Beiträge von Printus

    Ich fand die Fragen völlig OK. Es ist doch so dass der Radsport allmählich immer weiter in den Doping-Sumpf abstürzt und dabei ist seine ganze Glaubwürdigkeit zu verlieren. Irgendwann muß mal irgendwer Tacheles reden und dementsprechend klar waren die Fragen.


    Ich meine, bei aller Sympathie für Jens Voigt, man kann doch doch nicht ernsthaft Sprachprobleme als Grund angeben warum nicht mit Basso gesprochen wurde. Das ist doch eine lächerliche Aussage!


    Kein Wunder wenn die Fragen dann entsprechend kritisch werden und KMH da weiter bohrt. Ich sehe es auch so dass inzwischen der Radsport in einer Bringschuld steckt, denn ein Skandal jagt den nächsten und dieser Doping-Sumpf durchzieht inzwischen den kompletten Sport, es sind eben keine Einzelfälle mehr.

    kleiner Reminder: heute Abend um 0.00 Uhr kommt der 2. Teil des RAF-Dokumentarspiels "Todesspiel"


    "Mo 14.05 00:00 (ARD)
    Todesspiel: Entführt die Landshut


    TV-Dokumentarspiel, Deutschland 1997
    Regie: Heinrich Breloer
    Buch: Heinrich Breloer
    Musik: Hans-Peter Stroer
    VPS 23:59


    Arabische Terroristen unterstützen die Schleyer-Entführer, indem sie das deutsche Passagier-Flugzeug "Landshut" kapern... "

    Alcatron, bleib' mal bitte auf dem Teppich was deine Wortwahl angeht.


    Und Handyfreak: dieses ukrainisches Etwas tritt zuhause als Clown auf, Du darfst das nicht ganz ernst nehmen. Was haben denn Zuschauer anderer Länder wohl gedacht als wir mit Gildo Horn aufgetreten sind?


    Ansonsten ist die Unterstellung von Ostblock-Stimmen-Schieberei doch insofern unsinnig weil das vielleicht verhindert dass jemand auf den ganz hinteren Plätzen landet, aber für einen Sieg reicht das nicht. Ihr tut immer so als würden sich diese Staaten gegenseitig Stimmen geben und könnten daraufhin den Sieg unter sich ausmachen. Und so ist es nicht - um zu gewinnen brauchst Du mehr als die Stimmen der paar Bruderstaaten rundum.


    Und auch wenn man sich die Liste der vergangenen Sieger anschaut...


    1990 Italien Toto Cutugno Insieme 1992
    1991 Schweden Carola Fangad av en stormvind
    1992 Irland Linda Martin Why me?
    1993 Irland Niamh Kavanagh In your eyes
    1994 Irland Paul Harrington & C. McGettigan Rock 'n' Roll Kids
    1995 Norwegen Secret Garden Nocturne
    1996 Irland Eimear Quinn The Voice
    1997 England Katrina and the Waves Love Shine A Light
    1998 Israel Dana International Diva
    1999 Schweden Charlotte Nilsson Take me to your heaven
    2000 Dänemark Olsen Brothers Fly on the wings of love
    2001 Estland Tanel Badar und Dave Benton Everybody
    2002 Lettland Marija N I Wanna
    2003 Türkei Sertab Erener Everyway That I Can
    2004 Ukraine Ruslana Lyzhichko Wild Dances
    2005 Griechenland Helena Paprizou My Number One
    2006 Finnland Lordi Hard Rock Hallelujah
    2007 Serbien Marija Serifovic Molitva


    .... sehe ich da nicht wo die osteuropäische Übermacht liegen soll.


    Man kann nur einfach nicht erwarten mit so einer Swing-Nummer eine gute Plazierung zu erreichen weil das nicht den Massengeschmack der Zielgruppe trifft. Das konnte sich aber jeder an den Fingern abzählen, man mußte nicht besonders schlau sein um zu erahnen dass das nicht funktionieren wird.
    Das ist keine Mainstream-Musik für die Masse, und ich bin mir auch nicht sicher ob man in der Türkei oder manchen anderen Staaten über einen Emanzensong wie "Frauen regier'n die Welt" schmunzeln kann...


    Ich bin mir ziemlich sicher dass Monrose eine bessere Platzierung hingelegt hätte. Halbwegs nett anzuschauen, seichter Pop und gute Stimmen.
    Nix gegen Roger Cicero, der ist sicher in seiner Sparte ein guter und dazu sympathischer Künstler, aber für diese Veranstaltung eine Fehlbesetzung.

    Lordi ist optisch ziemlich hart gewesen - weshalb mich deren Sieg auch verwundert hat. Rein musikalisch war deren Darbietung aber ein Song, der ganz gut ins Ohr geht und sowohl dem "Schlagerfan" als auch einen "Pop-Hörer" oder den härter ausgerichteten Musikliebhabern zusagen konnte. Musikalisch nicht zu speziell, aber mit eingängigen Sequenzen, die das Zeug zum Ohrwurm haben.


    Sowohl den Lordi-Song als auch den gestrigen Siegertitel kannste in jedem "Das Beste aus den 80er, 90ern und von heute"-Unterhaltungs-Radio rauf- und runter spielen ohne irgendwen abzuschrecken.

    Zitat

    Original geschrieben von NoTeen
    Das sehe ich nicht sehr viel anders. Allerdings muß der Arbeitnehmer dann auch damit leben, daß er vor die Türe gesetzt wird, wenn keine Nachfrage mehr für die von ihm angebotene Arbeitsleistung besteht.


    Aber genau das findet doch auch statt. Kein Unternehmen hält Arbeitnehmer, für die es keinen Bedarf mehr gibt. Wäre ja auch wirtschaftlich unsinnig und manchmal finanziell unmöglich.
    Bestenfalls versucht man die Jobs "sozialverträglich" abzubauen - aber dass sie verschwinden dürfte regelmäßig genau so stattfinden.


    Zitat

    Original geschrieben von NoTeen
    Daß die Telekom versuchen möchte, alle Arbeitsplätze zu erhalten - nur eben zu geänderten Bedingungen - das könnte man auch, arbeitgeberfreundlich betrachtet, als Zeichen des guten Willens deuten. Ich tue es nicht, sehe aber keine Alternativen zu Entlassung oder Gehaltsverminderung, wenn sich die Lage für ein Unternehmen verschlechtert.


    Ich sehe den Fehler grundsätzlich nie in erster Linie beim kleinen Mitarbeiter. Der macht seine Arbeit, seinen Job, erfüllt seine Aufgabe. Wie gut oder schlecht er sie macht und wie sinnvoll das, was er tut, ist, hängt IMMER davon ab wie die Führung des Unternehmens bzw. der direkte Vorgesetzte dafür sorgen dass der Mitarbeiter positiv für das Unternehmen arbeitet.


    Egal ob der Mitarbeiter Mist baut oder die falschen Aufgaben wahrnimmt - es ist immer die Unternehmensführung, die dafür sorgen muß dass sowas eben nicht passiert und die Leute etwas tun, was das Unternehmen vorwärts bringt.


    Die Realität ist oft genug dass die Leute an der Front recht gut wissen wo es hakt, nur hört man ihnen nicht zu weil die Schlaumeier in den Chefetagen glauben alleine ihre Position gäbe ihnen die Weisheit alles schon richtig machen und entscheiden zu können.


    Wenn der Service bei der Telekom nicht stimmt frage ich mich warum das so ist. Wer hat für kundenfreundliche Strukturen zu sorgen, und wer hat dafür zu sorgen dass den Kunden freundlich und hilfsbereit gegenüber getreten wird? Das muß "von oben" vorgegeben werden. Die Mitarbneiter werden es dann schon umsetzen - und wer nicht mitzieht ist fehl am Platze.


    Zitat

    Original geschrieben von NoTeen
    Es war nunmal im Kapitalismus seit jeher so, daß die Arbeitnehmer das Unternehmerische Risiko insoweit mittragen, daß sie gefeuert werden, wenn für den Produktionsfaktor, den sie zur Verfügung stellen - die Arbeit - nicht mehr genügend Nachfrage da ist.


    Das hat nichts mit Ausbeutung oder Unterdrückung zu tun, sondern ist eine der Grundlagen der Freien Marktwirtschaft: Wenn das Angebot (hier an Arbeitskraft) die Nachfrage übersteigt, dann sinken die Preise oder es findet eine Marktbereinigung statt.


    Im Idealfall kommt es soweit aber gar nicht weil das Unternehmen schon vorher so auszurichten ist dass es am Markt bestehen kann.


    Es war von jeher so dass der Unternehmer das unternehmerische Risko und die Verantwortung trug, deswegen verdiente er ja auch primär besonders stark an den Gewinnen. Dafür muß er allerdings auch riskieren bei Verlusten zu haften, nur ist das theoretische Prinzip darauf ausgelegt dass es beständigen Gewinn und Wachstum gibt, der Unternehmer dieses Modellbeispiels also im Regelfall auch immer besonders gut verdienen wird.


    Der Angestellte hatte demgegenüber immer das kleinere Gehalt und keine Entscheidungsgewalt, dafür aber eben ein gleichmäßiges Einkommen.


    Und diese Gesetzmäßigkeiten lösen sich immer mehr auf. Egal wie die Sache gedreht und gewendet wird, immer ist der AN der Verlierer während der AG und die Kapitalgeber, die ich jetzt mal zur AG-Seite hinzunehme, immer Gewinne machen. Das ist zwar anfangs mit der T-Aktie nicht ganz aufgegangen, aber das war eine Art "Versehen".


    Wie kann es denn sein dass hohe Dividende ausgeschüttet werden wenn andererseits das Geld fehlt die vorhandenen Mitarbeiter zu bezahlen? Dahinter stecken doch letztlich Schachzüge, mit denen man Anleger nicht verärgern will, obwohl man andererseits die eigenen Mitarbeiter für dumm verkauft.
    Die gleichen Anleger zahlen übrigens, je nachdem wie und wo ihr Besitz versteuert wird, mit einem Teil ihrer Kapitalerträge das Arbeitslosengeld der Telekomiker, die aufgrund der Rationalisierungsbemühungen des Unternehmens auf die Straße gesetzt werden.


    Wir sind eine soziale Marktwirtschaft und gerade im Dienstleistungsbereich steht und fällt Vieles mit der Motivation der Mitarbeiter, weil die haben Kundenkontakt und bestimmen wie das Unternehmen wahrgenommen wird.

    Mir hat der serbische Beitrag neben dem finnischen gut gefallen weil ich einfach den Song gut fand. Offenbar ging es vielen so, deswegen hat Serbien gewonnen.


    Die Lobhudelei auf den Cicero kann ich nicht nachvollziehen. Ich will ihm nicht absprechen ein guter Musiker zu sein und diejenigen, die auf Swing stehen, mögen in ihm auch ihren Helden gefunden haben.


    Aber dass diese Art von Musik nicht "massentauglich" ist und keine Chance hat bei so einer Veranstaltung gut wegzukommen kapiert doch selbst der Dümmste. Weder das Lager derjenigen, die diese Veranstaltung als Comedy sehen noch die "ernsthaften" Schlager- oder Pop-Liebhaber kamen damit auf ihre Kosten, und auch der Text/die Aussage ist relativ unsinnig. Dazu kommt dass der Text sich meiner Meinung nach überhaupt nicht passend zur Melodie einfügt, wer jetzt nicht mal den Text versteht - und das sind die allermeisten Zuschauer - wird der ganzen Darbietung nichts abgewinnen können.
    Ich bin überrascht dass wir nicht auf dem letzten Platz gelandet sind... ich hatte vor Beginn der Veranstaltung Sorge dass es dort enden könnte.


    Wenn etwas funktioniert, vorne mitmischt, dann Freaks wie im letzten Jahr Lordi oder in diesem Jahr die Space-Clowns aus der Ukraine, oder eingängige Pop-Rhythmen, die gerade nicht zu stark kulturell geprägt sind, aber auch nicht zu nichtssagend. Ein bisschen "eingängig" sollte die Melodie dann schon sein.


    Mein musikalischer Sieger war tatsächlich Serbien, das optische Highlight Mazedonien (jedenfalls die Frau mit der knappen Hose über dem Satin-Body *sabber* ;) )

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    In dieser Betrachtung liegt meiner Meinung nach ein grundsätzlicher Denkfehler.
    Wie schon geschrieben exisitieren Unternehmen nicht um am Jahresende mit +/- rauszukommen. Der Betrieb ist darauf ausgerichtet Gewinne zu erwirtschaften die im Idealfall auch eintreten. Ein AN wird daher also eingestellt und bezahlt um den "Normalfall" Gewinn am Jahresende einzubringen. Macht ein Unternehmen also Gewinn dann ist das keine besondere Leistung sondern die Erwartungen wurden lediglich erfüllt.


    Gibt es am Jahresende nun Miese dann hat die Leistung der Mitarbeiter eben nicht ausgreicht. Allein die Tatsache, dass sie 38/40 Stunden in der Woche anwesend sind hat somit offensichtlich nicht ausgereicht (auch wenn der einzelne MA das nicht so empfindet).
    Natürlich können die Mitarbeiter nur bedingt was dafür, sei es nun die gesamtwirtschaftliche Lage oder sonstige Faktoren, dass hilft aber keinem.


    Das sehe ich aber nicht so. In vielen Unternehmen werden die Mitarbeiter mit überdurchschnittlichen Zugeständnissen an Verlusten beteiligt, egal ob es um Lohnverzicht, längere Arbeitszeiten, oder was auch immer geht.
    Sie wurden und werden aber nicht an Gewinnen beteiligt, die boomende Wirtschaftslage hat sich nicht bis zu den AN durchgesetzt und diese für die Mühen der Vergangenheit belohnt. So kann es nicht sein.


    Entweder kaufe ich eine Arbeitsleistung ein, dann hat der AN seine Pflicht und Schuldigkeit getan wenn er die Arbeit erbringt. Er kann den Unternehmenserfolg auch nicht beeinflussen weil das mehr durch Entscheidungen im Management stattfinden muß.


    Oder ich sehe den AN als Teilnehmer an Gewinnen/Verlusten weil ich der Meinung bin dass seine Arbeit konkret zu Wohl und Wehe desUnternehmens beiträgt. Dann kann ich ihn an Verlusten beteiligen, muß ihn aber auch an den Gewinnen teilhaben lassen. Und dieses entweder - oder funktioniert eben nicht.


    Die AG's picken sich nämlich immer die Variante heraus, die für sie angenehmer ist. Der AN ist so immer der Verlierer.


    Sicher wird es bei Telekom jetzt nicht anders gehen als irgendwelche Einschnitte zu machen, denn es geht gar nicht mehr anders. Die Verärgerung der Mitarbeiter ist trotzdem berechtigt. Man kann nicht die kleinen Mitarbeiter für Managementfehler verantwortlich machen, denn die Ausrichtung und die Produkte der Firma, alles, was wirklich über die Lage am Markt entscheidet, wird nicht vom Fußvolk entschieden.


    Wenn Firmen Trends verschlafen und mit falschen/teuren Produkten am Markt sind kann der kleine Strippenzieher da sicher nichts für.


    Vor allem wird die Sache durch absurde Managergehälter konterkariert, oder durch solche albernen "Witze" wie das Obermann auf 2 Gehälter verzichten will. So einer lacht doch über die 2 Gehälter und verdient den Rest des Jahres weiterhin unglaubliche Summen. Hätte er sich hingestellt und verkündet daß er ab jetzt dauerhaft für die Hälfte arbeitet - das wäre ein Signal gewesen, aber doch nicht Verzicht auf 2 lächerliche Gehälter...

    Sencer,


    das ist eine Frage der Definitionen. Es gibt die Ansicht dass es sich um ungeborenes Leben handelt, egal wie man das nun nennt.
    Mir ging es ja auch nur darum festzustellen dass die deutliche Gegenposition der Kirche insofern einen Sinn hat als man in der Gesellschaft oft den Eindruck gewinnt als würde Abtreibung als eine Art "nachträgliche Empfängnisverhütung" gesehen, so nach dem Motto "macht nix wenn man sich darüber keine ausreichenden Gedanken gemacht hat, man kann ja immer noch abtreiben".
    So einfach ist es nicht und die Kirche rückt das auch zum Teil ins rechte Licht indem sie eine sehr deutliche Position bezieht. Man muß ja nicht 1:1 alles übernehmen, aber ich begrüße dass es mit der Kirche eine mahnende Gruppierung gibt, die darauf hinweist dass es nicht ganz so simpel ist wie das in den NAchmittags-Talkshows rüberkommt.


    Zum Papst als Stellvertreter Gottes auf Erden: Datt is nun mal Kirchenrecht. Ist doch egal wer das wann warum festgelegt hat...
    Man muß aber fairerweise auch sagen: an der Spitze jeder Firma, jeder Organisation, steht irgendein Chef. In der Kirche ist es nun mal der Papst. Warum ist das jetzt schlimm dass es einen obersten Repräsentanten gibt? Es ist doch jedem selber überlassen ob er sich nach dessen Vorgaben richtet oder etwas anderes tut und läßt.


    Ich habe im großen und ganzen kein Problem mit der Kirche, schließlich steht es mir frei die Aspekte, die mir gefallen, herauszugreifen, und die anderen Dinge links liegen zu lassen... manchmal kommt es nur so rüber als würden sich Leute allein deswegen mit kirchlichen Positionen anlegen um "dagegen" zu sein. Aber da wir alle die Freiheit haben uns weder der Kirche noch ihren Lehren unterordnen zu müssen können wir doch genauso locker darüber hinweg sehen dass wir teilweise ganz andere Meinungen vertreten als von der Kirche für ihre gläubigen Mitglieder vorgegeben.

    ... und auch wenn ich die Position der Kirche in dieser Frage zu konserativ finde sehe ich es insgesamt als positiv an dass sich jemand hinstellt und eine klare Position "dagegen" vertritt.


    Wenn man hier und da von Abtreibungen hört und die Geschichten, die dahinter stehen, habe ich oft den Eindruck dass man es sich doch irgendwie noch zu leicht macht. Wir sind eins der reichsten Industrieländer der Erde und wenn man die Indikationsstellung streng sieht - welche Gründe gibt es für eine Abtreibung? IMHO fast nur die dass eine Schwangerschaft die Mutter gesundheitlich schwer gefährden würde.


    Finanzielle Gründe oder einfach nur dass es nicht zur Lebensplanung paßt ein Kind zu bekommen, zu diesem Zeitpunkt, dürften hierzulande eigentlich niemals Gründe sein warum man eine Schwangerschaft abbricht. Ich empfinde es schon so als machte man es sich hier oft zu leicht. Es gibt hier ein soziales Auffangnetz in finanzieller und familiärer Hinsicht, man könnte ein Kind ggf. nach der Geburt zur Adoption freigeben...


    Wer poppen kann/will muß sich einfach seiner Verantwortung und der möglichen Folgen bewußt sein. Sicherlich macht es sich mit der Entscheidung zur Abtreibung niemand leicht, aber allzu oft kommt es mir doch so vor als gäbe es da keine Gründe, die in Relation dazu, dass es um das Leben eines ungeborenen Kindes geht, bestehen können.


    Dementsprechend ist das schon okay wenn es mit der Kirche eine Institution mit moralischem Gewicht gibt, die eine eindeutige Meinung vertritt und damit zur Meinungsbildung beiträgt. Man muß sich nicht strikt an deren Diktion halten, aber der Gesellschaft insgesamt tut es sicher gut dass es da jemanden gibt, der eine bedenkenswerte Einstellung einbringt.