erstmal auf die Seite gewechselt hast bist Du schon im Hintertreffen gegenüber denjenigen, die sich aus einem ungekündigten Arbeitsverhältnis heraus bewerben.
    Aufgrund der harten Lebensumstände der letzten Wochen und Monate gelingt es dir in dem Moment vielleicht auch nicht mehr so ohne weiteres den positiven Bewerber heraus zu stellen wie das bei einer Bewerbung nötig wäre...


    Deine Meinung in allen Ehren, ich denke nur dass Du dich verschätzt wenn Du denkst dass Du nach dem persönlichen Super-GAU noch genauso denkst und handelst wie Du es im Moment könntest und vermutest.


    Wenn dir von "der Gesellschaft" - Banken, Arbeitgeber, Gläubiger, ... - übel mitgespielt wurde ist der Schritt nicht mehr weit dass der Gedanke aufkommt ""Die" haben mich verarscht, jetzt verarsche ich zurück!"
    Man weiß auch dass Viele, die überschuldet sind, irgendwann den Kopf in den Sand stecken und die Briefe erst gar nicht mehr öffnen, geschweige denn sonst irgendwie Elan aufbringen sich zu kümmern weil sie wissen dass sie gegen den Schuldenberg eh nicht mehr ankommen.


    Es wird immer Beispiele geben wo Leute mit Bauernschläue und krimineller Energie Systemfehler nutzen. Aber der Fehler ist dann weniger dass Menschen mit mehr oder weniger schlechtem Gewissen Lücken nutzen, sondern dass das System überhaupt erst derartige Lücken hat, und dass es Schieflagen gibt.


    Nicht die Sozialhilfe ist zu niedrig, sondern die Löhne in vielen Bereichen zu niedrig! Wenn man an Transferleistungen genauso viel bekommen kann wie für einen Fulltime-Job muß man sich fragen warum der Arbeitgeber seine Leute mit einem derartigen Hungerlohn abspeist...